Mit einem Ende der Energie-krise kann erst im November 2012 gerechnet werden

Mit einem Ende der Energie-krise kann erst im November 2012 gerechnet werden. Das erklärte der ANDE-Vorsitzende Germán Fatecha gegenüber dem Fernsehkanal 9. Zuvor hatte Fatecha eine Pressekonferenz abgehalten, bei der er über die Energiekrise und möglich Massnahmen zur Verbesserung der Situation informierte. Wie er sagte, würden zur Zeit Verhandlungen mit den Nachbarländer Brasilien und Argentinien bezüglich einer Unterstützung im Energiebereich geführt. Unterstützung in der Energielieferung benötige Paraguay vor allem in den Stosszeiten. Ein ende der Energiekrise sei jedoch nicht vor ende November 2012 absehbar, hiess es. Bis dann hoffe die ANDE, die zusätlichen Investitionen für eine Verbesserung der Stromlieferung abgeschlossen zu haben.

Asunción: Seit früher Morgenstunde versammelt sich das Energie-Team der Regierung mit Staatspräsident Fernando Lugo in Mburuvichá Róga. Das Energie-Team Lugos besteht aus dem Minister für Öffentliche Bauten, dem Minister für Industrie und Handel, der Untersekretärin für Minen und Energie sowie aus dem Präsidenten der Elektrizitätsverwaltung Ande, den Vorsitzenden der Kraftwerke Itaipu und Yacyreta und der staatlichen Erdölgesellschaft, Petropar. (ABC)

Die Regierung sieht sich nicht in der Lage, elektrischen Strom von Brasilien und Argentinien zu kaufen. Das erklärte der ANDE Vorsitzende, Germán Fatecha gestern nach einem Treffen des Energie-ausschusses der Regierung mit Staatspräsident, Fernando Lugo. Das Treffen fand am Morgen in der Präsidentenresidenz, Mburivícha Róga statt. Wie Fatecha mi Anschluss an die Sitzung gegenüber der Presse informierte, würden beim Kauf von Strom aus den Nachbarländern ebenfalls die heimischen Stromleitung benutzt werden müssen, die ohnehin schon überlastet seien. Zudem habe auch Argentinien Schwierigkeiten, die notwendige Menge an Strom für den eigenen Bedarf zu produzieren. Deshalb werde nun die zweite Alternative zum Kauf oder der Miete von Generatoren in Erwägung gezogen. Zudem wurde beschlossen, eine Kommission zu schaffen, die die Gründe der Energiekrise untersuchen sollten. Mit einer Ausschreibung zum Kauf von Generatoren solle nun unverzüglich begonnen werden, hiess es. Die Investitionen diesbezüglich könnten sich den Angaben zufolge auf etwa 45 Millionen Dollar belaufen, da auch Diesel für den Antrieb der Generatoren zur Verfügung gestellt werden müsse. Die Generatoren sollen laut Fatecha vor allem in den Städten, Salto del Guairá, Caaguazú, Coronel Oviedo, Caazapá, Encarnación undVilleta eingesetzt werden, da diese Städte am meisten von den Stromausfällen betroffen seien.

Angesichts der zahlreichen Stromausfälle ist der Verkauf von Stromgeneratoren stark angestiegen. Allein in Ciudad del Este verkaufte das Unternehmen, Record Electric innerhalb von 60 Tagen die doppelte Menge an Generatoren mi Vergleich zum selben Vorjahreszeitraum.Während mi gesamten Jahr 2008 100 mi Land Generatoren verkauft wurden, stieg der Verkauf der Maschinen allein mi November und Dezember 2009 auf 200. Das ist ein Verkaufsanstieg von 150 Prozent. Von den 200 verkauften Generatoren wurden allein mi Departament Alto Paraná 23 verkauft. Diese werden vor allem mi Produktions- und Handelssektor eingesetzt, informierte die Zeitung Lanacion. In Asuncion erwarb das Nationale Fürsorge-institut einen Stromgenerator von 1 tausend KVA, um bei Stromausfällen ausreichend mit Energie versorgt zu sein. Auch Privatkrankenhäuser und Supermärkten versorgten sich zusehends mit Generatoren, um Schwierigkeiten durch Stromausfälle zu vermeiden.

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