Regen, Sturm und Hagel

Regen, Sturm und Hagel

Gestern um ca. 18 Uhr wurde der Tag zur Nacht. Es kam starker Wind auf der tiefschwarze Gewitterwolken heran trieb.
Es kam zu heftigen Gewittern mit viel Regen.

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Auf einmal ging ein regelrechtes geknalle los im Haus. Es vielen riesige Hagelkörner (3-5 cm Durchmesser herunter und schlugen u.A. auf das Dach. Man konnte sich kaum noch unterhalten.

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Der Hagel war bald vorbei und es hellte kurz auf, aber nicht sehr lange. Die Gewitterfront kreiste fast die ganze Nacht über uns.
Heute früh gingen wir los um Schäden zu suchen. Aber bis auf einen Dachziegel, ein paar abgeknickte Äste hatten wir Glück. Unseren Arbeitern erging es teilweise schlechter. Entweder wurde die Dächer ganz abgetragen oder aber die einfachen Eternitdächer wurde von den großen Hagelkörner einfach durchschlagen.

Gästehaus Umbau Teil 6

Gästehaus Umbau Teil 6

Der Innenausbau geht dem Ende zu. Der Schreiner war nochmal da und hat die Restlichen Rahmen an den Fenstern angebracht, die alte Haustüre abgeschliffen und neu gestrichen.

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Der Lieferant der Granitplatte kam auch und passte die Granitplatte in der Küche ein.

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Der Klempner machte die letzten Anschlüsse.

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Die Elektrik bleibt weitgehend bestehen. Es wurden neue Dosen und Schalter angebracht und einige Dosen neu gesetzt. Ebenso hängen die Ventilatoren schon.

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Die Sickergrube bekam noch einen Überlauf und der Betondeckel zum Verschliessen wurde auch gegossen.

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Die Malerarbeiten sind im Haus nun auch abgeschlossen.
Nun geht es an das Säubern und Einräumen.

Vogelscheuche

Nachdem wir auf dem Grunstück einen Pfirsichbaum gefunden haben war die Freude groß, allerdings kam bald die Ernüchterung.
Wie wir aus unserem Mietshaus in Nueva Colombia wussten schmecken die Pfirsiche auch den Vögel hier.
Also was tun? Ein Netz wollte ich nicht spannen (zumindest dieses Jahr). Also versuchten wir es mit Alufolie.
Manuela hat lauter Streifen geschnitten und diese an dem Baum befestigt.

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So weit so gut, aber der nächste Sturm verteile die Alufolie im Garten 🙂
Nun müssen wir halt versuchen schneller wie die Vögel zu sein.

Die staatliche Rohölraffinerie will die Dieselpreise nicht mehr subventionieren

Die staatliche Rohölraffinerie will die Dieselpreise nicht mehr subventionieren. Das kündigte der Industrie und Handelsminister, Francisco Rivas ,gestern an. Grund dafür ist der hohe Rohölpreis auf dem internationalen Markt. Durch die Maßnahme zur Subventionierung des Dieselpreises, hatte Petropar in den letzten Wochen erneut Verluste hinnehmen müssen. Aus diesem Grund sei nun eine Anhebung der Preise in den kommenden Wochen vorgesehen. Es wurden jedoch noch keine Zahlen genannt. Francisco Rivas hatte sich bezüglich der Situation der Petropar gestern mit Staatspräsident, Fernando Lugo zu Gesprächen getroffen, wo die Maßnahme zur Anhebung der Treibstoffpreise entschieden worden war. Wie Rivas gegenüber der Presse erklärte, verzeichne Petropar momentan Verluste von 300 bis 400 Guaranies pro Liter.

Die diesjährige Fischschonzeit im Land soll ab dem 1. November in Kraft treten

Asunción: Die diesjährige Fischschonzeit im Land soll ab dem 1. November in Kraft treten. Das informierte gestern das Umweltministerium. Die Fischschonzeit gilt unter anderen für die Flüsse Paraguay, Paraná, Pilcomayo, Apa und Negro. Die Schonzeit endet laut der Resolution 851 am 31. Januar 2011. In diesen zwei Monaten der Schonzeit ist sowohl das Fischen für Hobbyfischer in den genannten Flüssen, als auch der Transport und der Handel von Fischen untersagt. Die sozialschwachen Familien, die an den Ufern der Flüsse leben, dürfen für den eigenen Konsum fischen. Die Einhaltung dieser Resolution wird von der SEAM streng kontrolliert werden. (abc)

