Kooperation in der Dengue-Bekaempfung.

Kooperation in der Dengue-Bekämpfung. – Die Regierungen von Argentinien und
Paraguay haben gestern ein Abkommen zur Dengue-Bekämpfung in den gemeinsamen
Grenzgebieten unterzeichnet. Laut offiziellen Angaben wurde die momentane
Situation gestern von Gesundheitsminister Oscar Martínez und seinem
argentinischen Amtskollegen, Ginés González García, besprochen. Die beiden
Minister trafen sich zu Beratungen über Massnahmen gegen die drohende
Dengue-Epedemie. Bislang sind im Januar 523 Menschen am Dengue-Fieber erkrankt.
Vor allem im Grossraum Asuncion grassiert das Fieber.Am 15. Januar wurde der
Notstand für Asuncion ausgerufen. (abc)

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American Airlines fliegt wieder nach Paraguay

American Airlines fliegt wieder nach Paraguay. – Die amerikanische
Fluggesellschaft will in einem halben Jahr ihre Flüge nach Paraguay wieder
aufnehmen. Das kündigte der Vorsitzende der Direktion für Zivile Luftfahrt
DINAC, Tomás Bittar, an. American Airlines hatte sich vor einem Jahr aus
Paraguay zurückgezogen, nachdem das Tourismusgesetz in Kraft getreten war. Das
Tourismusgesetz befugt die Reiseangenturen sechs Prozent der Ticket-Kosten für
sich einzubehalten. Zeitgleich wurden die Flughafengebühren drastisch angehoben.
Obwohl das Gesetz immer noch in Kraft ist, wurden die Flughafengebühren um ein
vielfaches reduziert. (uh)

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Dengue fordert weitere Opfer

Dengue fordert weitere Opfer. – Nachdem an diesem Wochenende bereits zwei
Patienten an Dengue gestorben sind, ist das Gesundheitsministerium in
Alarmbereitschaft versetzt worden. Gleichzeitig gaben die Gesundheitsbehörden
zu, dass das Land auf eine Epidemie nicht genügend vorbereitet sei. Bereits
jetzt seien die Krankenhäuser überfüllt. Viele Menschen würden allerdings
überreagieren und ohne Grund einen Arzt aufsuchen. Inzwischen wurden die
Massnahmen zur Bekämpfung der Überträgermücke Aedys Ägypti verstärkt.
Vorbeugungsmaßnahmen sind bisher die einzige Möglichkeit das Dengue-Fieber zu
bekämpfen. (ppn)

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Telefon und Internet werden billiger

Telefon und Internet werden billiger. – Lediglich zwei Prozent der Bevölkerung
verfügt über einen Internetanschluss. Das teilte der COPACO-Leiter, Osmar López
Zayas, gestern mit. Die Angaben wurden am Rande der Ankündigung von
Gebühren-Senkungen gemacht. Zayas kündigte eine Senkung der Gebühr für die
Einrichtung eines Telefonanschlusses um 50 Prozent. Die Preise für einen
Internetanschluß sollen um 30 Prozent reduziert werden. (ppn)

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Gesundheitsministerium ruft Dengue-Notstand aus

Gesundheitsministerium ruft Dengue-Notstand aus. – Das Gesundheits-Ministerium
hat gestern das gesamte Land aufgrund einer drohenden Dengue-Epidemie zum
Notstands-Gebiet erklärt. Dies gab Gesundheits-minister Oscar Martínez bekannt.
Vor allem der Vormarsch des Dengue-typs, der innere Blutungen verursacht,
bereitet den Behörden Besorgnis. Martínez rief die Bevölkerung dazu auf,
Brutstätten der Überträger-Mücke zu zerstören. Es sei die einzige Möglichkeit,
um der Krankheit vorzubeugen. Je weniger Dengue-Erkrankungen es gebe, desto so
mehr Geld bleibe für die Bekämpfung der Unternährung und der hohen Todes-rate
bei Geburten übrig, appellierte der Gesundheits-minister. (abc)

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Wieder-Auf-Forstungen gehen voran

Wieder-Auf-Forstungen gehen voran. – Durch die Aufforstungen ist bereits ein
Drittel des notwendigen Waldbestandes zurückerlangt worden. Das teilte der
Leiter der Forst-Behörde, Elvio Enciso, mit. Die Aufforstungen seien aber noch
nicht abgeschlossen. Man wolle insgesamt eine Fläche von 120-tausend Hektar
auf-forsten. Mit den so erlangten Ressourcen sei es möglich den Holz-Bedarf auf
dem Inlands- und Auslandsmarkt zu decken. Momentan konzentrieren sich die
Aufforstungen auf die Departamente Canindeyù, Alto Paranà und Itapùa.
Insbesondere die exotischen Export-Hölzer, wie Paraiso und Eukalyptus, werden
dabei gepflanzt. Laut Enciso würden vor allem Lapacho, Kurupay, Zeder und Palo
Santo exportiert. Palo Santo wächst nur im Chaco und sollte deshalb besonders
geschützt werden. Von den insgesamt 1,4 Millionen Hektar Waldgebiete seien
700-tausend Hektar bereits aufgeforstet worden. (lanacion)

