Zisterne – Wasserversorgung im Chaco

Zisterne – Wasserversorgung im Chaco

Nachdem wir nun hier im Chaco leben, müssen wir uns bei so einigen, für uns neuen Dingen umstellen. Der gravierenste Unterschied bisher ist hier die Wasserversorgung.
Anders als in Central Paraguay versorgt sich hier jeder Haushalt über Regenwasser, welches über große Dachflächen aufgefangen und in Zisternen gespeichert wird.     Eine Stadtwasser Versorgung über Leitung gibt es hier nicht.
Daher werden die meisten Häuser recht groß, mit einer umlaufenden riesigen Terrasse gebaut, um möglichst viel von dem „Nass“ wenn es denn einmal kommt, auffangen zu können.  Dies hat natürlich auch den Grund des Beschattens, aber eben vorrangig um möglichst viel Wasser sammeln zu können. Die Dächer sind meist aus Wellblech, was den Vorteil bietet, das dies sich nicht voll saugt mit dem wertvollen Nass  und sich schneller säubert.     Jedes Haus hat eine oder mehrere Zisternen die über Abscheider an das Regenrinnen System angeschlossen sind. Den ersten Regen lässt man immer in den Garten laufen bis sich das Wasser   säubert und keinen Schmutz und Sand mehr mit sich führt. Dann nimmt man den Schieber heraus und die Zisterne füllt sich.

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Von dort wird es dann mittels Pumpe im Haus verteilt.
Gemessen wird bei jedem Schauer oder Wolkenbruch hier an jedem Haus mittels Regenmesserglas, so kann man in mm die Regenmenge zu Nachbarorten vergleichen und / oder wie wir es tun einen Regenkalender führen.

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Da wir sozusagen noch „Neulinge“ sind und uns mit einigen solcher doch enormen Gegebenheiten erst vertraut machen müssen,  sammeln wir momentan auch täglich unser Brauchwasser (sei es aus der Küche oder auch das Duschwasser, Waschmaschine folgt bald) und nutzen dies um robuste Pflanzen, oder aber auch nur einen Teil des Rasens zu wässern.
Für sie meisten Menschen sicher unvorstellbar, ebenso auch nicht nachvollziehbar, stellt dies bisher für uns kein Problem. Nachdem wir einiges an Pflanzen aus Paraguarí mitgebracht haben und diese möglichst auch erhalten wollen, sehen wir es als normal an, alle Ressourcen auszuschöpfen.
Auch kauften wir vor einer Woche einen zusätzlichen Wassertank von 1000 l welcher innerhalb weniger Stunden sich mit Regenwasser füllte. Dieser war ausreichend für 6 Tage und diente als Gießwasser.

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Im Chaco ist es meist einige Grad wärmer und die Niederschlagsmenge ist erheblich geringer wie im Rest des Landes.
Hinzukommt, dass das Grundwasser oft salzhaltig ist und auch Tiefbrunnen erst aber sehr großen Tiefen u.U. Süßwasser liefern können.

Die Monate Oktober/ November bis April  gelten hier als „regenreich“, im Normalfall.
Der Zeitraum Mai bis September hingegen ist die Trockenzeit, meist aber hier schon mit hohen Temperaturen, dazu sehr starken Winden im Juli/ August.
Doch wie weltweit erkennbar, verschieben sich seit einigen Jahren auch  hier im Lande die Normalitäten, so kommt es teilweise zu Extremen.  Überschwemmungen, aber auch monatelange Trockenheiten können herrschen, wie die Statistiken der letzten Jahre zeigen.

Alles in allem steht uns zumindest die „raue“ Zeit  noch bevor.
Wochenlange Temperaturen jenseits der 40 Grad, monatelanges Warten auf den ersehnten Regen, wie auch die heftigen Nord (Sand Stürme) an denen man das Haus kaum verlassen kann, wie uns erzählt wird….

Übrigens kann man sich jederzeit Wasser hinzukaufen. Es gibt einige verschiedene Anbieter, auch qualitative unterschiedliche, doch diese Möglichkeit hat man sollte die Zisterne eines Tages trocken laufen.

Umzug nach Loma Plata

Umzug nach Loma Plata

Nach wochenlangem Räumen, Sortieren, Renovieren und natürlich Packen in mehr ca. 100 Umzugskartons fuhr vergangenen Mittwoch dann der Umzugs LKW von Global Thissen vor die Haustüre. Innerhalb von 3 Stunden wurden die ganzen Kartons, ein paar wenige Möbel, ca. 60 Pflanzkübel und mehr als 70 Orchideen von professioneller Hand in den LKW geladen.

