Archiv für die Kategorie New und Infos zu Paraguay

Fahrzeug-Kontrollen gegen „schwarzem Rauch”.

Fahrzeug-Kontrollen gegen „schwarzem Rauch”. – Am gestrigen Morgen wurde an den Strassen Mariscal López und Madame Lynch Abgas-kontrollen durchgeführt. Die Kontrollen liefen mit der Unterstützung der Staatsanwaltschaft gegen Umweltverbrechen, des öffentlichen Ministeriums, der Munizipalität von Asuncion und der Seam. Beamte aus dem Bereich Transport halfen ebenfalls durch den Aufbau der erforderlichen Straßensperren. Das Ziel dieser Untersuchungen sei es gewesen, die Ursachen der Umweltverschmutzung zu reduzieren. Besonders die Fahrzeuge des öffentlichen Verkehrs wurden untersucht. Jedoch auch Einzelpersonen wurden von den Beamten bei Verstössen gegen geltende Verordnungen erwischt. Die Geldstrafe für die Fahrzeughalter, deren Abgas-Werte die erlaubten Höchst- Grenze überschreitet, liegt derzeit bei zwei Mindest Tageslöhnen, das entspricht rund 104 Tausend Guaranies. Parallel zu den Abgas-Kontrollen wurde auch eine Kontrolle des Lärmpegels durchgeführt. Der Höchswert lag hier bei 89 Dezibel, gemessen bei mittelgrossen LKW’s. Der Beauftrage der Abteilung für Umweltresourcen von Asuncion gab an, dass die Kontrollen unter einer Kampange „Saubere Luft, beseitigt den schwarzen Rauch” laufen. Auch an weiteren Orten mit hohem Verkehrsaufkommen soll künftig kontrolliert werden. (la nación)

Neue Zementfabrik ensteht

Neue Zementfabrik ensteht. – Der Aufbau der neuen Zementfabrik Tasser SA geht nur langsam voran. Wie der Ingenieur Jorge Cáceres als Bau-Beauftragter gegenüber der Presse erklärte, gehe das Werk langsam aber sicher vonstatten. Die neue Fabrik befindet sich in der als Cerro Verde bezeichneten Zone, nahe Villa Hayes. Mit dem Bau der Fabrik wurde schon Mitte letzten Jahres begonnen. Geplant ist, daß zum Ende des laufenden Jahres eine Produktion von zehn tausend Sack Zement pro Tag erreicht wird. Gegenwärtig sind etwa 1 hundert Arbeiter mit den Bauarbeiten beschäftigt, berichtete Cáceres. Er äusserte sich auch zufrieden über die Tatsache, daß gerade der Bevölkerung von Villa Hayes damit gedient wird, Zahlreichen Arbeitern eine bezahlte Beschäftigung zu bieten. (Abc)

Stahl-Werk beginnt Produktion

Stahl-Werk beginnt Produktion. – Mit drei Monaten Verzögerung soll nun am 12. Februar diesen Jahres die industrielle Stahl-Produktion der Firma Acerin SA beginnen. Das Hütten-Werk hat seinen Standort in Villeta, im Departament Central. Von dort aus will man etwa 30 Prozent der Stahl-Nachfrage des Landes decken. Das gab der Unternehmens-Präsident der Acerin SA Roberto Daher bekannt. Ursprünglich war der Produktionsbeginn schon für den 17. Novemer 2008 vorgesehen. Immer wieder stockte die Ferigstellung aufgrund des Fehlens wichtiger Materialen für die Herstellungs-Prozesse. Im Juli vergangenen Jahres hatten die Unternehmen Acerin und Acepar einen Vertrag unterschrieben, in dem eine Zusammenarbeit beider Stahlindustrien vereinbart wurde.

