Seit 10 Tagen schon können keine Container aus dem Land hinaus oder ins Land hinein gebracht werden

Seit 10 Tagen schon können keine Container aus dem Land hinaus oder ins Land hinein gebracht werden. Als Grund dafür werden die Schranken Argentiniens angegeben, die den nationalen Handel stark beeinträchtigen. Neben anderen Sektoren äußerte jetzt auch Mary Llorens ihre Besorgnis. Llorens ist die Vorsitzende der nationalen Fleischkammer. Seit gestern Nachmittag haben sich die Blockaden an der paraguayisch-argentinischen Grenze verschärft. Allein auf paraguayischer Seite sei die Warteschlange der Lastkraftwagen etwa 1 Kilometer lang, berichtet die Tageszeitung Ultima Hora. Weiter stehen auch kleine Fahrzeuge vor dem Grenzübergang. Von der Situation profitieren Taxi-Fahrer, Transportdienste und ambulante Händler. Sie nutzen das Chaos an der Grenze, um eigene Geschäfte zu machen. Die Produzenten haben um eine schnelle Lösung der Transport-Schikane in Clorinda gebeten, um Verluste zu verhindern. Das Ministerium für Industrie und Handel wies darauf hin, dass aufgrund der Blockade auf argentinischer Seite 12 Lastwagen mit Bananen- und Ananas-Ladungen an der Grenze festsitzen, ohne ihre leicht verderbliche Fracht abliefern zu können. Die wirtschaftlichen Verluste werden auf 660 Millionen Guaraníes geschätzt, sollte nicht innerhalb der nächsten Stunden eine Lösung gefunden werden. Das wäre ein schwerer Schlag für die Produzenten dieses Sektors, verlautete aus Kreisen des Ministeriums. (970 AM, La Nación, UH)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.