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Wir hatten noch einigermaßen Glück mit dem Wetter,  zogen am Morgen dicke Regenwolken auf, doch es blieb bei  leichtem Nieselwetter, war auch recht kühl, was uns entgegen kam.
Gegen Mittag fuhr der LKW nach ASU um die 450 km von Asuncion nach Loma Plata am folgende Tag in Angriff zu nehmen. Wir hatten unser Auto bereits am Morgen gepackt und waren somit startklar, fuhren nach Verabschiedung in der Nachbarschaft zusammen mit Wilma direkt los nach Loma Plata. Das Autofahren war glücklicherweise kein Problem für die Schäferhündin, im Gegenteil, endlich kehrte Ruhe ein nach den letzten turbulenten Tagen.
Nach ca. 7,5 Stunden inclusiv zweier Pausen trafen wir bei Dämmerung in der neuen Heimat ein, wenn auch arg müde & kaputt. Die Schlüsselübergabe für das Mietshaus verzögerte sich, so das wir im nahe gelegenen Osterwick nette Bekannte besuchen konnten, wo wir unsere Kühl und Gefriergut vorerst verstauten und mit einem kleinen Erfrischungsgetränk willkommen geheißen wurden.
Nach einer unbequemen ersten schlaflosen Nacht auf einen aufblasbaren Matratze, die für 2 Personen dann doch etwas zu klein schien, ging es für Wilma & éla auf Rundgang  Haus & vor allem Grundstück bei hellem zu besichtigen.

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Nach einem starken Kaffee wurde das Haus grundgereinigt , die ersten Geräte (Kühlschrank, Waschmaschine, Herd) usw. gekauft.
Am frühen Nachmittag trafen dann  Kris mit dem Umzugswagen, 3 fleißigen Arbeitern, dazu 3 fleißig zupackende Kids bei uns ein, somit war  innerhalb 2 Stunde alles ausgeladen. Durch das professionelle Laden ging nichts zu Bruch und alles kam heil an. Wir können also Kris uneingeschränkt gerne weiter empfehlen. Preis- Leistung waren sehr gut!

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Unser Schreiner aus Ypane wollte eigentlich am gleichen Tag mit den Möbel für Schlafzimmer und Küche kommen, so war es geplant, jedoch spielten Ihm die paraguayischen Automechaniker wieder einmal einen Streich und bastelten sein Auto kaputt.
So hatte er einen Tag später einen Kleinlaster gemietet und wollte am Sonntagabend um 18 Uhr losfahren und so gegen 4 Uhr morgens am Montag bei uns eintreffen. Mit einer kleinen Verspätung von ca. 10 Stunden, dazu 2 Reifenpannen und somit einer Zwangspause an einer geschlossenen Werkstatt, konnten wir Werner um ca. 14 Uhr begrüßen. Die Jungs ziemlich ko, wollten Möbel aufbauen und am gleich Tag unbedingt zurückfahren ;O
Der Fahrer gönnte sich 2 kleine Siestas, während Werner mit seinem Arbeiter fleißig, schraubte, Bohrte, Fräste und klebte. Nach ein paar Stunden war es geschafft. Nach 18 Uhr brachen Sie hier auf und kamen zum Glück heil gegen 1 Uhr nachts in Ypané an.

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Ein „Casita“ , ein kleiner Metallschuppen für Werkzeug, Gerätschaften und Gartenutensilien wurde auch gleich bei einer Fabrikation in der Nähe bestellt und wir staunten nicht schlecht, am selben Tag per LKW geliefert. Der LKW konnte aber nur abladen und den Schuppen nicht an die gewünschte Stelle schieben, da der Busch zu dicht ringsherum. Der Fahrer rief kurzer Hand einen Freund mit einen Bobcar an, welcher am Folgetag half das Casita zu zu verschieben. Nach  1 h stand es an seinem Platz und weiter ging es…

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In den folgenden Tagen meldeten wir noch Müll, unser Postfach und Internet an. Alles ging reibungslos innerhalb ein paar Stunden und funktionierte sofort.
Auch sind die Menschen hier sehr freundlich und hilfsbereit.
Von unseren direkten Nachbarn bekamen wir auch schon einen Willkommensbesuch mit leckeren selbstgebackenen Plätzchen
So langsam gewöhnen wir uns hier ein, wobei der viele Staub bzw. Sand eine „größere Hürde“ sind, als die Hitze.  Durften wir die erste Tage das Thermometer an die 45 Grad klettern sehen, sowie die Nachzügler der für uns ersten Sandstürme erleben. Ganztagspeeling pur ;I
Auch müssen wir natürlich noch lernen mit dem Wasser , das ja hier nur gesammeltes Regenwasser in einer Zisterne ist, richtig zu haushalten.
Es wird momentan, so wie es viele Menschen hier tun alles mögliche gesammelt (Duschwasser, Spülwasser der Küche, bald auch Abwasser der Waschmaschine) um zumindest  robuste Pflanzen, Hecken, oder den Rasen am Abend zu wässern.
Auf den großen ersten Regen im Chaco warten wir noch immer. Außer 3 Tropfen und ein ein paar wenig Donner kam bisher nix an bei uns.

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Mietshaus im Chaco gefunden

Mietshaus im Chaco gefunden

am Vergangenen Wochenende bin ich kurz im Chaco gewesen, um den Mietvertrag zu unserem
neuen Haus am Rande von Loma Plata gelegen zu unterzeichnen.
Es gab doch erstaunlich viele freie Mietshäuser in der kurzen Zeit zu finden, entgegen der Aussagen Einiger.
Das Haus hat genügend Platz für uns 3 und besitzt noch dazu ein Gästezimmer sowie ein  zweites Bad,
ist aber doch kleiner als unser jetziges Casa. Auch die Grundstücksgröße schrumpft nun von 3,1 ha auf nur noch ca. 2500 qm, im Grunde genau das was wir wollten,
somit kommt dies alles bisher unseren Wünschen absolut entgegen.

