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Bademoden in Südamerika

Paraguay ist ein Binnenstaat in Südamerika und daher gibt es hier keinen Strand, zumindest keinen, der am Meer liegt. Dennoch sind auch in Paraguay Tourismus und Sonnenbaden sehr beliebt, zumal es da doch noch ein paar Gelegenheiten gibt, sich in die Sonne zu legen und seine neuen Bademoden zur Schau zu stellen. Die Damen in Paraguay wollen schließlich ihren Nachbarn aus Brasilien und Argentinien in Sachen Bademoden in nichts nachstehen und präsentieren sich ebenso farbenfroh und wunderschön in der Urlaubssaison.

Bademoden in Paraguay

Wer einen Sommerurlaub in Paraguay plant, der muss daran denken, dass auf der Südhalbkugel die Jahreszeiten genau umgekehrt sind wie bei uns in Europa. Der Sommer in Paraguay ist also zwischen November und Februar und nicht zeitgleich mit unserem Sommer. Auch die Frühlings- und Herbstmonate sind daher vertauscht. Sie eignen sich ebenfalls für eine Reise nach Paraguay. Einen neuen und am besten bunten Bikini sollte am im Voraus hier in Deutschland bei Zalando bestellen, denn Zalando liefert nicht nach Südamerika und man sollte in Paraguay mit der Mode gehen. Die Einheimischen Damen sind hier sehr modebewußt und lieben bunte Farben.

Paraguays Strände

Bei einem Binnenstaat kann man nicht allzu viele Strände erwarten. Die Bademoden sieht man jedoch an zahlreichen Swimmingpools in Hotels und am schönen Strand von San Bernardino. Dieser beliebte Badeort liegt am Ypacarai See und kann einen schönen Sandstrand bieten. Zwar entstehen auf dem See kaum Wellen, so dass der Ort bei Surfern nicht beliebt ist, aber zum Baden und Sonnenbaden ist der Strand ideal. Zahlreiche Hotels werden von Rundreisenden für einen Anschlussurlaub zum Ausruhen genutzt oder auch von Einheimischen und Reisenden aus anderen südamerikanischen Ländern aufgesucht.

Wohnmobilreisen durch Paraguay

Paraguay ist neben Bolivien das einzige Binnenland auf dem südamerikanischen Kontinent und bislang vom Massentourismus verschont geblieben. Die herrlichen Landschaften und die Gastfreundschaft der Einwohner locken aber immer mehr Individualreisende ins Land, um hier einen entspannenden und abenteuerreichen Urlaub mit viel Kontakt zur Natur und den Einheimischen zu verbringen. Für alle, die gern viel unterwegs und unabhängig sind, bietet es sich an, ein Wohnmobil zu mieten und das südamerikanische Land auf eigene Faust zu erkunden.

Mit dem Wohnmobil durch Paraguay

Wer sich auf das Abenteuer Paraguay einlassen will, kann sich schon vorab ausführlich im Internet informieren. In Deutschland beispielsweise schauen sich Urlauber meist die Angebote auf Erento.com an. Für den paraguayischen Markt gibt es daher bestimmt auch zahlreiche Angebote im Internet. Dennoch kann man auch vor Ort günstig ein Wohnmobil mieten. In jedem Fall ist ein Vergleich des Preises und der Ausstattung sinnvoll. Hat man erst einmal diese erste Hürde überwunden, steht einem das Land mit seinen vielen Reizen offen. In Paraguay findet man eine Reihe von Campingplätzen, die eine gute Ausstattung bieten, oft kann man aber auch wild campen und sich in den Dörfern und Städten versorgen.

Land und Leute entdecken

Während etwa 97 % der Bevölkerung Paraguays im Osten an den Ufern des Río Paraguay leben, sind große Flächen im Westen sehr dünn besiedelt. Wer also die – laut einer Umfrage des Meinungsforschungsinstitutes Gallops – glücklichsten Menschen auf der Erde kennenlernen möchte, sollte sich eher in den Osten aufmachen. Naturfreunde finden hier außerdem eine einzigartige Flora und Fauna, die man mit dem Wohnmobil besonders gut entdecken kann, schließlich sind so ausgiebige Wanderungen von (fast) überall aus möglich. Interessant ist auch ein Besuch der Farmen. Dabei gibt es sogar eine ganze Reihe Deutscher, die sich hier niedergelassen haben. Deutsch gilt als dritte Sprache des Landes und fünf bis sieben Prozent der Bevölkerung sind Einwanderer mit deutscher Herkunft. Ein wohl eindeutiges Zeichen, dass es sich lohnt, dieses Land zu erkunden.

Singlereisen durch Paraguay

Paraguay mag auf den ersten Blick nicht unbedingt ein Land sein, in dem man als Alleinreisender seinen Urlaub verbringen möchte. Die Sicherheit ist nicht in allen Teilen des Landes gut. Zudem laden die Straßen auch nur bedingt zu langen Überlandfahrten ein. Doch auf den zweiten Blick erkennt man, dass Paraguay durchaus ein Land ist, das bereist werden kann. Und das auch von Singles. Denn das Land hat mehr zu bieten, als es auf den ersten Blick scheint.

Singlereisen durch Paraguay

Auch als Alleinreisender muss man im Urlaub zwangsläufig nicht allein sein. Viele individuelle Angebote von Reiseveranstaltern führen Singles im Urlaub zusammen und sorgen so dafür, dass der Urlaub zu einem unvergesslichen Erlebnis wird. So muss man nicht alleine die Sehenswürdigkeiten von Paraguay entdecken, sondern kann dies in einer Gruppe tun, in der sich ausschließlich gleichgesinnte befinden. Neue Freundschaften entstehen, die im Anschluss vielleicht zu einem nächsten gemeinsamen Urlaub führen.

