Archive for the ‘New und Infos zu Paraguay’ Category

in Salto del Guairá wird zur Zeit ein Mega-Shoppingcenter gebaut

In der Grenzstadt, Salto del Guairá wird zur Zeit ein Mega-Shoppingcenter gebaut. Das künftige Shoppingcenter wird sich Shopping Mercosur nennen und soll laut Plan 15 mal grösser sein, als der Shopping Mariscal López in Asuncion. Der Gebäudekomplex soll 2011 fertiggestellt sein und soll etwa 10 Millionen US Dollar kosten. Es wird somit das grösste Shoppingcenter des Landes und wird sich an der Grenze zwischen Paraguay und Brasilien in Salto del Guairá befinden. Gebaut wird das Einkaufszentrum gemeinsam von der nationalen Unternehmergruppe, Tentaciones und der Colisée SRL, wie einer der Eigentümer libanesischer Herkunft, Hassan Khalil Dia gegenüber der Zeitung Lanacion informierte. Das Ziel mit dem Bau des Mega-Shoppingcenters sei es, die Zone des Landes in ein Handelspol zu verwandeln. Hier sei der Handelsaustausch zwischen Paraguay und Brasilien bereits grösser als in Ciudad del Este, erklärte der Lybanese. In dem neuen Shoppingcenter sollen 430 Einzelhandelsgeschäfte von je 40 Quadratmetern eingerichtet werden. Hier sollen vor allem Markenartikel nationaler und Internationaler Herkunft verkaufat werden. Weiter sollen 9 Restaurants und Imbisstuben in dem Einkaufszentrum untergebracht werden. Ein Spielplatz mit anschliessendem Aufenthaltsraum für Eltern, sowie eine Kaffeestube soll sowohl den Kindern als auch den Eltern Abwechlsung verschaffen. Salto del Guairá ist die Hauptstadt des Departaments Canindeyú und liegt an der Grenze zu Brasilien. Es ist eine verhältnismässig junge Stadt, jedoch mit stetigem Wachstum. Der neue Shoppingcenter soll vor allem Touristen anziehen und die Stadt zu einem wichtigen Anziehungspunkt des Landes werden. Das Einkaufszentrum wird neben dem Shopping China gebaut. An dem Bau sind 250 Bauarbeiter angestellt.

Der Import von Neuwagen aus dem Ausland steigt

Der Import von Neuwagen aus dem Ausland ist im ersten Trimester um 21 Prozent gegenüber dem selben Vorjahreszeitraum angestiegen. Dieses zeigt eine Erholung dieses Handelszweigs. Im vergangenen Jahr war der Verkauf von Neuwagen aufgrund der Wirtschaftskrise und der schwierigen Situation angesichts der Trockenheit im Land um 40 Prozent gegenüber dem Vorjahr zurückgegangen. Wie Juan Pecci, Mitlgied der Verteilerkammer von Autos und Landwirtschaftsmaschinen, Cadam gegenüber der Presse erklärte, gebe es auch für den Rest des Jahres gute Aussichten für einen Anstieg der Verkäufe. Der Rekordverkauf von 2008 werde jedoch warscheinlich trotzdem nicht erreicht werden können. 2008 waren von der Cadam 20 tausend Neuwagen und LKWs importiert worden. Mit der jetzigen Tendenz könne möglicherweise ein Import 15 tausend Fahrzeugen erreicht werden. Vor allem beim Import und Verkauf von Landwirtschaftsmaschinen werde mit einem guten Ergebnis gerechnet, da der Landwirtschaftssektor in diesem Jahr vor allem in Ostparaguay gute Ernten verzeichnet. Der Verkauf von LKWs dagegen scheint eine leicht fallende Tendenz aufzuweisen. Bisher wurde mi Vergleich zum Vorjahreszeitraum ein Rückgang von 44 Prozent bei den Importen und Verkäfen verzeichnet. Chevrolet sei bei den Neuwagen immer noch das am meisten gekaufte Fahrzeug mit 17,3 Prozent, gefolgt von Kia und Toyota mit jeweils 14,5 und 10,4 Prozent. Am meisten werden zur Zeit Pick up oder Geländewagen verkauft, verlautete aus Angaben der Cadam. Für ende Mai plant die Cadam einen Ausverkauf von Gebrauchtwagen. Der Ausverkauf soll eine Dauer von 4 Tagen haben und findet im Jockey Club del Paraguay an der Avenida Eusebio Ayala statt. Verkauft werden vor allem Fahrzeuge, die als Neuwagen importiert worden waren, jedoch bereits einen oder mehrere Eigentümer gehabt haben. Die Fahrzeuge werden von Firmen zum Verkauf angeboten, die Mitglieder der Cadam sind.