Die Macauba Palme – Coco Mbokaya

Die Macauba Palme – Coco Mbokaya

Die meist verbreitete Palmenart in Paraguay ist die „Coco Plame“ oder Coco Mbokaya sowie in verschiedenen Regionen auch noch unter anderen Namen bekannt, gehört zur Pflanzenfamilie der Arecaceae (auch Palmaceae genannt). Sie wächst eigentlich im ganzen Osten des Landes.
Die Palme wird 6-15 Meter hoch.
Die Krone besteht aus etwa 20 (bis zu 40) grünen und mehreren braunen, trockenen und bald abfallenden, ledrigen Blättern von 3 bis 4 Metern Länge. Sie sind in zahlreiche schmale und spitz zulaufende Segmente von bis zu 60 Zentimetern Länge und nur 6 Millimetern Breite geteilt.
Die Kokusnüsse sind relativ klein, etwa 3-5 cm im Durchmesser, schmecken aber wie die „normalen“ Kokusnüsse.
Die Früchte (Coco) werden hier gesamelt und zu Öl oder Seife weiter verarbeitet.

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Pepsi Cola, kommt nach mehreren Jahren in Paraguay wieder auf den Markt

Die Getränkemarke, Pepsi Cola, kommt nach mehreren Jahren in Paraguay wieder auf den Markt. Das informierte der legale Vertreter der Firma Bebidas Internacionales SA, BISA, José Buzó. Die Firma hat die Rechte zur Herstellung und Verkauf dieser Marke erhalten und baut zur Zeit eine Fabrik zur Abfüllung von Pepsi Cola in der Stadt San Antonio. Die Fabrik soll im August 2011 fertiggestellt sein und seinen Betrieb aufnehmen. Durch die neue Fabrik sollen laut Buzó 500 neue Arbeitsplätze geschaffen werden. Neben Pepsi Cola kommt die gesamte Linie von Produkten wie Mirinda Naranja, Mirinda Guaraná, 7 up, Paso de los Toros, Gatorade und H2oh wieder auf den paraguayischen Markt. Paraguay war während mehreren Jahren das einzige Land in der Region, wo die Linie dieser Getränkemarke nicht auf dem Markt zu finden waren. Pepsi Cola ist der Hauptkonkurrent von Coca-Cola. Der Hauptsitz in den USA liegt im Bundesstaat New York. Die Pepsi-Cola wurde 1898 vom Apotheker Caleb Bradham in New Bern, North Carolina entwickelt. Zunächst benannte er das Getränk in Anlehnung an seinen eigenen Namen Brad’s Drink. Am 28. August desselben Jahres benannte er es in Pepsi Cola um. Der Name geht auf das Enzym Pepsin zurück, das in der Kolanuss enthalten ist und mit dem eine darm- und gesundheitsfördernde Wirkung der Cola suggeriert werden sollte. Das für Pepsi typische Warenzeichen ist der im Jahr 1962 entstandene, sogenannte „Pepsi Globe“. Dieses Logo wurde über Jahrzehnte verwendet und lediglich modernisiert. Seit 2009 wird jedoch ein neues Warenzeichen eingesetzt. Bei diesem handelt es sich um eine Abwandlung des bekannten Warenzeichens. Die typische weiße Welle ist in einen Smiley umgestaltet worden. Außerdem wird nun eine andere Schrift sowie Schriftart verwendet. Wurde Pepsi jahrelang in Großbuchstaben geschrieben, so wird Pepsi nun kleingeschrieben. Das rot-weiß-blaue Farbschema wurde jedoch beibehalten. (abc)

Mit großem Erfolg ist die diesjährige Expo Tobatí an diesem Wochenende eröffnet worden