Die Anbieter für Singlereisen durch Paraguay bieten diese Urlaubsmöglichkeit für verschiedene Altersklassen an. So muss man keine Bedenken haben, dass der Alters- und somit auch Interessenunterschied zu groß ist.

Rundreisen oder Städteurlaub

Paraguay kann sehr gut bei einer Rundreise erkundigt werden. Bauernhöfe, Farmen und sehr individuell hergerichtete Ferienhäuser warten über das ganze Land verstreut auf Besucher. Die Preise für die Übernachtungen sind sehr moderat. Durch die Rundreise kann man nicht nur das gesamte Land kennenlernen, sondern kann in die zauberhafte Natur eintauchen. Exotische Tiere, Wiesen, Wälder, Flüsse und kulinarische Highlights dürften hier auf jeden Reisenden warten.

Aber auch ein Besuch der Hauptstadt Ascunción, dem Badeort St. Bernadino oder der kleinen Grenzstadt Ciudad del Este ist durchaus lohnenswert. Da Paraguay über keine Küstenregionen verfügt, gilt der Badeort St. Bernadino mit seinem großflächigen See als die größte Urlaubsregion des Landes. Und das nicht nur für Familien.

Outdoor in Paraguay

Paraguay ist eines der beliebtesten Reiseziele in Südamerika. Das liegt vor allen Dingen an der beeindruckenden Natur des Landes. Die wunderschönen, teilweise unberührten Landstriche bieten die Möglichkeit für viele Outdoor Aktivitäten. Das Klima ist angenehm warm. Die Sonne scheint beinahe das ganze Jahr.

Viele Outdoor Möglichkeiten
Für Naturliebhaber und Outdoor Fans ist Paraguay das perfekte Reiseziel. Zahlreichen Aktivitäten kann in der wilden Natur des Landes nachgegangen werden. Wer gerne wandert, findet im Nationalpark Cerro Corá attraktive Wanderwege inmitten von atemberaubender Natur. Während man in Villa Florida nicht nur hervorragend Fischen, sondern auch Campen kann. Das ist Natur pur. Am Lago Ypacarí kann hingegen jedem erdenklichen Wassersport nachgegangen werden. Außerdem werden dem Wasser des Sees heilende Wirkungen nachgesagt. Auch Kletterfans werden in Paraguay fündig. Dafür bietet sich zum Beispiel der 500 Meter hohe Cerro León an. Für Radfahrer bietet Paraguay einige Radwege an, aber auch die Landstraßen können ohne Probleme für Touren genutzt werden. Das Verkehrsaufkommen in dem südamerikanischen Land ist nämlich vergleichsweise gering, sodass man, je nachdem, wo man sich befindet, kaum auf Autos treffen wird. Achten Sie bei einer längeren Tour immer darauf, dass Sie genügend Wasser dabei haben. Aufgrund der hohen Temperaturen kann man sonst schnell dehydrieren.

Ein ganz besonderer Urlaub
Eine weitere Möglichkeit die Natur in Paraguay zu genießen und gleichzeitig einer Outdoor Aktivität nachzugehen, ist zum Beispiel ein Urlaub auf einer der zahlreichen Ranches des Landes. Dort bekommen Sie nicht nur Kost und Logis, sondern gleichzeitig auch ein umfassendes Programm geboten. So können Sie die Natur zum Beispiel hoch zu Ross erkunden und sich an der Arbeit auf der Ranch beteiligen. Wem die Pferde nicht geheuer sind, der kann das Land auch auf dem Motorrad entdecken. Maschinen können in den meisten Städten gemietet werden. So steht einem spannenden Roadtrip nichts mehr im Wege. Doch aufgepasst, für eine passende Outdoor Ausrüstung würde ich die Internetseite Wildnisport.de empfehlen.

Sport und Natur
Wer also Natur pur erleben möchte und gleichzeitig sportlichen Aktivitäten an der frischen Luft nachgehen möchte, der ist in Paraguay genau richtig. Nach einem anstrengenden Tag in den Weiten der Natur kann man abends Land und Leute genießen und ein bisschen Kultur aufschnappen.

Wohnaccessoires in Paraguay

Wenn Sie wohnen möchten, wie in Paraguay, dann sollten Sie sich vorab auf jeden Fall über die Kultur und die Wohnaccessoires in Paraguay informieren. Vielleicht waren Sie auch schon einmal dort in Urlaub, und haben sich viele schöne Sachen bereits nach Hause mitgebracht. Diese Sachen sollten Sie natürlich so hinstellen, dass das Ambiente Ihrer Wohnung an Paraguay erinnert.

Sitzsäcke sind gemütlich und einladend
In Paraguay ist es üblich, das die Möbel aus massivem Holz hergestellt werden. So entsteht eine sehr angenehme und warme Wohnkultur. Meist werden hier die Möbel nach dem Geschmack des Auftraggebers von Hand gefertigt. Möbelhäuser, wie Sie sie aus Europa kennen, findet man in Paraguay kaum. So ist jedes Möbelstück ein Unikat aus schönem massiven, meist auch dunklem Holz. In diese Bauernhofatmosphäre passen hierzu natürlich die die bunten Decken und Stoffe, die in Paraguay überall verkauft werden. Hieraus können Tischdecken, Kissenbezüge, Sitzsäcke und Gardinen gefertigt werden. Gerade Sitzsäcke in einer Ecke neben dem Sofa vor dem Fernseher laden ein, es sich am Abend gemütlich zu machen.

