Ingwer im Garten

Ingwer im Garten

man lernt nie aus 🙂
Im Moment blüht ja alles Mögliche bei uns im Garten. Viele Pflanzen haben wir von Bekannten und Freunden als Ableger oder aber einfach vom Strassenrand. Daher wissen wir oft nicht die Namen davon.
Aber es werden ja zum Glück alle Blüten fotografiert 🙂
Unter Anderem blühte bei uns im Oktober diese Pflanze:

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Bisher wussten wir nicht was das war. Durch Zufall bin ich heute im Web auf eine ähnliche Blüte gestossen. Und siehe da dies ist eine Ingwer Pflanze.

http://de.wikipedia.org/wiki/Ingwer
genauer gesagt eine Alpinia zerumbet:
http://plants.usda.gov/java/profile?symbol=ALZE

1. Advent….der Sommer ist da!

Inzwischen ist dies schon unsere fünfte Adventszeit in Paraguay, wie die Zeit vergeht!!!
So richtig kommt hier aber bei den meisten Europäern keine Weihnachtsstimmung auf, wenn wundert es auch, fehlen doch die typischen Temperaturen, die Musik, die Düfte, die Weihnachtsmärkte und vieles mehr. (Paraguayern die zur Weihnachtszeit in Europa waren empfinden dies dort genauso).
Deswegen geht hier alles seinen gewohnten Gang. Der Sommer kommt in großen Schritten, die Temperaturen steigen Richtung 35 Grad und der Pool hat auch schon 28 Grad.
Die Sommerzeit ist hier natürlich auch die Grillzeit und so waren wir vergangenes Wochenende bei Bekannten nicht zu Glühwein und Stollen sondern zu einem leckeren Assado eingeladen.

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Danach ging es zum Abkühlen mit den Hunden in den Bach.

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Äpfel in Paraguay

La Colmena: In la Colmena werden japanische Einwanderer erstmals Äpfel ernten. Die Obstbauern haben dort einige Versuche mit dem Anbau von Äpfeln gemacht und rechnen nun zwischen Dezember und Januar mit der ersten Ernte. Wie einer der Obstbauern, Koichi Miyamoto erkärte, wolle er beweisen, dass mit Arbeitswillen und Mut in Paraguay fast alles angepflanzt werden könne. Er selbst habe verschiedene Obstbäume auf einem 120 Hektar grossen Grundstück angepflanzt, auch solche, die in Paraguay nicht traditionell angepflanzt werden. Auch Äpfel gehören nicht zu den traditionellen Früchten, die in Paraguay angepflanzt werden. Trotzdem glaubt Miyamoto, das der Anbau von Äpfeln in Ostparaguay in Zukunft auch zu einem lohnenden Anbauprodukte werden könnten. Das wichtige sei ausprobieren und experimentieren. Wer nicht wagt, nicht gewinnt, erklärte der Japaner. Seine Familie habe bereits seit 25 Jahren Äpfel angepflanzt. Deshalb hatte auch er den Wunsch zum Anbau einer Apfelplantage. So habe er im vergangenen Jahr 50 Bäumchen gepflanzt. Jetzt wachsen bereits 170 Apfelbäume in seinem Garten. Dabei habe er sich für die Arten Eva und Julieta entschieden. In kürze werde er mit der ersten Apfelernte beginnen. In Paraguay seien die Äpfel zwar kleiner als in manchen anderen Ländern. Sie seien jedoch süss und saftig, erklärte Koichi Miyamoto. (abc)

Cocos Ernte

Cocos Ernte

hier wachsen ja auf fast allen Grundstücke Cocos Palmen. Diese Palmen bilden als Frucht kleine Nüsse mit einem Durchmesser von ca. 3 cm aus und wachsen an Trauben.
Wir haben im interne Gartenbereich ja fast alle Palmen dieser Sorte entfernen lassen, da man laufend Massen der Nüsse am Boden liegen hat und nach jedem Wind sehr stachelige Palmblätter am Boden liegen.
Aber außerhalb der internen Umzäunung haben wir noch etliche dieser Palmen stehen.
Francisco, unser Gärtner, fragte uns die Tage ob er die Nüsse mit seiner Familie abernten dürfte. Die Nüsse werden dann verkauft und zu Öl und Seife in Fabriken verarbeitet.
So haben wir „die Abfälle“ der Palme los und Francisco verdient sich Geld nebenbei.
Vergangenen Samstag war es soweit; die Hälfte der Palmen wurden von Ihren Früchten befreit. Dazu nehmen die Paraguayer eine lange Bambusstange an dessen Ende ein Messer gebunden ist. Damit werden die Cocos-Trauben abgeschnitten.

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Ebenso werden die Cocos eingesammelt die schon am Fuß der Palme liegen.

