Starke Schäden durch Unwetter

Die Zeitung Ultimahora hat heute eine Zusammenfassung der Schäden veröffentlicht, die die Stürme und Regenfälle am Dienstag verursacht haben. Landesweit sind mehr als 3 tausend Familien von den Unwettern auf irgendeine Weise betroffen. Zahlreiche Ortschaften sind aufgrund von Ueberschwemmungen von der Aussenwelt abgeschnitten. Im Departament Guairá kam ein 55 jähriger Mann ums Leben und eine 28 jährige Frau wird weiter vermisst. 200 tausend Familien blieben ohne Trinkwssserversorgung. Vor allem das Fehlen von wetterfesten Strassen erschwert den Zugang zu den betroffenen Ortschaften im Land. Wie ein Sprecher der Meteorologiedirektion des Departaments Caazapá, fielen in einigen Ortschaften an einem Tag mehr Regen als sonst in einem Monat. Durchschnittlich wurden im Departament Caazapá am Dienstag 240 Milimeter Regen gemessen. In Caaguazú sind 500 Familien von den Stürmen betroffen. Dort sind die Felder in 12 der 21 Distrikte zerstört worden. Die ANDE arbeitet rund um die Uhr um umgeknickte und von den Wassermassen mitgerissene Strommasten zu ersetzen und die Stromversorgung wieder herzustellen. Im Departament Alto Paraná sind 2 tausend Familien von dem Unwetterbetroffen. 17 Stadtteile von Ciudad del Este stehen noch unter Wasser. 500 Familien wurden dadurch obdachlos. Wie ein Funktionär des Notstandssekretariats, SEN erklärte, sei die fehlende Trinkwasserversorgung zur Zeit eines der schlimmsten Probleme, da zahlreiche Strassen überschwemmt sind. Die Fernstrasse zwischen Coronel Oviedo und Guairá musste aufgrund der Ueberschwemmung des Tebicuary-flusses gesperrt werden. Ueber zahlreiche Ortschaften gibt es keine Informationen, da diese vollkommen von der Aussenwelt abgeschnitten sind. Die Regierung hat daher den Einsatz von Helikoptern der Nationalen Streitkräfte angeorndet, um diesen Ortschaften Hilfe zukommen zu lassen. Das Notstandssekretariat ist mit zahlreichen Helfern in den Departamenten Guairá, Misiones, Alto Paraná, Caazapá und Caaguazú im Einsatz. Die erste Hilfaktion bestand aus der Verteilung von 4 tausend Dachplatten aus Fiberglass, 300 Nahrungsmittelpakten, 500 Plastikzeltplanen, 50 Matrazen und Decken, sowie die Errichtung von Notherbergen. Weiter sind 6 Tankwagen mi Einsatz, um Trinkwasser an die betroffenen Ortschaften in den Departamenten Guairá und Caaguazú zu liefern. An den Hilfsaktionen sind auch die National Polizei, die Streitkräfte, die Freiwillig Feuerwehr, sowie das Rote Kreuz beteiligt.

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