Korallenschlange auf dem Grundstück

Als wir heute unsere abendliche Runde machten entdeckte Manuela eine Korallenschlange.
Sie sperrte ersteinmal die Hunde weg und ich machte ein paar Fotos.

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Danach habe ich Sie erschlagen und entsorgt.
Für den Menschen ist Sie eigentlich nicht gefährlich, da Sie unter normalen Umständen nicht aggressiv, sondern ängstlich ist und das Weite sucht. Ausserdem ist Ihr Kopf zu klein um einen Menschen effektiv zu beißen. Es kam bisher zumindest zu wenigen Bissen bei Menschen.

Todesfälle sind aufgrund der Lebensweisen und der geringen Größe der Giftzähne (keine tiefe Injektion) bei Korallenschlangen seltener (allerdings ist einer der selten Bissunfälle sehr ernst zu nehmen!), als oft behauptet wird, sie tragen als Gattung zu gerade mal etwa einem Prozent an den ernsten Schlangenbissunfällen in Lateinamerika bei. Insbesondere die Große Korallenschlange ist für sehr wenige Todesfälle verantwortlich, Bissunfälle sind jedoch bereits vorgekommen.

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10 Kommentare zu “Korallenschlange auf dem Grundstück

  1. Arne

    Hmm, Schade um das schöne Tier! Gab es keine Möglichkeit, die Schlange in einem verschließbaren Behälter irgendwie in den Chaco zu verfrachten (gerade, weil sie für Menschen relativ ungefährlich ist!?)?
    Irgendwie erinnert mich das „…erschlagen und entsorgen…“ an die amerikanische Indianerpolitik…. (So à la „Nur ein toter Indianer…“).

    1. Oliver Autor des Beitrags

      Ja schade um das Tier, aber Deine Vorgehensweise geht auch etwas zu weit.
      Ich setzte mich wegen einer Schlange nicht in das Auto und fahre damit ein paar hundert Kilometer durch die Gegend.
      Und wie geschrieben, wegen uns habe ich das nicht gemacht sondern wegen unseren Hunden.

  2. Thorsten

    Ich sehe das ebenfalls ganz pragmatisch.

    Hunde sind neugierig und schnell hängt so eine Schlange
    mal in der Nase der vorgenannten. Man muss Prioritäten setzen können.

    Getreu dem Motto „Gefahr erkannt – Gefahr gebannt“ mache ich auch keine Experimente mit wissentlich giftigen Tieren, da gilt dann „Du oder ich“.

    Saludos!

  3. Micha

    … sehe das ganz genauso wie Thorsten. Wir lieben auch Tiere, aber giftiges kann weg bleiben. Da wäre mir mein Hund auch wichtiger. Zudem: es kann auch für einen Menschen gefährlich sein; siehe Allergien, anaphylaktische Reaktionen usw. … Also, Schlange hat halt Pech gehabt, ich hätte genau so gehandelt.

    saludos,

    Micha

  4. wolfgang Korn

    Heute habe ich genauso gehandelt, als ich die Korallenschlange sah und einen unsere Hunde angriff. Es ist nichts geschehen, da eine Gartentür dem Hund die Annäherung zur Schlange verwährte. Jedoch war die Schlange sehr angriffsfreudig. Also habe ich sie getötet.
    Vor einiger Zeit haben die Hunde mit einem giftige Kröten Laubfrosch gespielt und dabei auch zugebissen. Einer musste sofort in eine Klinik sonst wäre er gestorben. Die Genesung hat 8 Tage gedauert. Die anderen sind noch glimpflich davon gekommen, nachdem wir ihnen die Mäuler kräftig ausgewaschen haben.
    Wolfgang

    1. Oliver Autor des Beitrags

      Hallo Wolfgang,
      bist Du sicher das es eine Korallenschlange war?
      Diese ist sehr passiv und sucht eigentlich immer das Weite, selbst wenn Sie bedroht wird.

      Ja, das Spielen mit den Kröten solltest Du Deinen Hunden abgewöhnen. Wenn soetwas wieder passier hilft es auch dem Hund eine kräftigen Spritzer Zitronensaft zu verabreichen.
      Das neutralisiert das Gift der Kroten etwas im Magen.

      Grüße Oliver

      1. Ursula

        Bei Eurer Begenung handelte es sich vermutlich um eine ungiftige Korallenschlange. Gehört zu den Nattern.
        „From red to yellow will kill your fellow“ Da ist Vorsicht geboten.

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