Oel-Suche im Chaco geht weiter

Öl-Suche im Chaco geht weiter. – Langwierige bürokratische Hürden in der öffentlichen Verwaltung behindern ausländische Investitionen. Auch die Bohrungen nach Rohöl im Chaco werden durch zahlreiche bürokratische Hindernisse immer wieder verzögert. Das teilte das Unternehmen CDS-Energy mit. Neben den strikten Umwelt-Schutz-Vorschriften habe es das Unternehmen mit Auflagen des Finanzminiateriums zu tun. Das führte zu nicht erwarteten zusätzlichen Kosten bei der Suche nach Roh-Öl und somit zu einer Verzögerung der Bohrarbeiten. Die Bohrungen in Gabino Mendoza waren 2005 wegen fehlendem Kapital bei einer Tiefe von ein-tausend 600 Metern eingestellt worden. Nachdem die Firma vor kurzem durch Aktienverkauf frisches Kapital erhielt, sollen die Bohrungen im Oktober wieder aufgenommen werden. Das bestätigte auch Bergbauminister Hèctor Ruíz Díaz gegenüber der Presse. Die Bohrungen sollen eine Tiefe von drei-tausend 200 Meter erreichen. Der CDS-Energy-Sprecher Cano Martiniez erklärte, dass man bei der Bohrung von Independencia III auf Erdgas und Erdöl gestossen sei. Die erreichte Tiefe erlaube jedoch noch keine gewinnbringende Ausbeutung des Vorkommens. Auch der Vorsitzende der Firma CDS, Daniel Morrisson, erklärte, dass die Gas und Erdölvorkommen noch nicht in ausreichender Menge gefunden worden seien, um diese vermarkten zu können. Als Lösung sieht Morrison die vorgesehene Tiefe von drei-tausend 200 Meter zu erreichen, bei der das angezapfte Vorkommen besonders bei Erdgas einen Umfang erreichen könnte, der eine Vermarktung ermöglicht. (abc/ar)

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