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Das ganze wird auf einem Haufen gesammelt und getrocknet. Wenn die äußeren Schalen der Nüsse nicht mehr grün sind werden diese abgeholt.

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dritter Todesfall durch Windpocken

Heute ist im Zentralen Hospital des nationalen Fürsorgeinstituts, IPS ein 5 jähriges Mädchen an den Folgen von Windpocken gestorben. Wie der zuständige Chefarzt der Kinder Intensivstation, Oscar Franco informierte, seien bei dem Mädchen Komplikationen aufgetreten, die zu einem Versagen mehrerer Organe geführt hatten. Das Kind war gestern um 1 Uhr Mittags ins Krankenhaus gebracht worden und starb heute früh um 6 Uhr 30. Es ist bereits der dritte Todesfall in diesem Jahr aufgrund von Komplikationen bei Windpocken. Wie Franco sagte, werde zur Zeit eine Windpockenepidemie im ganzen Land verzeichnet. Das IPS Krankenhaus verfügt nur noch über wenig Dosen der Schutzimpfung gegen Windpocken, da es bei dieser Kinderkrankheit nur selten zu Komplikationen kommt. In den letzen Tagen seien jedoch 600 Impfungen gegen die Krankheit verabreicht worden. Die Windpocken sind eine durch Tröpfcheninfektion übertragene Erkrankung, die durch das Varizella-Zoster-Virus ausgelöst wird. Betroffen von der Krankheit sind überwiegend Kinder im Vor- oder Grundschulalter. Kinder, die an Windpocken erkranken, sind anschließend lebenslang dagegen immun, weshalb man sie auch zu den Kinderkrankheiten zählt. Symptome sind im Wesentlichen Fieber und ein charakteristischer, juckender Hautausschlag mit wasserklaren Bläschen. In seltenen Fällen kann es zu Komplikationen in Form von Kleinhirn- oder Hirnentzündungen, einer Lungenentzündung oder bakteriellen Superinfektionen der Haut auftreten. Zu Komplikationen kann es vor allem bei Kindern kommen, deren Immunsystem geschwächt ist. Wie von Seiten des IPS verlautete, gibt es einen Impfstoff gegen Windpocken, der jedoch nicht im regulären Impfprogramm des Gesundheitsministerium enthalten ist. (abc

Touristen Polizei

Seit gestern sind 320 neue Sicherheitskräfte im asuncióner Stadtzentrum im Einsatz. Es handelt sich dabei um die Polizei für städtische Sicherheit und Tourismus. Die Polizisten sollen sich vor allem in der historischen Altstadt, sowie im Stadtzentrum von Asunción aufhalten, um rund um die Uhr für die Sicherheit von Touristen und Besuchern der Touristenattraktionen sorgen. Die Sicherheitskräfte wurden auch in der Betreuung von Touristen unterrichtet, was von der Welttourismusorganisation empfohlen wurde. (uh)

Straussen-Rührei

Straussen-Rührei

Gestern kamen ja Anke und Ralph bei uns an und bleiben die nächsten 14 Tage. (zwei nette Hamburger die uns schon öfters besucht hatten).
Da wir ja noch von unserem letzten Besuch auf der Mbuni Straussenfarm ein Straussenei hatten beschlossen wir gestern Rührei davon zu machen.
Gesagt getan. Erst einmal ins Lager gehen und den Akuschrauber mit entsprechenden Bohrern geholt 🙂

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Damit wurde das Ei oben vorsichtig aufgebohrt um die Schale, die man ja zu Dekozwecken verwenden kann (Ostereier..haha) nicht zu beschädigen.

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Danach steckt man z.B. einfach einen Strohhalm in das entstandene Loch und blässt das Ei aus. Das geht erstaunlich leicht. Aus dem gewonnenen Eiweiß und Eigelb zauberte Manuela dann ein leckeres Rührei.

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Da das Straussenei ein Gewicht von 1,6 KG hatte gibt das 4 reichlich große Portionen.
Einen wirklichen Unterschied schmecke ich nicht, Andere sagen es schmeckt etwas anders wie ein Hühnerei.

Friedhof

Friedhof

Nicht nur Beerdigungen laufen hier etwas anders ab als in Deutschland, auch die Friedhöfe sehen doch so ganz anders aus.

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Die Toten werden hier meist nicht eingeäschert, und kommen dann in Ihren Särgen in „Häuschen“, ähnlich wie Gruften.

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Hier gibt es auch wie in Deutschland soziale Unterschiede. Gemeinschaftshäuser wo mehrere nicht Verwandte bestattet werden und Familienhäuser, weniger aufwendig gebaute Häuser und schmuckvollere Häuser.
Teilweise mit Schrein, manche begehbar. Das Ganze in verschieden Farben, Größen und Ausführungen.

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Zum Kontrast hierzu der deutsche Friedhof in der Kolonie Independencia.

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