Ein paar kleine Ereignisse der vergangenen Tage…

Frühlingsbeginn

Am vergangenen Dienstag begann auf unserer Welthalbkugel nun endlich, das bei vielen Menschen so lang ersehnte Frühjahr,  zumindest aus meteorlogischer Sicht (wobei ich persönlich die hiesigen Winterwochen ganz arg mag, wenn auch wahrscheinlich als Einzigste!!).


Nach ein paar angenehmen Tagen, viel Sonnenschein und steigenden Temperaturen, erreichten wir am Sonntag erstmals die 36 Gradmarke  an unserem Thermometer. Dementsprechend genossen wir zumindest am Nachmittag das Wetter im Pool… beim Lesen… Spielen mit den Dogs, sowie beim Schlemmern von Kaffee und Kuchen. Die am Abend versprochenen Gewitter, bzw. der Regen blieb allerdings wieder einmal aus, doch durch die orkanartigen Stürme welche sich gegen Abend immer stärker entwickelten, stürzte das Thermometer zusehends in den Keller.
Mit einem Temperaturunterschied von 23 Grad  zum gestrigen Tag, müssen wir heute bei schlappen 13 Grad und Nieselregen erneut mit dicken Wollsocken, Fleecepullis, einer guten Portion Frühlingsgefühle und einem heißen Süppchen am Abend das Beste daraus machen.

Wilma & Elly


Mit  inzwischen etwas mehr als 5 Monaten hat es unsere Elly (wir nennen sie, wohl eher unpassenderweise noch immer „die Kleine“) bereits vor einigen Wochen geschafft und  Wilma in Gewicht und Größe geschlagen.

Sie schießt zusehend in die Höhe und ist schon jetzt um einiges größer als die Schäferhündin, was sich natürlich auch am Gewicht zeigt.

Mit über 30 Kg (Wilma 24kg) die sie auf die Waage bringt, habe ich bereits jetzt schon meine kleinen Probleme in so manchen Situationen 😉 zumindest die Kräfte betreffend.


Aber es ist jeden Tag erneut wunderschön mit anzusehen, wie sich die Beiden zusammen austoben stundenlang gemeinsamen spielen oder jagend durch den Garten rennen, anschließend dann erschöpft eng nebeneinander gekuschelt ein Nickerchen halten…

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„El Niño“ für Oktober erwartet

„El Niño“ für Oktober erwartet.- Das Ministerium für Landwirtschaft und Viehzucht und die vereinigung für Sicherheitsfragen URG kündigen an, dass das Wetterphänomenen „El niño“ noch im kommenden Monat Paraguay erreichen soll. In ungefähr zwei Wochen könne dann mit vermehrtern Regenfällen gerechnet werden. Informationen des Agronomingenieurs Edgar Mayeregger, Koordinator der URG, folgend falle die Ankunft „El ninño“s damit in die normale Regenzeit. Der „El Niño“ ist eine Klimaanomalie, die sich hauptsächlich im Pazifikraum zwischen der Westküste Südamerikas und dem südostasiatischen Raum (Indonesien, Australien) ereignet. Hier kommt es seit mehr als 150 Jahren in zwei bis siebenjährigen Abständen zu Umkehrungen der normalen Wettersituation. (IP-Paraguay)

Grossteil der Kleidung kommt aus China

Grossteil der Kleidung kommt aus China.- Nach Angaben des paraguayischen Beratungsbüros für technische Investitionen kommen 96 Prozent aller importierten Kleidungsstücke aus China. Den Daten folgend stammen demnach 242 Millionen der insgesamt 252 Millionen Kleidungstücke aus dem asiatischen Raum. Im Vorjahr lag die Höhe der importierten Kleidungstücke bei 94 Millionen, 2003 noch bei 10 Millionen. Aus den Informationen der Studie geht auch hervor, dass der Einzelpreis für die Kleidung im Verlauf der Jahre von 1,21 US-Dollar auf 0,45 Dollar gesunken ist. Der Stückpreis für exportierte Kleidung aus Paraguay liegt dagegen bei 7,35 US Dollar. Daraus ergeben sich laut Angaben der Assoziation der paraguyaischen Kenfektionsindustrien Einnahmen in Höhe von 37 Millionen Dollar. (IP-Paraguay)