Wohnaccessoires für die Küche
Aber auch die Küche können Sie mit den vielen bunten Farben, die Sie aus Paraguay kennen, gemütlich und einladend gestalten. Bunte Vorhänge und eine passende Gardine, sowie Stuhlkissen aus dem gleichen Stoff laden zu einem Spieleabend in der Küche oder einem leckeren Essen mit Freunden ein. Töpfe, Pfannen und Kochlöffel verschwinden in Paraguay nicht in den Schränken, sondern werden dekorativ in der Küche aufstellt und aufgehängt. So erlangen auch Sie in diesem Raum die Gemütlichkeit aus der Zeit, in der sich das ganze Leben in der Küche abspielte und das Wohnzimmer nur die sogenannte gute Stube war.

Paraguay – beliebtes Reiseziel für Gäste aus aller Welt

Zu einer der schönsten Regionen in Südamerika zählt Paraguay. Das zwischen Brasilien und Argentinien gelegene Land ist traditionell ein Land, das viele Touristen begrüßen kann. Vor allem deutsche Auswanderer prägen den gut sechs Millionen Einwohner zählenden Staat – wer also auf Deutsch sprechende Einheimische trifft, sollte sich nicht wundern.

Ferienwohnung schafft Unabhängigkeit

Natürlich ist Paraguay mit seiner Hauptstadt Asuncion ein touristisches Highlight, bei einer Reise in das Land sollte man sich unbedingt Zeit nehmen, um sich die Metropole zu erschließen. Vor allem Individualreise, die sich eine Ferienwohnung buchen, können davon profitieren. Die schachbrettartige Struktur der City und der Botanische Garten sind ideale Ausflugsziele. Aber auch außerhalb der Hauptstadt lassen sich entspannte Tage verleben.

Rundreise durch das Land sehr populär

Geprägt durch den subtropischen Regenwald ist Paraguay immer eine Rundreise wert. Die in Asuncion startende sogenannte “Goldene Runde” ist eine populäre Reiseroute durch das Land, die am Ende auch wieder in der Hauptstadt endet. Wer eine Ferienwohnung mietet, der kann über das gut ausgebaute Netz an Nationalstraßen das Land mit seinen Schönheiten problemlos erkunden. Die Eisenbahn spielt aufgrund stillgelegter Teilstrecken nur noch eine untergeordnete Rolle, so dass es sich anbietet, die zweispurig bzw. vierspurig ausgebauten Nationalstraßen zu nutzen.

Reisen außerhalb des heißen Sommers bevorzugt

Wer seine Tour durch das Land mit einem Wanderausflug kombinieren möchte, hat mit dem 842 Meter hohen Cerro Pero gute Möglichkeiten. Auch wenn es keine so hohe Bergen wie in den Anden gibt – die reizvolle Landschaft und der Charme der Menschen machen das Land attraktiv für jeden, der sich Ursprünglichkeit wünscht und den direkten Kontakt sucht. In der Regel bietet sich eine Reise außerhalb der Sommermonate an – dann nämlich können die Temperaturen schnell bis auf mehr als 40 Grad Celsius steigen. Wer also angenehme und milde Temperaturen sucht, der wird um den Jahreswechsel oder zu Jahresbeginn bei einer Reise hervorragende Bedingungen finden.

Inkas, Anden und der Amazonas: eine Rundreise durch Südamerika

Eine Reise nach Südamerika macht man vielleicht nur einmal im Leben. Umso wichtiger ist es dann, einen echten Eindruck von der Vielseitigkeit dieses Kontinent zu bekommen. Es locken nicht nur die Bergwelt der Anden oder die Artenvielfalt des Amazonas, sondern auch die Hinterlassenschaften der alten Hochkultur der Inka oder weltberühmte Städte wie Rio de Janeiro, Cordoba oder Lima.

Faszinierende Natur in all ihren Facetten

Eine Rundreise durch Südamerika wäre nicht komplett ohne eine Flusskreuzfahrt auf dem Amazonas. In ihm vereinigen sich auf dem Weg zum Atlantik über zehntausend Flüsse und Bäche. Allein mehr als vierzigtausend verschiedenen Wirbeltierarten bietet er eine Heimat, wobei noch immer nicht alle Gegenden rund um den Strom erforscht sind. Nimmt man Insekten und Pflanzen hinzu, wurden bisher über 1,4 Millionen verschiedene Lebensformen am und im Amazonas nachgewiesen. Doch auch das Hochgebirge der Anden bietet gerade was die Tierwelt angeht besondere exotische Reize. Nur dort kann man Lamas und Alpakas in ihrer natürlichen Umgebung beobachten. Hinzu kommen Pumas, Andenbären oder auch der Andenkondor – mit einer Spannweite von über drei Metern der größte Greifvogel der gesamten Erde. Für solch eine Reise ist es nicht immer leicht ein Reisebüro zu finden.

