Herbstwetter

Herbstwetter

Am vergangen Wochenende zog wieder einmal ein enormes Unwetter über das Land, welches großen Schaden in vielen Regionen Paraguays hinterließ.
Eine völlig schlaflose, nicht enden wollende Nacht wurde uns durch stundenlang orkanartigen Sturm, fliegende Planteras, Tische und Stühle, heftiges Blitzen & Donnern , wie natürlich auch kräftige Regengüsse bis in die frühen Morgenstunden beschert. Glücklicherweise fegten nur wenige Hagelkörner durch das Grundstück. Der Himmel bot zwischen all den Blitzen im Sekundentakt zwar atemberaubende, doch mehr noch furchteinflößende Bilder. Der tief rote Horizont umgeben von schwarz wirbelnden Gewitterwolken schien einem Weltuntergang gleich.
Endlich nach Morgendämmerung trat ein wenig Ruhe ein, Regen und Sturm ließen nach.
Glücklicherweise, was ja recht selten der Fall ist nach solch einem Wetter, hatten wir dieses Mal Strom! Es gab also einen Becher Kaffee ;O) Wie nett. Dafür funktionierte das Internet nicht, aber okay. Es gibt ganz sicher wichtigeres.
Ein Blick aus den Fenstern ließ mich frösteln. Entwurzelte Bäume, alte, kleine oder große, alles war vertreten. Gekappte Palmen, die Terrassenmöbel lagen sonst wo verstreut, der Tisch an die Wand geweht, in hunderte Scherben zerschellt. Ein Rundgang zeigte das einige Dachziegel verwehten, und abrutschten, doch alles in allem hätte es wohl noch schlimmer kommen können.
Uns geht es gut, wir sind heil, Dach & Fenster waren dicht, auch das Gästehaus und Deposito sind in Ordnung.

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Seit Sonntagmittag laufen nun die Aufräumarbeiten in vollem Gange, welche wohl im Innen wie auch Außenbereich die gesamte Woche beanspruchen werden.

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Das Dach wurde bereits gerichtet.

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Das Unwetter bescherte uns ebenso eine ziemliche Abkühlung, so dass wir nachts wie am Morgen ziemlich ins Frösteln kommen. 6 Uhr morgens nur 10 Grad, eigentlich schon tiefe Wintertemperaturen ;( Vielleicht sollte man doch in eine wärmeres Land weiterziehen??

5 Tage Urlaub…im Chaco

5 Tage Urlaub…im Chaco

Eine Geburtstagsüberraschung sollte es eigentlich werden… wenn auch aus organisatorischen Gründen eine Woche später, sie ist bestens gelungen. Vielen lieben Dank!
Nach den Osterfeiertagen, welche ich dank einer „Infektion“ vorwiegend im Bett verbringen musste, hieß es zum Sonntagabend wieder einmal Koffer packen und „auf in den Urlaub“ 😉

Am Montag gegen 6 Uhr, wenn auch noch etwas schlapp auf den Beinen, mit einer Tüte Zwieback und genügend Tee an Bord, fuhren wir zunächst nach Luque.
Geplant war ursprünglich um 8 Uhr die Übergabe des Leihwagens, welchen wir uns gemietet hatten, da wir den unseren zu den „PoloCars“ bringen und einen rundum Service machen lassen wollten, während der Tage die wir unterwegs waren.

Wie so oft, kam jedoch alles völlig anders.
Der Leihwagen hatte Probleme, über die Osterfeiertage konnten dies nicht gerichtet werden. Netterweise wurden wir informiert darüber, was hier im Lande sicher auch nicht so selbstverständlich ist. So fuhren wir nun gemeinsam zu Peter in die Werkstatt, mit 2 X Arbeit für den Guten, und das zum Montagmorgen in der Früh.
Dieser nahm sich auch gleich Zeit um zunächst das Mietauto, wie anschließend dann auch unseren Dodge anzusehen.
Das Resultat: Wir entschieden uns mit dem Doddge auf Reise zu gehen! Danke Peter!
Die Zeit rannte uns bereits davon, so überquerten wir erst gegen 11 Uhr die Remanso Brücke und düsten mit bereits schon heftigem Klopfen im Kopf die Routa 9 entlang gen Norden.
Der Emmentaler Abschnitt, welcher sich arg verschlechtert und auch erheblich erweitert hatte während der letzten 3 Monate, gab uns dann den Rest. So waren wir froh gegen 16.30 Uhr in Filadelfia einzutreffen.

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Auf das Gästehaus von Domenika & Ernst freuten wir uns schon riesig. Da die letzten Gäste erst das Häuschen am Ostermontag verlassen hatten, dazu auch noch Feiertag/ also ein Familientag im Chaco gewesen war, sind wir sehr dankbar für den möglichen Einzug am frühen Abend.

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Die kommenden Tage konnten wir absolut genießen bei traumhaftem Wetter. Neben einigen Verabredungen und bereits vereinbarten Terminen, fanden wir jedoch noch genügend Zeit zum relaxen & entspannen.

Am Dienstag fuhren wir nach Neuland und erkundigten dort die umliegende Gegend.

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Mittags trafen wir ein ganz sympathisches Pärchen was seit mehr als 7 Jahren etwas außerhalb der Kolonien lebt. Beide lieben den Chaco, konnten bisher auch allerhand eigene Erfahrungen machen und wussten viel Spannendes zu berichten.
So ergab es sich spontan während des Mittagsessens das wir den verbleibenden Tag nutzten und gemeinsam zu Ihnen in den Busch fuhren.

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Es sollte dort ein Häuschen geben, welches wir uns gerne ansehen wollten. Der Besitzer, ein Deutscher hat 2 ältere Häuser auf seiner Estancia stehen.
Der Deal ist folgender: Man setzt eine Pachtdauer von 5, 10 oder 15 Jahren fest, in denen man mietfrei auf diesem Grund wohnen kann, jedoch restauriert man das Haus und hält es instand während der vereinbarten Wohnzeit.
Keine all so schlechte Idee wie wir finden. Also, weshalb nicht anschauen…

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So lernten wir auch gleich den Busch und einige Dörfer kennen, machten zunächst einen kurzen Halt bei der Tochter. Ich entdeckte den ersten Granatapfelbaum in Ihrem Garten und staunte nicht schlecht, das es diese leckeren Früchte im Chaco gibt.
Weiter geht es mit frisch gebackenen Laugengebäck von Tina zu dem neuen Zu Hause von Rosi & Klaus. Beide sind eben erst eingezogen und teilweise noch am Umbau Ihres Häuschens, welches aber schon sehr schmuck und einladend auf uns wirkt.
Nach einer kleinen Stärkung ging es gemeinsam weiter zu dem leerstehenden Objekt.
Naja, das Land/ der Garten nicht übel. Das Haus? Könnte man etwas daraus machen, meint Oliver…
Wir sind uns dennoch Beide schnell einig, ein Leben 50- 100 km außerhalb der Städte kommt für uns eigentlich nicht in Frage. So reizvoll es auch sein mag, wie ich finde. Urlaub oder ein Wochenende jederzeit, doch nicht auf Dauer.
Wie dem auch sei, es war sehr interessant zu sehen, auch war der Tag mit Rosi & Klaus einfach wunderbar.
Wir wollten uns am Freitag nochmals treffen, bei Robert Ihrem Verpachter und Estanciero.

