SOS-Kinderdörfer in Luque und Zeballos Cué mussten ihre Türen schließen

Die Schulen der internationalen Organisation SOS-Kinderdörfer in Luque und Zeballos Cué mussten ihre Türen schließen, da sie keine internationale Unterstützung mehr erhalten. Etwa 3 tausend Kinder sind von der Schließung der Bildungs-Institutionen betroffen. Die Leiter baten nun das Erziehungs-Ministerium, eine endgültige Schließung zu verhindern. Carlos Ramírez, Präsident des Verwaltungsrates der internationalen Organisation, bestätigte gegenüber ABC Digital die Schließung der Schulen wegen fehlender finanzieller Mittel. Nun baten sie das Erziehungs-Ministerium, die bestehende Infrastruktur zu nutzen und die Schulen weiterzuführen. Es wäre schwierig, die rund 3 tausend Kinder auf die anderen Schulen in der Umgebung zu verteilen, da diese bereits ausgelastet sind. Die Kinder müssten weiter entfernt gelegene Institutionen besuchen, was für die Familien, die meist sehr arm sind, zu einem Problem werden könnte. Wie Ramírez erklärte, können die Institutionen nicht von SOS-Dörfer an das Ministerium überschrieben werden, doch sie könnten eine Autorisierung für die Nutznießung erhalten, um die Bildung der Kinder weiterführen zu können. Die beiden Schulen mit dem Namen „Hermann Gmeiner“ funktionierten schon seit einiger Zeit unter Subventionierung des Erziehungsministeriums. Die Untersekretärin für Erziehungs-Leitung, Diana Serafini, informierte heute Mittags bereits über ein Nutznießungs-Abkommen auf 5 Jahre, das am kommenden Dienstag unterzeichnet werden soll. Mit diesem Abkommen würde sich das Ministerium verpflichten, die Schulen der Organisation SOS-Dörfer in Luque und Zeballos Cué weiterzuführen, erklärte sie. (abc)

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