Chaco: letzter Tag

…und somit bereits der letzte Urlaubstag.
Dank des morgendlichen Weckgesanges aus dem Busch, hieß es für mich erneut schon ungewollt früh aufstehen. Jedoch eigentlich ganz praktisch, hatte Oli seinen Geburtstag an diesem Tage und somit konnte in aller Ruhe der Frühstückstisch nett dekoriert und alles vorbereitet werden.

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Es wurde geskypt, gemailt, gewhatsappt, all das ist im Dornenbusch Dschungel möglich! Wie wir später erfahren, gibt es das Internet schon aus Glasfaserkabeln… welch ein Fortschritt hier in der Trockenwüste.
Kaum genügend Wasser aber glühende Glasfaserkabel ;)) das sagt doch wieder einmal alles über die heute Zeit, das moderne Leben, die Menschen…

Nun ja, soweit alle Geburtstagsglückwünsche erhalten, machen wir uns auf den Weg noch ein wenig zu erkunden, das ein oder andere zu besorgen, die Natur zu genießen, ehe wir am späten Nachmittag verabredet waren mit Domenika, welche schon am Sonntagabend aus Asunción zurückgekehrt war.
Gemeinsam fuhren wir dann mit Ihr in eine Indianer Ansiedlung, wo auch Ihre Angestellten, Gärtner und Hausmädchen in einem kleinen sehr schlichten Haus wohnen.
Wir brachten ein wenig ausrangierte Kleidung von uns für einen Teil der Menschen die dort leben müssen, wie ein paar Nahrungsmittel, dies sollte unter den Familien aufgeteilt werden.

Am Abend, wie sollte es anders sein, saßen wir im Garten des Hotels Florida, nur diesmal zu dritt bei gutem Essen, leider vorerst zum letzten Male. Domenika begleitete uns netterweise und so gab es vieles zu erzählen, zu vergleichen so das Leben im Süden, also bei uns mit dem im Chaco, die Menschen, die Deutschen… die Mentalität, die Zeit schien etwas zu kurz hierfür.

Nach der kleinen Auszeit, den nur 4 Tagen im Norden Paraguays waren unsere Batterien frisch aufgeladen. Wie es mir scheint sind sie derzeit zu voll getankt 😉
So kehrten wir am Folgetag mit tollen Eindrücken, auch mit den 43 Grad im Gepäck nach Paraguarí zurück.

Unser Fazit:
– dies wird mit Sicherheit nicht unser letzter Chaco Trip gewesen sein. Denn die Natur bietet zu jeder Jahreszeit Faszinierendes, hat ihren charmanten Reiz
– die Menschen ob Indios, Mennos, oder Zuwanderer, allesamt super aufgeschlossene, nette & hilfsbereite Menschen, wie es den Anschein bisher auf uns hatte, dies nicht nur nach außen hin, auch nicht nur für Gegenleistung oder für Geld, sondern auch tief im Herzen, so unser Eindruck bisher
– die Natur & Fauna überwältigend, kann nicht unterschiedlicher der unseren sein, dennoch überwältigend für uns
– Das Klima, sehr heiß. Es war schließlich erst Frühling bei stolzen 43 Grad Maximal Temperatur

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