Das Alkoholkonsum-Verbot wird verschärft

Das Alkoholkonsum-Verbot wird verschärft. – Aufgrund der erhöhten Rate von Verkehrsunfällen aufgrund des Alkoholkonsums will das Ministerium für Öffentliche Bauten und Verkehr die Regeln ausweiten. Verkehrsminister Efraín Alegre traf sich in diesem Rahmen zu Gesprächen mit Bürgermeistern, Vertretern der Staatsanwaltschaft, der Wegpolizei und der Nationalpolizei. Ziel ist, den Alkoholkonsum in Tankstellen des Departaments Central zu bremsen. Nach Ansicht von Alegre ist der Alkohol Auslöser von einer Reihe von Verkehrsunfällen und anderer Missbräuche. Eine Anordnung der Asuncioner Munizipalität besagt, dass Tankstellen nur bis um 22 Uhr alkoholische Getränke ausgeben dürfen. Ausserdem verbietet diese Anordnung den Konsum der Getränke auf dem Gelände der Tankstelle. Die entsprechende Resolution gilt bereits seit dem Jahr 2000 in der Landeshauptstadt. Die Bürgermeister der umliegenden Städte haben sich bereiterklärt, die Resolution auch in ihren Distrikten einzuführen. Die Diskussion um das Thema soll auf einer weiterführenden Sitzung am kommenden Freitag fortgesetzt werden. Dazu sind dann auch die Besitzer der Tankstellen eingeladen. (ABC)

5.Lederexpo im Anlauf

5.Lederexpo im Anlauf. – Am morgigen Freitag, dem 25. September, findet die fünfte Leder Ausstellung in Atyrá statt. Die Expo wird von der Leder-Künsterler-Vereinigung der Stadt organisiert. Sie endet am 4. Oktober, dem Gründungstag Atyrás. Neben den Lederwaren werden aber auch andere Produkte ausgestellt, wie etwa Gemüse und Früchte. Wie aus einem Bericht hervorging, sei diese Expo beliebt unter der Bevölkerung und zeige sich sowohl an der Vielzahl der ausgestellten Handwerklichkeiten als auch an dem massiven Besucherstrom. Die Koordinatorin der Ausstellung sagte hierzu, es werde auch in diesem Jahr mit einem grossen Erfolg gerechnet. Die Stadt Atyrá wurde einst am 4. Oktober 1539 von Teniente José Domingo de Irala gegründet. Sie liegt im dritten Departament, Cordillera. Atyrá liegt geografisch 15 Kilometer entfernt von der Departamentshauptstadt Caacupé und 61 Kilometer von der Landeshauptstadt Asunción. Sie ist angeblich als die sauberste Stadt des Landes bekannt und figuriert auf Platz sieben der saubersten Städte in Amerika und auf Platz 8 der saubersten Städte weltweit. Touristische Attraktionen in Atyrá sind der „Chorro de Carumbe´y, Kurusu Cerro, cerro Kavaju, Casa del Monte, Yryvu Róga und das Freizeitzentrum Marianela. (abc)

Geht nicht…gibt es nicht

Geht nicht…gibt es nicht

Hier in Paraguay heist es immer: Kein Problem.
Es geht immer irgendwie alles.
Hier im Lande gibt es z.B. nur einen LKW mit Kran um Container auf und von einem LKW zu laden.
Bei uns auf dem Nebengrundstück stand ein 40 Fuss Container der nun den Besitzer gewechselt hat. Heute wurde er abgeholt.
Hilfsmittel hierzu: Ein normaler LKW, ein kleiner Bagger, ein paar Seile und viele Helfer.

2 Stunden später war der Container vom seinem Fundament unten auf der Strasse und danach auf den LKW geladen.
Geht doch!

Unverhoffter Nachwuchs

Am Sonntagvormittag bekamen wir überraschend Besuch einer Señora unserer Nachbarschaft. In der Hand hielt diese einige verschiedene Orchideenblüten und fragte uns ob wir an deren Pflanzen interessiert wären und die ein oder andere kaufen würden.
Natürlich kann man bei dem Angebot kaum „nein“ sagen, so vereinbarten wir 4 kleine Pflanzen zu kaufen.
Pünktlich um 15 Uhr brachte Sie uns die gewünschte Ware, zu unserer Überraschung bereits schon eingetopft in aus Kokosstämmen gewonnen Töpfen, gebettet in Holzkohle.

