Bau der Stromleitung zwischen Hernandarias und Villa Hayes genehmigt

Der Mercosur-ausschuss hat gestern den Bau der Stromleitung zwischen Hernandarias und Villa Hayes genehmigt. Die Nachricht wurde vom nationalen Außenministerium bestätigt. Es handelt sich dabei um eine Stromleitung von 500 Kilowatt. Der Vorschlag soll nun der Technischen Einheit des Strukturfonds, Focem vorgelegt werden. Es handelt sich dabei um das Organ, das für die Vergabe der Ressourcen zur Finanzierung von Infrastruktur zuständig ist. Der Außenminister Lacognata bezeichnete die Entscheidung des Mercosur-ausschusses als einen wichtigen Schritt in die angestrebte Richtung. Überrascht war er vor allem über die kurze Zeit, in der die Entscheidung getroffen worden war. Wie es hieß, war die Entscheidung nach nur 48 Stunden gefallen, während es sonst meistens mehrere Wochen dauere, bis solche Anträge beantwortet würden. Zunächst hatte Brasilien versprochen, den Bau der Stromleitung zu finanzieren, der mit 450 Millionen Dollar veranschlagt worden war. Letztendlich wurde das Projekt jedoch an den Mercosur weitergeleitet, mit dem Antrag, die Stromleitung mit Geldern des Strukturfonds zu finanzieren. Ein weiterer Antrag, der ebenfalls von dem Mercosur-ausschuss genehmigt worden war, war die Asphaltierung der Straße zwischen Concepcion und Vallemí. Das Projekt hat einen Kostenvoranschlag von 97 Millionen Dollar, die zu 85 Prozent von Geldern der FOCEM finanziert werden sollen.
Ciudad del Este.- Der Verwaltungsrat des doppelstaatlichen Wasserkraftwerkes, Itaipú, hat die Vorbereitungsarbeiten zum Bau der Transformatorstation in Villa Hayes in Auftrag gegeben. Mit den Arbeiten ist die Firma Benito Roggio beauftragt. Die damit verbundene Investition beläuft sich auf 6,5 Millionen Dollar. Die Arbeiten sollen offiziell am 25.Juli begonnen werden, in Anwesenheit der Staatspräsidenten Fernando Lugo aus Paraguay und Luis Inácio “Lula” da Silva aus Brasilien. Eine Zeitspanne von 10 Monaten hat die Firma, um das Gelände für die Installation der Transformatorstation vorzubereiten. Itaipú unterzeichnete gestern auch Abkommen mit der Elektrizitätsverwaltung Ande und dem Verteidigungsministerium. Damit erhält das Kraftwerk offiziell die Erlaubnis, das Gelände bei Villa Hayes für die Transformatorstation zu nutzen. Am Mittwoch hatten die ständigen Vertreter der Mitgliedsländer des Mercosur ihre Zustimmung dafür gegeben, dass der Strukturfonds Focem den Bau der Stromleitung von Hernandarias nach Villa Hayes finanziert. Diese Leitung mit einer Kapazität von 500 Kilovolt soll einen gesicherten Stromkonsum gewährleisten. (La Nacion)

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