Mittwoch, 18.10.2006

33Grad

Während unseres Urlaubes in Paraguay freuten wir uns auch besonders auf die Einladungen einiger netten Menschen, zu denen wir schon seit einiger Zeit näheren Kontakt, sei es über diverse Foren im Internet oder aber über unsere eigene Auswanderungsseite haben.
Leider konnten wir nicht allen Einladungen nachgehen, doch aufgeschoben ist ja bekanntlich nicht aufgehoben 😉
Nach dem Frühstück fuhren wir also an diesem Mittwochmorgen bei 28Grad nach „Piribebuy“ um dort Toni, samt Familie auf seiner „Topachi-Ranch “ zu besuchen.
Da uns schon im vergangenen Jahr die Gegend um „Piribebuy“ und „Paraguari“ besonders gut gefallen hatte, freuten wir uns besonders auf diese Tour und waren ebenso gespannt die „Topachi-Ranch“ kennen zulernen.
Ohne weitere Probleme fuhren wir über „Aregua“, vorbei am Lago Ypacarai auf der Routa 2 nach „Caacupe“, und bogen dann rechts in Richtung „Piribebuy“ ab. Wir fuhren durch die faszinierende hügelige Landschaft, umschlungen von riesigen Palmenwäldern, einfach idyllisch und hatten schnell schon unser Ziel erreicht.

Arequa11.jpg Piribebuy5.jpg

Die Topachi-Ranch konnten wir trotz Beschreibung jedoch nicht so schnell finden, doch für solche Fälle hatten wir ja zum Glück ein Handy bei sich.
Eine lange breite Lehmpiste führte und dann direkt auf sein Anwesen zu, welches bereits auf den ersten Blick wunderschön und riesig groß erschien.
Nach einer netten Begrüßung und vor allem einer kalten Erfrischung, führte uns Toni über die Ranch, zeigte uns seine Appartementhäuser, sein Ferienhaus mit eigenem Pool, für Langzeitmieter sehr gut geeignet, sein eigenes Wohnhaus sowie einen Teil seiner Tierschar, von kleinen Äffchen über Nasenbären, den Tukan bis hin zu Pferden, Schweinen und natürlich auch einigen Hunden.

Tobati6.jpg Tobati5.jpg

In relativ kurzer Zeit, ich glaube so ca. 1 3/4Jahre leben die Drei jetzt in Paraguay, haben sie sich enorm viel aufgebaut und wirklich ein traumhaft schönes Anwesen errichtet.

Topachi-Ranchy2.jpg Topachi-Ranchy7.jpg

Während wir bei kühlen Getränken und einer Tasse Kaffee ein wenig über unsere Zukunftspläne und Ziele plauderten und Tonis & Christines ersten Einwanderungserlebnissen im Lande lauschten, verging die Zeit wie im Fluge.
Wir finden es nach wie vor immer wieder recht interessant und auch sehr wichtig, positive aber auch negative Erlebnisse zu erfahren. Zum einen kann man teilweise selbst daraus lernen, und vermeidbaren Dingen umgehen, zum anderen warnt es nach wie vor immer wieder zur „großer Vorsicht“, vor allem vor profitgierigen Menschen, die an jeder Ecke lauern können, leider nicht nur hier in Deutschland, sondern auch in PY.

Nach 16Uhr brachen wir dann dennoch wieder auf, um zurück nach „Luque“ zu fahren.
Kurz hinter „Caacupe“ geschah es dann, wir landeten in einer Polizeikontrolle.
Man winkte uns heraus und bat um alle nötigen Papiere. Oliver hatte einen Bus kurz vor Ende des Überholverbotes überholt und dies genau vor der Nase der Policia ;( sch…
Leider verstanden wir in der Aufregung kein Wort von dem was der nette Herr von uns wünschte zu bekommen, so das wir versuchten Ihm mitzuteilen, er möge doch bitte aufschreiben wie hoch die Strafe sei. Nach langem hin und her, bekamen wir ganz vorsichtig und unauffällig für die umstehenden Beamten, einen winzigkleinen Schmierzettel zwischen die Pässe geschoben auf dem noch winzigkleiner der Betrag von 40$ geschrieben stand.
Na toll, ist ja doch ne Menge Kohle. Da wir neben Guaranis auch nur noch Münzgeld und einen 50$ Schein im Portemonnaie fanden, waren wir gezwungen Ihm diesen zu geben. Ich selbst hatte ja wenigstens die Hoffnung wir müssten jetzt warten und würden das Wechselgeld zurück bekommen, doch wie naiv von mir, es kam natürlich niemand zurück, also machten wir das wir schnellstens von da weg kamen.
Auf der Quinta Tiffany zurückgekehrt freuten wir uns auf eine Abkühlung im Pool, ein deftiges Abendbrot und einen schön ausklingenden, erlebnisreichen Tag.

Unterkunft31.jpg Unterkunf-in-Luque1.jpg

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