Neue Technologien sollen verstärkt im Erziehungssektor eingeführt werden

Neue Technologien sollen verstärkt im Erziehungssektor eingeführt werden. Ein entsprechendes Abkommen unterzeichneten das Erziehungsministerium, das Kultursekretariat, Copaco, Conatel, das Programm Euro-Solar, Sicom und andere private Organisationen. Ihren Angaben zufolge bemühen sie sich seit Anfang Jahr um eine Zusammenarbeit, damit die neuen Technologien in den ländlichen Regionen entwickelt werden können. Nur 4,2 Prozent der Haushalte Paraguays verfügen über einen Zugang zum Internet. In Randgebieten und Landzonen nimmt dieser Dienst weiter ab. Die verschiedenen Institutionen führen unterschiedliche Programme durch, um dieses Defizit zu verringern. Das Erziehungsministerium beschrieb das Projekt “Ein Laptop für ein Kind”, das im Jahr 2008 begonnen hat und inzwischen 9 tausend Studenten erreicht. Den Lehrern sollen jetzt auch Computer zur Verfügung gestellt werden. Dazu hat das Erziehungsministerium ein Abkommen mit der nationalen Förderbank, BNF, unterzeichnet. Das Untersekretariat für Minen und Energie stellte das Projekt “Eurosolar” vor. Dabei geht es um die Installationen von Solaranlagen für die Energie-Produktion in Schulen. Begünstigt werden 34 Ortschaften in den Departamenten Caaguazú, Alto Paraná, San Pedro und Caazapá. Diese Anlagen leiten die Energie an eine Baterie weiter, die dann wiederum die Computer bedient und somit den Zugang zum Internet ermöglicht. Die Organisation “Kuña Róga” führt das Projekt “Subíte al TIC” durch, eine Initiative, die Telezentren in Randvierteln von Encarnación einrichtet. Damit sollen erwachsene Personen alphabetisiert werden, die keine Schulausbildung erhalten haben. Auch Copaco, Conatel und Sicom informierten über die staatlichen Anstrengungen, um den Internetdienst für alle Staatsbürger zugänglich zu machen. (MEC)

Copaco baut Mobil Telefon Service aus

Der Mobile-Telefon Service von Copaco soll voraussichtlich im November im Angebot auf dem nationalen Markt kommen. Wie der Direktor des Copaco, Mario Esquivel, in einem Interview sagte, wäre der celulare Dienst des Staates für den Start im November bereit. Durch dieses Projekt versucht das staatliche Telekommunikationsnetzwerk Copaco seine Führung im Bereich der Telekommunikation zurückzugewinnen. Neben den Mobiltelefonen will Copaco unter anderem mobiles Internet und Internet-Fernsehen starten. Wie Esquivel weiter mitteilte, ist die Anschaffung und Installation der erforderlichen Infrastruktur für das mobile Telefon bereits in der Ausschreibung. Er fügte hinzu, das Copaco Massnahmen unternimmt, um den Internet Dienst zu verbessern. So wurden 1000 Kilometer Glasfaser zu den Städten Saltos del Guiara und Pilar verlegt, um auch dort die Bewohner mit dem Internet Dienst bedienen zu können. (abc color)

