Grundstücksbesichtigung N.C. Teil 2

Am Mittwoch bekamen wir dann von Señor Monchi ein Terreno (davon bestand 1/3 aus Sumpfgebiet) mit  einer Größe von 1,5ha incl. eines  kleinen einfachen Paraguayer- Hauses,  zu stolzen 80.000.000Gs gezeigt. Strom und Wasser waren vorhanden.

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Nachdem wir versuchten Monchi zu erklären das dies absolut überteuert sei, dazu uns das Anwesen auch nicht gefiel, schien es eventuell ein noch günstigeres Angebot zu geben.
Wir besuchten einen Almacén ganz in der Nähe, die Inhaberin hatte  am Ortsrand ein 8ha Grundstück, ebenso mit Haus zu verkaufen. Der Preis hierfür sollte 150.000.000Gs sein. Auch dies beinhaltet noch immer einen dicken Gringo Zuschlag wie wir meinen, doch es anzusehen kostet ja nichts, von daher fuhren wir zur Besichtigung.

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Grundstücksbesichtigung in Nueva Colobia

Gestern bekamen wir spontan das Angebot eines uns bekannten Paraguayers, ein kleines Grundstück am Rande von N.C. anzusehen, welches günstig zu verkaufen wäre.
Am späten Nachmittag fuhren wir gemeinsam mit Señor Monchi auf das besagte Terreno, welches ganz in der Nähe unseres derzeitigen Mietshauses liegt.

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Ganz nett gelegen, mit schöner Aussicht standen wir auf dem 1 Hektar großem Anwesen, welches jedoch zu mehr als der Hälfte aus einem Steinbruchkrater bestand.
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Strom und Wasseranschluss waren bereits vorhanden, was ja von Vorteil wäre und auch der Preis schien uns  akzeptabel.

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Doch alles in allem war es nicht das, was wir eigentlich suchen.
Aber, Señor Monchi möchte uns heute Abend ein weiteres Grundstück  inklusiv eines kleinen Hauses darauf  zeigen. .. sofern die heftigen Regengüsse bis dahin nachlassen werden.

Seit 6Uhr morgens nach einem kleinen Gewitter, schüttet es hier aus allen Wolken, das erstmals unser Pool am überlaufen ist. Aber wir wollen nicht klagen, der Natur tut es sicher ganz gut. Auch Wilma tapst schon seit Stunden durch das warme Nass und genießt es sichtbar.

Strom und Wasser wurden noch nicht (wie sonst üblich) abgestellt, von daher genießen wir einen mit 25 Grad angenehmen Sommertag, mal etwas anders als gewohnt.

Wenige Stunden später, um 14.30Uhr am Nachmittag. Der Regen hat soeben  etwas nachgelassen. Wir telefonieren gerade mit den Eltern in Deutschland, es ist so ungewöhnlich still im Haus und im Garten. Im gleichen Moment als mir diese Gedanken durch den Kopf schossen, schaute ein  Hund schwanzwedelnd und voller braun-roter Erde am ganzen Leib im Büro um die Ecke. Wilma!!!!!!!!!!!!!!!

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…und sie war arg fleißig bei der Arbeit, wie man sehen kann.

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Oli anschließend ebenso 😉

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Flohmarktbesuch in Asunción

Bevor wir noch ein paar Besorgungen machen mussten besuchten wir Arthur, bzw. seinen ersten Flohmarkt bei sich zu Hause.  Sicherlich ist es nicht all zu einfach einen solchen Tag auf die Beine zu stellen.  Doch wie ich eben lesen konnte, hat sich für das 1. Event mit immerhin über 50 Besuchern der Aufwand doch gelohnt.
Dank der guten Vorbereitung, wurde lecker  gegessen, getrunken und natürlich geratscht.
Das Angebot der Artikel könnte  jedoch die kommenden Male (jeden 1. Samstag des Monats) zunehmen, wir werden es sehen…

Reparatur der Frontscheibe

Weiter ging die Fahrt nach über Roque Alonso nach Asunción in Richtung Eusebia Ayala wo wir sich schnell die Glaserei finden ließ.
Gerade erst wurden die Markisen nach oben gezogen und zwei Männer schauten uns mit sichtbar müden Augen entgegen.
Diese kleine Firma aus 2 kleinen Räumen (einem kleinen Büro und einer Garage) bestehend, sah alles andere aus als eine (für uns typische) Glaserei, oje!