Alte Busse erneut vor dem Aus

Alte Busse erneut vor dem Aus. – Die Munizipalität von Asunción wird ab Januar diesen Jahres damit anfangen, ihr Dekret zur Still-Legung überalteter Omni-Busse durchzusetzen. Die Stadt-Verwaltung hatte bereits im Dezember 2008 beschlossen, alle Busse im Grossraum Asuncions – die älter als 20 Jahre sind, aus dem Verkehr zu ziehen. Die Reglementierung ist offiziell ab Januar gültig. Die Presse beziffert die Anzahl der betroffenen Fahrzeuge auf 238 Busse, die somit dem Transportsystem entzogen würden, weil sie aufgrund ihres Alters für den Personentransport als Gefährdung eingestuft werden. Das neue Reglement betrifft 80 Prozent des „Bus-Fahrparks” der Hauptstadt. Schon früher waren von der Verkehrsdirektion Anstrengungen unternommen und Reglementierungen beschlossen worden. Diese wurden jedoch aus verschiedenen Gründen immer wieder ungültig gemacht.

Warnungen beim Umgang mit Feuer

Warnungen beim Umgang mit Feuer. – Das Nationale Notstandssekretariat SEN hat die Freiwillige Feuerwehr zur Alarmbereitschaft aufgefordert. In Ostparaguay würden gegenwärtig 355 Risiko- und Feuerherde beobachtet, berichtet die Zeitung Lanancion. Wegen dieser möglicherweise noch wachsenden Gefährdungs-Lage bat die SEN alle Feuerwehren des Landes, weiterhin in Alarmbereitschaft zu bleiben. Wie der SEN-Nachrichten-Beauftragte gegenüber der Presse mitteilte, seien besonders die Departamente Central, Cordillera, Ñeembucu, Caazapá, Paraguari und Itapua in Ostparaguay betroffen. Auch in der Chaco-Region um Presidente Hayes und Boqueron bestehe ein erhebliches Brand-Risiko. Gleichzeitig apellierte die SEN auch an die Bevölkerung, jegliches Entzünden der Flächen in der momentanen Trocken-Phase zu unterlassen. Der Funkenflug werde oft unterschätzt und schon ein leichter Wind könne die Feuer rapide vergrößern. Häufig würden die Leute nur ein kleines Feuer entfachen, um etwa Abfall zu verbrennen oder ihr Gelände zu säubern. Gerade diese Feuer hätten aber in der Vergangenheit immer wieder zu grossen, unkontrollierbaren Bränden mit hohen Schäden geführt meint die SEN. (lanacion)

Touristen-Polizei im Grenz-Gebiet

Touristen-Polizei im Grenz-Gebiet. – In Anwesenheit von Staatspräsident Fernando Lugo wurde heute in Alto Paraná die neue Polizei-Einheit für den Tourismus ins Leben gerufen. Diese Information wurde vom Informationsbüro des Innenministeriums an die Presse weitergeleitet. Bei dem Einsetzungsakt der Touristen-Polizei waren der Innenminister Rafael Filizzola, der Vizeminister fúr interne Sicherheit, Carmelo Caballero und der Kommandant der Nationalpolizei, Viviano Machado, zugegen. Nach Angaben von Innenminister Rafael Filizzola ist es das Ziel der Operation, das Fremdem-Verkehrs-Geschäft in Ciudad del Este mit einer permanenten Präsenz dieser Spezial-Polizei zu stabilisieren. Die Autoritäten aus Innenministerium und National Polizei setzen heute offiziell eine Touristen-Polizei-Wache am Fuss der internationalen Brücke ein, um den Touristen Sicherheit und Orientierung zum Beispiel beim Grenzübergang zu gewährleisten. Und auch im Mikro-Zentrum der Grenzstadt wird die Sonder-Einheit voraussichtlich eingesetzt. Der Innen-Minister strich auch besonders die effektive Koordination zwischen den privaten und öffentlichen Sektoren – bei der Konkretisierung des Programms heraus. Es werde auch geplant das Modell Touristen-Polizei in weiteren Ortschaften des Landes einzuführen. (Presidencia/abc)

