Caacupe: schlechte Organisation

Die katholischen Pilger haben die schlechte Organisation der Veranstaltung kritisiert. Besonders bei der Rückkehr der Pilger zu ihren Heimatorten kam es zu Schwierigkeiten. Dazu gehörten Strassenstaus und tausende Personen, die auf Bussen warteten. Etwa 200 Busse waren im Einsatz. Ungeachtet dessen war es bereits am gestrigen Morgen zu Beschwerden beim Terminal in Asunción gekommen. Es seien nicht genügend öffentliche Verkehrsmittel eingesetzt worden, um die Pilger nach Caacupé zu bringen, berichtet die Tageszeitung Ultima Hora. Die Aktivitäten der Nationalpolizei während der Feierlichkeiten in Caacupé konzentrierten sich auf das Suchen von vermissten Personen, die Entgegennahme von Anzeigen wegen Diebstahls und Betrugs. Ausserdem registrierte die Polizei 11 Verkehrsunfälle, in denen Motorräder verwickelt waren. 17 Autos wurden beschlagnahmt, weil die Besitzer keine Dokumente aufweisen konnten, und eine Person wurde durch einen Messerstich verletzt. über 80 Minderjährige in gefahrvollen Situationen brachte die Staatsanwaltschaft in Sicherheit. Verkäufer, die ihnen Alkohol anboten, wurden mit Geldstrafen belegt. (UH, ABC) Der Hauptakt der Feierlichkeiten zur unbefleckten Empfängnis von Maria fand gestern um 6 Uhr in der Kathedrale von Caacupé statt. Der Erzbischof von Cordillera, Claudio Giménez, sprach zu den tausenden versammelten Personen in der Kathedrale, auf dem offenen Platz vor dem Gebäude und auf den anliegenden Strassen. Der Vizepräsident des Landes, Federico Franco, und Kongresspräsident, Miguel Carrizosa, gehörten zu den Teilnehmern. Bischof Giménez verurteilte den Terrorismus und warnte vor einem Kampf zwischen den sozialen Schichten der Gesellschaft.