zu wenig Loofah Schwammgurken

Produzenten von Schwammgurken nutzen zur Zeit nicht ausreichend die Gelegenheiten zum Export des Produkts. Das geht aus Angaben der Rediex hervor, die die Situation bedauert. Trotz der grossen Nachfrage auf dem europäischen Markt exportieren zur Zeit nur zwei Firmen eine minimale Menge an Artikeln der Schwammgurken, auch als Loofa bekannt. Dieses Produkt habe laut Angaben der Rediex ein grosses Exportpotential, das jedoch aufgrund fehlender Vision von seiten der Produzenten nicht genutzt wird. Trotz des negativen Panoramas in diesem Exporsektor, konnten die Ausfuhren im Januar und Februar in diesem Jahr im Vergleich zum selben Vorjahreszeitraum um 100,8 Prozent erhöht werden und brachten dem Land Deviseneinnahmen in höhe von 63 tausend 498 US Dollar ein. Trotzdem könne die Summe bei weitem erhöht werden, wenn der Wille dafür vorhanden sei, verlautete aus einem Bericht der Rediex. Die Loofah ist auch bekannt als Waschlappen oder Schwamm-Gurke. Sie ist das einzig bekannte Gemüse, das als Schwamm benutzt werden kann. Es ist auch das aelteste bekannte Massageprodukt. Die Schwämme sind sehr elastisch und können deshalb fürs Baden, Geschirrspülen und Schrubben benutzt werden. Die Loofah wird weitgehend fürs Baden benutzt um die Haut zu stärken. Machen Sie es nass und schrubben Sie Ihren Körper damit. Es wird Ihre Haut reinigen und Ihren Körper massieren. Die Loofah ist lieferbar als ganzes Stück ca. 50cm-70cm lang oder in faustgrossen Stücken. Loofah können jahrelang benutzt werden, wenn es nach jedem Gebrauch gewaschen und getrocknet wird.

Benzin Preise sollen steigen

Die Benzinrpreise sollen noch in diesem Monat ansteigen. Das informierte gestern der Vorsitzende der Vereinigung von Betreibergesellschaften, Apesa, Blas Zapag gegenüber der Presse. Grund für die Notwendigkeit zur Anhebung der Benzinrpeise ist die mangelhafte Versorgung mit Benzin aus Argentinien, sowie steigende Preise auf dem internationalen Markt. Es wird mit einem Preisanstieg um 300 Guaranies pro Liter gerechnet. Die Mitglieder der Apesa trafen sich gestern zu Gesprächen mit dem Industrie und Handelsminister, Francisco Rivas, sowie mit dem Petroparvorsitzenden, Juan Alberto Gonzalez Mayer und dem Geschäftsführer von Petropar, Gerardo von Glassenap. Während des Gesprächs baten die Mitglieder der Apesa die Regierungsvertreter, die schwierige Situation auf diplomatischem Weg zu lösen, in dem das Aussenministeirum sich für die Aufrechterhaltung der Benzinversorgung aus Argentinien einsetze.

I-Pad auch in Paraguay

Ende April soll in Paraguay ein neues elektronisches Produkt auf den Markt kommen. Es handelt sich dabei um das i Pad. Das Produkt soll von einer der Mobiltelefongesellschaften gehandelt werden. Das erklärte der Vorsitzende von Big Manzana, Martín Romano, offizieller Vertreter von Apple in Paraguay. Romero nannte dabei jedoch nicht den Namen der Gesellschaft, die den Verkauf von i Pad übernehmen werde. Wie es hiess, würden momentan die letzten Verträge mit einer Mobiltelefongesellschaft für den Handel mit i Pad abgeschlossen. Die i Pads sollen den Angaben zufolge etwa 650 US Dollar kosten. Das iPad ist ein Tablet-Computer des amerikanischen Herstellers Apple, der sich durch einen berührungsempfindlichen Bildschirm (Multi-Touch) bedienen lässt. Die Software basiert auf der des Apple iPhone, das ebenfalls mittels eines berührungsempfindlichen Bildschirms bedient wird.

In Paraguay steigt der Gebrauch von Mobiltelefonen stetig an

In Paraguay steigt der Gebrauch von Mobiltelefonen stetig an. Laut letzten Daten gibt es bereits mehr als 6 Millionen Abnehmer von Mobiltelefonen. Somit verfügt beinah jeder Bewohner Paraguays über ein oder mehrere Mobiltelefone, erklärte der Wirtschaftsanalyst, Manuel Ferreira. Seinen Angaben zufolge, stieg die Zahl der Mobiltelefonabnehmer seit dem Jahr 2000 pro Jahr um 30,8 Prozent. Dabei sei zu beobachten, das in den Jahren, in denen ein Wirtschaftswachstum verzeichnet wurde wie 2006,2007 und 2008 ein grösserer Anstieg der Mobiltelefonlinien registriert wurde. Dagegen stieg die Zahl der Personen, die sich ein Festnetztelefon anschafften nur leicht an. Als Grund für die grosse Nachfrage wird der Preisunterschied zwischen Mobiltelefon und einem Festnetzanschluss angegeben, obwohl der Preisunterschied in den letzten Jahren immer geringer wird. Ein weiterer Grund für die grosse Nachfrage der Mobiltelefone im Vergleich zu den Festnetzanschlüssen ist der Zugang. Vor allem in ländlichen Gebieten gibt es kaum einen Zugang zu einem Festnetzanschluss, während die Mobiltelefongesellschaft fast im ganzen Land ihre Antennen haben und somit die Dienstleistung gewährleistet ist.