Neues Gesetzes-Projekt zum Schutz von Privat-Eigentum

Neues Gesetzes-Projekt zum Schutz von Privat-Eigentum. Die Abgeordneten-Kammer hat eine Gesetzesprojekt verabschiedet, durch das Auslands-Investitionen in Paraguay gefördert und geschützt werden sollen. So heisst es in einem Pressebericht. Das neue Gesetz bestätigt, dass sowohl Privateigentümer gefördert als auch rechtlich geschützt werden sollen. In Fällen von gewaltsamen Landbesetzungen habe das Militär die Macht, die Invasoren von den Ländereien zu vertreiben. In einem weiteren Artikel heisst es, Militärische Einheiten sowie die Polizei würden dazu verpflichtet, den Strassenverkehr im ganzen Land zu gewährleisten. Personen oder Gruppenansammlungen auf den Strassen seien aufzulösen. Das Gericht sei verpflichtet, darauf zu achten, dass diese nationale Gesetzgebung sowohl vom Militär als auch von den Polizei-Einheiten angewendet würden, hiess es abschliessend. (abc)

Sommer-Tourismusplan vorgestellt

Sommer-Tourismusplan vorgestellt. – Das Sekretariat für nationalen Tourismus Senatur hat wie jedes Jahr, einen aktuellen Reise-Führer für Paraguay erarbeitet. Gestern wurde er der Presse vorgestellt. Darin sind Estancias, Hotels, Parkanlagen und Raststätten verzeichnet. Benannt wurde der neue Reiseführer nach dem bekannten „Jaha”-Vogel. Das Werk soll völlig kostenlos an die Interessenten ausgehändigt werden, um den Touristen einen Urlaub in Paraguay zusätzlich schmackhaft zu machen. Im Reiseführer wurden auch alle typischen Informationen über Reiseziele vermerkt. Adressen, Telefonnummern, Fotos und Personennamen, um mit den Verantwortlichen in Kontakt treten zu können, sollen nicht zuletzt auch die einheimischen Paraguayer als Touristen ins Innere der eigenen Heimat locken. (abc)

Wirtschafts-Optimismus im Mercosur

Wirtschafts-Optimismus im Mercosur. – Die Exporte Paraguays leiden unter dem brasilianischen Konsum-Schwund eben sowie am Weltmarkt. Das erklärte Tomás Málaga – Wirtschaftschef und Verantwortlicher der Itapú-Bank – gegenüber der Zeitung Lanacion. Seiner Beobachtung nach konzentrieren sich die Regierungen momentan mehr auf die Erhaltung der Arbeitsplätze, als sich um den In- und Export kümmerten. Diese Informationen präsentierte Málaga im Rahmen der Wirtschafts-Projekt-Darstellung über die Region Sao Paulo in Brasilien. Momentan werden 50 Prozent aller paraguayischen Produkte allein für den brasilianischen Markt hergestellt. Von den paraguayischen Landwirtschafts-Erzeugnissen werden sogar ganze 64 Prozent nach Brasilien exportiert. Brasilien verfügt über einen stabilen Markt und auch Uruguay und Paraguay können sich darauf stützen, so die Einschätzung des Experten. Chile verfügt außerdem noch über gute Kontakte zu asiatischen Ländern, von denen auch die Nachbarn zeitweise profitieren könnten. Von daher geht Málaga auch davon aus, dass die Preise im Mercosur im kommenden Jahr keine übermäßigen Schwankungen zu erwarten hat. Die Finanzkriese ist überall von verschiedener Intensität im Verhältnis von Befürchtung und tatsächlicher Auswirkung, sogar auf die verschiedenen Regionen des Landes. Argentinien sei anhand der vorhandenen Fakten zu den anfälligsten Ländern zu zählen. (lanacion)

Bedeutender Export-Zweig Holzkohle

Bedeutender Export-Zweig Holzkohle. – Im Zeitraum von November 2007 bis Oktober 2008 hat Paraguay Holzkohle im Wert von 40,3 Millionen Dollar ins Ausland verkauft. Dabei stieg der Holzkohle-Export im Vergleich zum selben Vorjahreszeitraum um 72 Prozent. Das besagen aktuelle Daten des Sektoren-Rates für Forst-Produkte – innerhalb des Netzwerkes für Investitionen und Exporte – REDIEX. Holzkohle ist somit auch eines der wichtigsten Wald-Wirtschafts-Produkte des Landes Paraguay. Nach Angaben der REDIEX wird die heimische Holzkohle vor allem nach Brasilien exportiert, wo sie für 20 Dollar pro Tonne verkauft wird. Im letzten Jahr wurden nach offiziellen Angaben rund 290 Tausend Tonnen ins Nachbarland exportiert. (lanacion)

