Chaco: Vorbereitung & Anreise

Ganz so einfach ist es in Paraguay leider nicht, seinem Haus, Hof & Hund für einige Tage den Rücken zu kehren, zumindest erschwert uns dies, würden wir doch sehr gerne mehr auf Reisen gehen, Land und Kontinent mehr erkunden & kennenlernen.
Zwar konnten wir uns glücklicherweise bisher auf unseren Franzisco verlassen, welche die wenigen Tage wo wir für 2-3 Nächte außer Haus gewesen waren, das Haus hütete, den Garten pflegte, hier schlief und auch die Hunde fütterte (auch wenn diese von ihm kein Essen annehmen wollten), doch bot sich dieses mal die Gelegenheit ganz liebe Bekannte in unserm Gästehaus wohnen zu lassen, so dass wir die Hundis bestens versorgt wussten, Elly auch Ihre Medizin ordnungsgemäß erhielt, und des nachts ein Wachmann anwesend war. Danke nochmals Ihr Zwei!!
So konnte auch ich mit relativ „freiem Kopf“ die Urlaubstage genießen.
Der Wecker schellte nach knapp 3 h Schlaf schon sehr früh, so fuhren wir, wenn auch noch etwas schlaftrunken gegen 4.30 Uhr in Richtung Asunción. Den morgendlichen Berufsverkehr umgingen wir somit, denn nach knapp 1 ½ Stunden standen wir bereits auf der Remansobrücke.
Die Routa 9, auch Transchaco genannt war erreicht, noch endlos scheinende ca. 450 km lagen jetzt vor uns.

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Unseren Dodge tauschten wir übrigens am Vortag gegen einen kleinen, gut erhaltenen Mietwagen, da unser neu bestellter Kühler leider noch immer im Zoll liegt und wir somit die lange Strecke nicht riskieren wollten.
War aber völlig okay der neue Flitzer 😉

Mit aufsteigender Sonne, schien es auch mir endlich die letzten Sandkörner aus den Augen zu spülen und ich erwachte vollständig, wie auch der Tag mittlerweile.

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Für einen Freitag fand ich die Transchaco relativ Verkehrsarm, doch uns sollte dies recht sein. So konnten wir zumindest ein Großteil der Strecke relativ zügig fahren.
Für die ein oder andere Foto-Pause wurde natürlich kurz gehalten, auch gab es ein Frühstück ca. in Mitte der Strecke auf einem Rastplatz in „Pozo Colorado“ , wo wir unseren Picknick-Korb auspackten und es endlich den 2. Kaffeebecher gab.
Von Pozo Colorado abbiegend in Richtung Osten verläuft übrigens die Routa 5 welche nach Conceptión führen würde. Doch dies werden wir ein anderes Mal in Angriff nehmen.

Vorbei an zahlreichen Palmenwäldern, vielen Sumpfgebieten, einigen Estancien, wie auch der ein oder anderen Indianersiedlung, welche durch Ihre Zeltbauten, oder verkauften Warenstände (Honig, geflochtene Taschen & Körbe) am Straßenrand erkennbar waren, hatten wir das Glück zahlreiche Wasservögel (Reiher, Störche, erstmals auch Flamingos) zu sichten. Leider auch einiges totes Getier am Straßenrand, wie zahlreiche Vögel, Opposums, einen scheinbar erst kürzlich überfahrenen Nasenbären, eine Kuh.

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Die Sonne stieg, es wurde heiß & heißer, Spätvormittag, das Ziel kam näher…
Die letzten 100 km der Routa 9 wurden plötzlich grottenschlecht. Loch an Loch, sich erhebender Asphalt, so das jedes Auto nur noch in Schlangenlinie fahren konnte.
Sehr nett bei teilweise Geschwindigkeiten von dennoch 100 oder mehr km/h.

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Um 12.30 Uhr dann war Filadelfia, die Hauptstadt des Departementes Boqueron und unsere Unterkunft erreicht.

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Fortsetzung folgt…

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