Eine Reise voll einzigartiger Eindrücke

Ein besonderes Naturspektakel stellen auch die Wasserfälle von Cataratas de Iguazu dar. Im Dreiländereck zwischen Paraguay, Brasilien und Argentinien gelegen sind sie die Größten ihrer Art weltweit. Insgesamt gibt es dort 20 große und über 200 kleine Wasserfälle, die ein fantastisches Naturschauspiel bieten. Von ähnlicher Faszination ganz anderer Art sind die Ruinen der Inka in Machu Pichhu. Hoch in den Anden gelegen vermittelt dieser Ort einen tiefen Einblick in die Spiritualität dieser uralten Hochkultur und gleichzeitig faszinierende Ausblicke auf die Machu Picchu umgebenden Hochgebirgswelt. Gerade im übernächsten Jahr lohnt sich die Reise durch Südamerika besonders, wenn die Fußball Weltmeisterschaft in Brasilien zu Gast ist. Da der Fußball so gut wie überall in Südamerika Sportart Nummer eins ist, wird den Kontinent eine Woge der allgemeinen Begeisterung überfluten. Da die Welt in Brasilien zu Gast sein wird, gilt es allerdings, diese Reise möglichst frühzeitig zu planen.

Jeans in Südamerika

Jeans sind von je her dafür bekannt, im Winter zu wärmen und im Sommer zu kühlen. Auch für argentinische Gauchos wurden die wetterfesten Jeanshosen bei der Arbeit bald unentbehrlich. Von Argentinien aus zog die Jeans irgendwann als modisches Kleidungsstück über die Grenze nach Paraguay. Heute gehört schicke Jeanswear in der Hauptstadt Asuncion und anderswo zum Straßenbild.

Jeans sind in Paraguay eine Selbstverständlichkeit

Im modernen Paraguay sind Jeans wie diese hier bei Heine längst eine modische Selbstverständlichkeit. In ländlichen Regionen und auf den zahlreichen riesigen Rinderfarmen und Ranchen des Landes sind wetterfeste Jeanshosen vor allem als robuste Arbeitskleidung beliebt. In den Städten ist Jeanswear wie in Europa ein Ausdruck von Modebewusstsein und prägt vor allem in der lebendigen Hauptstadt Asuncion das Stadtbild.

Kühlend im Sommer und wärmend im Winter

Zu warm für Jeans wird es in Paraguay auch im Sommer – der hier von Dezember bis März dauert – eigentlich nicht. Das Klima ist je nach Region subtropisch bis tropisch und ähnelt dem, wie Sie es vielleicht vom Urlaub in Florida oder Kalifornien her kennen. Im Winter, der in Paraguay von etwa Juni bis August dauert, kann es ganz schön kalt werden. Eine Jeans sieht dann nicht nur modisch aus, sondern hält auch zuverlässig warm.

Jeansimport und Jeansfabriken in Paraguay

Vor allem in Paraguays Hauptstadt Asuncion gibt es zahlreiche Boutiquen, wo einheimische und importierte Jeanswear und Accessoires verkauft werden. Da Paraguayer sehr preisbewusst sind und einen eher einfachen Lebensstil pflegen, ist günstige Importware aus Europa, etwa aus Polen, besonders beliebt. Es gibt allerdings auch Jeansnähereien und sogar eine Jeansfabrik in Asuncion.

Südamerikareisen

Traumhafte Strände, atemberaubende Vegetation, endlose glasklare Meere und eine faszinierende Kultur werden Sie während Südamerikareisen erwarten. Genießen Sie die beeindruckende Landschaft, lassen Sie sich verzaubern von der Gelassenheit der Einheimischen und erholen Sie sich beim Aktivurlaub oder einfach an einem der fantastischen Sandstrände. Südamerikareisen sind ein Muss, wenn Sie einen unvergesslichen Urlaub erleben möchten. Buchen können Sie die Reisen u.A. bei http://www.lastminute.de/reisen/suedamerika/. Hier wollen wir zuerst einmal Paraguay vorstellen.

Paraguay Urlaub in Südamerika

Zwischen Brasilien und Argentinien gelegen, bietet Paraguay ein Urlaubsland voller Faszination und Unterhaltung. Zwischen Dschungel und Zivilation finden Sie touristisch erschlossene Orte, die ein reichhaltiges Angebot an Unterkünften bieten. Vom All inklusive Hotel bis zum Standardzimmer finden Sie in eine preisgünstige Auswahl, die Ihren Ansprüchen gerecht werden.
Wer nicht den ganzen Tag am weißen Strand verbringen möchte, kann sich ins Innere des Landes aufmachen. Zahlreiche Wandermöglichkeiten bieten Aktivurlaubern Wege auf Hügel und Berge, auf denen Sie einen atemberaubenden Ausblick auf die Landschaft und das Meer erhält.

Paraguayische Kultur

Die Paraguayer sind bekannt für ihre Gastfreundschaft. Als Südamerikaner bevorzugen sie eine gelassene Lebensweise und lassen sich durch nichts aus der Ruhe bringen. Genießen Sie kulinarische Köstlichkeiten und die typische Landesküche. Diese besteht vor allem aus Reisgerichten mit frischem Fisch oder gegrilltem Hähnchen. Lassen Sie sich begeistern von der Musik und der Fröhlichkeit der Menschen.

Ausflugsziele

Das Land zeigt Jahrhunderte alte Ruinen, die Kulturbegeisterte einladen. Naturliebhaber kommen auf einer Bootsfahrt des auf dem Chaco ganz auf ihre Kosten. Oder besuchen Sie eine der zahlreichen Fincas, wo Sie nach einem Ausritt mit echten Cowboys am Lagerfeuer den Tag ausklingen lassen. Paraguay ist bekannt für seine Parfümherstellung, die Whiskeybrennerei und Zigarrenproduktion. Tagesausflüge ermöglichen eine Besichtigung der Produktionsstätten.
Paraguay bietet unendliche Sehenswürdigkeiten. Tauchen Sie in die Welt Südamerikas ein und erleben einen einzigartigen und erholsamen Urlaub in Südamerika. Ein besonderes Erlebnis ist Paraguay mit dem Mountain Bike zu entdecken.

