Klage gegen Geldwäsche

Mehrere soziale Organisationen bereiten eine Klage gegen Geldwäsche vor. Wie die Tageszeitung ABColor berichtet, wollen sich die Organisationen bei internationalen Verbänden darüber beschweren, dass von ihnen verliehene Gelder nicht für den bestimmten Zweck genutzt wurden. Es geht dabei um Millionen-Kredite von seiten der Weltbank, der interamerikanischen Entwicklungsbank, Bid, und dem UN-Entwicklungsprogramm, Pnud. Nach Erkenntnissen der sozialen Organisationen Paraguays sind zahlreiche Projekte nur bis zur Hälfte ausgeführt worden, um den Rest des Geldes dann zu unterschlagen. Als Beispiel führte Ingenieur Augusto Ríos Tonina von der bürgerlichen Front Asuncións das Abwasser-System an. Für die Einrichtung eines Abwassersystems in Asunción und einigen Städten des Inland hätten Weltbank und Bid über 150 Millionen Dollar freigegeben. Die Arbeiten seien nur niemals ausgeführt worden, sagte Ríos. Die sozialen Organisationen haben sich unter dem Namen zusammengeschlossen „Staatsbürger gegen die Korruption“. Sie werden ihre Klage vor der Staatsanwaltschaft einreichen. (ABC)

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