Park-Feuer gefährden Menschen

Park-Feuer gefährden Menschen. – Seit vergangenen Samstag wurden 30 Feuer aus dem Inneren des Nationalparks gemeldet. Verursacher von über 90 Prozent dieser Brände sind wahrscheinlich Angestellte im Holzverkauf, so die Presse-Stelle des Umweltsekretariates SEAM. Allein gestern waren 25 Parkwächter im Einsatz, um die Brände unter Kontrolle zu bekommen. SEAM-Funktionär Carlos Romero, vermutete die Feuer seien vorsätzlich gelegt worden. Er begründete diese Behauptung mit der Tatsache, das die meisten Feuer im Inneren der Wälder begonnen hätten und nicht – wie in Unglücksfällen eher üblich – in der Nähe der Wege, wo mehr Menschen durch Unachtsamkeit dazu beitragen könnten. Die Verantwortlichen für die Brände wollten vor allem das Gesetz gegen Komplettrodung umgehen, und bedienten sich deshalb der Brandstiftung. Der nationale Forstdienst erlaubt ansonsten nur den Abbau und Handel mit Resten von toten und abgestorbenen Bäumen in dem Gebiet des Nationalparks. In den letzten 20 Tagen mussten in San Rafael bereits mehrere Bauernfamilien wegen der Brände ihre Höfe räumen, teilte der Seam-Minister José Luis Casaccia mit. Casaccia sagte auch, man könne nicht mit der Hilfe der Freiwilligen Feuerwehr rechnen und die Seam könne eine Versorgung mit Proviant und Lebensmitteln momentan noch nicht bewerkstelligen. Wenn sich die Situation verschlimmern sollte, würde man auch um die Hilfe des Notstandsekretariats bitten müssen. (lanacion)

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