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Zum Haus gehört eine Zisterne von ca. 38.000 Liter. Dies ist bei Häusern
im Chaco üblich da es keine Stadtwasserversorgung gibt, sondern das
Regenwasser gesammelt wird.
Gibt es nicht genügend Nass von oben, wofür der Chaco ja im Grunde bekannt ist, kann man sich nach Bedarf dazu kaufen und die Wasserspeicher füllen lassen.
Wie wir mit all dem „Neuerungen“ zurechtkommen, wird sich dann letztendlich zeigen im Laufe der Monate.
Es wird auch in diesem neuen Abschnitt positives wie negatives geben, wie eben auf jedem Fleck Erde.
Wichtig jedoch ist für uns das das Positive stets überwiegt.
Ganz sicher gibt es auch dort wieder einiges zu lernen für uns und damit ist nicht nur der „Regentanz“ gemeint 😉
Unser Ziel ist es daher primär erst einmal 1 Jahr oder länger zur Miete zu wohnen.

Mittlerweile gehen die Vorbereitungen für den Umzug zügig voran. Es sind schon
ca. 40 Umzugskartons gepackt, fast alle Zimmer neu gestrichen und der Umzugswagen organisiert.
Ebenso wurden schon diverse Möbel in Auftrag gegeben damit diese zum Einzug fertig werden.
Die Zeit vergeht nun recht schnell und ein neuer Abschnitt in Paraguay steht für uns vor der Tür, auf den wir Zwei uns riesig freuen.
Dennoch „ein“ weinendes Auge wird es am Tag X sicherlich geben.

Hkier noch ein paar aktuelle Impressionen aus dem Chaco:

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Nächster Stop: Chaco

Nächster Stop: Chaco

Nachdem wir zu Jahresbeginn für „unser kleines Paradies“ Nachfolger gefunden haben (über den Immobilienverkauf wird es auch noch einen eigenen Bericht geben) sind wir seit einiger Zeit schon dabei unser nächstes Ziel anzugehen. Das wir Paraguay derzeit nicht verlassen wollen, stand recht schnell fest für uns beide. Ebenso das wir derzeit nicht in Central Paraguay bleiben möchten, eine neue Herausforderung sollte her. Bliebe zumindest für uns nur noch der Süden um Encarnación, oder aber … für was wir uns entscheiden, wenn auch krass, verrückt & für die „meisten“ kaum nachvollziehbar, der Chaco.

Wenn auch teilweise aus verschiedenen Motivationen heraus,  am Ende jedoch wussten wir Beide, der Abschnitt II in Paraguay soll im Chaco dem Dornenbusch beginnen, in oder Nähe einer der 3 Mennoniten Kolonien (Menno, Fernheim, Neuland) , diese liegen ca. 450 km nördlich der Hauptstadt Asunción, 550 km von unserem jetzigen Wohnort Paraguarí entfernt.

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Auch wenn der Reiz für uns noch so groß ist, wissen wir natürlich nicht sicher ob wir dort mit dem Leben, den noch höheren, vor allem trockenen Temperaturen, dem Sand, der anderen Vegetation, sprich dem wenigen Grün, der Mentalität der Menschen, oder aber mit der Enge allgemein klar kommen. Daher, wie auch nach unserer Auswanderung vor knapp 9 Jahren, wollen wir  zunächst ein Haus mieten. Dieses sind wir zur Zeit am Suchen, dank Unterstützung einiger netter Bekannter aus dem Chaco!

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Unsere Prioritäten an einem Mietshaus liegen etwas anders als üblicherweise in Central Paraguay. So sollte das Grundstück keine 1 ,2 oder 3 ha groß sein, es reichen überschaubare 3000-5000 m2, genügend Wasser ( Zisternen, Anschluss zu einem Tachamar) wären äußerst wichtig,  Auch nicht zu nah gelegen an einer stark befahrenen Sandstraße sollte es liegen. Das Haus sollte eher klein als riesig groß sein, der Boden eher sandig als Lehm. Ein Zaun ist Bedingung, denn unsere Wilma wird natürlich mit uns reisen. . Es ist auf einiges zu achten, wobei wir wissen das auch einige kleine Abstriche für das erste Jahr Probewohnen akzeptiert werden müssen.

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Wir haben das Glück das die Käufer unseres Grundstücks erst Ende Oktober das Anwesen übernehmen wollen, somit haben wir genügend Zeit etwas einigermaßen passendes zu suchen. Mietshäuser sind im Chaco  rar, etwas Glück gehört wohl dazu einen Treffer zu landen.

5 Objekte konnten wir vor einigen Tagen besichtigen. Leider war nichts passendes dabei bzw. konnten wir es verständlicherweise nicht bis Oktober reservieren. Inzwischen konnten wir feststellen das es doch einiges zum Mieten gibt, es wird nur nicht offen vermarktet.

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Zumindest sind wir guter Dinge das wir was passendes finden werden und genießen vorerst das Wohnen zur Miete in trauten daheim 😉

Autoservice mit Pannen

Autoservice mit Pannen

Nach unseren bisherigen „Auto -Erfahrungen“  in den vergangenen Jahren die wir hier in Paraguay leben, beschlossen wir uns vor einiger Zeit schon, der Nächste sollte ein Neuwagen sein…
Ein Fahrzeug welches auf diesem Kontinent  hergestellt wird, kein Import mehr aus Europa oder den USA wo man auf Ersatzteile unter Umständen eine Ewigkeit warten muss, dazu die Zollgebühren zu tragen sind.

