Wirtschafts-Optimismus im Mercosur

Wirtschafts-Optimismus im Mercosur. – Die Exporte Paraguays leiden unter dem brasilianischen Konsum-Schwund eben sowie am Weltmarkt. Das erklärte Tomás Málaga – Wirtschaftschef und Verantwortlicher der Itapú-Bank – gegenüber der Zeitung Lanacion. Seiner Beobachtung nach konzentrieren sich die Regierungen momentan mehr auf die Erhaltung der Arbeitsplätze, als sich um den In- und Export kümmerten. Diese Informationen präsentierte Málaga im Rahmen der Wirtschafts-Projekt-Darstellung über die Region Sao Paulo in Brasilien. Momentan werden 50 Prozent aller paraguayischen Produkte allein für den brasilianischen Markt hergestellt. Von den paraguayischen Landwirtschafts-Erzeugnissen werden sogar ganze 64 Prozent nach Brasilien exportiert. Brasilien verfügt über einen stabilen Markt und auch Uruguay und Paraguay können sich darauf stützen, so die Einschätzung des Experten. Chile verfügt außerdem noch über gute Kontakte zu asiatischen Ländern, von denen auch die Nachbarn zeitweise profitieren könnten. Von daher geht Málaga auch davon aus, dass die Preise im Mercosur im kommenden Jahr keine übermäßigen Schwankungen zu erwarten hat. Die Finanzkriese ist überall von verschiedener Intensität im Verhältnis von Befürchtung und tatsächlicher Auswirkung, sogar auf die verschiedenen Regionen des Landes. Argentinien sei anhand der vorhandenen Fakten zu den anfälligsten Ländern zu zählen. (lanacion)

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