Kultur

Literatur

Über die nationalen Grenzen hinaus wurde für die Literatur Paraguays der Schriftsteller Augusto Roa Bastos von nachhaltiger Bedeutung.

Musik

Bezüglich der klassischen Musik ist der Gitarrenvirtuose Agustin Barrios Mangoré (1885 bis 1947) hervorzuheben, der in San Juan Bautista geboren wurde und in ganz Südamerika und Europa erfolgreich als Virtuose, Lehrer und Komponist tätig war.

In Paraguay wird ausserdem die folkloristische Musik sehr gepflegt, besonders wichtig ist hierbei die “Polka”. Wie in vielen lateinamerikanischen Ländern ist zur Zeit die Cumbia die wichtigste Form der Populärmusik.

Sport

Fußball ist die Hauptsportart Paraguays. Paraguay verfügt über eine Fußballmannschaft, die seit den 1990er Jahren immer stärker geworden ist und sich in den Jahren 1998 und 2002 erstmals in der Landesgeschichte zweimal in Folge für die Fußball-Weltmeisterschaft qualifizieren konnte. Für die Fußballweltmeisterschaft in Deutschland 2006 konnte sich die Nationalelf von Paraguay am 8.10.2005 mit einem Sieg in Venezuela qualifizieren. Die bekanntesten paraguayischen Fußballspieler sind Jose Luis Chilavert, Roque Santa Cruz und José Saturnino Cardozo.
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Wirtschaft

Paraguay ist ein reines Agrarland mit all jenen Merkmalen, die für lateinamerikanische Staaten typisch sind:

Großgrundbesitz prägt die Besitzstruktur, etwa 80 % der landwirtschaftlich nutzbaren Flächen gehören 1 % der Bevölkerung.
39 % der Bevölkerung arbeitet im Agrarsektor, der 23 % zum BIP beiträgt
Auf den Grasfluren des Gran Chaco wird nahezu ausschließlich Weidewirtschaft betrieben. In den letzten Jahrzehnten wurde hier von den Mennoniten die Milchwirtschaft nach europäischen Standards ausgebaut, die nun fest in deren Hand ist. Östlich des Paraguay wird vorwiegend Ackerbau betrieben. Hauptanbauprodukte sind Sojabohnen, Maniok, Baumwolle, Zuckerrohr und Getreide. Forstwirtschaftliche Produkte (29 % Paraguays sind mit Wald bedeckt) sind neben Holz Tannin und Petitgrain. Petitgrain ist ein Öl, das zur Parfümherstellung verwendet wird.

Bergbau spielt in Paraguay kaum eine Rolle, da die nachgewiesenen Lagerstätten nur in geringem Umfang abgebaut werden. Es gibt Erdöl-, Eisenerz-, Mangan- und Steinsalzlagerstätten.

Seit den 1970er Jahren verzeichnet der Industriesektor beträchtliche Zuwachsraten und trägt nun 22 % zum BIP bei. Die industrielle Produktion beschränkt sich weitgehend auf land- und forstwirtschaftliche Güter. Vorherrschende Zweige sind Holz- und Fleischverarbeitung, Gewinnung pflanzlicher Öle sowie Herstellung von Süßwaren und Fruchtsäften. Darüber hinaus gibt es Textil- und Glasfabriken sowie ein Zementwerk. 22 % der Erwerbstätigen sind in der Industrie beschäftigt.

Ein Devisenbringer für Paraguay ist das momentan größte Kraftwerk der Welt Itaipú. Es wurde zur Hälfte von Brasilien mitgebaut. 99,88 % der gesamten elektrischen Energie Paraguays werden in Wasserkraftwerken erzeugt. Da der vom Kraftwerk Itaipú erzeugte Stromanteil von Paraguay nicht verbraucht wird, kann somit der Überschuss verkauft werden.

Paraguay hat eine durch starke Schattenwirtschaft gekennzeichnete Marktwirtschaft. Die Schattenwirtschaft zeichnet sich durch die Einfuhr von Konsumartikeln und deren Wiederausfuhr in benachbarte, wohlhabende Länder aus sowie durch die Aktivitäten tausender Kleinstunternehmer und städtischer Straßenhändler.

Wegen der Bedeutung der Schattenwirtschaft sind Wirtschaftsdaten schwer zu erhalten. Ein großer Prozentsatz der Bevölkerung arbeitet in der Landwirtschaft und häufig in Form der Subsistenzwirtschaft.

Die Wirtschaft ist zwischen 1995 und 1997 formal um 3 % gewachsen, jedoch ist das BIP in den Jahren 1998, 1999 und 2000 leicht gefallen. Das Pro-Kopf-Einkommen stagniert auf dem Niveau von 1980. Die Mehrheit der Beobachter führt die schlechte Entwicklung der paraguayischen Wirtschaft auf unverlässliche Politik, Korruption, Mangel an strukturellen Reformen, die bedeutende interne und externe Staatsverschuldung und die mangelhafte Infrastruktur zurück.