Mit großem Erfolg ist die diesjährige Expo Tobatí an diesem Wochenende eröffnet worden. Mehr als 1 tausend Besucher wurden bereits am ersten Wochenende registriert. Die Ausstellung findet bereits das 25. Jahr infolge in der Villa Artesanal der Stadt Tobatí statt und wird von der Stiftung Tobatí organisiert und zahlreichen Öffentlichen und privaten Institutionen unterstützt, darunter von dem Paraguayischen Institut für Handarbeiten, IPA, dem Industrie und Handelsministerium, dem Tourismussekretariat und der doppelstaatlichen Körperschaft, Itaipú. Wie die Zeitung abc Color informierte, nehmen etwa 150 Handwerker an der Ausstellung teil, die aus der Stadt Tobatí und den umliegenden Städten kommen. Tobatí ist eine Stadt in Paraguay im gleichnamigen Distrikt im Departement Cordillera mit etwa 20 tausend Einwohnern. Sie liegt 10 km von Caacupé, der nächstgrößeren Stadt. Die Stadt Tobati wurde im Juni 1539 von Domingo Martínez de Irala gegründet. In Tobatí existieren mehrere Produktionsstätten von Baustoffen, die in der Mehrzahl Dachziegel und Ziegelsteine liefern, die bis ins benachbarte Argentinien und Brasilien exportiert werden. Neben modernisierten Betrieben mit elektrischen Maschinen und Öfen gibt es auch noch die traditionellen Methoden der Ziegelherstellung. Tobatí ist bekannt für die Töpfer- und Holzschnitzkunst. Die Villa Artesenal, die das ganze Jahr hindurch geöffnet ist, zeigt unter anderem Werke des bekannten Holzbildhauers Zenon Páez. Hier sind auch verschiedene Holzfiguren, rustikale Möbel aus Hand geschnitzt und gearbeitet, sowie die verschiedensten Tonartikel ausgestellt, die auch zum Kauf angeboten werden. (abc)

Gästehaus Umbau Teil 5

Gästehaus Umbau Teil 5

Anfang der Woche kam unser Schreiner mit den Fenstern und Türen für das Gästehaus.

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Die Fenster sind wieder mit Stufenprofil und Gummidichtung. Ebenso ist alles andere mit Silikon gedichtet. Wir wollten auch im Gästehaus vernünftige Fenster haben durch dies nicht immer reinregnet und zieht.

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Die Fenster und Türen wurden in die vorgesehenen Plätze gesetzt, verkeilt und eingeschäumt.

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Manuela hat letzte Woche die bestehenden Rahmen abgeschliffen und mit Klarlack wieder neu gestrichen. Die Fensterläden kommen dann ganz weg.

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Der Klempner hat die Installation im Bad abgeschlossen (zumindest weitgehend). Dusche und Waschbecken. Bei der Toilette muss er noch mal ran, diese ist schief 🙂

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Aussen wurde mit der Sickergrube begonnen. Diese besteht wieder aus 3 Kammern die gemauert sind.

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Jaboticaba Frucht

Jaboticaba Frucht

Gestern war ich wieder mit der Motorsense auf dem Grundstück unterwegs. Als ich bei einem recht unscheinbaren 3 Meter hohen Busch ankam vielem mir Früchte direkt am Stamm auf.

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Diese sind sehr schmackhaft und erinner an eine Mischung aus Johannisbeere und Kirsche. Sie sind dunkelrot und habe die Größe einer Kirsche. Innen sind sie weiss bis rosa und haben mehrere (3 bis 4) Kerne.

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Nach einigem Suchem im Internet fand ich den Namen: Jaboticaba (Myrciaria cauliflora) oder Baumstammkirsche.
Die Frucht ist man eigentlich ohne Schale. Man muss aber schnell sein da diese nach 3-4 Tagen verderben. Allerdings trägt der Busch sehr viele Früchte.
Der Busch wird 6-12 Meter hoch und hat weisse Blüten. Früchte trägt er hier mehrmals im Jahr.
Ursprünglich kommt die Pflanze aus Brasilien, wächst aber inzwischen in ganz Südamerika. Hier in Paraguay wird oft Marmelade daraus hergestellt.

Unser Wasser fliesst!

Unser Wasser fliesst!

Wie wir ja berichteten, hatten wir seid Monaten ein Problem mir dem Stadtwasser. Dies scheint nun gelöst zu sein.

Es wurden zunächst etliche weitere Lecks in der Hauptleitung gefunden. Diese aber alle zu flicken erschien uns wie ein Fass ohne Boden, noch dazu wo es nicht unsere Aufgabe ist.
Also gingen wir zu Plan B über. Wir hatten ja von dem Präsident des Wasserwerkes in unserem Barrio schon die Genehmigung uns direkt an der Hauptlinie an zuschließen. Dadurch sparen wir uns eine Schleife von mehreren Kilometer die das Wasser sonst machen würde.
Der Klempner welcher hier alle Arten von Dienstleistungen rund um das Wasser abdeckt (egal ob im Haus oder an den öffentlichen Leitungen) kaufte also rund 350 Meter Wasserleitung, ein paar Anschlüsse und Absperrventile und los ging es. Der Nachbar durch dessen Grundstück wir die „Abkürzung legen wollen hat schon längst sein Einverständnis gegeben, da er ja somit auch Aussicht auf Wasser hat.

