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Archiv für die Kategorie Paraguay News
Mrz
2009
Vorbereitungen für Expo 2009 laufen auf Hochtouren
Vorbereitungen für Expo 2009 laufen auf Hochtouren. – Die Vorbereitungen für die diesjährige Expo sind wieder in vollem Gange. Der Präsident der paraguayischen Industrie-Vereinigung UIP erklärte, trotz der Krise im Land hätten sich die Aussteller auch an der diesjährigen Expo interessiert gezeigt. Praktisch zu 80 Prozent des Industrie-Pabellons seien schon von Unternehmen besetzt worden, und das etwa vier Monate vor dem Ausstellungsbeginn. Die Expo 2009, welche vom 4. bis 19. Juli stattfinden soll, wird alljährlich in gemeinsamer Planung von der Ländlichen Vereinigung Paraguays ARP und der nationalen Industrie-Union UIP vorangetrieben. Beide Vereine hatten sich jedoch im vergangenen Jahr gestritten und gesagt, eine künftige gemeinsame Planungsarbeit für die Ausstellung käme nicht mehr in Frage. Wie der ARP-Präsident, Juan Néstor Núñez, erklärte, seien jetzt doch beide bereit, ihre privaten Zwistigkeiten zur Seite zu stellen, um für ein gemeinsames Ziel zusammen zu arbeiten. (última hora)
Mrz
2009
Deutschland bekommt paraguayischen Besuch
Deutschland bekommt paraguayischen Besuch. – Eine nationale Parlamentskommission hat Deutschland besucht. Auf Einladung der Konrad Adenauer Stiftung absolvierten fünf Senatoren sowie der Kommunikationsminister Augusto Dos Santos ein intensives Gesprächsprogramm mit dem Bundestag, der Bundesregierung und weiteren Institutionen in Berlin. Es ging dabei immer wieder um die entwicklungspolitische Zusammenarbeit mit Deutschland. Die Bundesregierung hatte eigentlich beabsichtigt, Paraguay nur noch über thematische Regionalprogramme für Südamerika zu fördern. Die Parlamentarier legten ihren Protest dagegen ein und wiesen in allen Gesprächen auf die riesigen sozialen Herausforderungen im ländlichen Bereich hin. Das Gesprächsprogramm der Konrad-Adenauer-Stiftung steht im Rahmen des Projektes unter der Bezeichnung „Soziale Ordnungspolitik in Lateinamerika”. Es soll dazu dienen, einen direkten politischen Dialog zu schaffen, um das gegenseitige Verständnis zu fördern und Missverständnisse abzubauen. Durch das Programm konnten sich die deutschen Verantwortlichen in Regierung und Bundestag einen eigenen Eindruck über die politische Lage in Paraguay verschaffen. (KAS)
Mrz
2009
Schutz der heimischen Ökosysteme
Schutz der heimischen Ökosysteme. – Die Gewässer Paraguays sind bedroht. Zu den stärksten Belastungen gehören die Stauwerke sowie deren Infrastruktur. Aber auch massive Wasserverbrauch, klimatische Veränderungen, Invasionen, exessive Fischerei und Verschmutzung tragen einen Teil zur Gefährdung mit bei. In der sogenannten Ramsar-Konvention gelten mehrere Gebiete Paraguays als Feuchtgebiete. Dazu gehören der Nationalpark „Estero Milagro” in San Pedro, der Lago Ypoá in Paraguarí, die Sümpfe in Ñeembucu, der Río Negro in Alto Paraguay und der Nationalpark Tinfunque in Presidente Hayes. In all diesen Gebieten würden die in der Konvention beschriebenen Gefahren festgestellt, berichten die Experten. Die Industrie entsorgi den Müll jeweils direkt die nächst-gelegenen Wasserläufe oder Sümpfe. Manche Bauern legen Dämme an, um Wasser-Läufe auf ihr Land umzuleiten. Andere Gewässer werden einfach überfischt. Allein durch die Umwelt-Veränderung durch die Wasserkraftwerke Itaipu und Yacyreta wurden schätzungssweise 44 Prozent der Brutstätten der Surubís zerstört. Die grösste Bedrohung für Paraguays Feuchtgebiete sind aber nach Ansicht der Experten die Staatsbürger selbst und ihre teilweise Ignoranz. Jede Person sei immerhin durch den eigenen Wasserkonsum mitbeteiligt an der Umwelt-Belastung und somit auch verantwortlich für ein Mitwirken beim Gewässer-Schutz. Das Ramsar-Abkommen wurde mi Jahr 1971 als erstes globales Naturschutzabkommen geschlossen. Haupt-Ausrichtung der Vereinbarung, ist der Schutz des Ökosystems – Feuchtgebiet. Die Feuchtgebiete gehören angeblich sogar zu den produktivsten Lebensräumen der Welt – genauso wie auch der Regenwald. (IPParaguay)