Als wir Ende des Jahres aus Deutschland zurückkehrten und unseren Dodge aus der Werkstatt holten, schien alles okay doch wenige Tage später war die Zylinderkopfdichtung schon wieder defekt. Die erneuten Kosten für eine Reparatur wollten wir nun nicht mehr tragen und entschlossen uns somit, ein kleiner, günstiger Neuwagen muss her.

Gesagt getan, wurde ein Fiat Strada Working gekauft. Es ist nicht selten der Fall das man in Paraguay alles an einem Tag, dazu noch erfolgreich erledigen kann. Dies jedoch klappte überraschenderweise reibungslos und innerhalb weniger Stunden stand der rote Flitzer auf dem Hof.

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So wie hier üblich haben wir 2 Jahre Garantie, müssen jedoch auch zum regelmäßigen Service wie Reparaturen in unsere Vertragswerkstatt nach Asunción fahren, nicht wie bisher zu Peter nach Luque.
Nach 1500 km stand der erste Ölwechsel an, welcher rasch in einer guten Stunde und ohne Probleme stattfand.
Nach weiteren 5000 km näherte sich die erste größere Durchsicht, die wir knapp verpassten, was jedoch nach Rücksprache mit dem Autohaus keine Problem sein sollte.
Sehr entgegenkommend wie wir fanden.

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Da hier üblicherweise ein Service mehrere Stunden bis zu einem halben Tag dauern kann, dazu noch 2 Kleinigkeiten zu reparieren waren, brachten wir vergangen Freitag das Auto in die Werkstatt und holten es am darauf folgenden Montag ab.
Beim Verlassen der Werkstatt, entdeckten wir einen Platten hinten rechts.
Wieder zurück, noch eine  gute halbe Stunde warten und der Schaden schien behoben. Dies glaubte ich zumindest.  Aber nein, es wurde lediglich das Ersatzrad aufgezogen. Das Defekte sollte zu eine Gomeria (Reifendienst) gebracht werden. Unser Problem, Okay.
Der Fiat schick gewaschen, welch ein Service. Doch innen ;( alles andere als sauber. Speckfinger an Fenstern und Armatur, unsere Utensilien im Handschuhfach verschmiert, alles in allem „schlampert“ eben.
Einen Tag später, ich will das Auto starten, nada…. Licht , Lüfter, Kamera funktionieren, doch anspringen mag er nicht.
Mit Hilfe des Traktors lässt ihn Oliver an und eine 3/4 Stunde läuft der Motor.
Leider ohne Erfolg.  Nada.
Rasch wurde Kontakt zu Fiat in Asunción aufgenommen. WhatsApp, Facebook und Telefon, endlich erhielten wir eine Antwort.
Der Fiat müsse nach Asuncion zur Werkstatt,… irgendwie eben.
Zum Glück jedoch sind wir Vollkasko versichert und unsere Mapfre Versicherung übernimmt Abschleppdienste. Also wurde da anrufen, und siehe da. Google Earth Daten durch gegeben, nur eine Stunde später stand ein sehr freundlicher Herr des Abschleppdienstes aus Capiata vor dem Tor!

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Inzwischen Mittwoch gegen 12 Uhr.
Am Donnerstag in der früh wollten/ mussten wir zum Flugplatz fahren. Wie das nun am Besten regeln? Notfalls ein Taxi organisieren.
Fiat stellte am Nachmittag noch die Diagnose: Batterieschaden (eigenartig  bei einem Neuwagen, aber was soll’s). Doch man wolle noch anderes prüfen, so das wir zu 99% den Wagen am darauf folgenden Vormittag  abholen könnten.
Sehr liebe Bekannte fuhren uns netterweise samt unserem Besuch am Donnerstagmorgen zum Flugplatz.  Alles funktionierte super, habt noch einmal vielen Dank Ihr Zwei, vor allem für das extra frühe Aufstehen!
Wir trafen uns anschließend noch mit Freunden und konnten am Nachmittag mit dem gerichteten Fiat, diesmal ohne Plattfuß wieder nach Hause fahren.
Sind natürlich ein klein wenig gespannt, was uns noch so erwarten wird mit dem neuen Wagen, doch kommt Zeit kommt Rat. Vamos a ver.

Besuch aus Deutschland

Besuch aus Deutschland

Aus einem Facebook Scherz heraus entstand der spontane Entschluss meines alten Schulfreundes Christian mit Freundin Sonja und Ihrem Sohn Jonathan uns in Paraguay zu besuchen.
Dies ist dann doch der etwas andere Urlaub abseits des Mainstreams.
Innerhalb nur weniger Tage war ein passender Flug über Ostern für 2 Wochen gefunden und gebucht.

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Nachts um 1 Uhr landete der Flieger mit den Drei Urlaubern und nach der 1,5 stündigen Fahrt zu uns waren doch erst einmal allesamt müde und fielen irgendwann gegen 4 Ihr ins Bett.
Die nächsten Tage bei paraguayischem Herbstwetter wurden zum Einleben und Erkunden der näheren Umgebung genutzt.
Es wurden diverse Punkte hier in der Gegend angefahren, wie Caacupé, Sapuccai, Cero Pero in Paraguarí, San Bernardino u.a.