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Es wurden also in einem Tag 350 Meter Leitung verlegt und die Leitung angeschlossen. Nun hieß es: warten. Aber es kam erstmal nichts. Der Grund dafür: ein weiteres Leck und es dauert erstmal u.U. stundenlang bis das Ganze Rohrsystem wieder mit Wasser gefüllt ist. Dann war das Loch welches von der Linie an unsrem Grundstück unsere Leitung versorgt zu klein, das kaum Wasser durch kam.
Aber Gestern war es dann soweit das Wasser kam, zwar nicht den ganzen Tag aber mehrerer Stunden (u. A. deswegen haben wir ja eine Zisterne gebaut). Nun ist die Zisterne fast voll (ca. 7 Kubikmeter) und wir haben somit genügend Wasser zur Verfügung mit einem vernünftigen Druck.

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Nach vielen Jahren soll Paraguay erneut eine Fluglinie mit paraguayischer Flagge erhalten

Nach vielen Jahren soll Paraguay erneut eine Fluglinie mit paraguayischer Flagge erhalten. Es handelt sich dabei um die die Sol del Paraguay, die noch vor ende diesen Jahres ihre Flüge aufnehmen will. Seit 1996 hatte Paraguay keine Fluggesellschaft mehr, die unter paraguayischer Flagge flog. Wie von seiten der Firmenleitung verlautete, warten sie jetzt lediglich auf die Zertifizierung, um die Flüge aufnehmen zu können. Das Unternehmen hat sich in diesem Jahr in Paraguay niedergelassen und will die Flugzeuge, die eingesetzt werden, in der kommenden Woche dem Publikum präsentieren. Wie Flavio Nicolino, Geschäftsführer der Sol Paraguay informierte, habe der Vorsitzende der Direktion für zivile Luftfahrt Dinac, Nicanor Céspedes, sich sehr für die Beschleunigung der Formalitäten eingesetzt, so dass die erste Maschine mit Paraguayischem Kennzeichen in der vergangenen Woche in Paraguay eintreffen konnte. Das Flugzeug mit dem Kennzeichen ZP-CAL befindet sich bereits auf dem Flughafen Silvio Pettirossi. Die Firma Sol Paraguay hat bisher 2 Millionen Dollar im Land für die Inbetriebnahme des Unternehmens investiert und bereits mehr als 30 Personen angestellt. Das Ziel ist, zwei Flugzeuge für den Personentransport einzusetzen. Es handelt sich dabei um Flugzeuge vom Typ Fokker 100 mit einer Kapazität von 108 Passagieren der ökonomischen Klasse. Als erstes sollen von Asunción aus, die Städte Buenos Aires, San Paulo, Curitiba, Santa Cruz de la Sierra und Montevideo angeflogen werden. In einer zeiten Etappe könnten die Flugrouten auch nach Europa und in die USA erweitert werden. (lanación)

Heute wird eine deutsche Parlamentarierdelegation in Paraguay erwartet

Heute wird eine deutsche Parlamentarierdelegation in Paraguay erwartet. Die Gruppe wird sich laut Angaben eines Sprechers der Deutschen Botschaft in Asunción bis zum Dienstag in Paraguay aufhalten. Die deutschen Parlamentarier wollen sich während ihres Aufenthalts in Paraguay zu Gesprächen mit dem stellvertretendenden Aussenminisnter, Jorge Lara Castro, dem Landwirtschaftsminister, Enzo Cardozo, dem Umweltminister, Oscar Rivas, dem Vorsitzenden des Indert, Eugenio Alonzo, sowie dem Kongressvorsitzenden Oscar González Daher und dem Vorsitzenden des Parlamentsausschusses für Aussenbeziehungen und Internationalen Angelegenheiten, Carlos Filizzola treffen. Weiter ist auch eine Reise ins Inland geplant, damit sich die Gruppe über die Entwicklungskooperationen informieren können. (abc)