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Kabel-Klau geht um

Kabel-Klau geht um. – Die Telefon-Nutzer im Stadtteil Isla Bogado von Luque leiden seit Monaten unter den Folgen des Diebstahls von Telefonleitungen. Obwohl die Telefon -Gesellschaft COPACO die Leitungen ständig ersetzt, verschwinden diese nach kurzer Zeit wieder. Etwa 200 Telefon-Anschlüsse sind davon betroffen. Vielleicht macht es Sinn, einen Vergleich der Telefonanbieter anzustreben, um zu sehen, ob ein anderer Anbieter eine besser und sichere Telefonleitung gewährleisten kann. Auf einem Abschnitt von 800 Metern werden ständig die Kabel entwendet, obwohl dieser Miss-Stand bereits polizeibekannt ist. Laut Angaben der Einwohner seien die Täter sogar bekannt. Die Diebe würden das in den Kabeln enthaltene Kupfer an Wiederverwertungs-Anlagen in Luque und San Lorenzo verkaufen. Pro Kilogramm werden bis zu 40-tausend Guaraníes gezahlt. In einem Schreiben an die zuständigen Behörden beklagten sich die Bewohner über das mangelnde Interesse der Behörden an der Aufklärung der Diebstähle. (abc)
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Dengue-Fieber auf dem Vormarsch.

Dengue-Fieber auf dem Vormarsch. – Die Krankenhäuser von Asuncion sind nicht in der Lage, die große Anzahl der Dengue-Patienten medizinisch zu betreuen. Das teilte der Leiter des Gesundheitsdienstes, Carlos Romero, mit. Die Aufnahme-Kapazität ist zu gering für die stationäre Behandlung so vieler Patienten. Daher wird die Bevölkerung aufgerufen, einer Erkrankung vorzubeugen. Laut Romero würden viele Menschen immer noch keine effektiven Vorkehrungen gegen eine Erkrankung treffen. Die Krankenhäuser mi Grossraum Asuncion hätten lediglich eine Aufnahme-Kapazität von zwei-tausend Betten. Eine weitere Sorge des Gesundheitsdienstes ist die Ausbreitung des Dengue-Fiebers im Landes-Inneren. Bisher sind die meisten Erkrankungen in der Landeshauptstadt und mi Departament Central aufgetreten. Die Situation wird sich bei den momentanen Wetterprognosen mit weiteren Niederschlägen bis Ende Januar kaum entspannen. Romero appelliert an die Bevölkerung, ihre Höfe und Ortschaften aufzuräumen, um der Überträgermücke die Brutstätten zu entziehen. Inzwischen seien die Neu-Erkrankungen auf 50 Fälle pro Woche angestiegen. Momentan gebe es ein-tausend 625 Dengue-Patienten. (lanacion)
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Zement-krise spitzt sich zu

Zement-krise spitzt sich zu. – Der Import von Zement aus Brasilien oder Argentinien kann nicht als eine Lösung für die Knappheit auf dem paraguayischen Markt dienen. Zu dieser Schlussfolgerung kamen Vertreter der Kammern aus dem Bauwesen während einer erneuten Sitzung. Demnach käme der Import des Baumaterials viel zu teuer und außerdem fehle die nötige Infrastruktur für den Transport, informierte der Vorsitzende der paraguayischen Kammer für Wohnungsbau, Julio Mendoza. Unterdessen haben gestern etwa 50 Bauarbeiter ihre Ablehnung gegen die Regierung und die Leitung der Nationalen Zementindustrie, INC gezeigt. Bei einer Protestaktion beklagten sie sich über die Untätigkeit der Autoritäten in Bezug auf die ernste Lage wegen der Zement-knappheit im Land. Zur Zeit verhindern mehrere Umstände die normale Lieferung. Schon seit Wochen fehlt der für die Herstellung nötige Gips und seid einigen Tagen ist ein Motor außer Betrieb. Laut Angaben des Vorsitzenden der INC, Segundo Espínola soll dieser Defekt jedoch innerhalb einer Woche behoben sein. Die Bauarbeiter fürchten unterdessen, dass sie ausgerechnet zur Weihnachtszeit nicht das Geld für die nötigen Einkäufe haben werden. Etwa 100 tausend Maurer und andere Arbeiter aus der Baubranche haben zur Zeit keine Arbeit. (abc)
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