Strenge Regeln für Motorradgebrauch auf Fernstrassen

Strenge Regeln für Motorradgebrauch auf Fernstrassen. – Das Ministerium für Öffentliche Bauten und Verkehr hat die Resolution Nummer ein tausend 301 veröffentlicht. Die Resolution schreibt den Gebrauch von Schutzhelmen und reflektiven Westen für alle Motorradfahrer vor, die in der Zeitspanne von 18 Uhr abends bis 6 Uhr morgens auf nationalen Fernstrassen unterwegs sind. Die strikte Kontrolle zur Einhaltung der neuen Regelung beginnt 30 Tage nach der Verabschiedung der Resolution. Dafür ist die Wegpolizei zuständig. Das Ministerium entschloss sich für diese Massnahme aufgrund der steigenden Anzahl von Motorrad-Unfällen. In der Resolution werden auch die Gradierungen der befundenen Verstösse aufgeführt mit den entsprechenden Bussgeldern. Als sehr schwerwiegender Verstoss gilt beispielsweise der fehlende Führerschein oder die Fahrt auf dem Motorrad ohne Schutzhelm. Solche Vergehen werden mit 5 Tageslöhnen bestraft. Als schwerwiegender Verstoss werden mit einem Bussgeld von drei Tageslöhnen belegt. Dazu gehört beispielsweise, mehr als einen Passagier auf dem Motorrad mitzuführen oder Kinder unter 12 Jahren auf dem Motorrad mitzunehmen sowie auch der Gebrauch des Telefons während des Fahrens. Als leichte Verstösse gelten der Mangel an einer Munizipalitätslizenz für das Fahrzeug oder das Fehlen von reflektiven Aufklebern auf dem Schutzhelm. Auf Nachfrage der Ordnungsämter in den Chacokolonien erklärten die zuständigen Personen, dass die Resolution des Ministeriums für Öffentliche Bauten und Verkehr auf allen nationalen und internationalen Fernstrassen gilt, wie zum Beispiel die Fernstrasse 9, Ruta Transchaco. Auf diesen Wegen ist die Wegpolizei, die sogenannte „caminera“, für die Kontrollen zuständig. Die lokalen Wege sind nicht darin einbezogen. (ip)

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