Immer mehr Denguefälle

Immer mehr Denguefälle. – Das Gesundheitsministerium erklärte sich gestern zur Alarmbereitschaft. Angesichts einer Dengue-Epidemie und wegen dem Risiko, dass neue und schwere Fälle dieser Krankheit auftreten könnten, wurde die Resolution Nummer 85 erlassen. Die Zahl der Dengue-erkrankten Personen im Land stieg bereits auf 191. So seien in den Departamenten Concepción, Amambay, Central, Alto Paraná, Caaguazú, Paraguari und Boquerón seien Krankheitsfälle registriert worden, hiess es. Die Zeitungen schrieben, die Krankheit sei aus den Nachbarländern Bolivien und Brasilien nach Paraguay eingeschleppt worden. Bedingt durch die unstabilen klimatischen Verhältnisse können die Brutstätten der Überträgermücke Aedes Aegipti nicht wie gewünscht bekämpft werden, erklärte das Gesundheitsministerium. (abc)

Fall von Hantavirus im Chaco

Fall von Hantavirus im Chaco.- Am vergangenen Dienstag ist ein Chacobewohner in das Krankenhaus von Asuncion eingeliefert worden, der mit dem Hantavirus infiziert worden war. Wie das Institut für tropische Medizin Lacimet gegenüber der Presse informierte, haben Untersuchungen bewiesen, dass es sich bei diesem Patienten um Hantavirus handele. Wie nun die Angehörigen des Erkrankten berichteten, sollen noch mehr Hantavirus-Fälle im zentralen Chaco existieren. Wie die Tageszeitung Ultima Hora berichtete, gäbe es im Chaco viele Mäuse, die diese Krankheit weitertragen. Daher gäbe es auch immer mehr Personen, die Hantavirus-Symptome zeigen. (UH)

Höhere Geldstrafen für Verkehrsdelikte

Höhere Geldstrafen für Verkehrsdelikte. – Einige Parlaments-Abgeordnete haben einen Antrag gestellt, um seit 1947 bestehende Gesetze neu aufzulegen. Unter anderem geht es auch um Strafen beim Gebrauch von Mobiltelefonen am Steuer. Das Bußgeld solle auf eine Millionen Guaranies erhöht werden, so der Vorschlag. Die Überlegung wurden im Rahmen eines neuen Gesetzesentwurfes laut, den der Munizipalitätsauschuss gestern präsentierte. Auch die Bestrafung von Fahrzeugführern, die am Steuer von Auto oder Motorrad rauchen solle steigen. Zudem wurde auch davon gesprochen, Verstösse gegen die Helmpflicht oder fehlende Reflektoren sollten künftig stärker geandet werden. Auch für diese Vergehen wurde gefordert, die verhängte Geldbuße auf Eine-Million zu erhöhen. Die Mitglieder des Munizipalitätsauschusses vertreten die Meinung – es sei an der Zeit, die alten Gesetze zu aktualisieren und an die heutige Zeit anzupassen. Als Beispiel wurde genannt, daß in den Gesetzen von 1947 die Ampeln als Verkehrs-Licht-Zeichen-Anlagen noch garnicht berücksichtigt waren. Im neuen Gesetzes-Entwurf sollen aber auch internationale Normen eingeführt werden, weil in Paraguay die Anzahl der Fahrzeuge mit ausländischen Nummernschildern inzwischen zunimmt. Ein weiterer Bereich ist die Erhöhung der Sicherheit in Sachen Gefahr-Gut-Transport. Es sei aber auch von besonderer Bedeutung, in die allgemeine Bildung und Ausbildung der Bevölkerung zu investieren wurde betont. Verkehrsteilnehmer die nicht lesen oder schreiben können, würden sich automatisch kaum an Regeln und Normen halten, die ihnen auch naturgemäß nicht bekannt sind. (la nación)

Karl zu Besuch

Karl zu Besuch

Seit einigen Wochen besucht uns des Öfteren ein kleiner,  süßer Käfer auf der Terrasse. Mit Einbruch der Dunkelheit flattert „Karl der Käfer…“ (so nennen wir ihn) brausend uns um die Ohren, bis er sich dann bei einem von uns Beiden niederlässt.