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Am Mittwoch Spätnachmittag stand ein Arzttermin an, so das wir am Vormittag nochmals in Neuland unterwegs waren.
Man hört immer wieder von einigen Seiten, dies sei nicht nur nie Neueste der Kolonien, sondern auch die Schönste. Nun, auch nach dem 2. Besuch dort sehen wir dies ein wenig anders.
Anschließend, sehr zu meiner Freude besuchten wir Flor del Chaco einen Anfang der 70iger Jahre entstandenen Freizeitpark, eingebettet von reichlich Natur.

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So wunderschön grün der gesamte Chaco in diesem Jahr ist, war es ein Genuß sich dort aufzuhalten. Neben einigen Wasservögeln, konnten wir ein Gürteltier sehen, welches jedoch zu schnell gewesen war für einen Schnappschuß.
Oliver entdeckte eine interessante Spur im Lehmboden, welche zu einem Waschbären gehört, wie uns Sabine Vinke www.paraguay-salvaje.com.py später mitteilte. Waschbären setzten immer den Hinterfuß neben einen Vorderfuß, daher schaut es aus als hätten sie 2 verschieden große Füße, rechts und links.
Ebenso scheint es massig Wasserschweine (Carpinchos) im Gelände (wie auch im gesamten Chaco) zu geben, anhand des Kotes überall auf und am Wege zu erkennen.
Eine kurze Erklärung zu dieser Beschilderung.

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Wir bewegten uns ausschließlich auf dem „Wanderweg“.
Da der „Wanderpfad“ nicht einmal den Gummistiefeln stand gehalten hätte, denn dieser verwandelte sich durch den vielen Regen während der Sommermonate in eine Sumpflandschaft, daher derzeit nicht zu begehen 😉

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Am Donnerstag war unser Ziel endlich einmal zur Laguna Campo Maria zu fahren. Nun ja, um es kurz zu machen, das Ziel wurde nicht erreicht ;(
Zum einen sollten wir früher aus den Federn springen, um nicht erst mittags nach 13 Uhr in praller Sonne die Lagune zu erreichen. Außerdem, und noch viel wichtiger. Sollten wir sie erreichen.
Es scheint etwas schwierig, war man noch nie da gewesen. Dank der heutigen modernen Zeit, es lebe das Smartphone 😉 wurde eine Karte heruntergeladen. Ich als Beifahrer, durfte den Weg via Smartphone weisen. Bis sich denn, so ziemlich im ersten Viertel der Strecke der Satellit verabschiedete. Kein Internet, keine Karte, ein mürrischer Ehemann, und ich natürlich auch nicht sonderlich happy.

Was soll´s. verbringen wir den Tag eben anderweitig…
In einer Apotheke erfuhr ich am Abend zuvor von einem weiteren deutschen Laden, welcher wohl auch einiges an Medizinbedarf, Pflaster, Binden ect. hat, dazu noch recht günstig sei im Vergleich zu anderen.
Natürlich schlugen wir bei dem ein oder anderen was uns günstig schien, bzw. was wir hier bisher nicht fanden zu.

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Außerdem gab es ein kleines Haus nahe von Loma Plata zu verkaufen, wie die nette Apothekerin berichtete. Wir wollten es uns einfach einmal ansehen. Ein spontaner Anruf und wir waren gleich willkommen, obwohl gerade kurz vor Mittagszeit!

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Auch eine Schilf Pflanze für den Poolrand wartete auf Abholung.
So hatten wir genügend Beschäftigung vorerst.

Der Mann brauchte eine Siesta am Nachmittag, ehe wir uns entschlossen, nach fast 8 Jahren eine kleine Radtour zu unternehmen. Domenika hatte uns 2 Ihrer Bikes netterweise zur Verfügung gestellt.
Wow, das war genial und wir kamen voll auf den Geschmack. Anfangs etwas mühselig im dickes Sand zu radeln, klappte es später zusehends besser. Ein kleiner Rast für ein Stieleis und weiter ging es…

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Am Freitag, dem schon wieder letzten Urlaubstag, trafen wir uns am Morgen erneut mit Rosi & Klaus vor der Estancia “ Pozo Onze“ von Robert, den wir unbedingt kennenlernen sollten.
Auch hier konnten wir ausgesprochen schöne Stunden alle zusammen verbringen. Robert, ein gebürtiger Bayer, lebt schon seit seinem 14. Lebensjahr im Chaco, nahm sich die Zeit um uns über seine Estancia mit ca 2500 ha zu fahren und vieles Interessante zu erzählen.
Der Verkauf seiner Rinder, wie auch von Grassamen, speziell für heiße und trockene Regionen sind seine Einnahmequellen, berichtet er uns.
Hier und da wurde kurz gerastet, auch einer von den zahlreichen Tachamare wurde besichtigt, wie einige Kälberstände kontrolliert.
Unterwegs sahen wir einen kleinen Tümpel mit einer Handvoll Kaimane, welche schnell Schutz in mit grün bedeckten Wasser suchten. Wir fanden Euch dennoch 😉 wenn auch mit etwas Mühe.
Ich konnte 2 Wasserschweine zusammen mit Klaus von der Ladefläche aus sichten, wie eine kleine Wildkatze (ein Ozelot?) Leider war alles zu schnell im schützenden Busch unterwegs gewesen.
Das auf seiner Estancia das Jagen sämtlicher Wildtiere strickt verboten ist, macht mir Robert um so sympathischer, als er ohnehin schon ist.
So freuen wir uns auf ein baldiges Wiedersehen, es war schön Dich kennengelernt zu haben.

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Nach ein paar Einkäufen im Souvenirladen von Erna, einen Besuch in der deutschen Bibliothek, sowie dem Supermarkt ging es wieder zurück. Ein Unwetter schien aufzukommen, und wir wollten unbedingt nochmals radeln.

Am Abend, ich war bereits am Packen & Kruschteln, entdeckte Oliver einen Veranstaltungshinweis für Naturliebhaber. Um 20 Uhr in der Aula der Fernheimer Schule konnte man „kostenfrei“ eine DiaShow über einige Naturschutzgebiete und deren Tiervielfalten besuchen, geführt u.a. von Sabine & Thomas Vinke. Versteckte Kameras in diesen unberührten Naturoasen filmten über Monate das ein oder andere Wildtier.
Dies ließen wir uns nicht entgehen und ließen den Urlaub mit diesem informativen Abend ausklingen.