Zeitumstellung in Paraguay

Asunción: Am zweiten Sonntag im April wird die Uhrzeit in Paraguay um eine Stunde zurückgestellt. Daran erinnert der Sekretär des Informations- und Kommunikations-Sekretariats, Augusto Dos Santos. Die Regierung hatte diese Anordnung per Dekret 3.958 am 17. Februar veröffentlicht. Aufgrund der Energiekrise war die Anpassung der Uhrzeit an die Winterzeit verzögert worden. Am 11. April soll die Uhr dann jedoch um eine Stunde zurückgestellt werden. Ab ersten Sonntag im Oktober gilt dann wieder die Sommerzeit, sagte Dos Santos. (Presidencia)

Das paraguayische Stevia-Kraut fasst weiter Fuss auf dem internationalen Markt

Das paraguayische Stevia-Kraut fasst weiter Fuss auf dem internationalen Markt. Unter 4 tausend 500 Angeboten des Süsstoffes gewann Paraguay in Peking, China, den Zutritt auf eine internationale Liste von Produkten, die weltweit verteilt werden sollen. Der Zuschlag gilt als wichtiger Gewinn auf dem internationalen Markt. Der Vorsitzende des nationalen Instituts für Technologie und Normen, Mario Leiva, wertete den Erfolg als eine Anerkennung für die Anstrengungen, die seine Verwaltung unternommen habe, um die ländliche Produktion zu erweitern und zu diversifizieren. Der Prozess für die Anerkennung des Stevia-Süsstoffes begann im Jahr 2003. Damals war vor dem Experten-Komitee für Lebensmittelzusatz, JECFA, ein wissenschaftlich-technologischer Bericht über Ka a he e präsentiert worden. Mi Jahr 2004 erhielt das Kraut die Zulassung für den täglichen Konsum und in der jetztigen Zulassung geht es um eine Verteilung des Produktes auf weltweiter Ebene. (Presidencia)

Das Departament Guairá ist zum Notstandsgebiet erklärt worden

Das Departament Guairá ist zum Notstandsgebiet erklärt worden. Aufgrund der starken Regenfälle am Dienstag wurden zahlreiche Orte überschwemmt. Viele Orte sind immer noch von der Aussenwelt abgeschnitten, andere sind immer noch ohne Zugang zu Trinkwasser. Die Ueberschwemmungen verursachten zahlreiche Schäden, so das der Governeur zu gemeinsamen Hilfsaktionen aufrief. Wie es hiess, wurden zahlreiche Strassen überschwemmt, Wohnungen und Brücken zerstört. Viele der betroffenen Familien hätten ihren Besitz aufgrund der Ueberschwemmungen verloren. Laut ersten Daten des Notstandssekretariats sind im Departament 519 Familien von den Ueberschwemmungen direkt betroffen. Die am schwersten betroffene Ortschaft ist Independencia, wo 122 Familien grosse Verluste hinnehmen mussten. In Villarrica waren 120 Familien betroffen. In einigen Stadtteilen Villaricas, sowie in den Ortschaften Mbocayaty und Yataity, sind die Bewohner fünf Tage nach der Katastrophe immer noch ohne Trinkwasserversorgung, da die Aufbereitungsanlage am Fuss des Tebicuary-flusses völlig über schwemmt und somit ausser Funktion ist. Decken, Matrazen, Zeltplanen, Dachplatten und Lebensmittelpakete werden per Helikopter in die am meisten betroffenen Ortschaften geflogen, verlautete aus Angaben der Departamentsverwaltung.