Nicht nur Ameisen, Kröten und Spinnen fühlen sich bei uns heimisch, es gibt auch ein paar nettere Mitbewohner oder auch nur Gäste die mal kurz vorbeischauen…

Neuer Termin zur Durchsicht des Nissans

Einen neuen Termin zur Durchsicht unseres Nissans haben wir heute noch für diese Woche vereinbaren können.
Während wir vor 1 ½ Wochen etwas verärgert vor den geschlossenen Toren unserer  Werkstatt auf den Chef warteten, lag dieser wohl mit einem Hexenschuss zu Hause, wie uns wenige Tage später berichtet wurde.
Für uns Deutsche alles noch etwas ungewöhnlich, da anscheinend auch die Angestellten an Krankheitstagen des Chefs keiner Arbeit nachgehen müssen, oder sie zumindest versuchen die Kundschaft darüber zu informieren.
Doch wir lernen weiterhin fleißig dazu, irgendwann werden vielleicht auch wir diese Mentalität verstehen können…

Eine neue Lieferung vom Schreiner

Unser vorerst letztes Möbelstück wurde gegen Ende vergangener Woche fertiggestellt.
Ursprünglich wollten wir den Badschrank am Samstag in unserer Schreinerei abholen, doch  um weniger als einen cm passte das Teil nicht unsern Nissan.
Herr Paulier war jedoch so freundlich und brachte die Lieferung am Nachmittag zu uns aufs Land hinaus.

[Bild nicht gefunden]

Betriebs-Schließungen und Arbeitlosigkeit

Betriebs-Schließungen und Arbeitlosigkeit. – Die Auswirkungen der Weltwirtschaftskrise werden mittlerweile auch in Paraguay immer deutlicher. Allein im Verlauf des Januar 2009 verloren rund 6 tausend Menschen ihre Arbeitsplatz aufgrund von Firmenschließungen. Diese seien vor allem durch die internationale Finanzkrise hervorgerufen worden – hieß es vom Vizeminister für Justiz und Arbeit, Raúl Mongelós. Er erklärte vor den Pressevertretern, dass bereits 20 Betriebe in der Hauptstadt und deren unmittelbarer Umgebung, die Produktion bereits einstellen mussten. Die offizielle Anzahl der gekündigten Arbeiter und Angestellten wurde mit 2 tausend 500 Personen angegeben. Aufgrund der Tatasache, daß in Paraguay viele Beschäftigte ohne Arbeitsvertrag einen arbeiten, wird die tatsächliche Anzahl auf rund 6 tausend Gekündigte Arbeiter geschätzt. Mongelós informierte, daß zurzeit durchschnittlich vier Betriebe pro Woche, im Ministerium die Abmeldung ihrer Aktivitäten tätigen. Die Verkaufszahlen der letzten sechs Monate seien so drastisch zurück gegangen, daß die wenigen Einkünften die Personalkosten nicht mehr tragen könnten. Die offizielle Arbeitslosenrate in Paraguay liegt bei 13 Prozent der erwerbsfähigen Bevölkerung von rund 3 Millionen Personen. Die Gesamtbevölkerung von Paraguay liegt offiziell bei zirka 7 Millionen, 58 Prozent der Bevölkerung gilt als arm. (Paraguaynoticias)

Schwere Dengue-Form taucht auf

Schwere Dengue-Form taucht auf. – Im Zentralkrankenhaus des nationalen Fürsorgeinstituts IPS ist gestern ein junger Mann mit Dengue-Verdacht verstorben. Laut bislang unbestätigten Berichten soll das Opfer an der Dengueform „mit Bluterguss“ gelitten haben. Der 22 jährige wurde bereits am Sonntag ohne Lebenszeichen in Luque eingeliefert und danach ins Zentralkrankenhaus überwiesen. Von dort bestätigte Frau Doktor Notario gegenüber der Presse, dass alle erkennbaren Anzeichen auf das hämoragische Dengue-Fieber hinweisen, die gemeinhin auch als „Dengue mit Bluterguss“ bezeichnet wird. Die laboratorischen Untersuchungen laufen noch. Hämorrhagische Fieber sind infektiöse Fiebererkrankungen, die mit Blutungen einhergehen. Sie werden meist verursacht durch Virusinfektionen. Die hämorrhagische Dengue-Form beginnt wie das normale Denguefieber, verschlechtert sich aber nach zwei bis fünf Tagen dramatisch. Der Blutkreislauf bricht zusammen und es kommt zu Rötung, inneren Blutungen und komatösem Exitus. Die allgemeinen Zeichen eines Schocks sind typisch. (IPParaguay)