Am Samstag hieß es wieder Abschied nehmen, schon früh fuhren wir in Richtung Heimat, diesmal ohne größere Probleme und trafen am Nachmittag in Paraguarí ein, sehr zur Freude unserer Wilma.

Derzeit wohl weltweit in aller Munde, Moringa

Derzeit wohl weltweit in aller Munde, Moringa

…das grüne überaus mineralstoffreiche Pulver stammt von den Blättern des Moringa Olefeira, ein Baum welcher auch hier in Paraguay gedeiht. Auch wir haben daher das Glück einige wenn auch noch junge Exemplare auf unserem kleinen Stück Land zu besitzen.

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Das ebenso unter Meerreettich-Zauber oder Wunderbaum bekannte Gewächs, gehört zu der Gattung der Bennussgewächse und stammt ursprünglich aus dem Himalaya.

Der extrem hohe Gehalt an Nährstoffen, Vitaminen wie auch Mineralstoffen, dazu der beachtlich hohe ORAC Wert *
(http://de.wikipedia.org/wiki/Oxygen_Radical_Absorbance_Capacity), welcher mit über 100.000 µmol/100 g das antioxidative Potenzial darlegt, lassen den Moringa Olefeira zu einer modernen Zauberdroge werden.

Der komplette Baum, beginnend vom Blatt, über den Samen (besonders deren Öle) bis hin zur Wurzel ist verwertbar/ essbar und dient somit vor allem der Naturmedizin, sei es prophylaktisch, oder aber zur Heilung von unzähligen Krankheiten, zur Stärkung des Immunsystems schlechthin, ebenso werden Konzentrationsstörungen minimiert, man sagt mehr Energie und Ausdauer wird gegeben, auch der Muskelaufbau wird unterstützt und vieles mehr…

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Dennoch „Doppelt“- Vorsicht beim Kauf der Kapseln bzw. des Pulvers!!

Zum einen, nicht jedes angebotene Präparat enthält tatsächlich ein „reines“ qualitativ hochwertiges Moringa, welches all die versprochenen Wirkstoffe zu dies hohem Level bietet.
Auch ist der eben bereits erwähnte ORAC Wert des Pulvers von immenser Bedeutung.
Wir hier haben das große Glück über Freunde Moringa zu beziehen, welche es wiederum aus sehr guter Quelle (vor allem auch in Deutschland ORAC getestet, hinzu noch relativ preisgünstig im Vergleich zu anderen hiesigen Anbietern) veräußern.

Zum anderen, im Grunde noch wesentlich wichtiger, sollte man wirklich beachten wann man Moringa NICHT einnehmen darf.
Durch familiäre Umstände ist uns inzwischen folgende Information durch eine Uni Klinik in Deutschland mitgeteilt wurden. Anbei ein Auszug des Geschriebenen:

„Problematisch ist, das hier einige Vitamine & Mineralstoffe die Wirksamkeit und die Aufnahme von Arzneimitteln beeinflussen können.
Einige Beispiele hierfür.
– keine Vitamin K Zufuhr wenn Marcumar (Wirkstoff: Phenprocoumon) als Blutverdünner eingesetzt wird
– keine Betakarotin bei Rauchern
– mindestens 2 h Zeitabstand zwischen der Einnahme von Kalzium, Magnesium, Zink und Fe und der Anwendung von Bisphosphonaten (Osteoporosemittel), Tetrazykline (Antibiotika), L-Thyroxin (Schilddrüsenhormon).
Es ist primär zu hinterfragen ob überhaupt ein besonderer Bedarf an Vitaminen & Nährstoffen besteht.

Eine ausgewogene Ernährung entsprechend den Vorgaben der Deutschen Gesellschaft für Ernährung, deckt in der Regel den Tagesbedarf an Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen eines Gesunden. Einige Menschen haben einen erhöhten, bzw. besonderen bedarf an Nährstoffen. Hierzu zählen beispielsweise Schwangere, Leistungssportler, Veganer und Patienten mit chronischen Erkrankungen, die zu Mangelzuständen führen können. (Z.B. chronischen Darmerkrankungen, Diabetes, Krebs).“

Unser Postamt

Unser Postamt

Auch in unserem kleines Städtchen Paraguarí findet man ein kleines, dazu sehr gut besetztes Postamt.

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Man findet es (meine ich) nur, wenn man weiß wo man danach suchen muss, denn von außen nimmt man das verblasste Postschild kaum wahr.
Die Öffnungszeiten sind eher unregelmäßig wie so vieles im Lande. Doch meist hat man vormittags zwischen 8 und 11 Uhr Glück, oftmals auch samstags und das kleine offene Törchen bekundet dies.
In unserer Post, sie besteht aus 2 schlichten Räumen und einem Pausengarten im Hinterhof, arbeiten bis auf wenige Ausnahmen 3-5 Postangestellte. Manchmal zählen wir auch mehr 😉
Jeder dieser Damen & Herren hat jedoch seinen Zuständigkeitsbereich wie es scheint, der eine für Posteingang, ein weiterer für den Postausgang, der Dritte für Paketsendungen, der Vierte für das Ausgeben und dokumentieren der Internet-Rechnungen.
Ein klein wenig anders als in Deutschland funktioniert dies hier in Paraguay.

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Ich erwarte beispielsweise einen Brief und frage somit wöchentlich einmal danach.
Nun bekomme ich den gesamten Stapel Postsendungen, welche für Paraguarí samt Umgebung eingetroffen sind auf den Tisch gelegt und kann mir diesen durchsuchen. Durchschnittlich sind dies zwischen 10 und 30 Sendungen.
Man sieht somit problemlos wer- von wo -was -für Briefsendungen erhält. Ebenso lassen sich ohne weiteres Postkarten lesen oder … eines Tages stand unser Mieter des Gästehauses mit 2 Briefen von unserer Bank in Augsburg vor mir, um mir diese netterweise zu übergeben. Er war eben auf der Post und wollte uns einen Gefallen tun. Im Grunde sehr freundlich. …
Doch all das wäre in Deutschland unvorstellbar, gibt es da schließlich ein Postgeheimnis.
Neben dem Posteingang, der relativ simpel scheint, gibt es noch den Postausgang. Ein klein bisschen Schwieriger, denn all zu oft versendet man hier scheinbar nix. Briefmarken kennt das Postamt nicht, man sollte diese also mitbringen, möchte man etwas verschicken.
Zweimal wöchentlich erhält unsere Post neue Ware vom Hauptpostamt in Asunción. Dabei sind natürlich auch Paketsendungen.

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2-3 Mal im Jahr dürfen wir uns über solch ein Paket aus der alten Heimat erfreuen, meist von der Familie oder Freunden, oder aber von Amazon, etwas Fachliteratur die über Kindl nicht erhältlich ist.
Erstaunlich ist, das nur nebenher, das zu 95 % die Amazone Lieferungen in 10-14 Tagen eingetroffen sind.