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Wir erklärten, dass man uns von der Versicherung schickt und die Frontscheibe des Nissans zu reparieren sei. Okay, kein Problem.
Wir durften das Auto hereinfahren und man sagte uns, dass es bereits in 3h zum Abholen fertig sei. Wir baten um einen kurzen Rückruf, da wir diese Stunden bei Freunden zum Frühstück eingeladen waren. Auch dies schien kein Problem zu sein.
Unser netter Chauffeur wartete bereits und wir fuhren zusammen stadtauswärts nach Luque.
Nochmals  „Danke“  Karola!!
Nach 2h dann läutete schon unser Handy, der Nissan sei fertig. Wow, das ging ja unerwarteter weise richtig schnell…

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Gegen Mittag hatten wir unser gutes Stück zurück, mit neuer Frontscheibe.

Und dicht ist diese auch, was wir spätestens seit dem Gewitterguss am Sonntagabend wissen 😉

Polizeikontrolle

Um 7Uhr fuhren wir am Samstag in Richtung Asunción um die Glaserei zu  suchen, welche unsere Frontscheibe wechseln sollte.
Nichts ahnend wurden in Emboscada wieder einmal Polizeikontrollen durchgeführt,  dies lässt sich  meist schon von weitem anhand der 2 Hütchen auf dem Mittelstreifen der Routa erkennen.
In den letzten Wochen hatten wir meistens das Glück auf unserer Seite und dürfen durchfahren, an diesem Tag jedoch hatten die Herren es auf uns abgesehen.
Da wir uns aber keinerlei Vergehen bewusst waren, sollten sie ruhig Papiere, Warndreieck und Feuerlöscher kontrollieren,  Olivers Schuhwerk nicht zu vergessen!
Pustekuchen, das alles interessierte die Herren sehr wenig. Wir verstanden kaum ein Wort von dem was man von uns wollte. So wurde Oliver darum gebeten mit auf die Polizeistation, direkt vor Ort zu gehen. Ich wartet brav im Wagen und hoffte, das wir kein Bußgeld  für „irgendeine aus den Fingern gezogene“  Straftat bezahlen müssen.
Nach einigen Minuten erkannte ich dann allerdings im Rückspiegel mein Männlein, mit einem Blatt Papier in seiner Hand und wollte das kaum glauben.
Aber anscheinend wurden wir von einem im Gebüsch lauernden Officer am Ortseingang von Emboscada mit überhöhter Geschwindigkeit gesehen. Fahrzeug und Kfz- Nummer  wurden dann per Funk an die leitende Stelle des Ortes weitergegeben (wie Oliver im Polizeirevier mithören konnte) und so erwischte es uns erstmals mit einem neuen Vergehen.
Da auf dieser Verbindungsstraße von Nueva Colobia kommend nur 40km/h erlaubt sind, und wir um einiges schneller unterwegs waren, durften wir 260.000Gs  (ca. 40€) zahlen.

Bekämpfung der Aedes Aegipti-Mücke

Bekämpfung der Aedes Aegipti-Mücke. – Der Director des nationalen Dienstes zur Ausrottung des Sumpffiebers, SENEPA, Dr. Julio César Manzur, hat die Bevölkerung aufgerufen, ihre Türen und Fenster zu öffnen, wenn die Funktionäre zum Aussprühen in die Häuser kommen. Wie er erklärend sagte, zeige das von der Senepa benutzte Gift kaum Auswirkungen auf die Gesundheit des Menschen, da es sich leicht ausbreite und nur die Insekten treffe. Ausserdem sei das für die Aedes Aegipti benutzte Sprüh-Gift anderer Natur als andere Gifte. Die Aedes Aegipti Mücke ist bekannt als Überträgerin des Fiebers und soll in gross angelegten Kampagnen ausgerottet werden. Dazu jedoch bedürfe es der Mitarbeit der gesamten Bevölkerung, heisst es in Berichten, die das Gesundheitsministerium schon seit einiger Zeit veröffentlicht hat. In den letzten Tagen war wiederholt in den Medien berichtet worden, dass mehrheitlich die Bewohner der Landeshauptstadt sich wenig interessiert zeigten an einer Zusammenarbeit im Kampf zur Ausrottung der Dengue-überträgermücke Aedes Aegipti. (abc)