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Nachdem Zweifel an der Holzkohle, wurden allesamt schnell in die hiesige Orchideenerde (Kokosfasern) umgetopft und fanden so ihren Platz auf unserer Terrasse.

IPS Versicherung für Hausangestellte wird Pflicht

Seit dem Freitag wird die obligatorische IPS Versicherung auf alle Hausangestellten im ganzen Land ausgedehnt. Bisher galt die Regelung nur für Hauspersonal in der Landeshauptstadt. Auf Anordnung des Staatspräsidenten Fernando Lugo müssen jetzt auch alle Haushilfen im Inland im staatlichen Fürsorgeinstitut versichert werden. Das betrifft Putzhilfen, Chauffeure, Kindermädchen, Gärtner, private Krankenpfleger und andere Helfer im Familienhof. Die Versicherung deckt auch die Versorgung ab von Eltern über 60 Jahre, die unter dem Schutz der Hausangestellten leben. Sie gilt für jegliche Krankheiten, Mutterschaft und Arbeitsunfällen. Der Beitrag für die Versicherung liegt bei 8 % bis 40% des Mindestgehaltes. Das sind im Moment rund 45.000 Guaranies. Davon zahlt der Arbeitgeber 5,5 % und der Angestellte 2,5 Prozent. (Última Hora)

Asunción: Industrieplan erstellt

Asunción: Industrieplan erstellt. – Das Industrie- und Handelsministerium hat einen Industrie-Plan 2009-2013 entworfen. Laut diesem Plan sollen die kleinen und mittelständischen Produzenten Zugang zu Krediten gelangen und ihr ökonomischer Fortschritt vorangetrieben werden. Um dieses Ziel zu erreichen, werden die großen Industriellen aufgefordert, den kleinen und mittelständischen Produzenten Kredite und technische Hilfestellungen anzubieten, an die diese sonst nicht gelangen könnten. Als Gegenleistung sollen die Kreditnehmer Dienstleistungen oder Produkte an die Kreditgeber zurückgeben. Durch den mit der Zeit erzielten Fortschritt sollen die genannten Produzenten kredit- und handelsfähig gemacht werden. Das letztendliche Ziel sei es, dass die kleinen und mittelständischen Unternehmen wirtschaftlich erstarken und demnach direkten Zugang zu Krediten in den Banken gelangen. In Pilar besteht bereits ein derartiges Projekt. Die große Bekleidungsindustrie von Pilar arbeitet mit kleinen Konfektions-Herstellern von Ñeembucú zusammen. Sie vergibt an sie das Rohmaterial und erhält als Gegenleistung dafür die fertig gestellten Produkte, wie etwa Laken, zum Export. Ein weiteres Projekt auf nationaler Ebene wird von der Fabrik „Frutika“ eingesetzt. Diese Fruchtsaft-Herstellungsindustrie hat eine Kooperative in Capiibary gegründet, deren Mitglieder die für die Verarbeitungsindustrie notwendigen Zitrusfrüchte zur Verfügung stellt. Die Kooperative verleiht als Gegenleistung Kredite an die Mitglieder. (abc)

Kampagne „Frühling“ bringt neues Gesicht für Asunción

Asunción: Kampagne „Frühling“ bringt neues Gesicht für Asunción – Die Munizipalität startet die Kampagne mit dem Namen „Frühling“. Diese Kampagne beinhaltet die Verschönerung der grünen Zonen in der Landeshauptstadt und den Zufahrtsstrassen nach Asunción. Mehrere Arbeitergruppen aus den verschiedenen Abteilungen der Munizipalität schlossen sich am Sonntag diese Kampagne in Asuncion an. Ein Teil der Arbeiten besteht darin, die Plätze zu säubern, neue Pflanzen zu pflanzen und die Zäune und Gehwege auf den Strassen und den Plätzen neu anzustreichen. Auf den wichtigsten Zufahrtsstrassen der Landeshauptstadt sollen ebenfalls grossen Blumenbeete angelegt werde. (ipparaguay)

Pinto- Hengst sucht neues zu Hause!

Pinto- Hengst sucht neues zu Hause!

Hier ein kleiner Aufruf von Bekannten in Paraguarí.

