Kältewelle in Südamerika

Die Kältewelle im Land hat ihre ersten Opfer gefordert. Ein Baby im Alter von 8 Monaten starb an den Folgen einer Rauchvergiftung. Die Eltern hatte für die Nacht in der Wohnung ein Feuer angezündet, um Wärme zu erzeugen. Das Kleinkind starb am frühen Morgen aufgrund des Kohlenmonoxyds, das sich durch das Feuer gebildet hatte. In Villa Elisa starb ein 54 jähriger Mann an den Folgen von Verbrennungen. Er war in seiner Wohnung gestolpert und in ein offenes Feuer gefallen. Er wurde in das Institut für Verbrennungen von Itauguá gebracht, wo er jedoch kurz darauf an den Folgen seiner Verbrennungen verstarb. Die Einsatzbrigade der Katastrophenschutzbehörde, SEN und des Notrufssystems 911 der Nationale Polizei brachte unterdessen 8 erwachsene Personen von der Strasse, die der Kälte ausgesetzt waren. Bei den meisten dieser Personen handelt es sich um Müllsammler und Indigene, die auf der Strasse leben. Sie wurden in das Unfallzentrum gebracht, wo sie untersucht wurden. Danach erhielten sie Aufnahme in der Herberge San Francisco de Asis in Luque. Hier bekamen sie warme Kleidung und Essen. In der Herberge erhalten täglich zahlreiche Obdachlosse eine Unterkunft und eine Mahlzeit in der Suppenküche. Angesichts der Aussichten auf eine mehrtägige Kältewelle eröffnete die Katastrophenschutzbehörde eine Telefonlinie für Notrufe in Bezug auf Personen, die aufgrund der Kälte Hilfe brauchten.
Quelle:http://www.zp30.com.py

Argentinien wird von einer Kaltewelle heimgesucht, die weite Teile des Landes Minus-Temperaturen bescherte. In zwölf Provinzen des Landes fiel Schnee, bisher gab es mindestens neun Todesopfer.
Die derzeitige Kältewelle in Argentinien führt zu einem neuen Rekord beim Energieverbrauch. In der Nacht von Donnerstag auf Freitag stieg der Bedarf durch die anhaltende Welle von Polarkälte auf über 21.000 Megawatt, nachdem bereits in den vergangenen Tagen Rekordwerte verzeichnet wurden. Erneut musste Strom aus Brasilien und Paraguay importiert werden.
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Die derzeitige Kältewelle in Argentinien führt zu einem neuen Rekord beim Energieverbrauch. In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag stieg der Bedarf durch die anhaltende Welle von Polarkälte auf 19.766 Megawatt Leistung. Damit wurde der bisherige Rekord von 2009, als der Verbrauch 19.702 Megawatt betrug, übertroffen.
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Die derzeitige Kältewelle im Süden Brasiliens hat vermutlich erste Todesopfer gefordert. In der Stadt Santana do Livramento im Bundesstaat Rio Grande do Sul wurde am Mittwoch ein Obdachloser tot aufgefunden, weitere Fälle wurden aus Mandaguari und Curitiba in Paraná gemeldet.
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