Starke Schäden durch Unwetter

Die Zeitung Ultimahora hat heute eine Zusammenfassung der Schäden veröffentlicht, die die Stürme und Regenfälle am Dienstag verursacht haben. Landesweit sind mehr als 3 tausend Familien von den Unwettern auf irgendeine Weise betroffen. Zahlreiche Ortschaften sind aufgrund von Ueberschwemmungen von der Aussenwelt abgeschnitten. Im Departament Guairá kam ein 55 jähriger Mann ums Leben und eine 28 jährige Frau wird weiter vermisst. 200 tausend Familien blieben ohne Trinkwssserversorgung. Vor allem das Fehlen von wetterfesten Strassen erschwert den Zugang zu den betroffenen Ortschaften im Land. Wie ein Sprecher der Meteorologiedirektion des Departaments Caazapá, fielen in einigen Ortschaften an einem Tag mehr Regen als sonst in einem Monat. Durchschnittlich wurden im Departament Caazapá am Dienstag 240 Milimeter Regen gemessen. In Caaguazú sind 500 Familien von den Stürmen betroffen. Dort sind die Felder in 12 der 21 Distrikte zerstört worden. Die ANDE arbeitet rund um die Uhr um umgeknickte und von den Wassermassen mitgerissene Strommasten zu ersetzen und die Stromversorgung wieder herzustellen. Im Departament Alto Paraná sind 2 tausend Familien von dem Unwetterbetroffen. 17 Stadtteile von Ciudad del Este stehen noch unter Wasser. 500 Familien wurden dadurch obdachlos. Wie ein Funktionär des Notstandssekretariats, SEN erklärte, sei die fehlende Trinkwasserversorgung zur Zeit eines der schlimmsten Probleme, da zahlreiche Strassen überschwemmt sind. Die Fernstrasse zwischen Coronel Oviedo und Guairá musste aufgrund der Ueberschwemmung des Tebicuary-flusses gesperrt werden. Ueber zahlreiche Ortschaften gibt es keine Informationen, da diese vollkommen von der Aussenwelt abgeschnitten sind. Die Regierung hat daher den Einsatz von Helikoptern der Nationalen Streitkräfte angeorndet, um diesen Ortschaften Hilfe zukommen zu lassen. Das Notstandssekretariat ist mit zahlreichen Helfern in den Departamenten Guairá, Misiones, Alto Paraná, Caazapá und Caaguazú im Einsatz. Die erste Hilfaktion bestand aus der Verteilung von 4 tausend Dachplatten aus Fiberglass, 300 Nahrungsmittelpakten, 500 Plastikzeltplanen, 50 Matrazen und Decken, sowie die Errichtung von Notherbergen. Weiter sind 6 Tankwagen mi Einsatz, um Trinkwasser an die betroffenen Ortschaften in den Departamenten Guairá und Caaguazú zu liefern. An den Hilfsaktionen sind auch die National Polizei, die Streitkräfte, die Freiwillig Feuerwehr, sowie das Rote Kreuz beteiligt.

Paraguay ist in grossem Masse vom Wasser abhängig

Asuncion: (lanacion) Paraguay ist in grossem Masse vom Wasser abhängig. Vor allem in der Stromerzeugung, zeigt Paraguay eine grosse Abhängigkeit vom Wasser. Dieses wirkt sich vor allem in Trockenperioden negativ aus. Es hat sich vor allem in den letzten Jahren gezeigt, das Länder wie Paraguay, die fast ausschliesslich für die Stromerzeugung vom Wasser abhängig sind, ihre Produktion aufgrund der Kosten reduzieren mussten. Das geht aus einem Bericht der Interamerikanischen Entwicklungsbank, BID hervor, der auf der Jahresversammlung der Internationalen Finanzinstitution in Cancún präsentiert wurde. Grund für die Abhängigkeit vom Wasser ist das Wissen, das sich in der Region des Mercosur 31 Prozent der gesamten Wasserresourcen des Planeten befinden. So haben die Länder sich das Wasser zu Nutzen gemacht, um dadurch Elektrisität zu produzieren. In Paraguay, wie auch in den Nachbarländern Brasilien und Argentinien wird 68 Prozent des gesamten Strombedarfs im Land aus Wasserresourcen produziert. Auch Venezuela, Ecuador, Kolumbien und Mexiko bedienen sich des Wassers um Strom zu produzieren. In anderrn Länder der Welt wird aus Wasser weniger als 16 Prozent des Strombedarfs produziert. Wie es hiess, müssten diese Länder in Zukunft auch stärker zu anderen Energiequellen greifen, um bei extremen Trockenperioden, wie sie in den letzten Jahren verzeichnet wurden, nicht in dem Masse vom Wasser abhängig zu sein, hiess es.

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