Die Dekade der Verkehrssicherheit soll auch in Paraguay begangen werden

Asunción: Die Dekade der Verkehrssicherheit soll auch in Paraguay begangen werden. Darum wurde gestern der nationale Kongress gebeten. Die Vereinten Nationen hatten im März 2010 die nächsten zehn Jahre zur Dekade der Verkehrssicherheit ausgerufen. Von 2011 bis 2020 soll es auf der ganzen Welt Kampagnen geben, um die Straßen sicherer zu machen. Die Aktionen zielen vor allem auf die Entwicklungsländer, wo 90 Prozent der Verkehrstoten registriert werden. Jedes Jahr sterben 1,3 Millionen Menschen bei Verkehrsunfällen, sagte Etienne Krug von der Weltgesundheitsorganisation WHO. Zudem werden 22 Millionen verletzt. Dabei geht es um Menschen, die den Rest ihres Lebens im Rollstuhl verbringen müssen oder unter anderen bleibenden Verletzungen leiden. Während der Dekade zur Verkehrssicherheit soll die Zahl der Toten und Verletzten um 50 Prozent reduziert werden. Die nationale Vereinigung zur Sicherheit auf den Strassen, S.E.R., macht sich nun stark dafür, auch in Paraguay Aktionen und eine Politik einzuführen, die dieser Dekade entspricht. Gesprochen wird von der Schaffung nationaler Beobachterzentren, Verkehrserziehung in allen Schulen und von einem rigorosen System zum Erhalt des Führerscheins. Die Vereinigung bittet weiter um die Einbeziehung von Verkehrsstrafen in den nationalen Strafkodex, um die Verbesserung der gesundheitlichen Dienstleistungen an Verkehrsopfer und um eine verbesserte Überprüfung der technischen Ausstattung von Fahrzeugen. Den offiziellen Statistiken zufolge verlieren auf Landesebene ein tausend Personen ihr Leben durch einen Verkehrsunfall. 12 tausend weitere werden verletzt. Das sind durchschnittlich pro Tag 3 Verkehrstote und 30 verletzte Personen. 70 Prozent der Opfer haben ein Alter zwischen 15 und 39 Jahren. (LANACION, google)

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