Suche nach einer definitiven Lösung für die Schiffbarkeit des Paraguayflusses

Die Regierung will gemeinsam mit den Unternehmern nach einer definitiven Lösung für die Schiffbarkeit des Paraguayflusses suchen. Unternehmer des Privat-Sektors schlugen der Regierung vor, ein Baggerschiff zu erwerben, um die Krisen aufgrund der zeitweisen nicht Befahrbarkeit des Flusses zu verhindern. Jährlich gibt es Verluste von rund hundert Millionen US-Dollar aufgrund der Wasser-Verkehrsprobleme. Max Haber, Vorsitzender des Zentrums der paraguayischen Importeure, CIP, erklärte, sie könnten nicht weiterhin vom guten Willen der Nachbarländer abhängig sein, Paraguay ein Baggerschiff auszuleihen. Der Preis für eine solche Maschine würde nur ein Prozent des Geld-Volumens darstellen, das durch den Außenhandel ins Land gelangt, sagte Haber nach einer Sitzung mit Lugo und mehreren Produktions-Sektoren im Regierungspalast. Der Vorschlag der Privat-Unternehmer ist es, mittels einer öffentlich-privaten Allianz ein Baggerschiff von großer Kapazität zu erwerben und dadurch die Schiffbarkeit des Paraguay-Flusses auch in kritischen Zeiten zu garantieren, erklärte der Vorsitzende der Körperschaft „Ecofluvia“, Carlos Muñoz. Seit 1999 erlebt Paraguay immer wieder Zeitspannen, in denen der Fluss zu flach für die größeren Frachtschiffe ist. In den letzten Monaten des vergangenen Jahres erlitt das Land dadurch schwerwiegende Verluste, die noch durch die Blockaden der argentinischen Hafengewerkschaften verschlimmert wurden. (abc)

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