Schön gescheckter,  eingerittener 5 jähriger Pinto-Hengst umständehalber in gute Hände zu verkaufen.
Steht zur Zeit in Paraguari auf der Weide.

Bei Interesse bitte melden bei Jutta / Rüdiger unter 0976 931750 oder per Mail : jutta68@oleco.net

Sicherheit im Lande

Diese erschreckende Nachricht war gestern Morgen auf mehreren News Portalen zu lesen…
Ytú: Überfall auf der Estancia.
Fünf maskierte Personen haben gestern abend eine Estancia überfallen. Die Station liegt in Villa Ytú bei Kilometer 61 der Fernstrasse Zwei. Wie die Tageszeitung ABColor berichtet, wurde eine „camioneta“ mitgenommen, Bargeld und Wertsachen wie Computer und Schmuck. Die Räuber seien mit Waffengewalt vorgedrungen und hätten die Eigentümer der Station für über zwei Stunden als Geiseln gehalten. Es soll sich dabei offenbar um ein Ehepaar deutscher Staatsangehörigkeit handeln. Die Viehstation ist ein touristischer Ausflugsort, der Abenteuer in der Natur anbietet. ABC

… da wir die Vier gut kennen, wir erst vor einigen Wochen zu Besuch auf der Estancia  gewesen sind und da ein nettes Wochenende verbrachten, hinterließ das einen schon bitteren Geschmack.
Wir hoffen ganz arg, es geht allen Angehörigen zumindest den Umständen entsprechend gut!!

Das gestern Geschehene, wie auch die vielen Anfragen von Auswanderungswilligen Europäern geben uns heute den Anlass in wenigen Worten über die Sicherheit hier im Lande zu berichten, so wir sie empfinden und verstehen.
Es mag wohl völlig korrekt sein, wie ein Großteil der Menschen hier argumentieren, das es in wahrscheinlich jedem Land (Deutschland eingeschlossen) Diebstähle, Raubüberfälle bis hin zu Morden gibt.
Jedoch sollte man sich vor Augen führen, das „wir alle“ Deutsche, Schweizer & Österreicher welche sich in Paraguay ein neues Leben aufbauen wollen, bzw. aufgebaut haben für paraguayische Verhältnisse steinreiche Menschen sind. Ganz gleich man ob man hundertausende Euros auf dem Bankkonto liegen hat, „nur“ ein armer Hartz 4 Empfänger ist, oder monatlich von seiner knappen Mindestrente hier lebt,  für die Einheimischen gibt es da kaum Unterschiede, wir sind allesamt vermögend, unvorstellbar für einen Großteil der die hiesige Bevölkerung.
Bei deren monatlichen Verdiensten, in so fern sie das Glück haben einer Arbeit nachzugehen, kann man allerdings Ihre Sicht auf uns „Reiche“  sehr gut verstehen. Doch das wäre ein anderes, leider sehr trauriges Thema…
Was uns Beide betrifft fühlen wir uns in den knapp 2 Jahren, welche wir schon hier leben im Grunde nicht unsicher. Weder tags noch nachts und trotz der Geschehnisse im vergangen Jahr in unserem Luquer Mietshaus, auch wenn dies noch immer ein paar kleine Spuren hinterlassen hat.
Es ist unserer Ansicht nach dennoch sinnvoll, sich in den späten Abendstunden von bestimmten Stadtgebieten fernzuhalten (nicht anders wie in deutschen Großstädten auch), nicht wie ein Christbaum behangen durch so manchen Viertel zu laufen,  was natürlich für so manch einen armen Paraguayer mehr als einladend wirkt.

Da wir im Grunde strickte Gegner von 2 m hohen Mauern, Stacheldrahtzäunen samt Alarmanlagen sind, werden wir auf dies sicher einmal im eigenen Grundstück verzichten, was natürlich fast nur auf dem Lande möglich ist.
Sich ein oder zwei Hunde zu halten kann niemals verkehrt sein. Viele Paraguayer haben Angst vor solchen, demnach je größer umso besser 😉
Nachts allerdings lassen wir Wilma & Elly im Haus schlafen. Zum einen natürlich um das Risiko an Leishmaniose zu erkranken etwas zu verringern, außerdem sind sie im Haus auch vor Banditen sicherer, können und werden trotzdem Anschlagen sollte sich ein Fremder unserem Haus nähern.
Wir haben schon einige Male gehört und gelesen, dass man Hunde mit etwas vergiftetem Fleisch überlisten kann und somit der Einstieg problemlos funktionierte.
Eine Waffe zum eigenen Schutz im Haus zu haben, kann auch niemals verkehrt sein. Es wirkt schon ein wenig beruhigend, ob man sie im Notfall allerdings benutzt, sei dahingestellt.
Nicht zu vergessen ist, das die Paraguayer sehr stolze Menschen sind, d.h. man sollte sich gut überlegen wie man mit den Leuten umgeht. Wer meint er sei etwas Besonderes und die „dummen Paraguayer“ wie „Dreck“ behandelt braucht sich nicht wundern.