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Ausserdem fuhren wir gleich am Tag 2 nach Asunción, hauptsächlich um uns endlich einen neuen Grill zu kaufen, aber auch einiges Sehenswertes zu zeigen.
Dort erlebten die 3 das erste Mal das typische südamerikanische Chaos auf den Strassen 🙂 und waren dann vielleicht doch nicht ganz so unglücklich über die Entscheiden, sich keinen eigenen Mietwagen zu nehmen ;)…
Die Osterfeiertage wurden mit leckerem Grillen, wenn schon mit weniger Sonnenbaden verbracht, da das Wetter 2 Tage eher trüb und nass gewesen war. Für Jonny wurden Schokoladeneier und Osterhasen am Ostersonntag im Garten versteckt. Auch für Oli & éla gab es auf diversen  Bäumen und unter Sträuchern so manches zu finden 😉

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Die letzten Süssigkeiten fanden wir dann einen Tag vor Abreise wieder 🙂 Wie gut das unser Franzisco krank gewesen war, er hätte sich sicherlich mehr als gewundert über Schokoladentaler auf Blättern der Schefflera.
Am Ostermontag ging es gemeinsam für 2 Tage nach Foz de Iquazu zu den Wasserfällen.  Für uns der mittlerweile vierte Besuch, Chris, Sonja und Jonny erlebten dies zum ersten Male.
Wir buchten die Reise bei  Pitogue Turismo (Thomas Roeh) da wir sonst mit 2 Autos hätten fahren mussen. Diese Entscheidung haben wir nicht bereut. Die Reise mit Thomas Roeh war sehr angenehm, das Hotel sehr gut und der Preis war sehr fair.
Nach Aufbruch um 3.30 Uhr am Morgen in Paraguarí, fuhren wir zunächst nach Villarica, wechselten das Auto und weiter ging die Reise in Richtung Ciudat del Este. Ein kleines leckeres Chippa Frühstück mit wunderbarem Tee ließ uns endlich vollständig erwachen, nach der doch recht kurzen Nacht.

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Am späten Vormittag erreichten wir bereits unser Hotel  in Foz de Iguazu , brachten die Koffer auf die Zimmer und dann ging es gleich weiter zu den Wasserfällen.
Wie immer ein traumhaftschönes Erlebnis. Erstmals hatte es selbst für uns extrem viel Wasser, dies hatten wir in den vergangenen Besuchen so auch noch nicht erlebt.

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Zu Fuss wieder zurück im Hotel konnten wir noch einen kleinen Spaziergang zum Fluss genießen, ehe wir uns bereits ziemlich erschöpft auf das Abendessen vorbereiteten. Natürlich
besuchten wir alle zusammen  eine typisch brasilianische Churrascaria wo wir unser Bäuche füllen konnten nach Luft und Laune. Wenige später fielen wir alle erschöpft ins Bett.

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Am nächsten Morgen nach sehr gutem Frühstück im Hotel, liefen wir die wenigen Minuten zu Fuss zum Vogelpark. Die Vögel dort in den riesigen Volieren zu erleben ist auch immer wieder toll und für Naturliebhaber einfach sehenswert. Wir hatten zum Großteil das Glück die Fütterungen zu erleben, einfach fantastisch.
Seit unserem letzten Besuch  vor gut 2 Jahren, wurde auch die große Voliere für die Aras fertig gestellt.

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Nach dem Vogelpark war noch ein wenig Shopping angesagt bzw. für Jonny ging es noch kurz ins Dreamland.
Während wir zwei primär das Orchideen Haus besuchten, welche Manuela am Tage zuvor entdeckt hatte. Leider war da gleich Mittagspause angesagt und die Verkäufer wurden schon ein ganz klein wenig ungeduldig,  dennoch konnten wir uns umsehen und auch 3 kleine Pflanzen ergattern.
Gleich nebenan befindet sich das recht große und sehr gut ausgestattete Kristall-Gestein- Holz Souvenier Geschäft samt kleinem SchokoladenHaus, wo wir uns alle zusammen wiedertrafen.

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Und dann war es leider auch schon wieder Zeit für die Rückreise. Bei Abenddämmerung trafen wir in Villarica ein, wechselten die Autos und fuhren nach Hause.
Die nächsten Tage verbrachten wir noch einmal in Asunción um den Petirossi Markt zu besuchen, es gab Ausflüge nach Topati, auch Carapequa wurde angefahren um Hängematten zu kaufen.

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Sonja,die in Deutschland einen Reitstall leitet wollte unbedingt einen Original paraguayischen Sattel mit allem „drum & dran“ mit nehmen.
Also gingen wir ins unseren lokalen Veterenario und ließen uns die ganzen Teile bringen.  Der Berg und unsere Augen wurden immer größer. Die von Senor Mollas ebenso, denn dies war sein wohl bestes Geschäft zum Samstagmittag 😉
Zum Schluss bekamen wir noch eine Kurzeinweisung wie das Ganze zusammen gebaut wird, mal sehen ob es klappt in Deutschland.
Jonny und Ela wurden bereits ungeduldig, da absolut kein Ende in Sicht gewesen war. So spazierten die Zwei in die Heladeria und zurück, und  noch immer wurde verhandelt….

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Für Jonny war es die schönste Zeit wenn er im Pool mit Wilma herum tollen und mit dem Rasentraktor mähen konnte. (dort bekam man Ihn gar nicht mehr runter).