Vor wenigen Tagen traf, wenn auch mit etwas Verspätung, doch ohne jeglichen Schaden unser Weihnachtspäckchen ein. Darin fanden wir viele kleine Überraschungen für Hund und Mensch, somit war die Freude riesengroß, wenn auch 7 Wochen nach den Festtagen. Danke!

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Der Empfang von Paketen gestaltet sich ein wenig aufwändiger auf unserem Postamt. Der Posteingang des Paketes wie auch die Ausgabe an mich, werden jeweils dokumentiert, ganz professionell mit Namen, Anschrift, Absender, Gewicht und ganz wichtig, der Cedula (Ausweis) Nummer des Empfängers. Eine kleine Gebühr (je nach Gewicht), ist zu entrichten. 1500Gs = 0,28 € waren es bei einem 2 kg Päckchen.
Möchte man ein Paket versenden, ist auch dies scheinbar möglich. Nur sollte man hier das Paket geöffnet zur Post bringen, so das die zu versendende Ware sichtbar ist und kontrolliert werden kann. Natürlich auch die Briefmarken nicht vergessen mitzunehmen! Und, vieeeeeeeeel Geduld dazu 😉
Letzteres wäre eine neue Erfahrung, dies kennen wir lediglich von Hören-Sagen.
Alles in allem, es funktioniert, wenn auch ein wenig umständlich, doch man wird stets sehr freundlich bedient. Auch bekommen wir meist eine Nachricht in Form einer SMS wenn eine Postsendung eingetroffen ist.

Chaco- Tag 3

Chaco- Tag 3

Nach dem gewittrigen und leicht verregnetem Wochenende und Montag, schien heute bereits am Morgen die Wolkendecke aufzureißen, somit weckten mich die ersten Sonnenstrahlen.
Nachdem mir seit nun 3 Tagen absolut die Bewegung fehlte, zumindest im Vergleich zum normalen Alltag, beschlossen wir heute einmal per Füße das ein oder andere zu unternehmen, noch dazu wo alles sehr zentral gelegen war.
Wir besuchten nochmals Berta & Adolf in Ihrem kleinen Souvenir Shop um die Ecke, bedankten uns für Ihre Hilfe, plauderten ein wenig über das Leben, die Menschen hier und in Deutschland, im Chaco und im Zentral Paraguay und verabschiedeten uns schließlich bis zum nächsten Besuch. Ein wenig Schmuck für den Dodge wurde auch noch gekauft 😉

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Das Museum Unger schräg gegenüber des Hotel Florida war eigentlich nicht unser Ziel gewesen, sondern das Touristik Büro nebenan.

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Doch Agate Harder welche uns ganz lieb Empfang, berichtete das man das Museum erweitert habe und es jetzt einen Teil über die Fauna wie einen weiteren über die Flora des Chacos zu sehen gäbe.
Dies ließen wir natürlich nicht aus und wurden unter Führung von Agate, welche sehr viel Wissen einbrachte durch die Räumlichkeiten geführt.
Der angrenzende Park war dann für mich einen Besuch wert, um zu sehen welche Pflanzarten, Bäume, oder eher Sträucher, Blumen hier gedeihen, welche weniger zu finden sind.

Hierbei stieß ich auf etwas ganz besonderes, welches meine Aufmerksamkeit auf sich zog…

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Nach nur 2 Stunden, ups…was war geschehen? konnte ich plötzlich nicht mehr laufen. Ganz zur Freude meines Mannes natürlich, hinkte ich nur noch in das Hotelzimmer um meinen alten Füßen eine kleine Erholung zu gönnen. Hatte scheinbar nur die falschen Schuhe angezogen, denn gleich ging es besser und weiter…
Wir erfuhren auch die Tage noch von 2 eventuellen frei werdenten Mietshäusern welche wir besichtigten, allerdings nur von außen, da derzeit diese noch bewohnt waren und wir ja um Grunde noch Zeit haben um diesbezüglich aktiv zu werden.
Am Nachmittag hatten wir noch eine super nette Einladung auf ein Eis, was für ein perfekter Abschied von 4 tollen Chaco Tagen.
Nach dem Packen unserer sieben Sachen ließen wir den Abend im leckeren Restaurant-Garten ausklingen, ehe es am Mittwochmorgen wieder auf Heimreise ging.
Diese stellte sich ein klein wenig problematisch dar.
Die Schweizer Käse Ruta schien nicht nur uns, sondern auch dem Dodge nicht so arg zu gefallen. Kurz vor Halbzeit wollten wir rasten um einen Kaffee zu trinken, zu tanken.
Beim abbremsen um an den links gelegenen Rastplatz zu fahren ging plötzlich der Motor aus. Zum Glück kein Verkehr, hinter und vor uns. Bremsen und Lenkung versagten, der Motor lies sich nicht starten und stolperte.
Für mich klang es eher nach Batterie leer. So ein Sch…. Zum Glück rollten wir einen kleinen Hang abwärts, und blieben stehen. Nach einiger Zeit des Betrachtens und Abkühlens des Motorraumes, roch es etwas arg verschmort, zumindest nicht so ganz üblich und normal.
Nach einigen Untersuchungen stellte Oliver fest, es fehlt Flüssigkeit im Kühler. Nochmals Warten zwecks Abkühlung, dann 10 l Wasser (den Kanister hatten wir vorsorglich dabei), in den Kühler gegeben. Tja, nur lief das ganze Nass wieder unten heraus. So zeigte sich schnell, der Schlauch war aus der Manschette gerutscht dank der schlechten Straße wahrscheinlich und somit wären wir wohl nicht mehr sehr weit gekommen, ohne einen Motorschaden zu erleiden.
Vorsorglich hatte Oliver auch etwas Werkzeug an Bord, so konnte man den Schaden selbst beheben.
Einige Kanister Wasser wurden gebraucht, wie dazu einige Liter einer speziellen gelartige Kühlflüssigkeit an der Tanke gekauft und schließlich konnten wir wenn auch mit einer guten Stunde Verlust die letzten Km bis nach Hause fahren.

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Unsere Mieter reisen weiter

Unsere Mieter reisen weiter

Anfang Oktober vergangenen Jahres vermieteten wir unser Gästehaus „ausnahmsweise“ an eine junge Schweizer Familie samt Ihrem Vierbeiner, welche ein wenig Mühe hatten, eine für sie ideale Bleibe zu finden, wo Asterix (Ihr Hund) wie auch das Internet keine Probleme bereiten.
Nun, da wir eigentlich nicht offiziell vermieten möchten, boten wir Ihnen dennoch für einige Tage/ Wochen eine Übergangslösung an…
Aus diesen einigen Tagen wurden jedoch am Ende beinahe 4 Monate.
Btina & Yago, zwei wirklich ganz spezielle Menschen, jedoch ebenso liebenswert, mit natürlich auch sehr speziellen Vorstellungen & Zielen. Ihr Ziel ist es sich ein neues, völlig anderes Leben als das bisher gewohnte im modernen, strukturierten Europa aufzubauen. Einige Ihrer Vorstellungen sind Permakultur, einst Selbstversorgung, ein Haus aus Bambus, Solarenergie u.v.m…
Viele gute Ideen wie „wir“ zumindest finden, doch Einiges aus unserer Sicht kaum oder nicht umsetztbar, dennoch „Hut ab“ diesen Schritt zu wagen, ganz nach dem Motto „Lebe Deinen Traum“.