Zusätzliche Europa-Flüge

Zusätzliche Europa-Flüge. – Ab dieser Woche bietet die spanische Fluggesellschaft Iberia einen neuen Service an. Dieser beeinhaltet routinemäßige Flug-Verbindungen von Asuncion ins spanische Madrid sowie in weitere europäische Ziele. Wie die Zeitung ABC-Color mitteilt, ist Iberia momentan erster Marktführer unter den Anbietern von Europa-Latein-Amerika-Verbindungen. Es wurde auch vereinbart, daß die uruguayische Fluggesellschaft Pluna, hierfür den Zubringer-Service nach Montevideo abdecken wird. Diese hatte ihren Flugverkehr mit Paraguay am 29. Oktober – nach fünfjähriger Abstinenz – wieder aufgenommen. Ab Montevideo startetet dann die Iberia ihre Langstrecken-Flüge nach Madrid und anderswo. Hin- und Rückflüge sollen an fünf Wochen-Tagen geboten werden: Montags, Mittwochs, Freitags, Samstags und Sonntags. Iberia-Einsatzleiter Alexis Solovieff verkündete, man wolle den Reisenden eine schnelle und sichere Beförderung garantieren. Uruguays Flughafen “Carrasco” plant dann zum Halbjahr 2009 auch die Einweihung eines neuen Flugterminals, um mit zusätzlichen Service-Kapazitäten auch die gestiegene Zahl von Passagieren abwickeln zu können. (abc)

Epidemie-Melde-Zentrale im Ministerium

Epidemie-Melde-Zentrale im Ministerium. – Das Gesundheitsministerium hat einen allgemeinen Apell veröffentlicht, jeden Fall einer vermeintlichen Dengue-Erkrankung unverzüglich bei der Behörde zu melden. Die Bitte richtet sich an Gesundheitseinrichtungen und ebenso an das gemeine Volk. Jegliches Auftreten der bekannten Symptome, sollten schleunigst dem Ministerium gemeldet werden. Zudem soll das jeweilige Krankenhaus sich bemühen, die Herkunfts-Daten des Infekt-verdächtigen Patienten ausfindig zu machen. Einer neuen Dengue-Epidemie müsse mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln entgegen gewirkt werden, so der Apell. (ABC)

Park-Feuer gefährden Menschen

Park-Feuer gefährden Menschen. – Seit vergangenen Samstag wurden 30 Feuer aus dem Inneren des Nationalparks gemeldet. Verursacher von über 90 Prozent dieser Brände sind wahrscheinlich Angestellte im Holzverkauf, so die Presse-Stelle des Umweltsekretariates SEAM. Allein gestern waren 25 Parkwächter im Einsatz, um die Brände unter Kontrolle zu bekommen. SEAM-Funktionär Carlos Romero, vermutete die Feuer seien vorsätzlich gelegt worden. Er begründete diese Behauptung mit der Tatsache, das die meisten Feuer im Inneren der Wälder begonnen hätten und nicht – wie in Unglücksfällen eher üblich – in der Nähe der Wege, wo mehr Menschen durch Unachtsamkeit dazu beitragen könnten. Die Verantwortlichen für die Brände wollten vor allem das Gesetz gegen Komplettrodung umgehen, und bedienten sich deshalb der Brandstiftung. Der nationale Forstdienst erlaubt ansonsten nur den Abbau und Handel mit Resten von toten und abgestorbenen Bäumen in dem Gebiet des Nationalparks. In den letzten 20 Tagen mussten in San Rafael bereits mehrere Bauernfamilien wegen der Brände ihre Höfe räumen, teilte der Seam-Minister José Luis Casaccia mit. Casaccia sagte auch, man könne nicht mit der Hilfe der Freiwilligen Feuerwehr rechnen und die Seam könne eine Versorgung mit Proviant und Lebensmitteln momentan noch nicht bewerkstelligen. Wenn sich die Situation verschlimmern sollte, würde man auch um die Hilfe des Notstandsekretariats bitten müssen. (lanacion)

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