Die Planung Teil 1

Nach dem Urlaub von 14 Tagen waren wir darin bestätigt, das wir nach Paraguay auswandern  wollen. Es ging nun weiter mit detailierter Informationsbeschaffung.

Welche beruflichen Möglichkeiten haben wir dort?
Da ich selbstständig als Webdesigner arbeite, ist bei mir der Ort der Ausübung meiner Tätigkeit relativ uninteressant. Das wichtigste ist eine vernünftige Internetanbindung.
In Paraguay ist eine Geschwindikeit von 64kb über Funk Lan fast überall zu bekommen (Kosten für Flat ca. 99 $). Das ist natürlich teurer wie hier, aber akzeptabel.

Manuela hingegen wird es als gelernte Arzthelferin eher schwierig haben eine Anstellung in einem Hospital  zu finden, zumindest nicht mit einem vernünftigen Einkommen, da die monatlichen Löhne umgerechnet zwischen 120 bis 180 Euro liegen.
Die ein oder andere Idee Geld zu verdienen haben wir, abgesehen von Olivers Job schon, doch ob und wie sich das alles umsetzten lässt werden wir wohl erst vor Ort sehen.

Wie sieht es mit der Versorgung im Krankheitsfall aus?
Man findet Krankenversicherungen im Rahmen von ca 50\$ in Paraguay oder aber man nimmt sich eine Internationale Krankenversicherung die eine höhere Abdeckung hat.

Wie gestalten wir die Übersiedlung?
Nehmen wir einen Container und alles mit, oder aber, was wahrscheinlicher ist, nehmen wir eine Seekiste und nur die nötigsten Sachen mit?
Dies wollen wir in unserem nächsten Urlaub auch noch weiter abklären.

Was brauchen wir als finanziellen Background?
diesen Rahmen muss sich jeder selber setzten. Das ist schwer zu pauschalisieren. Man sollte sich zumindest Geld auf die Seite schaffen mit dem man 2-3 Jahre überbrücken kann, bzw Geld für eine eventuelle Rückkehr. Wenn man dann beschliesst, nach Deutschland zurück zukehren, dann sollte man sich mit Hilfe von diversen Jobbörsen, eine Arbeit suchen.

Ein Kommentar zu “Die Planung Teil 1

  1. Sabine

    Hallo Ihr zwei,
    wie Ihr ja schon auf meinem Blog gesehen habt, sind wir schon seit August 2006 in Paraguay, und Eure Bedenken bezüglich des Containers kann ich nur stärken: Wenn Ihr nicht die urteuren Vollholzmöbel zu Hause habt vergeßt es einfach. Zu teuer, zu umständlich, zu langwierig. Außerdem bietet man den hiesigen doch noch etwas korrupten Behörden zu viel Angriffsfläche. Es gibt hier so gut wie alles zu kaufen, teilweise funktionieren hier Dinge wie Kühlschränke oder Fernseher aus Deutschland gar nicht. Und Möbel von Ikea und Konsorten kann man hier nach 3 Monaten wegschmeißen, da die Luftfeuchtigkeit das Holz aufquellen läßt. Für uns stand damals fest, wir machen einen kompletten Neubeginn, also haben wir auch unsere Möbel zurückgelassen. Wenn schon denn schon… 😀
    Liebe Grüße aus dem heißen Paraguay
    Sabine und Torsten

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