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Wie wir die letzten Wochen immer wieder feststellen konnten, sind im Grunde alle Menschen (Entschuldigung, natürlich nur beinahe alle Menschen…) die aus Europa nach Paraguay auswandern ein klein wenig (der eine mehr, der andere weniger) „speziell“, „verrückt“ oder eben „anders“ als der Rest. Denn die „Normalen“ würden niemals einen solchen Schritt des auswanderns überhaupt , noch dazu in ein „Dritte- Welt- Land“ wagen oder können uns, die dies getan haben verstehen.
Nun, jeder Mensch hat das Recht darauf „Sein“ Leben zu leben. Wichtig ist primär, das dieser sein Glück findet.
Wie auch immer dies bei jedem Einzelnen ausschauen mag, wo auch immer es gelebt werden soll, wie auch immer man sich verändert, stets neue Herausforderungen sucht ist völlig irrelevant.
Man (oder ein jeder Mensch) sollte es doch ganz einfach akzeptieren & tolerieren, dem anderen sein Glück zu gönnen… so verrückt und unverständlich es auch zu sein scheint 😉 Leider ist dies jedoch nur selten der Fall.

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Am vergangenen Freitagabend hieß es nun für uns alle Abschied zu nehmen von Btina, Yago & „klein“ Asterix, ebenso für die beiden Vierbeiner Wilma & Asterix, welche über den Zeitraum glücklicherweise Freundschaft geschlossen hatten.
Gemütlich bei Kerzenschein und eisgekühltem Bier wurde nach Dämmerung geschnackt bis die Augen schließlich müde wurden. In wenigen Stunden bereits sollte die Reise starten.
Da Btina & Yago in Paraguay nicht Ihren großen Traum verwirklichen können, ziehen sie nun weiter in Richtung Norden, mit dem vorläufigen Ziel Bolivien. Einen sehr informativen Blog hierzu findet man unter greentina.com.
Wir hatten eine ganz friedliche, sehr nette & entspannte Zeit miteinander, und wir wünschen Euch viel Glück und Erfolg bei der Suche nach „Eurem kleinen Paradies“.
Und wer weiß, bleibt es dann doch Bolivien für Euch?… werden wir uns ganz sicher eines Tages wiedersehen, sobald wir im Chaco zu Hause sind! Dann ist der Weg ein Kurzer 😉

Chaco- Teil 2

Chaco- Teil 2

Am Montag nach dem Frühstück fuhren wir die knapp 50 km Süd-westlich in Richtung Neuland, sprich zunächst in das Zentrum Neu Halbstadt um primär unsere Termine in der Administration wahrzunehmen, im Anschluß die Gegend, Geschäfte, den Kern der Stadt zu erkunden, wie einen kleinen deutschen Laden zu besuchen, wo Waren aus der alten Heimat importiert und verkauft werden. Hiervon soll es soweit uns bekannt ist, drei Geschäfte in den Kolonien geben, welche nicht nur Lebensmittel, auch Elektrowaren, Maschinen & Werkzeug anbieten.

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Die Gespräche, sei es im Konsulat oder aber eine Etage höher im zuständigen Büro der Krankenversicherung der Kooperative waren für uns sehr aufschlussreich und wie bereits beim letzten Mal, alle Mennoniten überaus freundlich wie auch sehr hilfsbereit und offen.

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Vor allem im deutschen Laden wurden wir im Anschluß mehr als „offen“ empfangen, und staunten nicht schlecht, sei es zum einen natürlich über die Angebote in den Regalen oder aber über das Angebot an zu verkaufenden Grundstücken in der Umgebung, welche wir sofort besichtigen könnten und so einiges mehr… Nun gut.
Alles in allem fanden wir die im Jahre 1947 zuletzt gegründete Kolonie Neuland, welche ja mit Ihren 3000 Einwohnern (diese auf knapp 30 Dörfer verteilt) zur Kleinsten zählt ein wenig zu beengt, zu dörflich, wenn auch wesentlich grüner die Flora hier schien, als im restlichen Chaco den wir bisher kennen lernen durften.
Später erfuhren wir das der Boden in Neuland wesentlich sandiger sei, vergleichbar in den anderen Kolonien oftmals Lehmböden das Leben der Pflanzenwelt erschweren. Daher die grüneren Gärten, Wiesen und Parks.

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Da ich am Abend einen Arzttermin in Loma Plata hatte, verbrachten wir den frühen Nachmittag im Hotel Florida und fuhren nach einer kleinen Siesta gegen 15 Uhr in die Nachbarkolonie.
Hier gab es die uns empfohlenen Möbelschreiner, welche wir aufsuchten, Angebote stehen jedoch noch aus.
Bezüglich Krankenversicherung fanden wir leider nicht die empfohlene Geschäftsstelle und erhielten nach einem Besuch im Hospital Loma Plata die Info, wir müssten uns in Asunción bei den 4 möglichen Krankenversicherungen Migone, Medi-Life, SAMAP sowie Promed erkundigen, wie auch ggf. diese hier in der Hauptstadt abschließen.
Eine andere Alternative wäre die KV für Auswärtige (also Nichtmitglieder) namens AMS welche uns ja bereits in Neu Halbstadt angeboten wurde, deren Angebot uns jedoch nicht wirklich überzeugten konnte. Doch auch dies wird die kommenden Tage/ Wochen noch abgeklärt und Für und Wider analysiert werden.

Das Casa Aleman, bekannt vor allem durch den Verkauf von Birkenstock-Schuhen hatte glücklicherweise noch geöffnet, so konnten wir hier noch ein klein wenig auf Shopping- Tour gehen.
Noch viele Weihnachtsnaschereien, Stollen, Lebkuchen, Marzipan, Dominosteine und andere feine Leckereien, dazu alles um die Hälfte reduziert, hmmmm so lecker!
Auch hier gab es reichlich Auswahl von Küchengeräten, Gläsern, Backformen, Bleche, Backzutaten, Koch und Backbücher, Medizin, Kosmetik, Heiltees, Kaffee, verschieden Konserven bis hin zu Spielzeug, Wolldecken und natürlich den Birkenstock Schuhen … Da muß man, oder zumindest wir den Geldbeutel schon arg festhalten.

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Um 20.30 Uhr waren wir dann müde, voller neuer Eindrücke zurück in unser Zimmer, genossen den Biergarten des Hotels und schmiedeten Pläne für den kommenden Tag, leider den schon wieder den vorerst letzten.