Paraguay sucht Kontakt mit Fachhochschule Jena

Paraguay sucht Kontakt mit Fachhochschule Jena. – Die Universität der Cono Sur de las Américas sucht Kooperation mit einer deutschen Fachhochschule. Prorektor José Villalba führte erste Gespräche mit der Rektorin der FH Jena, Gabriele Beibst sowie mit den Fachbereichen Betriebswirtschaft und SciTec. Der Auslandsverantwortliche der Universität in Asunción interessierte sich besonders für eine Zusammenarbeit in den Bereichen der Existenzgründungen aus Hochschulen sowie der Umwelttechnik und den erneuerbaren Energien. Der erste Kontakt wurde über die chilenische Partner-Universität der FH Jena vermittelt. Zukünftig soll in einem EU-Förderprojekt zusammengearbeitet werden. Dr. Luis Ephrosi, Vertretungsprofessor für Marketing im Fachbereich Betriebswirtschaft der Jenaer Hochschule, wird die Kontakte zur Universität in Asunción entwickeln. Vor etwa einem Jahr hatte er bereits die Kooperation der FH Jena mit der Universidad del Mar in Chile erfolgreich vorbereitet. Die größte Thüringer Fachhochschule bietet in acht Fachbereichen der Ingenieurwissenschaften, der Betriebswirtschaft und des Sozialwesens ein wissenschaftlich solide fundiertes, sehr praxisnahes und in der Regelstudienzeit gebührenfreies Studium. (Informationsdienst Wissenschaft)

Kundendienst

Vergangenen Samstag war es wieder einmal soweit, wir mussten zum Kundendienst  mit  unserem Nissan (wie üblich hier im Lande nach bereits 5000 gefahrenen km).
Für 9Uhr hatten wir beim Chef persönlich diesen Termin vereinbart, allerdings bereits vor 10 Tagen.
Um 08.50Uhr wir stehen vor der besagten Werkstatt in Luque, doch die Tore sind noch geschlossen, auch nicht wie üblich stehen zu reparierende Wägen recht und links am Straßenrand, keine der Arbeiter auch nur scheinbar in der Nähe…Hm, sehr seltsam.

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Darío, der Chef der Werkstatt, eigentlich ein  zuverlässiger, sehr netter Geselle hätte uns normalerweise informiert, wäre Ihm etwas dazwischen gekommen, so zumindest schätzten wir Ihn bisher ein.
Was tun wir?  Wir warten…
Es wurde 09.05Uhr, ich schrieb eine SMS (fällt noch immer leichter als reden zu müssen in Spanisch!) doch keine Reaktion darauf…
09.10Uhr nun gut, dann rufen wir Ihn eben an, aber Darío war nicht zu erreichen bzw. sein Handy ausgeschalten…
09.15Uhr Wir sind verärgert und fahren zu Freunden auf einen kleinen Kaffee ehe wir nach Caacupé aufbrechen werden

Grundstücksbesichtigung N.C. Teil 3

Grundstücksbesichtigung N.C. Teil 3

Heute soll dann das absolute Schnäppchen, in traumhaft schöner Lage angesehen werden, laut Monchi.

Gegen 17Uhr werden wir abgeholt und wieder geht es an den Ortsrand von Nueva Colombia, diesmal jedoch in Richtung San Bernardino, wo ein 5ha großes Grundstück zu 85.000.000.Gs auf seinen Verkauf wartet. Wir werden weiter berichten….

und hier nun die dazugehörigen Bildmaterialien…

Terreno N0. 1;

Das Grundstück hatte weder einen besondersschönen Baumbestand noch war es für uns schön gelegen, sprich mit einen tollen Aussicht, wie wir es uns Beide vorstellen.

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Hier der Besitzter des Hauses, ein serh netter Herr, welcher sich ganz schüchtern in Pose stellte  und uns anschließend über das komplette Anwesen führte.

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Nachdem wir letztendlich sagten, das dies nicht unbedingt unseren Vorstellungen enspricht, und uns für seine Mühe bedankten, meinte der ältere Senor plötzlich, wir sollten den gegenüberliegenden Nachbarn besuchen, er hätte wohl 2 ha mit Seeblick zu verkaufen.

Das taten dann wir auch gleich zusammen mit Monchi und hier ein paar Eindrücke davon…

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Dieser Besuch hatte sich wohl gelohnt, ein tolles Grundstück etwas mehr als 2 ha groß, quadratisch in ruhiger idyllischer Lage, einige Schattenbäume darauf und ein schöner Blick auf den Yppacarai See.

Probleme könnt es bei der Zufahrt zu diesem Terreno geben, da man über ein anders Anwesen, welches ebenso zum Verkauf steht, fahren muss. Dies müsste vorab geklärt werden. Strom und Wasser müsste  man mindestens 400m verlegen lassen.

Kostenpunkt sollten anfangs 70.000.000.Gs sein, einen Tag später bereits 63.000.000.Gs.

Wir haben dennoch nichts überstürzt, wobei wir der Meinung sind den Preis bis auf 50 Mill hätten drücken können, wenn nicht noch tiefer…

Um Spekulationen von Anwälten/Immobilienanbietern/ewigen Besswerwissern vor zu beugen: Wir wollen jetzt noch kein Grundstück kaufen, wir sehen uns einfach um und versuchen ein Gespür für den „Markt“ zu bekommen.