Paraguay fordert weiter gerechtere Energiepreise

Paraguay fordert weiter gerechtere Energiepreise. – Die paraguayische Regierung ist zuversichtlich, dass bald wichtige Fortschritte zum Thema „Hoheitsrechte über Energie-Kraftwerk Itaipú erzielt werden können. Staatspräsident Fernando Lugo hatte gestern zusammen mit den Mitgliedern der Energie-Wirtschafts-Gruppe die positiven Fortschritte bewertet, die auf dem Welt-Sozial-Forum in Brasilien erarbeitet worden waren. Nachdem er seinen klaren Standpunkt vor den anderen Mitgliedern des Forums dargelegt und erklärt hatte, warum Paraguay gerechtere Energie-Preise fordere, hatten auch diese sich zugunsten Paraguays geäussert. Daraufhin habe auch der brasilianische Präsident Luis Ignacio Lula da Silva sich bereit erklärt, weiter über Itaipú zu verhandeln. –Am 7. und 8. April dieses Jahres soll auf einem weiteren Treffen zwischen den Staatspräsidenten Paraguays und Brasiliens möglicherweise schon ein klares Energie-Abkommen unterzeichnet werden können, hiess es. (abc)

Flohmarkt in Asunción

Am kommenden Samstag werden wir unseren Steinschlagschaden der Frontscheibe des Nissans reparieren lassen, welcher immer weiter zu reißen scheint.
Es heißt also, früh raus aus den Federn, denn bereits 8Uhr sollten wir in Asunción sein. Wir bekamen die Info das die gesamte Reparatur ca. 5h dauern wird. Demnach ist mit der Abholung des Wagens frühestens zwischen 13 und 14Uhr zu rechnen.
Nach einem gemütlichen Frühstück bei Freunden, werden wir diese Zeit nutzen und den wohl ersten deutschen Flohmarkt in Asuncion besuchen.
Wer also etwas Zeit & Lust hat, vielleicht noch Einiges an Kruscht loswerden mag, sollte sich mit dem Señor Arthur in Verbindung setzten.
Weitere Infos findet Ihr unter folgendem Link

See Ypacaraí soll neuen Schwung bekommen

See Ypacaraí soll neuen Schwung bekommen. – Das nationale Tourismussekretariat Senatur will ein neues touristisches Reaktivierugs-Projekt starten. Man wolle hierbei zusammen mit dem Rotary Club Asuncion Trinidad, dem Dachverband Rotary international und der Organisation „Funda Pueblos“ arbeiten. Bei dem Projekt geht es um die „Wiederbelebung des Sees Ypacaraí und des dazugehörigen Tals“. Verschiedene Techniker aus Europa wollen dieses Vorhaben unterstützen. Nach deren Angaben hat die angesiedelte Industrie das Bild und die Qualität des Sees enorm gemindert. Die Ministerin der Senatur -Liz Crámer Campos- bescheinigte dem Projekt eine besondere Bedeutung. Eines der schönsten und wichtigsten Touristenziele Paraguays solle damit seine Bedeutung zurück erhalten. Man erwarte, so Campos, bereits sehnsüchtig den 5. Februar, an dem die eurpäischen Techniker in Paraguay ankommen sollen. Diese würden das Projekt vollständig tragen und die Kosten werde die holländische Regierung gänzlich übernehmen. Die Techniker wollen sich nach ihrer Ankunft mit den Ministern und Technikern der SEAM und des Clubs rund um den See treffen. Die Rotarier sind international verbreitete Wohltätigkeitsclubs. Gegründet wurde die Rotarier-Organisation erstmals 1905 in Chicago von Freimaurern. (la nación)

Es sollte ein Faulenzer Samstag werden

Es sollte ein Faulenzer Samstag werden

…doch es kam alles ganz anders…
Um 10Uhr starteten wir zunächst auf die gegenüber gelegene Mbuni Straußenfarm zu Anne & Lothar. Da die Beiden seit 2 Tagen Hundezuwachs haben, und wir den Kleinen so arg goldig fanden, wurden schnell aus geplanten 10 Minuten 2h, ehe wir uns schließlich in Richtung Asunción bewegten.
Nach dem üblichen Wocheneinkauf, unterwegs wieder in Richtung Nueva Colobia überraschte uns ein heftiger, wenn auch kurzer Duscher.

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Wir ließen es uns dennoch nicht nehmen erstmals in Richtung „Hotel Panoramablick“ zu fahren, dessen Aussicht so grandios sein sollte.

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Ich selbst jedoch hatte mir mehr erwartet von diesem, so sagt man einzigartigem  Panoramablick.