Ein Engel ging schlafen …

Ein Engel ging schlafen …

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Im Juli 2009 führte uns der Weg, wenn auch eher zufällig zu einer kleinen Doggendame namens Elly. Es war wohl Liebe auf den ersten Blick und schon waren wir von nun an „Vier“.

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Welch wunderbare Erinnerungen in all den (wenn leider auch viel zu wenigen) Jahren und wir haben sehr viele davon, vor allem tief in unserem Herzen…

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„Für die Welt warst Du irgendjemand,
für uns aber warst Du die Welt.“

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Frohe Festtage

Frohe Festtage

Wir wünschen unseren Familien, lieben Freunden in nah und fern, allen Bekannten wie natürlich auch den treuen Lesern unserer Homepage
ein besinnliches & frohes Weihnachtsfest,
sowie ein glückliches und erfolgreiches, vor allem doch ein zufriedenes & gesundes Neues Jahr.

Frohe Weihnachten

Le deseamos a nuestras familias, amigos lejanos y cercanos, a todos los conocidos como también a los lectores fieles de nuestra pagina web/blog felices fiestas y un feliz año nuevo lleno de exitos, salud y suerte.

Gesundes Leben mit Kräuter, Tee´s & Co.

Gesundes Leben mit Kräuter, Tee´s & Co.

Vor einigen Monaten eröffnete auch in unserem Städtchen Paraguarí ein kleiner, wie auch sehr gut strukturierter Kräuterladen. Sofern mir bekannt gab es früher „nur“ diverse Kräuterfrauen welche z.B. auf dem Markt Ihr kleines Sortiment anboten.

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Daher eine super Idee wie ich finde und auf jeden Fall einen Besuch wert!
Die hiesigen Heilkräuter, Minerale, Tee´s, Heilsalben, Tinkturen, Öle, aber auch Gewürze, Samen oder Nahrungsergänzungsmittel sowie Ihre Anwendungsmöglichkeiten sind für uns Europäer so breit gefächert, eben ein völlig neues Terrain.

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Im Grunde findet man in einem „herboristería“ eine rein pflanzliche Apotheke vor. Ganz gleich welche Beschwerden oder Krankheit man auch haben mag, es wird einen Tee, eine Tinktur, Kapseln, Pulver Präparate, Cremes oder Samen zur Genesung geben, deren Wirkstoffe eine meist rapide Heilung versprechen.

Dennoch kann man durch falsche Dosierung, zu lange Anwendungsdauer, falsche Kombination oder schlicht bedingt durch die zusätzliche Einnahme von speziellen Medikamenten der Humanmedizin seiner Gesundheit eher Schaden zu fügen als Ihr Gutes zu tun! Daher wäre es aus meiner Sicht von Vorteil sich vorab bei einer Person mit fundierten Kenntnissen hierfür, sprich einem Mediziner oder Apotheker zu informieren.

Zu den Mineralstoffen, von denen wir am meisten benötigen zählen Kalzium, Phosphor, Kalium, Natrium, Magnesium, Chlorid wie auch Schwefel. Anders hingegen die Mineralstoffe, oder auch Spurenelemente genannt von denen wir nur geringere Mengen benötigen, finden wir u.a. in Eisen, Zink, Kupfer, Selen und Jod.

Wenn man von bestimmten Mineralstoffen zu viel zu sich nimmt kann es somit zu ernsthaften Nebenwirkungen kommen. Zu viel Natrium kann den Blutdruck stark erhöhen oder aber Fe kann zu Lebererkrankungen führen.
Bestimmte Mineralstoffe treten auch in Konkurrenz zueinander, wodurch ein Überschuss von einem bestimmten zum Mangel an einem anderen Mineralstoff führen kann. Daran sollte man unbedingt bei der Anwendung von Nahrungsergänzungsmitteln denken oder sich ausreichend beraten lassen.

Ernährt sich ein Mensch ausgewogen, abwechslungsreich, sprich „normal“, ist er kein Veganer oder Vegetarier und primär wichtig er ist gesund, sind im Grunde keinerlei Zusatzstoffe jeglicher Art notwendig. (dies bestätigte uns kürzliche eine renommierte Uni Klinik in Deutschland auf Grund einer Anfrage unsererseits, hierzu später mehr)

Doch auch ich war oder bin teilweise in dem Wahn geraten mit dem ein oder anderen „Wundermittel“ meine Gesundheit zu stärken, daher Ausführlicheres in den kommenden Tagen…

Chaco: letzter Tag

Chaco: letzter Tag

…und somit bereits der letzte Urlaubstag.
Dank des morgendlichen Weckgesanges aus dem Busch, hieß es für mich erneut schon ungewollt früh aufstehen. Jedoch eigentlich ganz praktisch, hatte Oli seinen Geburtstag an diesem Tage und somit konnte in aller Ruhe der Frühstückstisch nett dekoriert und alles vorbereitet werden.

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Es wurde geskypt, gemailt, gewhatsappt, all das ist im Dornenbusch Dschungel möglich! Wie wir später erfahren, gibt es das Internet schon aus Glasfaserkabeln… welch ein Fortschritt hier in der Trockenwüste.
Kaum genügend Wasser aber glühende Glasfaserkabel ;)) das sagt doch wieder einmal alles über die heute Zeit, das moderne Leben, die Menschen…

Nun ja, soweit alle Geburtstagsglückwünsche erhalten, machen wir uns auf den Weg noch ein wenig zu erkunden, das ein oder andere zu besorgen, die Natur zu genießen, ehe wir am späten Nachmittag verabredet waren mit Domenika, welche schon am Sonntagabend aus Asunción zurückgekehrt war.
Gemeinsam fuhren wir dann mit Ihr in eine Indianer Ansiedlung, wo auch Ihre Angestellten, Gärtner und Hausmädchen in einem kleinen sehr schlichten Haus wohnen.
Wir brachten ein wenig ausrangierte Kleidung von uns für einen Teil der Menschen die dort leben müssen, wie ein paar Nahrungsmittel, dies sollte unter den Familien aufgeteilt werden.

Am Abend, wie sollte es anders sein, saßen wir im Garten des Hotels Florida, nur diesmal zu dritt bei gutem Essen, leider vorerst zum letzten Male. Domenika begleitete uns netterweise und so gab es vieles zu erzählen, zu vergleichen so das Leben im Süden, also bei uns mit dem im Chaco, die Menschen, die Deutschen… die Mentalität, die Zeit schien etwas zu kurz hierfür.

Nach der kleinen Auszeit, den nur 4 Tagen im Norden Paraguays waren unsere Batterien frisch aufgeladen. Wie es mir scheint sind sie derzeit zu voll getankt 😉
So kehrten wir am Folgetag mit tollen Eindrücken, auch mit den 43 Grad im Gepäck nach Paraguarí zurück.

