Archiv für die Kategorie New und Infos zu Paraguay

Lugo: Erneuter Vaterschaftantrag

Erneuter Vaterschaftantrag. – Ein neuer Vaterschaftsantrag ist in der Präsidentschaft eingegangen. Anwalt Marcos Fariña ist mit der Untersuchung der Anzeige gegen Staatspräsident Fernando Lugo beauftragt worden. In einer Pressekonferenz kündigte Lugo an, sich wahrheitsgetreu und gemäss den Anordnungen der Justiz verhalten zu wollen. Die Vaterschaftsklage stammt erneut aus dem Departament San Pedro, aus dem Ort, in dem Fernando Lugo als Bischof gedient hat. Das Kind soll inzwischen 6 Jahre alt sein. Angesichts der neuen Vaterschaftsklage gegen Lugo haben das Frauensekretariat und das Sekretariat für die Kindheit ein gemeinsames Presseschreiben herausgegeben. Darin unterstreicht Ministerin Gloria Rubín das Recht des Kindes auf eine eigene Identität. Der Schutz der Rechte des Kindes sei die Aufgabe ihrer Sekretariate, heisst es. Deshalb hofften sie, dass der Präsident eine klare Haltung einnehmen werde. Lugo solle bei sich selbst als Mann und als Staatsbürger, und vor allem als Staatspräsident damit anfangen, seine Verpflichtungen wahrzunehmen. Vielleicht werde sich dadurch ein jeder Mann und eine jede Familie bewusst werden darüber, wie wichtig es sei, die Vaterschaft ernst zu nehmen.

Asuncion: Flughafenprüfungen geplant

Der internationale Flughafen “Silvio Pettirossi” und der Flughafen Guaraní sollen besonders auf ihre Sicherheit hin überprüft werden. Die Generalüberprüfung ist für den Zeitraum vom 18. bis zum 27. Mai geplant. Durchgeführt wird sie von der Organisation für Interntionale Zivil-Luftfahrt OACI. Diese Information gab der Regionaldirektor des südamerikanischen Büros der OACI, José Miguel Ceppi, in der Tageszeitung “La nación” bekannt. Die derartige Kontrolle des Flughafens Silvio Petirossie wird zum ersten Mal seines Bestehens durchgeführt. Die Generalüberprüfung schliesst die Bereiche Organisation, Technik, Politik und Ökonomie mit ein. Nach Angaben von Valenzuela, dem Leiter des Unternehmens Dinac, bestände keinerlei Gefahr von einer eventuellen Schliessung des Flughafens oder ähnliches. Ceppi stimmte diesem mit der Äusserung zu, dass das Sicherheitsniveau des Flughafens den internationalen Normen entspräche. Zur Zeit laufen bereits Vorbereitungen für die kommenden Kontrollen. (la nación)

Asuncion: Impfkampange erreicht 20 Prozent der Bevölkerung

Das Ministerium für Öffentliche Gesundheit und Soziales Wohlergehen hat Daten zur derzeitigen nationalen Impfkampange bekanntgegeben. Demnach konnte bisher eine Impf-Deckung etwa 20 Prozent erreicht werden. Zu den Zonen, die bisher mit dem Programm zur Immunisierung am besten erreicht werden konnten, zählen Amambay, Alto Paraguay, Paraguarí, Asunción, Itapúa und Caaguazú. In Concepción, San Pedro, Presidente Hayes, Alto Paraná, Misiones und Caazapá herrsche dagegen noch Verbesserungsbedarf. Geimpft wurde bisher gegen die verschiedensten Erkrankungen, unter anderem gegen Tuberkulose, Tetanus und Hepatitis B. Unter den geimpften Personen waren sowohl Säuglinge als auch bereits ältere Menschen. Allgemein sei die Impfung für folgende Empfänger-Gruppen von besonderer Wichtigkeit: Kinder in einem Alter von 6 und 23 Monaten, Personen über 60 Jahre, Arbeiter im Gesundheitswesen und chronisch Kranke. Nach den Worten von IP-Paraguay sei die Impfung ein Recht und eine Pflicht für die gesamte Bevölkerung. Zudem sei sie völlig kostenfrei. (IP-Paraguay)

