Mit dem Soja kam das Dengue Fieber

Vor 13 Jahren wurde in Argentinien Gensoja des US-Konzerns Monsanto zugelassen. Nun wird eine Dengue-Epidemie mit dem Anbau in Verbindung gebrach.
Mehrere Länder Südamerikas wurden in den vergangenen Wochen und Monaten von der schlimmsten Dengue-Epidemie der vergangenen Jahre heimgesucht. Betroffen war vor allem der Norden Argentiniens. Bei den Gesundheitsbehörden wurden über 20.000 Infektionen gemeldet, regierungsunabhängige Organisationen gingen aber schon Mitte April von mehr als 30.000 Dengue-Fällen aus. Während die Regierung von Präsidentin Christina Fernández de Kirchner eine Infektionswelle im Nachbarland Bolivien verantwortlich macht, hat ein argentinischer Agrarwissenschaftler eine weitaus brisantere Erklärung.

Die Infektionen mit der Tropenkrankheit stimmten fast metergenau mit den Pflanzungen von Gensoja in Argentinien überein, sagt Alberto Lapolla. Die im Erbgut veränderten Pflanzen des US-Agrarkonzerns Monsanto werden in dem südamerikanischen Land seit 1996 angebaut. Sie sind immun gegen das patentierte Herbizid „Roundup“ (Roundup und das globale Amphibiensterben). Dessen Hauptkomponente Glyphosat könnte nach Erkenntnissen Lapollas für die Dengue-Epidemie verantwortlich sein.

Den ganzen Artikel gibt es hier:
Quelle: heise.de Autor: Harald Neuber
Artikel-URL: http://www.heise.de/tp/r4/artikel/30/30310/1.html

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.