Die Währungsreserven der paraguayischen Zentralbank erholen sich langsam

Die Währungsreserven der paraguayischen Zentralbank erholen sich langsam. Nach Angaben des staatlichen Nachrichtendienstes IPParaguay erreichten die Währungsreserven der Zentralbank zum Schluss des Monats rund 2,8 Milliarden Dollar. Das ist der höchste Stand seit Beginn der internationalen Finanzkrise im September 2008. Währungsreserven sind die von der Zentralbank auf der Aktivseite gehaltenen Mittel in ausländischer Währung, Edelmetallen, Sonderziehungsrechten und Reservepositionen im Internationalen Währungsfonds. Sie entstehen durch Leistungsbilanzüberschüsse eines Staates oder Wirtschaftsraumes und dienen der Gestaltung von Währungspolitik. Mit dem Einbruch der ausländischen Finanzmärkte im September des vergangenen Jahres lagen die Währungsreserven der Zentralbank bei 3 Milliarden Dollar. Sie erlebten jedoch einen rapiden Zerfall, als die lokalen Kapitalmärkte einen Ausgleich im Dollar suchten. Dadurch verlor der Guaraní gegenüber dem Dollar an 20 Prozent seiner Währung. (IPParaguay)

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