Unser Fazit:
– dies wird mit Sicherheit nicht unser letzter Chaco Trip gewesen sein. Denn die Natur bietet zu jeder Jahreszeit Faszinierendes, hat ihren charmanten Reiz
– die Menschen ob Indios, Mennos, oder Zuwanderer, allesamt super aufgeschlossene, nette & hilfsbereite Menschen, wie es den Anschein bisher auf uns hatte, dies nicht nur nach außen hin, auch nicht nur für Gegenleistung oder für Geld, sondern auch tief im Herzen, so unser Eindruck bisher
– die Natur & Fauna überwältigend, kann nicht unterschiedlicher der unseren sein, dennoch überwältigend für uns
– Das Klima, sehr heiß. Es war schließlich erst Frühling bei stolzen 43 Grad Maximal Temperatur

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Chaco: Sonntag & ab in die Natur

Chaco: Sonntag & ab in die Natur

An diesem Tage sollte es noch heißer werden, doch daran störten wir uns nicht wirklich.
Mit genügend Sonnencreme, Sonnenhut und Sonnenbrille, reichlich Wasser an Bord und festem Schuhwerk brachen wir am frühen Morgen auf mit dem Ziel die Laguna Capitan zu erreichen.

Wenn auch recht mühsam fanden wir dank google am Abend einige Hinweise für den Weg dahin.
Die Laguna Campo Maria lag um einiges weiter entfernt und schien schwieriger erreichbar.
Vielleicht beim nächsten Chaco Besuch geht es dann dorthin.

Auch heute wieder die Orte, Straßen beinahe menschenleer.

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Von Filadelfia in Richtung Loma Plata führt eine Erdstraße vorbei an riesigen Weidenflächen.
Von da aus biegen wir in Richtung Isla Poí wo sich ebenso weite Ackerlandschaften neben einigen Estancien erstrecken. So streifen wir blühende Baumwollfelder und Plantagen von Quebrachobäumen.
Beidseits führen des öfteren Abzweigungen in kleine Siedlungen/ Dörfer, oftmals mit deutschen Namen wie „Schönau“ oder „Karlsruhe“ beispielsweise.

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Der Weg in Richtung dem Fort „Isla Poí“ war noch recht gut zu finden, dank der Ausschilderung.

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Die Laguna Capitan jedoch war ein wenig mühsam zu orten. Schilder waren vorhanden, doch konnte man diese kaum noch deuten. Und dies lag nicht an der fehlenden Lesebrille 😉
Uns blieb keine Wahl, so folgten wir einfach mal unserer Nase und dem Salzgeruch.

Wie sich plötzlich herausstellte, waren wir Zwei doch nicht so allein unterwegs am Sonntagmittag bei 43 Grad im Schatten.
Ein Leguan bewegt sich gemächlich aus dem Wäldchen auf den Sandweg nur wenige Meter vor uns.
Wir blieben stehen. Er ebenso. Supi! Ein Griff nach der Kamera… ein weiterer nach der Autotür und schwuppdiwupp, er suchte das Weite. Schade.
Doch 20 min später, wir fuhren zurück da wir den falschen Weg einbogen 😉
Gleiche Stelle, ein Leguan läuft wenige Meter vor uns auf die Straße, wohl der selbige wie wir annehmen.
Wir dieses Mal ein wenig schneller, oder er vielleicht ein wenig zu langsam 😉 Erwischt, wenn auch nur 2 Aufnahmen und von hinten, also wieder nix :(. Weiter ging es….

Auf einem mehr als 700 ha großen Naturschutzgebiet finden wir zunächst einige Gebäude welche als Bildungs- und Freizeitzentrum dienen, später dann streifen wir die Aufzuchtstation welche bereits vor 6 Jahren von uns besucht wurde.
Vorbei kamen wir an einem traumhaft angelegten Badesee, jedoch ohne Besucher. Daher, weil glücklicherweise keine Badegäste vorhanden waren , bot sich bereits hier eine wundervoll anzusehende Schar von Wasservögeln verschiedenster Arten. Leider sind diese allesamt recht scheu und bereits das Aussteigen aus dem Wagen lies einen Großteil davonfliegen.
Auch konnten wir uns nicht näher anschleichen, da es die Natur nicht zuließ.

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Anschließend erreichten wir dann auch die Laguna Capitan. Im Vergleich zum letzten Besuch wo Sie vollends ausgetrocknet vor uns lag, konnten wir einige mit Salzwasser gefüllten Oasen sichten.

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Der Mittagssonne zu Trotz spazierten wir um die salzhaltigen Seenlandschaften, rochen den wohlduftenden Geruch des Meeres und ließen die faszinierenden Bilder auf uns wirken. Etwas skurril wirken die schwarze Baumstümpfe welche in großer Anzahl aus dem Boden ragen. Wenn man bedenkt das diese einmal voller Leben gewesen sein müssen, überwältigend.
Irgendwo hatte dies einen unheimlichen, kalt wirkenden Effekt auf mich, aber auch sehr reizvoll und sonderbar, eben grandios.

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Ein paar wenige Wasservögel ließen sich hier nicht beirren, scheinen die Touristen Ihnen bereits vertraut. Leider kamen wir wohl wieder einmal zu spät um die Flamingos zu sichten. Scheinbar ist hierfür August/ September die richtige Zeit, ehe diese weiterziehen nach Chile.
Erneut ein Grund nochmal wiederzukehren 😉

Die Lagunen liegen eingebettet in außergewöhnlichen Busch und Baumarten.
Einige hiervon mit wundervoller Blütenpracht, doch bei näherem Hinsehen, entdeckt man in üppiger Anzahl kleine oder riesig lange Dornen (ca. 20 – 30 cm)  am Strauch.

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Wie wir am Samstag erfuhren, hat man in dem Dörfle „Schönfeld“ die Möglichkeit Eine Aufzuchtstation für Pflanzen zu besuchen. Dies ließen wir uns natürlich nicht nehmen und suchten den Weg dahin.
Sicher ist es nicht annähernd vergleichbar mit den Gärtnereien in und um Caacupé, doch immerhin. Für das neue Projekt, mit welchem man erst im Februar diesen Jahres begann, wurde schon allerhand sehenswertes geboten, wie wir finden.
Einige gut gebaute Gewächshäuser bieten Schatten und Jungpflanzen Sonnenschutz, müssen allerdings derzeit mindestens 3 mal täglich gegossen werden (und wir haben erst Frühjahr!), wie man uns erklärte. Ein Teich in unmittelbarer Nähe soll nur ein Teil des hierfür notwendigen Wasserreservoirs sein.
Einige Bäume, auch Obstbäume wie Mangos, verschiedene Zitrus Arten können wir im Außenbereich entdecken.
Des weiteren fanden wir einige Gemüsebeete, gut bestückt für diese Region. Auch dies ist Bestandteil des Projektes welches noch erweitert werden soll.

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Danach ging es wieder Richtung Heimat. Vorbei an schönen Landschaften, Pflanzen und Tieren.