Bisher sahen wir von der Umgebung Nueva Columbias relativ wenig, also bog Oli spontan mitten im Ort nach rechts ab, wo es und nach einer längeren, steilen Sandpiste in weniger bewohntes Gebiet ging, mit teilweise,  wunderschönen Aussichten, einigen Lagunen, nur  ab und zu trafen wir auf ein paar  Häuser von Einheimischen und kleinen Kirchen.

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Aus einer halben Stunde wurden auch hier schnell mehrere, so dass wir letztendlich gar nicht mehr wussten wo eigentlich wir uns bewegen.

Bis wir das Hotel / Restaurant „Finca El Gaucho“ entdeckten und kurze Zeit später blickten wir auf den Ypacarai See, ja wo sind wir denn hier??

Zwischen Altos und San Bernardino kamen wir schließlich wieder  in ein uns bekanntes Gefilde und fuhren zurück, es war bereits nach 18Uhr am Abend.

Dengue-Zahlen steigen langsam weiter.

Dengue-Zahlen steigen langsam weiter. – Das Gesundheitsministerium hat am vergangenen Donnerstag 20 neue Dengue-Fälle registriert. 15 Patienten wurden im Departament Concepción ermittelt, drei im Departament Amambay und zwei Dengue-Erkrankungen meldeten die Hosptäler der Landeshauptstadt. Damit steigt die Anzahl der Patienten in Concepcion auf 67. Landesweit wurden in diesem Jahr schon 78 Dengue-Fälle bestätigte. Währenddessen werden die Kontrollen besonders im Departament Concepción fortgesetzt. Neben den Säuberungsaktionen laufen auch Bewusstmachungs-Kampagnen des Gesundheitsamtes unter der Bevölkerung. (UH)

Schweizer Gast mit Fußball – Hintergrund

Schweizer Gast mit Fußball-Hintergrund. – Heute nachmittag hat in Luque der 61.ordentliche CONMEBOL-Kongress begonnen. Prominenter Gast dieser Veranstaltung ist unter anderem auch der Präsident des Fussball-Weltverbandes FIFA, namens Joseph Blatter. Im Anschluss daran fand eine Pressekonferenz im Beisein des Deutschen statt. Er begab sich anschließend zum „Haus des südamerikanischen Fussballs“, um dort das Museum des südamerikanischen Fussballs und das Kongresszentrum feierlich einzuweihen. Zu der Zeremonie erschienen auch zahlreiche Prominente des regionalen Fussballs, sowie nationale und kommunale Würdenträger Paraguays. FIFA-Präsident Blatter brach erst gestern zu seiner Südamerika-Reise auf und besuchte zuerst die brasilianische Metropole São Paulo. Er bezeichnete es als große Ehre, daß die FIFA ihre Fussball-Weltmeisterschaft im Jahr 2014 in Brasilien organisieren dürfe. Man sei stolz darauf, in der Heimat der fünf-fachen Fußball-Weltmeister, in zwölf Städten die Weltmeisterschaft 2014 auszurichten, lobte Blatter bei der lokalen Pressekonferenz. (de.fifa)

TAM-Flotte mit paraguayischer Flagge

TAM-Flotte mit paraguayischer Flagge.- Seit gestern trägt die Tochterfirma TAM Airlines, mit Sitz in Asuncion, die paraguayische Flagge auf seinen Flugzeugen. Das neue Aussehen zieht sich über die gesamte Flugzeug-Flotte der Maschinen, die innerhalb des Mercosur verkehren. Das erste Flugzeug der Klasse Airbus A230 mit den paraguayischen Farben wurde gestern offiziell auf dem Flughafen Silvio Pettirossie vorgestellt. Dabei waren Autoritäten aus dem Flugwesen und einige Führungskräfte der TAM Airlines sowie der TAM Lineas Aéreas anwesend. Das neue Symbol auf den Flugzeugen der TAM soll das Entgegenkommen und den Respekt des Unternehmens gegenüber Paraguay zum Ausdruck bringen, sagte der Flugkapitän David Barioni Neto. Er ist Präsident von TAM Lineas Aéreas, Führungsmitglied der TAM Airlines und Präsident im Verwaltungsrates der paraguayischen Unternehmens-Tochter. Bereits im vergangenen Dezember war der Beschluss gefasst worden, die paraguayische Flagge auf die Flugzeuge der Tam Airlines zu lackieren. Bis zum März sollen die Arbeiten dann abgeschlossen sein. (la nación)