Erste Reaktionen auf Dorado-Fang-Verbot

Erste Reaktionen auf Dorado-Fang-Verbot. – Am vergangenen Freitag ist das Gesetz zum Schutz der Dorado-Bestände in Kraft getreten. Darin ist das Fischen von Dorados in allen Gewässern untersagt. Für Zuwiderhandlungen droht das Gesetz Geldbußen zwischen 500 und ein-tausend Tageslöhne oder eine Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren an. Der Leiter des Amtes für Fischzucht, Dario Mandelburger, teilte gestern mit, dass die Initiative für das Fang-Verbot aus dem Senat gekommen sei und nicht aus dem Umweltministerium. Laut Mandelburger seien die Dorado-Bestände in den letzten Jahren stark zurückgegangen, was aber nicht nur auf die Überfischung zurückzuführen sei. Auch der Bau von Wasserkraftwerken und die Verschlechterung der Wasserqualität in den Flüssen trügen zum Rückgang der Dorados bei. Das Umweltministerium bittet alle Händler, die Dorados in ihren Lagerbeständen haben, diese bis zum 30. Mai zu melden. Heute ist ein Treffen der Berufs-Fischer geplant, um Massnahmen gegen das Fang-Verbot zu besprechen. (lanacion)

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