Ausflug auf den Cerro Yaguaron

Ausflug auf den Cerro Yaguaron

Heute, an Manuelas Geburtstag, machten wir einen kurzen Ausflug nach Yaguaron. Dort steht ja die älteste Holzkirche Südamerikas. Diese war aber heute nicht unser Ziel sondern der Hügel der am Ende des Ortes liegt. Man sieht von der Ruta aus eine kleine Kapelle und Kreuz da oben.
Also suchten wir uns einen Weg Richtung Hügel. Wenn man durch Yaguaron Richtung Paraguari fährt biegt man die letzte Strasse vor der Tankstelle auf der linken Seite nach rechts ab. Dort gelangt man nach ca. 500 Meter auf einen kleinen Parkplatz am Fuße des Hügels.

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Von dort geht es zu Fuß weiter. Teilweise muss man über Geröll oder größere Felsen klettern. Aber der Weg lohnt sich. Nach ca. 15 Minuten ist man oben angelangt und hat eine herrliche Aussicht in die Ebene und den Hügeln Richtung Paraguari.

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Auf der Ebene oben gibt es einige Wege zu verschieden Seiten des Hügels. Man kann hier oben die Ruhe und den Ausblick geniessen.

Hier sind alle Bilder des Ausflugs.

es ist Herbst und regnet

es ist Herbst und regnet

seit ein paar Tagen haben wir ja Herbst. Heute merken wir das auch.
Endlich regnet es mal richtig. Seit heute Morgen ununterbrochen. Die Hügel liegen in Wolken gehüllt. Der Natur tut es gut. Auch unser Oberflächenbrunnen füllt sich wieder.
Allerdings sind auch die Temperaturen auf „kalte“ 19 Grad gesunken. Dadurch das es regnet ist es nasskalt und wir haben schon mal die Fleecepullover rausgeholt.
Es ist schon erstaunlich wie der Körper sich an die hohen Temperaturen gewöhnt. Aber die nächsten Tage geht es wieder auf angenehme 30 Grad hinauf.

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eine ganz normale Woche :)

hier mal eine Ablauf einer durchschnittlichen Woche bei uns:
Manuela war am Montag und Dienstag den Großteil des Tages mit dem Rasenmäher unterwegs und Francisco hat die Ränder des Rasens abgestochen und um die Pflanzen herum den Rasen entfernt.
Ich sitze ja von Montag bis Freitag im Büro.
Letzte bzw. diese Woche sollte ja in der Nachbarschaft das Bohren des Tiefbrunnens begonnen werden, da wollten wir auch mal rüber sehen, aber es kam bisher keiner. Das ist ja hier auch mehr oder weniger normal.
Wir haben den Vertrag von einer anderen Bohrfirma diese Woche erhalten. Ein Vertreter der Firma war letzte Woche hier vor Ort und hat sich alles angeschaut. Sie können durch Kiesel bohrern, allerdings können Sie erst im Juni anfangen, da Sie andere Aufträge vorher abarbeiten müssen.
Am Montag haben wir Wasser aus dem Pool in unsere Zisterne gepumpt, damit wir Brauchwasser haben. Der Pool sollte bis Juni langen.

Am Mittwoch war ja starker Regen angekündigt, aber außer 2 Stunden leichter Regen kam leider nichts runter. Am Nachmittag waren Freunde zum Kaffee bei uns.
Donnerstag und Freitag war bei Manuela wieder Gartentag angesagt 🙂
Bzw. Donnerstag wollte Sie mit einer Freundin nach Paraguari zum Einkaufen fahren, da diese wegen einer defekten Batterie im Moment kein Auto hat. Als die 2 losfahren wollte sprang unser Wagen nicht mehr an 🙁 Also riefen Sie eine Nachbarin an und ließen sich Starthilfe geben. Abend hingen wir die Batterie an ein Ladegerät. Nachdem diese voll war sprang der Wagen immer noch nicht an. Da viel mir auf das ein Kontakt wieder ganz korrodiert war, also habe ich diesen gesäubert und wieder eingefettet und der Wagen lief wieder, zum Glück.

Gestern sind wir dann nach Caacupe zum Einkaufen gefahren und danach zu Rene gefahren um einen Kaffee zu trinken und was zu essen. Dort trafen wir noch gute Bekannte von uns aus dem Ort die dort Geburtstag feierten und schlossen uns Ihnen an.

Heute ist Sonntag und somit Ruhetag 🙂 Mal sehen was daraus wird.
Dies ist eigentlich ein normaler Ablauf hier. Man sollte immer einen Plan B im Kopf haben, da oft vieles anders kommt als man sich denkt.

Herbstanfang auf der Südhalbkugel

Heute ist hier in Paraguay Herbstanfang in Deutschland Frühlingsanfang.
Der Herbst beginnt, aber nicht für jeden zur selben Zeit. Für die Wetterforscher beginnt der Herbst bereits am 1. März. So wurde es von der Weltorganisation für Meteorologie, eine Unterorganisation der Vereinten Nationen, festgelegt. Sie ordnet je drei Monate einer Jahreszeit zu, damit Statistiken besser zu vergleichen sind.