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Der Tag endete erneut im Restaurant des Hotel Florida. Die Speisekarte da ist bestückt mit einer riesigen Auswahl (würde wohl für einen Monat oder mehr reichen) und bisher allesamt super lecker. Ist das nicht wunderbar, 3 Tage lang nicht köcheln zu müssen… Ich genieße es.
Alle Bilder in der Bildergalerie.

Chaco: Filadelfia & Loma Plata

Chaco: Filadelfia & Loma Plata

Samstagmorgen.
Geweckt werde ich pünktlich zur Dämmerung gegen 5.30 Uhr von einem mir nicht ganz so vertrautem Geräusch aus dem Dornenwald rings um uns.
Ähnlich unserem Regenhuhn klingen die Töne, sie scheinen von allen Seiten her kommend. Ich schau natürlich aus alles Fenstern, an Schlafen nicht mehr zu denken, sehe jedoch nichts. Nach dem wundervollen Gesang jedoch hört man eine Art Miauen, beinahe wie von einer Katze stammend, dann erneut der Gesang… und wieder Miauen, vielleicht eine Eule?
Wir werden es sicher irgendwann erfahren.
Im den Mennoniten- Kolonien ticken die Uhren etwas anders als im übrigen Lande wir gewohnt sind. Dies zu erkennen ist nicht sonderlich schwer und verbarg sicher Vor wie auch Nachteile, je nach Sichtweise.
So sollte man sich z.B. auch sputen an einem Samstagmorgen, denn nach 12 Uhr geht so gut wie nix mehr, wie wir selbst erfahren durften.
Die Supermärkte, Boutiquen, einfach alle Geschäfte wie auch öffentliche Einrichtungen schließen pünktlich und das bis Montag in der Früh. Es ist eben Wochenende für „beinahe“ jedermann. Mit Ausnahme von Tankstellen, Restaurants, dem Hospital, sowie dem Obstverkäufer am Straßenrand natürlich.

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So nutzen wir die Zeit nach dem Frühstück um vorerst etwas Shoppen zu gehen, später dann sollten beide Stadtkerne, sowohl Loma Plata wie auch Filadelfia ein wenig inspiziert werden.

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Auch dies kann man hier bei den Mennos ganz gut „Shoppen“. Wenn auch mit natürlich weniger Auswahl, aber immer hin.
Das ein oder andere Kleidungsstück schien uns nicht so wirklich vertraut, so fragten wir die Verkäuferin, ob dies ein Nachthemd für den Manne sei. Sie schien, weder in deutsch noch in spanisch die Frage so recht zu verstehen und meinte anfangs, Oliver möchte dies Stück erwerben.

Wir sprechen hier von einem T-Shirt, welches jedoch Oli bis über die Knie fiel, so lang war es gewesen, dazu noch so breit das eigentlich 3-4 Olivers Platz gehabt hätten darin. Außerdem zeigte es ein schön groß geringeltes Muster darauf. Einfach genial. Nun ja, es war tatsächlich ein Shirt für große, starke Männer gewesen, wir wir am Ende erfuhren. Solche scheint es im Norden dann wohl zu geben, wobei mir dies keineswegs auffiel. Aber wer weiß.

In einem Supermarkt bekamen wir netterweise die Empfehlung das Postamt aufzusuchen, da es dort Umgebungskarten wie ggf. Auskünfte über Sehenswürdigkeiten gäbe. Sehr freundlich und hilfsbereit ist hier eigentlich jeder uns. Kurz vor Schließung stehen wir also, wie man beinahe meinte auf einer deutschen Post, wenn auch etwas älteren Baujahres. Es gibt hier einen Schalter hinter welchem einen nette, ältere Dame behilflich sein möchte. Wir kaufen zunächst Briefmarken, die Postkarten hierfür haben wir bereits.
Eine Aushänge Tafel bietet private An und Verkäufe der Region an,wie diverse Werbungen wie die eines Physiotherapeuten, Rückenschultermine etc..
Wir entdecken Schließfächer, alles schön geordnet und gepflegt. Eben ein wenig Deutsch mitten in Südamerika.

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Sehr vieles scheint strukturierter, wesentlich sauberer & ordentlicher.
Vor allem aber qualitativ hochwertigere Waren stehen im Angebot, wie wir im Ferreteria/Baumarkt (auch den gibt es plötzlich wieder!), bei Elektroartikeln, Haushaltswaren, wie auch im Supermarkt entdecken.
Mag sein, das sich diese Qualität auch in etwas gehobeneren Preisen widerspiegelt, was ja völlig normal wäre.

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Ein kleiner Souvenir Shop direkt dem dem Hotel Florida erweckte unsere Erinnerung. Da wir noch ein paar kleine Präsente mit nach Hause nehmen wollten, kehrten wir kurz ein. Auch hier kamen wir rasch ins Gespräch mit der Besitzerin Berta, welche vieles Interessanten zu erzählen wusste.
Nebenbei suchten wir zwischen Kunstwerken der Indios, Bildern, Büchern, Schmuck, Schnitzereien, Honig, Kleidung u.v.m. ein paar passende Mitbringsel.

Die Zeit verrennt, die Läden haben längst geschlossen, so genießen wir den frühen Nachmittag bei einer Tasse Kaffee, wie einer Portion Softeis, geniales Mittagessen bei inzwischen 43 Grad, ein wenig Abkühlung von Innen.

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Die netten Damen des Cafés frage ich gleich Mal nach dem Weg zu einer der Salzlagunen, welche wir eigentlich am Sonntag besuchen wollten.
Hm…
Drei Señoras standen vor mir hinter Ihrem Tresen, die eine sprach nur spanisch, die andere spanisch & deutsch, die 3. deutsch & etwas spanisch. Eine sehr gute Voraussetzung wie ich finde, aber… keine kannte den Weg zu einer Salzlagune, keine der Damen konnte uns diesbezüglich helfen. Schade, dazu noch sehr verwunderlich wie ich fand.

Das gleich geschah einige Minuten später an der Tankstelle, niemand konnte uns den den Weg nennen.
Okay, dann müssen wir über „google“ unser Glück versuchen am Abend.

Wir fahren noch ein wenig durch die Ortschaften von Loma Plata wie auch Filadelfia, welche neben Neu-Halbstadt die Zentren der Mennoniten Kolonien im Chaco bilden.
Viele kleinere Ansiedlungen außerhalb liegend scheint es zu geben, wie diverse Beschilderungen zeigen.

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Wir bestaunen noch immer die völlig anderen Eigenheime, Ihre mühsam angelegten teils grünen Gärten oder staubigen Äcker vor den Häusern.

Eine kurzer Abstecher in unsere Unterkunft, etwas relaxen, ausruhen, googeln nach Salzlagunen im Chaco, am Abend dann wollen wir in das Restaurant des Hotel Florida besuchen, wo wir vor 6 Jahres das bis dahin beste Rindfleisch serviert bekamen.