Äpfel in Paraguay

La Colmena: In la Colmena werden japanische Einwanderer erstmals Äpfel ernten. Die Obstbauern haben dort einige Versuche mit dem Anbau von Äpfeln gemacht und rechnen nun zwischen Dezember und Januar mit der ersten Ernte. Wie einer der Obstbauern, Koichi Miyamoto erkärte, wolle er beweisen, dass mit Arbeitswillen und Mut in Paraguay fast alles angepflanzt werden könne. Er selbst habe verschiedene Obstbäume auf einem 120 Hektar grossen Grundstück angepflanzt, auch solche, die in Paraguay nicht traditionell angepflanzt werden. Auch Äpfel gehören nicht zu den traditionellen Früchten, die in Paraguay angepflanzt werden. Trotzdem glaubt Miyamoto, das der Anbau von Äpfeln in Ostparaguay in Zukunft auch zu einem lohnenden Anbauprodukte werden könnten. Das wichtige sei ausprobieren und experimentieren. Wer nicht wagt, nicht gewinnt, erklärte der Japaner. Seine Familie habe bereits seit 25 Jahren Äpfel angepflanzt. Deshalb hatte auch er den Wunsch zum Anbau einer Apfelplantage. So habe er im vergangenen Jahr 50 Bäumchen gepflanzt. Jetzt wachsen bereits 170 Apfelbäume in seinem Garten. Dabei habe er sich für die Arten Eva und Julieta entschieden. In kürze werde er mit der ersten Apfelernte beginnen. In Paraguay seien die Äpfel zwar kleiner als in manchen anderen Ländern. Sie seien jedoch süss und saftig, erklärte Koichi Miyamoto. (abc)

 

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