Asunción: Ausstattung aus Deutschland für Paraguay

Eine private Initiative bereitet eine Spende für Krankenhäuser in Paraguay vor. Seit vergangenes Jahr funktioniert das Projekt unter der Bezeichnung “Erste Hilfe aus zweiter Hand”. Es hat sich zur Aufgabe macht, die Not und das vor allen Dingen auf dem Land herrschende Elend in Paraguay zu lindern. Der Gründer des Projektes, Udo Keller, erklärte, dass er Paraguay ausgewählt habe, weil es zu den ärmsten Ländern dieser Erde gehöre. Als zweiten Grund führte er die vielen deutschen Staatsbürger an, die Paraguay als Altersruhesitz wählen. Diese deutschstämmigen Rentner helfen Keller zu erfahren, was vor Ort dringend benötigt wird. Im Schnitt alle sechs Wochen schickt Keller einen Schiffscontainer vollgestopft mit Hilfsgütern von Gut Gansbroich in Hückelhoven-Baal Richtung Paraguay. Hier angekommen, wird die Verteilung der Güter von Mitarbeitern überwacht, und: sie lassen sich den Empfang der Spende von den Bürgermeistern der Orte quittieren. Zu den Spenden gehören hochwertige Gebrauchsgüter, wie Bekleidung, Schulmöbel oder Teile von Krankenhauseinrichtungen. In der nächsten Sendung beispielsweise kommen Dialysegeräte und ein Röntgengerät für den Zahnarzt sowie ein Feuerwehrauto. (Aachener Zeitung)

Lugo anerkennt Vaterschaft vor dem Gesetz

Lugo anerkennt Vaterschaft vor dem Gesetz. – Nach der Anerkennung seiner Vaterschaft hat der Anwalt Marcos Fariña heute den Sohn des Staatspräsidenten ins Zivilregister eingetragen. Damit figuriert Fernando Lugo jetzt offiziell als Vater von Guillermo Armindo Carillo Cañete. Der Staatspräsident hat währenddessen darum gebeten, ihm jetzt doch einen Teil seines Gehaltes auszuzahlen, damit er die Vaterschaftspflichten nachkommen kann. Zu Beginn seiner Amtszeit hatte Lugo angeordnet, sein Gehalt dem Indianerinstitut INDI zu übertragen. Der Mutter des Kindes wird Polizei-Sicherheit gewährleistet, erklärte der Kommandant der Nationalpolizei, Viviano Machado. Die Frau hatte sich anfangs gegen das Sicherheitsaufgebot gesträubt. Bisher ist unbekannt, wo sie und der 2 jährige Sohn sich aufhalten. Laut Machado ist es nicht möglich, ihren Aufenthaltsort bekanntzugeben, da sie Todesdrohungen erhalten habe. (UH)

Über tausend Denguefälle in Paraguay

Über Tausend Denguefälle in Paraguay – Laut einem neuen Bericht des Gesundheitsministeriums wurden in diesem Jahr bereist 1 Tausend 146 Denguefälle registriert. Die meisten Patienten mit diesem Krankheitsbild stammen aus dem Departament Central. Central grenzt an den Norden Argentiniens wo eine große Denguewelle ausgebrochen war. In Argentinien wurde in der vergangenen Woche bereits von 30 Tausend Erkrankten gesprochen. Nachdem auch in Paraguay erneut die Krankheit ausbrach, spricht das Gesundheitsministerium davon, einen Telefonnotdienst einzurichten, wo alle neuen Denguefälle gemeldet werden sollen. Dadurch soll dann in den betroffenen Zonen mehr Vorbeugung und Bekämpfung unternommen werden. (abc)

Anzahl der Rückwanderer aus Spanien steigt

Anzahl der Rückwanderer aus Spanien steigt. – Gestern trafen auf dem internationalen Flughafen Silvio Pettirossi 32 Paraguayische Rückwanderer aus Spanien ein. Wie es in regierungsinternen Berichten hiess, kehrten immer mehr Paraguayer aus dem genannten europäischen Land zurück, da sie wegen der gegenwärtig erlebten weltweiten Krise eine neue Lebensqualität in ihrem Herkunftsland suchten. Gegenwärtig sei es in Spanien schlecht bestellt um Arbeitsstellen für Ausländer, so berichteten die Heimgekehrten. Manche von ihnen seien sogar auf der Strasse gelandet. Mehrere Institutionen, wie etwa das Rote Kreuz, habe ihnen Hilfe geboten. Manche der Paraguayer hatten, um ihren Rückflug finanzieren zu können, im Rückwanderer-Büro um Unterstützung anfragen müssen. –Den Daten der Regierung zufolge sind seit Anfang Jahr insgesamt 93 Rückwanderer in Paraguay eingetroffen. (IPP in Berufung auf UH)

