Angebot an Waren steigt

Gestern zeigte uns das Barometer im Haus stolze 50,9  Grad an, die Außentemperatur streikte…

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Dies wäre wohl, selbst hier in Südamerika etwas zu heftig für die ersten Herbsttage. Ursache hierfür sind leider die Batterien, welche sich zumindest für uns bisher nur in mangelnder Qualität finden lassen. Weder Billigprodukte aus diversen Supermärkten, noch hochwertige (auch aufladbare) Batterien, ebenso Akkus verlieren sehr schnell an Leistung, kurz darauf das Leben. Einige Besucher/ Urlauber wie auch Freunde/ Familie fragen uns hin uns wieder, was uns denn an unserem jetzigen Leben fehlen würde, was wir vermissen, welche Produkte es denn nicht zu kaufen gäbe. Man könnte ja netterweise ein Päckchen schicken, oder aber wenn man auf Besuch rüberkommt die Koffer mit Notwendigem, oder mit tollen Leckereien füllen…

Nun, nach 30 Monaten die wir hier leben konnten wir nach und nach feststellen, das sich die Produktpalette um einiges erhöht hat. Oder aber … wir teilweise auch nicht mehr soviel Wert auf den in Massen angebotenen Konsum legen., wie es früher der Fall gewesen ist, weil es eben alles in Unmengen zu kaufen gab.  Beides spielt sicher zusammen, so dass wir momentan ganz spontan, mit Ausnahme des Batterie und Akkuproblems 😉 kein weiteres finden können. Geben tut es so gut wie alles hier im Lande, nur ist es oftmals auch eine Frage der Qualität. Für eine Solche zahlt man natürlich, wie überall auf der Welt dementsprechend mehr.

Anfangs suchten wir nach einem Barometer, ließen uns dieses schließlich aus Deutschland mitbringen, wenige Wochen später fanden wir es in 2 Elektrofachgeschäften … Ebenso erging es uns vor wenigen Wochen mit einer im Auto aufladbaren Kühlbox. Netterweise haben wurde uns auch diese aus der alten Heimat mitgebracht, kurze Zeit später sahen wir solch ein Modell in der Campingabteilung eines Einrichtungshauses in Asunción…

Natürlich stieg ebenso die Auswahl an Lebensmitteln, sei es das mittlerweile vielfältige Angebot an Joghurt, Käsesorten (unseren Geschmackes), Marmeladen, wie auch würzigen Senfsorten

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oder Schmand was man seit neuestem in den Kühlregalen finden kann.

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Bisher waren wir Zwei keineswegs Nutella Freunde, doch seit dem in den Verkaufsregalen vieler Supermärkte „Choconut“ ein leckerer Haselnuss- Schokoladencremeaufstrich zu finden ist, gehört auch dieser auf unseren Frühstückstisch. Die Produktion dieser Schokocremé findet übrigens hier bei uns in Nueva Colombia statt, dazu ein anderes Mal mehr…

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Als wir in Paraguay ankamen standen für uns erschreckenderweise nur 3 verschiedene Duschgels zur Auswahl, nur 2 davon konnte man benutzen. Oder eben auf die gute alte Seife zurückgreifen, diese gibt es in Vielzahl voller Regale zu kaufen. Heute hat sich das Angebot mindestens verdreifacht, wenn auch nicht ganz preiswert, aber in guter Qualität. Selbst für den Mann findet man nun glücklicherweise ein Reinigungsmittel 😉

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Das gleiche gilt, wie wir kürzlich entdeckten für den Rasierschaum, auch diesen gibt es jetzt von einigen verschieden Anbietern. Neu, extra für uns Señoras mit verschieden fruchtigen Noten.

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Wie man sieht lässt es sich hier immer besser leben, wir sind keineswegs am Verhungern, müssen nicht Leiden oder leben im Steinzeitalter was so manch einer befürchtet…

2 Kommentare zu “Angebot an Waren steigt

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