Die Grundversorgung der Bevölkerung im Materiellen und im Bereich der Gesundheit ist in Paraguay gewährleistet
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Verwaltungsbezirke

Departamento Einwohnerzahl (08/2002) Hauptstadt
Alto Paraguay 15.008 Fuerte Olimpo
Alto Paraná 563.042 Ciudad del Este
Amambay 64.153 Pedro Juan Caballero
Asunción 513.399 Asunción
Boquerón 45.617 Filadelfia
Caaguazú 448.983 Coronel Oviedo
Caazapá 139.241 Caazapá
Canindeyú 140.551 Salto del Guairá
Central 1.363.399 Areguá
Concepción 180.277 Concepción
Cordillera 234.805 Caacupé
Guairá 176.933 Villarrica
Itapúa 463.410 Encarnación
Misiones 103.633 San Juan Bautista
Ñeembucú 76.738 Pilar
Presidente Hayes 81.876 Pozo Colorado
Paraguarí 226.514 Paraguarí
San Pedro 318.787 San Pedro

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Geschichte Paraguays

Spanische Kolonialzeit 15. bis 18. Jahrhundert

1537 gründen Spanier am Río Paraguay (bedeutet auf Guaraní Papageienfluss) die Stadt Nuestra Señora Santa María de la Asunción, die heutige Hauptstadt Paraguays. Jesuiten beginnen im Auftrag der spanischen Krone mit der Christianisierung der Guaraní-Indianer.

1543 wird das Gebiet des heutigen Paraguay dem spanischen Vizekönigreich Perú angegliedert. Gouverneur der Kolonie wird Domingo Martínez de Irala, der die Verschmelzung zwischen spanischen Einwanderern und den Guaraní fördert. Er selbst geht mit "gutem Beispiel" voran, nimmt sich 70 Guaraní-Frauen, mit denen er unzählige Kinder in die Welt setzt. Die aus diesen Verbindungen hervorgehenden Mestizen zählen sich selbst zur weißen Oberschicht und unterdrücken die Guaraní zunehmend.

1604 wird die erste von später rund 30 "Jesuitenreduktionen" gegründet. Dies sind Dorfgemeinschaften für bis zu 10.000 Guaraní, zu denen Mestizen und weiße Siedler keinen Zugang haben. Offiziell untersteht dieser "Jesuitenstaat" zwar der spanischen Oberherrschaft, besitzt jedoch eine eigene Verwaltung und ist nach außen hermetisch abgeriegelt. Die Guaranì sind ein fleißiges Bauernvolk, das das Land kennt, und so produzieren sie bald große landwirtschaftliche Überschüsse. Dieser Erfolg ist den spanischen Kolonialherren ein Dorn im Auge, die deshalb nichts gegen Übergriffe von Sklavenjägern unternehmen. Die Konflikte zwischen Jesuiten und Kolonisten spitzen sich immer mehr zu, bis 1767 die Reduktionen geschlossen und die Jesuiten auf Befehl des spanischen Königs aus Mittel- und Südamerika vetrieben werden.

1776 wird Paraguay dem neu gegründeten spanischen Vizekönigreich des Río de la Plata mit dem heutigen Argentinien und Bolivien angegliedert.

Verheerende Kriege (1800 bis 1950)

Im Zuge der lateinamerikanischen Unabhängigkeitsbewegungen erklärt auch Paraguay am 14. Mai 1811 seine Unabhängigkeit von Spanien und Argentinien. Diese wird am 25. August 1813 durch Spanien anerkannt. Ein aus allgemeinen Wahlen hervorgegangener Kongreß ruft die Republik aus (República del Paraguay). An die Regierungsspitze kommen José Gaspar Rodríguez de Francia und Fulgencio Yegros.

1814 wird die Regierungsform in eine Präsidialrepublik umgewandelt, und Gaspar Rodríguez de Francia übernimmt die alleinige Macht in Paraguay. Zur Bildung einer "Einheitsrasse" erläßt er ein Gesetz, das den weißen Siedlern eine Heirat mit einer/einem Guaraní vorschreibt. Obwohl er das Land bis zu seinem Tode im Jahre 1840 mit eiserner Faust regiert und die Grenzen zu den Nachbarländern schließt (das Betreten des Landes durch Fremde ist bei Todesstrafe verboten), erreicht Paraguay in den nächsten drei Jahrzehnten einen enormen wirtschaftlichen Aufschwung (überwiegend Agrarwirtschaft).

1844 übernimmt Carlos Antonio López, ein Neffe von Ex-Diktator Francia, die Macht in Paraguay. Er baut eine schlagkräftige Armee auf und öffnet die Grenzen zu den Nachbarländern. Dies führt zu einem weiteren Wirtschaftswachstum des Landes. Nach seinem Tod 1862 übernimmt sein Sohn Francisco Solano López die Macht in Paraguay. Einwanderungen werden gefördert, Paraguay wird zu einem der wirtschaftlich erfolgreichsten und stärksten Länder Lateinamerikas.

Grenzstreitigkeiten und das Bestreben Paraguays nach einem eigenen Zugang zum Meer verschlechtern die Beziehungen zu den Nachbarn. Nachdem 1864 mit Hilfe Brasiliens die befreundete Regierung Uruguays gestürzt wird, nimmt Solano López dies zum Anlass, Brasilien den Krieg zu erklären. Kriegsziel ist die Eroberung der südlichen brasilianischen Provinzen. Von Argentinien fordert er Durchmarschrechte, die ihm verweigert werden; stattdessen schließen sich Brasilien, Argentinien und Uruguay zur "Tripel-Allianz" gegen Paraguay zusammen. Zu Kriegsbeginn ist die Armee Paraguays den Kriegsgegnern zahlenmäßig überlegen; nach anfänglichen Erfolgen wendet sich aber das Blatt.