Mfon-Verkauf steigobiltelet

Mfon-Verkauf steigobiltelet. – Die vier Mobil-Telefon-Firmen in Paraguay konnten im Januar dieses Jahres für den Verkauf ihrer Produkte eine Summe von beinah 233 Milliarden Guaranies erzielen. Das ergäbe einen Anstieg von knappen 19 Prozent im Vergleich zum Vorjahres-Zeitraum, hiess es in einem Bericht vom Finanzministerium. Die Inversion, die für Werbungen dieser Branche durch die Medien ausgegeben worden sei, habe etwa 5 Milliarden Guaranies betragen. Sie nähmen damit den ersten Platz unter den Werbenutzern ein, hiess es. Analysen über den Verkauf der Mobil-Telefone werden monatlich von den im Land operierenden vier Firmen vorgenommen. Die Verkaufs-Tendenz, welche die Analyse nach den letzten 24 Monaten notierte, zeigte ebenfalls einen positiven Anstieg auf. Grund dafür liegt nach Meinung der Firmen in der wachsenden Nachfrage nach dem Produkt. Dies wiederum deute auf wirtschaftliches Wachstum der Mobil-Telefon-Unternehmen hin, so die Medien. (abc)

Unerklärbarer schwarzer Regen

Unerklärbarer schwarzer Regen. – Ein ungewöhnliches Wetterphänomen konnten die Bewohner der genannten Departamente am vergangenen Samstag beobachten. Wie man den Berichten von zahlreichen Bewohnern übereinstimmend entnehmen konnte, sei ein sogenannter schmutziger, nach Rauch riechender Regen über die Region niedergegangen. Auf Stellen auch in Begleitung von starken Winden. Das Phänomen rief Bestürzung bei den Meteorologen hervor. Sie konnten sich eigenen Angaben zufolge die Ursache für den schwarzen Regen nicht erklären. Der Leiter des Büros für Wettervorhersagen, Eduardo Mingo, sagte gegenüber der Zeitung abc color, seine Abteilung wisse nur, dass die Stürme aus dem Nordosten Argentinien herübergekommen seien. Dort habe sich eine Wolkenwand gebildet, die Staub, Rauch und viele Schmutzpartikel in sich getragen habe und zusammen mit dem Regen auf nationales Territorium niedergegangen sei. Es sei möglich, dass der Geruch nach Rauch und Asche seinen Grund in Bränden auf argentinischem Territorium habe, so Mingo. –Wegen der sonderbaren Wetterfront wurden gestern auch jegliche Flughafenaktivitäten gestoppt. Wie es hiess, hielt sich auch die freiwillige Feuerwehr von Paraguay für mögliche Notfälle bereit. (abc)

Neue Flughafengebühr

Neue Flughafengebühr. – Seit gestern gilt eine neue Flughafengebühr für internationale Flüge. Die bisher geltende Gebühr wurde um 6 Dollar angehoben. Gleichzeitig sind Kinder unter 14 Jahren von den Steuern befreit. Damit liegt die gesamte Flughafengebühr auf dem Flughafen Silvio Pettirossi in Asunción bei 31 Dollar für erwachsene Personen. Dazu gehört auch die Gepäckgebühr von 19 Dollar, die von der zivilen Luftfahrtdirektion DINAC einkassiert wird. Normalerweise werden diese Zahlungen mit dem Kauf des Flugtickets bereits bezahlt. Ziel der Massnahme ist es, damit die grossen Investitionspläne des nationalen Tourismus-Sekretariats zu finanzieren. SENATUR hat die Pläne entworfen, um den Tourismus im Land zu fördern. (La Nacion)

