San Antonio: Besorgnis über den sinkenden Wasserspiegel

Der sinkende Wasserspiegel des Paraguayflusses schafft eine wachsende Besorgnis unter den importierenden und exportierenden Firmen. Der Paraguayfluss zählt zu einem der wichtigsten Verkehrswege im In- und Auslandshandel. Die Auswirkungen des Natur-Phänomens La Niña macht sich auch in diesem Sektor bemerkbar. Einige Silo-Inhaber, beispielsweise, die für den Soja-Export zuständig sind, müssten die Fracht auf mehrere Schiffe verladen, da auf Grund des niedrigen Wasserstands nur kleine Schiffe mit nicht allzu grossem Tiefgang die Flussgewässer passieren könnten, hiess es. So könne gegenwärtig ein Frachtschiff, das bisher stets eine Menge von 2 tausend Tonnen mit sich führen konnte, muss gegenwärtig seine Fracht bis auf 1 tausend 300 Tonnen reduzieren. Damit steige konsequenterweise auch die Frachtgebühr an. Dies wiederum schaffe den Transportfirmen ihrerseits eine Reihe von Schwierigkeiten. Auf Grund dessen seien die Exporte in den letzten Tagen um etwa 40 Prozent zurückgegangen. Wenn auch bislang noch nicht von gravierenden Verlusten im genannten Sektor die Rede sei, bemüht sich die Schiffahrts- und Hafenbehörde ANNP dennoch darum, in ständiger Verhandlung mit den Firmenvertreten zu bleiben und Lösungen für die Probleme zu suchen, hiess es. (abc)

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