Encarnación: Prä-natale Missbildungen durch Insektizide

Im Departament Itapúa wurde in den vergangenen Jahren ein auffällige Häufung von Missbildungen an Neugeborenen Kindern beobachtet. Eine Studie des regionalen Krankenhauses von Encarnación bringt diese Missbildungen in direktem Zusammenhang mit den grossflächigen Soja-Plantagen, sodaß in der Zone besonders viele Insektizide eingesetzt würden. Aus den aktuellen Statistiken des medizinischen Zentrums geht hervor, daß 2 von 5 Kindern der in den Sojazonen lebenden Familien angeborene Missbildungen haben. Der Risiko-Faktor verdopple sich, wenn die schwangeren Frauen näher als einen Kilometer bei den Soja-Plantagen lebten, erklärte die Ärztin Stela Benítez. Sie verwies zusätzlich darauf, dass sich dieses Risiko noch erhöhte, wenn die Gifte für die Soja-Plantagen in der Wohnung selbst gelagert würden. Die Analyse der Ärztin gründet sich auf die Geburten-Statistik des Regionalkrankenhaus von Encarnación. Die Datenerhebung wurde in der Zeitspanne von Februar 2006 und März 2007 durchgeführt. Das Departament Itapúa gilt als Zone der grössten Soja-Produktion im Land. (ABC)

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