Asunción: Erneuter Vaterschaftantrag

Ein neuer Vaterschaftsantrag ist in der Präsidentschaft eingegangen. Anwalt Marcos Fariña ist mit der Untersuchung der Anzeige gegen Staatspräsident Fernando Lugo beauftragt worden. In einer Pressekonferenz kündigte Lugo an, sich wahrheitsgetreu und gemäss den Anordnungen der Justiz verhalten zu wollen. Die Vaterschaftsklage stammt erneut aus dem Departament San Pedro, aus dem Ort, in dem Fernando Lugo als Bischof gedient hat. Das Kind soll inzwischen 6 Jahre alt sein. Angesichts der neuen Vaterschaftsklage gegen Lugo haben das Frauensekretariat und das Sekretariat für die Kindheit ein gemeinsames Presseschreiben herausgegeben. Darin unterstreicht Ministerin Gloria Rubín das Recht des Kindes auf eine eigene Identität. Der Schutz der Rechte des Kindes sei die Aufgabe ihrer Sekretariate, heisst es. Deshalb hofften sie, dass der Präsident eine klare Haltung einnehmen werde. Lugo solle bei sich selbst als Mann und als Staatsbürger, und vor allem als Staatspräsident damit anfangen, seine Verpflichtungen wahrzunehmen. Vielleicht werde sich dadurch ein jeder Mann und eine jede Familie bewusst werden darüber, wie wichtig es sei, die Vaterschaft ernst zu nehmen.

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