Hier ein kleiner Nachtrag zum Tode unserer Emmy

Auf Grund einiger Mail- Anfragen Emmy betreffend, möchte ich heute versuchen ein paar Worte darüber zu schreiben und mich hierbei auch gleich für alle lieben Zuschriften bedanken!
Nach den Tierarztbesuchen am 27. und 28. Juni verschlechterte sich Emmy Zustand. Sie fraß kaum noch, und alles Wasser erbrach sie wieder. So das wir nach einer schlaflosen Nacht am Sonntag den 29. Juni beschlossen sie erneut in die Praxis zu fahren. Unser Tierarzt war leider nicht erreichbar gewesen, daher brachten wir die Gute zu einem anderen TA, wo Ihr gleich Fieber gemessen (sie hatte keine erhöhte Temperatur), sie nochmals untersucht und eine Infusionen gelegt wurde. Außerdem bekam sie ein Medikament gegen Brechreiz und ein weiteres zur Beruhigung.
3 Tage lang sollte sie zur Beobachtung da bleiben, am kommenden Tag war eine Blutentnahme geplant, so der Arzt.
Am Montag bekamen wir die Mitteilung, dass sich Emmy´s Zustand noch nicht gebessert habe, sie nach wie vor nur erbreche, was kein gutes Zeichen sei.
Dienstag erfuhren wir dann von den arg schlechten Laborergebnissen und das man nichts mehr für Emmy tun könne. Uns wurde nahegelegt das Hündchen einschläfern zu lassen.
Das Blutbild, wie auch die Leberwerte waren ohne Befunde gewesen, doch das Gesamteiweiß leicht erhöht. Vor allem aber wurde das Kreatenin mit 10,0! gemessen (Normwert bis 1,6) und der Harnstoff mit 259! (Normwert: 20-50), außerdem wurde Emmy auf Leishmaniose positiv getestet.
Nach vielen Recherchen in diversen Foren im Internet, sind wir nicht sicher das die Diagnose einer „hochgradigen Leishmaniose“ korrekt ist, da keinerlei der typischen Symtome vorlagen. Allerdings deuten die enorm erhöhten Urinwerte eventuell auf eine starke Vergiftung hin.
Wir werden es wohl niemals genau erfahren, müssen es so akzeptieren und damit leben.

…doch sie fehlt uns sehr, die Gute….

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