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Die 2 Wochen vergingen wie im Flug. Wir hatten mit den Dreien eine sehr angenehme Zeit verbracht und Ihnen zumindest ein wenig,  unseres  doch etwas anderen Lebens hier in Paraguay näher gebracht.

Viele weitere ilder der Ausflüge gibt es hier

Buchtip: Paraguay – es gibt keine Zufälle

Buchtip: Paraguay – es gibt keine Zufälle

Simone Altenkirch ist eine Freundin von uns, sie wohnte mit Mann und Sohn in den Jahren 2010, 2011 und 2012 in der Kolonie
Independencia auf einer Rinderfarm. Neben einer Rinderherde hatten sie aber auch diverse Schafe, Hühner, Enten, Hunde , eine Katze und
ein Schwein. Aus ihren Aufzeichnungen hat sie nur ein Buch herausgebracht, mit dessen Erlös sie Kinder in Paraguay unterstützen möchte.

Buchinfo:
Auswandern wollen viele, aber nur manche tun es wirklich. Eine Farm in Paraguay aufzubauen und ein komplett anderes Leben führen stellt für Familie
Altenkirch die Erfüllung eines Traumes dar. Das Leben in dem südamerikanischen Land hat natürlich nicht nur Schokoladenseiten, wie sich bald herausstellt.
Ganz nah mit den Tieren einer Farm und der Natur leben, andere Menschen kennenlernen, andere Kulturen erleben…
Paraguay- es gibt keine Zufälle
Diese Geschichte macht neugierig und vielleicht auch ein bisschen nachdenklich.

Das Buch kann bei Amazon bestellt werden: Paraguay – es gibt keine Zufälle

Erschienen bei Books on Demand  ISBN 9783739212272
Sie bekommen es  bei allen bekannten Online-Buchhändlern und ist bestellbar bei www.bod.de oder ihrem Buchhändler am Ort. Ebenfalls als E-Book erhältlich.

Autorenseite bei Facebook:

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Finde mehr über mich heraus auf meiner Autorenseite bei Facebook. Bitte hinterlasse ein like und kommentiere meine Beiträge.

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ein wenig Gartenarbeit

ein wenig Gartenarbeit

Neben dem wöchentlichen Rasenmähen, Gras rechen und Früchte entsorgen, wurde es wieder Zeit die Ränder an manchen Pflanzen zu säubern, sowie einige Bäume zu stutzen. So lässt es sich geschickter und einfacher beim Mähen an und unter die Bäume fahren, und das grün am Boden bleibt einem erhalten (meist).

Da heute das Wetter einmal angenehm bewölkt ist und erstmals seit langem das Thermometer nicht an die 40 Grad Marke kletterte, ging es gleich in der Früh in den Garten. Manuela mit Harke, Schere und Rechen, ich mit Astschere.

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Im Anschluss danach mussten die geschnittenen Äste eingesammelt und entsorgt werden. Da die Wege doch recht weit sind 😉 kam hier der Dodge wieder einmal zum Einsatz. Die Ladefläche wurde gefüllt und alles Grün wurde auf die Feuerstelle für Bioabfälle gestapelt. Wilma war auch immer live dabei, als Beifahrer und stiller Beobachter.

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Von dem angekündigtem Unwetter, mit starkem Regen, Sturm & Gewitter blieben wir bisher noch verschont in Paraguarí. So konnte bis zum Nachmittag noch dies und das getan werden. Ehe es anschließend zur groben Säuberung unter die Pooldusche und im Anschluss in die heiße Badewanne, unserem Pool, ging 🙂 Wo 34 Grad Wassertemperatur nun wahrlich keine Erfrischung mehr sind…
Doch nur noch wenige Wochen, dann können wir die ersten Herbsttage genießen, man kann sie schon ganz leicht riechen…

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Schlüsseldienst

Schlüsseldienst

Wir benötigten für ein Vorhängeschloss ein paar Nachschlüssel. Dafür gibt es in den meisten Orten in Paraguay kleine Schlüsseldienste die einem beliebige Schlüssel kopieren.

Also fuhren wir in Paraguari in den uns bekannten Laden.  Nachdem wir ein parmal geklatscht haben kam ein ältere Mann aus dem Hinterhof und fragte nach unserem Anliegen.

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Er wollte einen Originalschlüssel haben und suchte unter seinen diversen Schlüsselrohlingen einen passenden heraus. Danach ging es auf die abenteuerliche Schleifmaschine und 5 Minuten später hatten wir unsere 3 Nachschlüssel.

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In der Zwischenzeit bestaunten wir das Sammelsurium in der Werkstatt. Vieles davon scheint aus den Zeiten des Chacokrieges zu entstammen und das Ablagesystem gab uns auch einige Rätsel auf.

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Aber egal; das Ergebnis zählt. Die Kopien des Schlüssel waren in kurzer Zeit fertig, der Preis war ok und die Bedienung wie immer freundlich und höflich.

Heiligabend im Flieger

Heiligabend im Flieger

Im Oktober beschlossen wir relativ spontan nach Deutschland zu fliegen. (Wenn auch ich bereits im April da gewesen bin ). Manuela freute sich ebenso einmal wieder Ihre Eltern, wie Ihre alte Heimat nach 9 Jahren zu sehen, dazu natürlich auch etwas weihnachtliche Stimmung zu schnuppern. Dazu hatte mein Vater seinen 80ten Geburtstag im Dezember zu feiern.

