Montag, 23.10.2006

36Grad

Da wir am Abend von Christiane und Bernd zum Essen ins `Aquarella eingeladen wurden, beschlossen wir einen Tagesausflug nach `“Villarica“ zu machen.
Nach dem Frühstück, so gegen 07Uhr fuhren wir bei leichtem Nieselwetter, aber dennoch schon 24 Grad in Richtung Osten, die Routa 2 entlang bis „Cnell. Oviedo“, bogen dann rechts ab nach „Villarica“.

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Nach etwas mehr als 3h wurden wir kurz vor unserem Ziel, wieder einmal Opfer einer Verkehrskontrolle. Zu unserem Glück war dies jedoch eine reine Routinekontrolle gewesen, somit durften wir nach Prüfen unserer Pässe und Autopapiere gleich weiter fahren.
Ein kurzer Abstecher sollte uns nun in das `Hotel Paraiso ´ direkt am Ortseingang von „Villarica“ gelegen führen. Natürlich fanden wir es nicht. Also wurde aus der Überraschung unseres Besuches eine telefonische Voranmeldung.
Wie wir dann später erfuhren, wurde vor wenigen Tagen erst in unmittelbarer Stelle des Werbeschildes für das Hotel, eine Kuh umgefahren. Das Schild dabei mit umgerissen und nun defekt, somit momentan nicht mehr vorhanden.
Okay, Magali & Steffen die Eigentümer des `Hotel Paraiso` haben wir vor 1 ½ Jahren über das Internet kennen gelernt, sie hatten ähnliche Pläne wie wir, waren entschlossen Deutschland zu verlassen und flogen beinahe zeitgleich mit uns im Februar/ März 2005 nach PY um Land und Leute kennen zu lernen.
Sie kehrten Beide absolut Happy und fest entschlossen zurück. Es dauerte, für uns war das unvorstellbar gewesen, aber dennoch sehr bewundernswert, nur wenige Monate, dann begann tatsächlich schon Ihr neues Leben in „Villarica“.
Wir sahen uns heute demnach zum ersten Male, waren auch hier wieder sehr gespannt was und wen wir erwarten werden.
Wir trafen auf ein sehr nettes Pärchen und tauschten bei einer „monstergroßen“, aber sehr schmackhaften Tasse Espresso viele Informationen aus. Auch bei Magali & Steffen konnten wir deren ersten Erfahrungen gespannt zuhören.
Die Stunden vergingen auch hier rasend schnell, doch bevor wir am Aufbruch waren, führte uns Magali noch durch all Ihre Suiten, zeigte uns was alles bereits verändert und umgebaut wurden ist von Ihnen.
Ich persönlich finde es sehr bewundernswert, täglich von morgens bis abends, teilweise bis in die frühen Morgenstunden solch ein Gastgewerbe zu führen, dabei anfangs so gut wie keine Spanischkenntnisse zu besitzen, sich einfach so durch zu wurschteln, kaum Freizeit zu haben und dennoch zu sagen „Wir haben es bisher an noch keinem Tag bereut, diesen Schritt gegangen zu sein“! Wirklich Klasse.!

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Leider ist dieser Blick in den Garten das einzigste Bild was wir bei den Beiden geknipst haben ;( Nach 15Uhr brachen wir dann dennoch wieder auf in Richtung „Luque“, wo wir uns noch ein wenig erfrischen und schick machen mussten, bevor es nach Asuncion zum Grillabend ging. Carmen, Rainer & Sebastian kamen kurzfristig auch noch mit, so konnten wir in einem Wagen fahren. Schön!
Auf der Hinfahrt ins `Aquarella` berichteten uns Carmen und Rainer von einem wohl sehr günstig zu kaufendem kleinen Häuschen, mit kleinem Grundstück, welches in der Nähe von „Limpio“ zu verkaufen wäre. Es handele sich wohl um Verwandtschaft von Carmens Hausmädchen Victoria, die dringend Geld bräuchten, da jemand erkrankt oder verstorben sei.

Wir waren und sind jetzt noch stärker denn je fest entschlossen, uns die ersten Monate oder auch Jahre in Paraguay ein Mietobjekt zu suchen, erst später wenn wir uns ´unserer´ ganz sicher sind, ein eigenes Häuschen zu bauen. Dennoch beschlossen wir uns das Angebot am kommenden Tage anzusehen, ganz einfach um halt mal zu schauen.

Der Abend war sehr nett, und es hat köstlich geschmeckt. Jeder Gaumen konnte auf seine Kosten kommen, von einem riesigen Buffet mit Salaten aller Art, dazu Reis, Pasta, Potatoes, es gab einfach alles. Die Camareros (Kellner) bedienten uns dann mit verschiedenen Fleischspießen, von Rind, Schwein, Huhn, man konnte so viele bekommen, wie man nur wollte. Am Ende nachdem alle gesättigt waren wurden gebackene Ananas in Zimt eingezuckert ebenso am Spieß gereicht, einfach Köstlich. Wem das noch immer nicht genug war, der konnte sich auf das Dessert stürzen, ich selbst habe das leider nicht mehr schaffen können.

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