Los Pioneros: Notstands-Hilfe im Chaco

Das nationale Notstandssekretariat will den Umfang staatlicher Hilfen für bedürftige Familien im Chaco schrittweise erhöhen. Am vergangenen Wochenende wurden nach Angaben des Sekretariats, etwa 600 Familien täglich mit Lebensmitteln, Wasser und auch medizinisch versorgt. In dieser Woche soll die Anzahl der betreuten Familien sann auf auf 1 tausend 600 pro Tag angehoben werden. Damit würde die erste Phase des vorgesehenen Programms in Boquerón und Presidente Hayes in etwa 11 Tagen abgeschlossen, sagte Camilo Soares, Präsident des SEN. Den bereits im Chaco operierenden Einsatz-Gruppen, werden sich in den nächsten Tagen noch 10 weitere Gesundheits-Brigaden anschliessen. Zeitgleich wird auch mit der Versorgung der Bevölkerung im Departament Alto Paraguay begonnen. Dieser Teil des Planes „Chaco Oikoteve Ñanderehe“ muss per Schiff über den Fluss abgewickelt werden. Der Chaco war am 8.September von der nationalen Regierung, aufgrund der Empfehlung von den Departaments-verwaltungen zum Notstandsgebiet erklärt worden. Seither organisiert das Notstandssekretariat Hilfs-Aktionen, um zur Linderung der Not, duch die anhaltende Trockenheit beizutragen. Das ganze Programm wurde mit etwa 18 Milliarden Guaranies im Staats-Haushalt veranschlagt. Mehrere Staaten haben sogar schon eine Auslands-Hilfe zugesichert. Diese Hilfen werden jedoch durch die bürokratischen Schritte in den staatlichen Institutionen hierzulande verlangsamt. (UH)

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