So fanden wir einen recht günstigen Flug, so das wir pünktlich am Geburtstag in Deutschland ankamen und am 24.12 dann wieder zurück flogen.

Freunde brachten uns mit Ihrem Auto zum Flughafen. Das klappte wunderbar bis Sie wieder losfahren wollten. Der Wagen sprang nicht mehr an. Zum Glück stand vor uns ein netter Paraguayer der Ihnen Starthilfe gab.

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Wir landeten pünktlich und problemlos in Frankfurt, auch die Koffer waren diesmal allesamt vorhanden 😉 Nach einer kleinen Odsysee am Flughafen nach dem richtigen Mietwagenterminal , welche uns  knapp 2 h Zeit raubte, fuhren wir mit dem Auto in Richtung Augsburg. Es dunkelte bereits nach 16 Uhr, begann leicht zu nieseln und war relativ frisch um die Nase bei ca. 5 Grad.

Dort erwarteten uns meine Eltern und mein Bruder. Manuela sammelte die ersten Eindrücke (dazu später mehr).

Am darauf folgende Tag gab es ein Geburtstags Essen mit Freunden meiner Eltern, welche nichts von unserem Besuch wussten. Ein freudiges Wiedersehen daher für uns Vier.

2 Tage nach Ankunft wurde Manuela von Freunden  welche vor 3 Jahren aus Paraguay zurück nach Deutschland kehrten abgeholt und nach Gera zu Ihren Eltern gefahren. Vielen herzlichen Dank nochmals dafür!!

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So verbrachten wir die nächsten Tage getrennt bei unseren Familien, besuchten Freunde und natürlich Weihnachtsmärkte, wie Shoppingcenter 😉 Ein klein wenig Weihnachtsstimmung nach 8 Jahren kam dann doch zumindest bei Manuela auf, wenn auch ohne den gewünschten Schnee…

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Man bemerkte den stressigeren Lebensrythmus der Menschen deutlich, vor allem in der Vorweihnachtszeit…  Auch ist das Überangebot in den Supermärkten ist mittlerweile für uns erdrückend, aber auch alles etwas ordentlicher und vor allem sauberer.
Doch das Wetter…. ist einfach schrecklich. Alles grau und für unserer Verhältnisse kalt (ja, auch 10-15 Grad sind kalt).

Ein kleines Erlebnis am Rande: Ich war mit Freunden auf dem Augsburger Weihnachtsmarkt. Ein Bekannter hatte eine Gitarre dabei und es wurden in kleiner Runde (ca. 10 Mann) Weihnachtslieder geträllert. (Merry Chrismas, Feliz Navidad, usw). Nach einer Stunde kam ein älterer Mann und fing an sich lauthals zu beschweren warum wir den keine deutschen Weihnachtslieder singen. Er wurde ignoriert und zog dann weiter. Eine halbe Stunde später kam eine Polizeistreife vorbei und fragte nach einer „Spielgenehmigung“! Hallo, es wurde privat gesungen ohne Geld dafür zu verlangen. Trotzdem muss man eine Spielgenehmigung haben, da ein Instrument gespielt wurde, wenn wir nur Singen ohne Begleitung der Gitarre wäre das ok. Davon abgesehen meinte der Polizist in 5 Minuten ist es 20.00 Uhr und dann ist so oder so Schluss. Das war für mich wieder typisch Deutsch 🙁

Die letzten 2 Tage verbrachte ich in Gera bei Manuelas Eltern bevor es wieder mit dem Mietwagen nach Frankfurt ging und wir Heiligabend im Flieger verbracht haben.

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Am Flughafen wurden wir von Peter (unserem Automeister) mit unserem reparierten Dodge am Flughafen abgeholt und es ging wieder nach Hause wo uns unser Hund Wilma und Thomas erwarteten. Er passte während unsere Abwesenheit auf Haus, Hof und vor allem Hund auf.

Nach dem Auspacken und verstauen von einigen leckeren Lebensmitteln, die ins Kühle mussten,  ging es erst einmal in den Pool bei angenehmen 30 Grad (Außen- wie Wassertemperatur)
Anschließend wurde erst mal so richtig ausgeschlafen, denn im Flieger wollte das nicht so recht klappen.

Die kommenden Tage gibt es viel zu tun, denn die Zeit hier blieb nicht stehen. Außen teils Kniehohes Gras, auch innen muss wieder wieder der Rasen geschnitten, Unkraut entfernt, Äste & Pamenwedel, wie gefallene Mangos entsorgt werden.

Hier sind weitere Bilder zu finden.

Schönste Jahreszeit – Frühling

Schönste Jahreszeit – Frühling

Wir befinden uns seit vielen Wochen im paraguayischen Frühling. Es hat meist angenehme Temperaturen um die 30 Grad. In Ausnahmefällen rutscht schon einmal das Thermometer auf kühle 20 Grad oder, was in diesem Jahr deutlich häufiger der Fall ist, es steigt auf heiße 40 Grad an.
Es regnet recht regelmäßig und somit kann die Natur wieder voll aufdrehen und alles wächst, bekommt neue Triebe, Blätter und Blüten. Ein Traum für alle Naturliebhaber!
Die Arbeitsgeräte für den Rasen (Motorsense, Rasenmäher, Rasentraktor) sind gewartet und mit neuen Messern versehen, denn der Rasen wächst nun auch wieder zusehends schneller.