Eine Cholera-Epidemie schwächt Paraguay zusätzlich. Bis 1867 sind nahezu alle kampffähigen Männer gefallen oder Krankheiten erlegen; als die Allianztruppen die paraguayanische Hauptstadt Asunción erreichen, besteht die Verteidigungstruppe hauptsächlich aus Frauen, alten Männern und Halbwüchsigen.

1870 fällt Diktator Francisco Solano López am Río Aquidabán, womit der seit 1864 dauernde, ungemein blutige und verlustreiche Tripel-Allianz-Krieg beendet ist. Nach sechs Jahren Krieg gegen Brasilien, Argentinien und Uruguay hat Paraguay rund 2/3 seiner Bevölkerung verloren; (die oft zitierten Angaben, nach denen von den insgesamt rund 1,4 Millionen Menschen nur etwa 220.000 Frauen und Kinder sowie etwa 10.000 Männer überlebt haben, sind allerdings vollkommen falsch, denn so viel Einwohner konnte damals Paraguay nicht haben). Nach realistischeren Schätzungen blieben von 525 000 Menschen 221 000, darunter nur 28 000 Männer. Auch so handelt es sich wahrscheinlich um die größten Verluste, die in der Neuzeit ein Land in einem Krieg je erlitten hat (prozentual). Das Land ist verwüstet, die einst blühende Wirtschaft vollständig ruiniert. Annähernd die Hälfte des früheren Staatsgebiets fällt an Brasilien und Argentinien.

General Francisco Solano López wird bis heute als "Héroe Máximo" (höchster Held) verehrt. Seine letzten Worte "Vencer o morir" (Siegen oder Sterben) werden in der Aktualität gerne als Kampfspruch in Demonstrationen genutzt.

Obwohl nach dem Friedensschluss eine liberale Verfassung verabschiedet wird, bleibt die politische Lage instabil. Wechselnde Diktaturen und häufige Staatsstreiche sowie teilweise bürgerkriegsähnliche Unruhen zwischen den konservativen "Colorados" (Rote Partei) wie der Partido Nacional Republicano (Nationale Republikaner Partei) auch genannt wird und den blauen "Liberales" (Liberale Partei) verhindern einen effektiven Wiederaufbau des Landes. Dennoch kommt es gegen Ende des 19. Jahrhunderts wieder zu verstärkter Einwanderung insbesondere deutschstämmiger Siedler.

Am 15. August 1912 wird Eduardo Schaerer Staats- und Regierungschef Paraguays (bis 1916). Ihm gelingt es, die innenpolitische Lage zu stabilisieren und den Aufbau der brachliegenden Wirtschaft einzuleiten.

In den 20er Jahren wandern Mennoniten aus Russland, Kanada und Mexiko ein und gründen vor allem im unwirtlichen Gran Chaco erfolgreiche Kolonien. Im so genannten Chacokrieg (1932 – 1935) gegen Bolivien gewinnt Paraguay zwar einen großen Teil des Gran Chaco-Gebietes, in dem irrtümlich reiche Erdölvorkommen vermutet werden, hat jedoch erneut zahlreiche Tote zu beklagen.

1939 wird General José Félix Estigarribia neuer Machthaber in Paraguay. Er führt verschiedene Wirtschafts- und Sozialreformen durch. Die innerpolitischen Unruhen verschärfen sich erneut. Präsident José Félix Estigarribia reagiert 1940 mit der Verabschiedung einer neuen Verfassung, die den Präsidenten zum Staats- und Regierungschef sowie zum Oberbefehlshaber der Streitkräfte in einer Person macht.

1947 bricht unter Präsident Higinio Moringo der bisher letzte große Bürgerkrieg aus. Die Rebellen (Kommunisten und Liberale) werden von den Regierungstruppen geschlagen und fliehen nach Brasilien und Argentinien.

Neuzeit (seit 1950)

Im Mai 1954 putscht sich General Alfredo Stroessner, Sohn eines Bayern aus Hof und einer Einheimischen, an die Macht. Er stürzt Präsident Federico Chaves und regiert das Land bis 1989 trotz einer demokratischen Verfassung mit diktatorischer Härte. Aufgrund seines strikt antikommunistischen Kurses wird er trotz vielfacher Menschenrechtsverletzungen lange Zeit von verschiedenen westlichen Regierungen unterstützt.

Aufgrund eines Abkommens mit Japan siedeln sich 1959 etwa 8.000 Japaner in Paraguay an. Sie erhalten von der Regierung Land und beginnen mit dem Anbau von Obst und Gemüse. Ab 1968 werden rund 10.000 weitere Mennoniten, vor allem Wolgadeutsche, zur Besiedelung und Kultivierung des kargen Chaco-Gebietes nach Paraguay geholt.

1976 beginnen Brasilien und Paraguay gemeinsam mit dem Bau des Groß-Wasserkraftwerkes Itaipú am Fluss Paraná, das 1984 in Betrieb genommen wird. Ein zweites Großwasserwerk, Yacyretá entsteht zwischen Argentinien und Paraguay am Paraná-Fluß und wird 1998 in Betrieb genommen. Unter diesen Bauten sind die Saltos-del-Guairá-Wasserfälle und die Apipé-Wasserfälle ausgelöscht worden.

1989 wird Diktator Alfredo Stroessner nach 35 Jahren durch einen Militärputsch gestürzt und des Landes verwiesen. Der Anführer der Putschisten, General Andrés Rodríguez, wird neuer Präsident Paraguays. Er hebt die Medienzensur auf. Es dauert aber bis 1992, bevor eine neue demokratische Verfassung proklamiert wird (u.a. unterbindet sie die unmittelbare Wiederwahl des Präsidenten).

