Erste Flugversuche

Am Sonntag beim allnachmittäglichen Häufchen sammeln im Garten, entdeckte ich einen kleinen Piepmatz am Rande des Zaunes am Boden sitzend.
Welch ein Wunder das Wilma & Elly dies noch nicht bemerkt hatten, wo sie doch sonst immerzu alles mögliche (Taranteln, Schlangen, Skorpione, Vögel und Echsen) als erstes entdecken und uns darauf aufmerksam machen.
Also, ab mit den Hunden in das Haus, so das wir uns ungestört dem Kleinen nähern konnten. Wie ich ihn so in meine Hand nahm, zeigte er kaum noch eine Regung, so dass Oliver meinte er sei doch schon so gut wie „muerte“.

Doch plötzlich schien sich das abrupt zu ändern. Er öffnete die Augen, begann schließlich laut zu piepsen und startete tatsächlich einige Flugversuche, die nur leider nicht ausreichten um in Sicherheit zu gelangen. Gesund schien er jedoch zu sein, soweit wir das beurteilen konnten.

Es handelte sich übrigens um einen Schwefeltyrann (Pitangus sulphuratus) der zu einer Sperlingsart zählt.
Ausgewachsene Vögel dieser Art kann man  sehr oft in der Nähe des Pools sehen, wo sie nicht selten ungeniert, trotz Hund und Mensch in der Nähe, ein kühles Bad genießen. Oder aber beim Stibitzen von Hundefutter, sollte denn noch etwas Im Napf übrig bleiben 😉
Der Pitangus ist durch seine braune  Oberseite, den schwarz-weiß gestreiften Kopf mit einem gelben Scheitelstreif, weißer Kehle und gelber Unterseite samt seinem kurzen, dicken Schnabel, welcher schwarzgefärbt ist, unverkennbar.
Wir setzten ihn letztendlich außerhalb des Grundstücks ins schattige Grün, von wo er nach nur wenigen Minuten verschwunden war.

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