Bei den Astromen wird der Jahreszeitenwechsel am präzisesten bestimmt. Dort wird der Beginn des Herbsts auf die Sekunde bestimmt.
Die Erde erreicht bei ihrem jährlichen Umlauf um die Sonne zweimal einen Punkt der sogenannten Tagundnachtgleiche. Der eine markiert den Beginn des Herbsts. (der andere steht für den Frühlingsanfang)

In diesem Jahr beginnt daher der astronomische Herbst am 20. März. Die Tagundnachtgleiche ist der Zeitpunkt, an dem der lichte Tag exakt zwölf Stunden dauert – und damit ebenso so lang ist wie die Nacht.

Passend dazu ist heute das Wetter „herbstlich“: Es ist wolkig bei 28 Grad und einem angenehmen Wind. Morgen und übermorgen soll es endlich mal wieder regnen.

Korruption

Heute stand ein interessanter Artikel in Spiegel Online:

Berlin – In Deutschland gibt es trotz der starken Wirtschaft noch immer Korruption in großem Ausmaß: Bestechung und Vorteilsannahme werden der deutschen Wirtschaft im laufenden Jahr einen Schaden in Höhe von rund 250 Milliarden Euro zufügen. Zu diesem Ergebnis kommt der Wirtschaftswissenschaftler Friedrich Schneider von der Universität Linz in Österreich in einer Berechnung, die der „Welt“ vorliegt. Im Vorjahr lag der Schaden auf gleicher Höhe.

Wenn man die Summe geht um was es da in DE geht ist es geradezu lächerlich Paraguay als „Bananenrepublik oder Korruptionshochburg zu bezeichnen. Sicher hier gibt es die Korruption auch, aber wenn man sieht was für Summen in sogenannten Erste Welt Ländern fließen sind das hier Peanuts.

Winterzeit ab 8. April

Am 8. April soll die Uhrzeit der Winterzeit angepasst werden. Die Uhren werden somit am 2. Sonntag im April um eine Stunde zurückgestellt. Die Massnahme war 2010 von der Regierung per Dekret 3 tausend 958 festgelegt worden. Zuvor war die Zeitumstellung bereits im März vorgenommen worden. Als Grund für die Verschiebung des Datums zur Zeitumstellung wurde die Energiekrise angegeben, die im vorletzten Jahr im Land verzeichnet worden war und dem Land vor allem in den Sommermonaten immer noch zu schaffen macht. Angeblich könne durch die jetzige Uhrzeit mehr Strom eingespart werden, da es am späten Nachmittag länger hell bleibt. Die Sommerzeit soll dann wieder am im Oktober beginnen, wo die Uhr wieder um eine Stunde vorgestellt wird.
(abc)(ZP-30)

Ein Brunnen muss her

Ein Brunnen muss her

da die Wasserversorgung hier doch mehr als Bescheiden ist, bleibt uns nun nichts anderes übrig als einen Tiefbrunnen zu bohren. So sind wir dann wenigstens unabhängig von den örtlichen Wasserversorgern und können auch im Hochsommer das Wasser nutzen wie wir wollen.
Zufälligerweise soll in der Nachbarschaft auch gerade ein Brunnen gebohrt werden. Das wollten wir uns natürlich ansehen und machten dabei ein paar Fotos der Bohrausrüstung.

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Aber zurück zu unserem Vorhaben. Es geht nun damit los Bohrfirmen zu suchen, da gibt es einige. Die meisten sind vom ersten Eindruck her eher „Hobbybohrer“, das sieht man an der Ausrüstung bzw hört man bei den Eigentümer der neuen Brunnen an der Ausführung (z.B. keine Versiegelung gegen Sickerwasser, usw).
Nachdem wir uns hier im Lande umgehört haben wer mit wem gebohrt hat und wie das Ganze gelaufen ist hatten wir zumindest ein paar Firmen.
Das Hauptproblem bei den meisten Firmen ist wenn Sie auf Granit oder ähnlich hartes Gestein stoßen, dann ist Schluss, da Sie dafür keine Bohrer haben und man hat u.U. ein teures Loch im Garten ohne Wasser 🙂 Also gilt es das vorher abzuklären. Ebenso ob eine Versiegelung gemacht wird, ob mit oder ohne Pumpe „geliefert“ wird usw.

Inzwischen wurde beim Nachbarn nach ca. 20 Meter das Bohren eingestellt. Der Grund: feiner Kiesel der immer nach rutscht. Damit kommt der Bohrer nicht klar. Dieser Kiesel soll bei uns in der Gegend überall vorkommen. Also wieder bei den Bohrfirmen nachfragen ob diese durch Kiesel bohren können.
Dank unserer Nachbarin haben wir inzwischen ein paar Firmen zur Auswahl (der Nachbar braucht ja auch eine neue Firma) und warten hier nun auf einen Besichtigungstermin.

Eingestürzt

Eingestürzt

Während des letzten Regens hörte Manuela ein krachendes Geräusch. Nach dem Regen gingen wir auf die Suche nach der Ursache. Unsere Vermutung war das ein größerer Ast von einem Baum angebrochen war. Dem war aber nicht so.
Als wir auf der anderen Seite des Gästehauses waren sahen wir die „Bescherung“. Das Gerüst des Weines ist unter der Last gebrochen.

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Francisco kam am Samstag mit einem Verwandten um das Gestell wieder zu erneuern, aufzubauen und den Wein zu schneiden. Zu erst wurden im Busch 2 kleinere Bäume gefällt für die neuen Streben. Nach ein paar Stunden war alles fertig. Nun kann der Wein nächstes Frühjahr wieder ordentlich treiben und Früchte tragen.

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