Ebenso geben sich viele der trügerischen Sicherheit eines Trsores hin. Sicher ein Tresor hält Einbrecher ab die während der Abwesenheit der Eigentümer ins Haus einsteigen, aber was ist wenn man im Haus ist? Was ist wenn man bedroht wird? Dann öffnet, denken wir, wohl  jeder den Geldschrank freiwillig. Sicher man kann Ihn gut verstecken und zumindest für wichtige Dokumente benutzen, aber viel Bargeld sollte man nicht im Haus oder Tresor lagern. Vor allem sollte man nicht in der Öffentlichkeit über seine Werte im Haus sprechen.

Es gibt in Paraguay so einige Regionen, wo man im Vorfeld bereits erfahren kann, wie gefährlich diese sind, darauf sollte man unserer Meinung nach beim Grundstück oder Häuslkauf achten.
Bisher zählte beispielsweise Itú zu einen der ruhigeren Gegenden, doch wie man heute sehen kann ist auch dies nicht so sicher.

Ob es einem persönlich einmal trifft, ist eben reine Glückssache. Sollte es dennoch einmal geschehen, sollte man froh und dankbar sein wenn es bei materiellen Verlusten bleibt, auch wenn diese nicht ganz unärgerlich sind…

Freiwillige Feuerwehr Altos braucht Hilfe

Freiwillige Feuerwehr Altos braucht Hilfe

Die Tage bekamen wir Besuch von 2 Mitgliedern der Freiwilligen Feuerwehr von Altos.
Sie schilderten uns Ihr Projekt und Anliegen:

Die Feuerwehr Altos hat am 08. März 2009 die ersten Bomberos vereidigt.
Inzwischen arbeiten auf freiwilliger Basis ca. 20 Leute mit Begeisterung mit. Diese
jungen Leute sehen eine Aufgabe und ein gemeinsames Ziel in ihrem Leben. Sie
erfüllen mit Stolz ihre Pflicht.
Ihr Einsatz beschränkt sich nicht nur auf Altos, sondern sie leisten auch Hilfe in den
Nachbarstädten wie Caacupé, San Bernardino, Atyrá, Loma Grande, Nueva
Colombia und Emboscada.

Bild1

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Die Gemeinde Altos hat der freiwilligen Feuerwehr ein Grundstück zur Verfügung gestellt, leider fehlt noch das Geld, um ein eigenes Gebäude zu erstellen. Zur Zeit befindet sich der provisorische Sitz mit Wache und Material neben der Municipalidad von Altos, direkt gegenüber der Kirche.

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Im September 2009 wird in Deutschland ein Container beladen, u.a. mit zwei Fahrzeugen und verschiedenes Material. Die ganzen Spenden sind nur für die Feuerwehr Altos bestimmt. Allerdings müssen wir für die Kosten der Zollabwicklung und den Transport selber aufkommen (ca. 21 Millionen Guaranies).

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Wir benötigen dieses Material dringend, um die Feuerwehr Altos auszubauen. In erster Linie sind wir auf die Fahrzeuge angewiesen, um die Bomberos transportieren zu können und um das benötigte Hilfsmaterial bei Einsätzen (Unfälle, Buschbrände etc.) mitführen zu können.
Zur Zeit sind wir am Geld sammeln, um diese Kosten begleichen zu können.

Für eine Kontaktaufnahme stehen zur Verfügung:

Hanne Spindler:
eMail: hannebruja@gmail.com
Skype: witch-altos
René Graf:
eMail: ausland654@hotmail.com
Skype: nudelrene

Die komplette Infobröschüre kann hier als PDF herunter geladen werden.