Die staatliche Rohölraffinerie, Petropar, hat große Mengen an Diesel importiert, der extrem gesundheitsschädlich ist

Asunción: Die staatliche Rohölraffinerie, Petropar, hat große Mengen an Diesel importiert, der extrem gesundheitsschädlich ist. Wie die Presse informierte, wurden in den ersten vier Monaten diesen Jahres mehr als 400 Millionen Liter Diesel importiert, die einen hohen Anteil an Schwefel enthalten und somit einen hohen Giftigkeitsgrad aufweisen. Diese Tatsache wurde von der Presse heftig kritisiert. Wie es hieß, fordere Petropar zum einen den Anstieg des Dieselpreises, gleichzeitig werde jedoch Diesel der Klasse C importiert, der die Umwelt stark verschmutze und gesundheitsschädlich sei. Die Folgen beim Einatmen dieser giftigen Gase seien vor allem Atemwegserkrankungen. Zudem seien diese krebserregend.
Der Verkauf dieses Treibstoffs werde heute in den meisten Ländern bereits verboten. Der Vorsitzende von Petropar, Juan González Meyer, und der Industrie und Handelsminister, Francisco Rivas, gaben gegenüber der Presse zu, dass Paraguay Diesel schlechter Qualität importiere. Bisher gebe es keine Vorschriften in Bezug auf den Import von Diesel. Eine Alternative zum Import von Diesel der Klasse C sei in Zukunft die Förderung zur Herstellung von Biodiesel, hiess es.
Wie aus einer Recherche der Presse hervorgeht, importierten die Betreibergesellschaften Puma Energy Py SA, Esso, Barcos & Rodados, Petrobras und Petrosan in diesem Jahr 23 Millionen Liter Diesel erster Klasse. Weiter importierten Petrobras, Puma, Barcos & Rodados, Copetrol und Petrosan 49 Millionen Liter Diesel der Klasse B, während Petropar 400 Millionen Liter der Klasse C importierte. (lanación)

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