Francisco sammelt diese Jahr wieder fleißig die Cocos ein, da es sehr viele gibt. Diese werden in wenigen Wochen abgeholt und verkauft. der Erlös dieses Verkaufes wird in Weinvorräte für das Weihnachtsfest umgesetzt, wie er uns erzählte.

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Ansonsten genießen wir hier die Ruhe, unseren Garten und die vielen Blüten die er gerade hervorbringt.

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Die Orchideen fühlen sich an der neuen Orchideenwand ebenso sehr wohl.

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Vor mehr als einem Jahr wurden 90 % unserer vielen Pflanzkübel eliminiert, alles neu gezogene in Beete und in den Außenbereich verpflanzt, um ganz einfach die tägliche Gießarbeit zu verringern. Heute werden genau diese Planteras wieder mit Erde und Kuhdung gefüllt und Ableger/ Jungpflanzen gezogen für unser späteres neues zu Hause 😉

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Alle Frühlingsbilder und Blüten Bilder sind hier zu finden

Frühjahrsputz

Frühjahrsputz

Der Sommer steht vor der Tür, also stehen mal wieder ein paar Frühjahrsarbeiten an. Die Natursteinplatten setzten im Laufe der Jahre durch die Feuchtigkeit eine schwarz-graue Patina an. Die sollte wieder weg. Das lässt sich recht gut mit einem Dampfstrahler beseitigen.

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Also wanderte ich um das ganze Haus und den Pool und säuberte die Steinplatten. Nun erstrahlen die Steinplatten wieder in Ihrer natürlichen Farbe.

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In unserer Trink-und Brauchwasser Zisterne hat nach 5 Jahren der Überlaufschwimmer seinen Geist aufgegeben. Also habe ich diesen (mit Hilfe von Wilma) auch gleich getauscht.

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Der Pool wurde auch gleich wieder für den Sommer fit gemacht. D.h. gesaugt, entalgt, Ränder geputzt, PH Wert angepasst und den Filter laufen lassen.

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Nun kann der Sommer wieder kommen 🙂

Gipfelstürmer

Gipfelstürmer

Vergangenes Wochenende war es endlich soweit. Wir planten diesen Ausflug schon seit seit langer Zeit, doch meist kam uns etwas dazwischen. Diese Wochenende aber passte alles, die Jahreszeit, vor allem das Wetter und wir allesamt wohlauf und in bester Verfassung den Hügel zu erklimmen.
Wir fuhren früh am Morgen (bekleidet beinahe wie Eskimos, denn es hatte nur 6 Grad) zu guten Freunden nach Acahay /Yeguarizo.
Die 3 wohnen schon seit vielen Jahren am Fuße des Cerro Acahay und waren natürlich auch schon mehrmals auf dem Cerro.

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Um 8 Uhr starteten wir alle zusammen und liefen zunächst ca. 2 km bis zum Fuss des Berges über einen Bach und dann ging es links einen Pfad hinauf durch ein privates Grundstück. Danach kamen ein paar offene Flächen mit wunderschöner Aussicht auf die weiteren Hügel des ehemaligen Vulkans. Dort wurde zahlreich auf einigen Feldern Fenchel angebaut.

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Weiter ab in den Wald und schon wurde der Pfad steiler, teilweise war er stark zugewachsen, aber man kam ohne Machete voran. Störende waren eher die vielen Steine die das Gehen erschwerten.
Je näher man dem Gipfel kommt desto mehr Geröll offenbart sich vor einem über das man natürlich hinweg klettern muss.
Von daher sollte man schon relativ Fit und Trittsicher sein, und geeignetes Schuhwerk tragen. FlipFlops wären wohl eher unpassend 😉

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Wir Zwei waren jeden Falls heilfroh das wir es geschafft hatten vor ca. 2 Jahren das Rauchen aufzugeben, dies war sicher ein kleiner Vorteil am Klettertag.
Wenn man in Gipfelnähe kommt lichtet sich der Wald und man hat so schon eine traumhaften Blick in das unten liegende Tal.

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Die letzten Meter gehen nochmals richtig über (Stock und) Stein.

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Aber der Weg lohnt sich absolut und nach ca. 2 Stunden incl. kleiner Verschnaufpausen war es dann geschafft.Der Gipfel liegt bei ca. 560 Meter, los ging es bei ca. 180 Metern. Oben hat man eine herrliche Aussicht, man sieht die umliegenden Hügel, die weiten Ebenen, die Orte, Acahay, Paraguari und Carapegua. Selbst ein Gipfelkreuz gibt es.

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Eine weitere Besonderheit sind die dort ansässigen Kakteen zwischen dem Geröll. Diese Art soll nur auf diesem Hügel vorkommen (http://www.richtstatt.de/gymnos_v3/otherc.php?a=image&l=de&id=1&img_id=16).

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Nachdem wir 2 Stunden die Aussicht genossen haben und um den Gipfel geklettert sind ging es wieder bergab, zum Leid unserer Füße.
Anschliessend gab es noch ein superleckeres Assado und am Abend, wie auch am Sonntag wurden die Blasen und müden Knochen gepflegt 🙂

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Alle Bilder vom Ausflug Cerro Acahay