Die Währungsreserven der paraguayischen Zentralbank erholen sich langsam

Die Währungsreserven der paraguayischen Zentralbank erholen sich langsam. Nach Angaben des staatlichen Nachrichtendienstes IPParaguay erreichten die Währungsreserven der Zentralbank zum Schluss des Monats rund 2,8 Milliarden Dollar. Das ist der höchste Stand seit Beginn der internationalen Finanzkrise im September 2008. Währungsreserven sind die von der Zentralbank auf der Aktivseite gehaltenen Mittel in ausländischer Währung, Edelmetallen, Sonderziehungsrechten und Reservepositionen im Internationalen Währungsfonds. Sie entstehen durch Leistungsbilanzüberschüsse eines Staates oder Wirtschaftsraumes und dienen der Gestaltung von Währungspolitik. Mit dem Einbruch der ausländischen Finanzmärkte im September des vergangenen Jahres lagen die Währungsreserven der Zentralbank bei 3 Milliarden Dollar. Sie erlebten jedoch einen rapiden Zerfall, als die lokalen Kapitalmärkte einen Ausgleich im Dollar suchten. Dadurch verlor der Guaraní gegenüber dem Dollar an 20 Prozent seiner Währung. (IPParaguay)

Wegpolizei setzt auf Bewusstmachung

Wegpolizei setzt auf Bewusstmachung – Die Stadt Luque hat in den letzten Wochen fatale Motorradunfälle erlebt. Auf Grund dieser negativen Sachlage hat das lokale Bürgermeisteramt sich dazu entschlossen, die Kampagne unter dem Motto: „In Luque führen wir uns gut auf”, wieder aufzunehmen. Während dieser Kampagne werden besonders die Motorradfahrer streng kontrolliert. Beamte der Verkehrspolizei bauten dazu Sperren in bestimmten Zonen auf. Neben der Kontrolle von Führerscheinen wird auch darauf geachtet, ob die Fahrer den Helm benutzen und ihre Fahrzeuge über Lichter und Nummernschild verfügen, hiess es. Die Kampagne war im November vergangenen Jahres notwendig geworden, als sich herausstellte, dass die Bewohnerschaft von Luque wenig Interesse zeigte für die kostenlos angebotenen Befähigungskurse von seiten der Weg-Polizei. Es sei dann auch zu wiederholten Verkehrsunfällen gekommen, die gerade von Motorrädern verursacht wurden, hiess es. Bisher hat die Verkehrspolizei von Luque eigenen Angaben zufolge durchschnittlich drei Verkehrsunfälle bei Motorrädern pro Tag zu beklagen. (abc)

Vizepräsident unterzeichnet kein Dekret für Zuschüsse

Vizepräsident unterzeichnet kein Dekret für Zuschüsse – Vizepräsident Federico Franco hat gestern eine Pressekonferenz gegeben. Dabei stellte er seinen Standpunkt bezüglich der Sonderbehandlung von Produzenten klar. Franco erklärte, es gäbe keinerlei vertragliche Abkommen mit den Sesambauern, wie der Bauernführer Elvio Benitez fälschlicherweise vorgegeben hatte. Daher werde er auch keine Verträge zur Rückvergütung von verlorenen Ernten an die Produzenten geben, unterstrich Franco. Das betrifft laut Franco insbesondere private Organisationen, welche sich mit derlei Anliegen zum Staatspräsidenten begeben hatten. Der Vizepräsident unterstrich weiter, dass er sich auch nicht von den Protestmassnahmen dazu bringen lasse, die staatlichen Gelder ungesetzmässig zu verteilen. Wenn es Rückvergütung gäbe, dann für alle, jedoch nicht nur für einzelne sogenannte Freunde des Staatspräsidenten, schloss Franco. In den letzten Monaten haben verschiedene Organisationen und Gruppen versucht, ihre eigenen Ziele bei der Regierung durchzusetzen. Gelingt es ihnen nicht, werden gewaltsame Massnahmen, wie etwa Strassensperren, angedroht. Vizepräsident Federico Franco bezog klare Stellung gegen diese Art von Willensankündigung. Dazu gehört seine Erklärung, keine Abkommen zu unterzeichnen, die gegen gesetzliche Regelungen verstossen könnten, wie etwa zielbestimmte Staatsgelder. (abc)

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