Am 9. Mai 1993 geht die Colorado-Partei bei den ersten demokratischen Wahlen seit der Gründung des Staates als Sieger hervor und Juan Carlos Wasmosy Monti wird neuer Staats- und Regierungschef Paraguays.

1995 gründen Argentinien, Brasilien, Paraguay und Uruguay den "Gemeinsamen Markt des Südens" (Mercosur/"Mercado Común del Cono Sur"), der u. a. den schrittweisen Abbau der Zölle zwischen den Mitgliedern vorsieht. Verwaltungssitz der Organisation ist Montevideo (Uruguay).

Im Mai 1996 kommt es zu einem landesweiten Generalstreik mit blutigen Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und Sicherheitskräften. Die Oppositionsparteien sowie die Gewerkschaften fordern nachdrücklich den Rücktritt von Präsident Juan Carlos Wasmosy Monti, gegen den ein Korruptionsverfahren läuft, sowie vorgezogene Neuwahlen. Ein Putschversuch von General Lino César Oviedo Silva schlägt fehl, Oviedo wird zu 10 Jahren Haft verurteilt.

Aus den regulären Neuwahlen 1998 geht der neue Führer der Colorado-Partei, Raúl Cubas Grau, mit rund 54 Prozent der Stimmen als Sieger hervor. Drei Tage nach seinem Amtsantritt beschwört Staatspräsident Raúl Cubas Grau mit der Begnadigung und Freilassung von Ex-General Lino César Oviedo Silva eine schwere innenpolitische Krise herauf. Die Oppositionsparteien (Wasmosy-Anhänger) bezeichnen das Vorgehen von Cubas, dessen neue Regierung überwiegend aus Oviedo-Anhängern besteht, als verfassungswidrig und drohen ihm mit der Einleitung eines Amtsenthebungsverfahren.

Im März 1999 wird Vizepräsident Luis María Argaña in Asunción auf dem Weg zu seinem Büro im Stadtzentrum von zwei vermummten Männern auf offener Straße erschossen. Argaña galt als einer der erbittertsten innerparteilichen Gegner von Staatspräsident Raúl Cubas Grau. Unmittelbar nach dem Mord brechen in der paraguayischen Hauptstadt schwere Unruhen aus. Es kommt zu Straßenschlachten zwischen den Anhängern Argañas und Cubas bzw. Oviedas sowie zu blutigen Zusammenstößen mit der Polizei.

Wenige Tage später spricht sich das paraguayanische Abgeordnetenhaus mit großer Mehrheit für ein Absetzungsverfahren gegen Präsident Raúl Cubas Grau wegen Amtsmissbrauchs aus. Darüber hinaus werden er und der ehemalige Heereschef Lino César Oviedo Silva von der Opposition beschuldigt, in das Attentat gegen Vizepräsident Luis María Argaña verwickelt zu sein. Nach dem Rücktritt des Präsidenten wird Senatspräsident Luis Ángel González Macchi als Übergangspräsident vereidigt. Ex-Heereschef Lino César Oviedo Silva setzt sich nach Argentinien ab und wird in der Nähe von Buenos Aires festgenommen. Oviedo beantragt in Argentinien politisches Asyl.

Der Generalstaatsanwalt erläßt auch gegen Raúl Cubas Grau Haftbefehl. Dieser entzieht sich einer Festnahme mit der Flucht in die Botschaft Brasiliens in Asunción. Seiner Bitte um politisches Asyl wird nachgekommen, und man fliegt ihn nach Brasilien aus.

Unter Präsident Carlos Saúl Menem lehnt Argentinien das Gesuch Paraguays auf Auslieferung von Lino César Oviedo Silva ab. Daraufhin zieht Paraguay seinen Botschafter aus Buenos Aires ab, worauf Argentinien wiederum ebenfalls mit dem Rückruf seines Botschafters aus Asunción reagiert. Am 7. Dezember 1999, wenige Tage vor Amtsantritt des neuen argentinischen Präsidenten Fernando de la Rúa, setzt sich Oviedo aus seinem argentinischen Exil ab, da Präsident Fernando de la Rúa sich bereits für seine Auslieferung an Paraguay ausgesprochen hatte. Nach Bekanntwerden der Flucht Oviedos stellt Paraguay einen internationalen Haftbefehl aus.

Im Mai 2000 wird ein Putschversuch von Anhängern des paraguayischen Ex-Heereschefs Oviedo Silva von regierungstreuen Truppen niedergeschlagen. Die Regierung in Asunción verhängt einen zweimonatigen Ausnahmezustand. Oviedo Silva wird im Juni von brasilianischen Sicherheitskräften festgenommen. Bei der Direktwahl des paraguayischen Vizepräsidenten im August 2000 erringt der Oppositions-Kandidat César Franco Gómez mit knapp 48 Prozent kaum 100.000 Stimmen mehr als sein Kontrahent von der regierenden Colorado-Partei, Félix Argaña, ein Sohn des im Vorjahr ermordeten Vizepräsidenten Luis María Argaña.

Ende 2001 lehnt das Oberste Gericht Brasiliens das Auslieferungsgesuch Paraguays für Oviedo Silva ab. Oviedo wird auf freien Fuß gesetzt. Drei Monate später wird in Asunción Ex-Staatspräsident Raúl Cubas Grau festgenommen, nachdem er "aus Heimweh" illegal aus seinem dreijährigen Exil in Brasilien nach Paraguay zurückgekehrt war.

Von "http://de.wikipedia.org/wiki/Geschichte_Paraguays"
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