Mrz
2009
Finanzierungs-Plan für Chaco-Aquädukt steht
Finanzierungs-Plan für Chaco-Aquädukt steht. – Die Wasserleitung in den paraguayischen Chaco soll nun endlich Wirklichkeit werden. Das kündigte Staatspräsident Fernando Lugo heute in den Medien an. Seinen Angaben zufolge, ist bei den Verhandlungen um den Bau des Aquadukts eine Einigung erzielt worden. 65 Prozent des Projektes sollen auf Kosten der paraguayischen Regierung gehen, während der Rest von den Abnehmern bezahlt wird, sagte Lugo. (ABC)
Mrz
2009
Umstellung auf Winterzeit
Umstellung auf Winterzeit. Die heutigen Zeitungs-Ausgaben in Paraguay kündigen den Beginn der Winterzeit in Paraguay an. Die Umstellung der Uhrzeit wird dementsprechend am kommenden Wochenende vorgenommen.In der Nacht vom Samstag den 7ten – auf Sonntag den 8ten März, werden um Mitternacht, alle Uhren um eine Stunde zurück, auf elf Uhr gestellt.Laut dem Uhrmachermeister Heyde in Filadelfia, gibt es jedoch einige Details zu beachten, um die Feinmechanik der Zeitmesser vor Schaden zu bewahren: Beispielsweise Armband-Uhren mit Datums-Anzeige, die genau um Mitternacht den Kalendertags-Anzeiger veändern, sollten idealerweise noch vorher zurückgestellt werden. Eine Manipulation zum Tageswechsel ist hier nicht emfehlenswert. Die älteren Wand-Uhren vertragen zudem die Umstellung entgegen der Laufrichtung nicht. Daher empfielt es sich, diese alten Schätzchen statt einer Stunde zurück, lieber um 11 Stunden vorzustellen. (zp30tom)
Feb
2009
Immer mehr Denguefälle
Immer mehr Denguefälle. – Das Gesundheitsministerium erklärte sich gestern zur Alarmbereitschaft. Angesichts einer Dengue-Epidemie und wegen dem Risiko, dass neue und schwere Fälle dieser Krankheit auftreten könnten, wurde die Resolution Nummer 85 erlassen. Die Zahl der Dengue-erkrankten Personen im Land stieg bereits auf 191. So seien in den Departamenten Concepción, Amambay, Central, Alto Paraná, Caaguazú, Paraguari und Boquerón seien Krankheitsfälle registriert worden, hiess es. Die Zeitungen schrieben, die Krankheit sei aus den Nachbarländern Bolivien und Brasilien nach Paraguay eingeschleppt worden. Bedingt durch die unstabilen klimatischen Verhältnisse können die Brutstätten der Überträgermücke Aedes Aegipti nicht wie gewünscht bekämpft werden, erklärte das Gesundheitsministerium. (abc)
Feb
2009
Fall von Hantavirus im Chaco
Fall von Hantavirus im Chaco.- Am vergangenen Dienstag ist ein Chacobewohner in das Krankenhaus von Asuncion eingeliefert worden, der mit dem Hantavirus infiziert worden war. Wie das Institut für tropische Medizin Lacimet gegenüber der Presse informierte, haben Untersuchungen bewiesen, dass es sich bei diesem Patienten um Hantavirus handele. Wie nun die Angehörigen des Erkrankten berichteten, sollen noch mehr Hantavirus-Fälle im zentralen Chaco existieren. Wie die Tageszeitung Ultima Hora berichtete, gäbe es im Chaco viele Mäuse, die diese Krankheit weitertragen. Daher gäbe es auch immer mehr Personen, die Hantavirus-Symptome zeigen. (UH)
Feb
2009
Höhere Geldstrafen für Verkehrsdelikte
Höhere Geldstrafen für Verkehrsdelikte. – Einige Parlaments-Abgeordnete haben einen Antrag gestellt, um seit 1947 bestehende Gesetze neu aufzulegen. Unter anderem geht es auch um Strafen beim Gebrauch von Mobiltelefonen am Steuer. Das Bußgeld solle auf eine Millionen Guaranies erhöht werden, so der Vorschlag. Die Überlegung wurden im Rahmen eines neuen Gesetzesentwurfes laut, den der Munizipalitätsauschuss gestern präsentierte. Auch die Bestrafung von Fahrzeugführern, die am Steuer von Auto oder Motorrad rauchen solle steigen. Zudem wurde auch davon gesprochen, Verstösse gegen die Helmpflicht oder fehlende Reflektoren sollten künftig stärker geandet werden. Auch für diese Vergehen wurde gefordert, die verhängte Geldbuße auf Eine-Million zu erhöhen. Die Mitglieder des Munizipalitätsauschusses vertreten die Meinung – es sei an der Zeit, die alten Gesetze zu aktualisieren und an die heutige Zeit anzupassen. Als Beispiel wurde genannt, daß in den Gesetzen von 1947 die Ampeln als Verkehrs-Licht-Zeichen-Anlagen noch garnicht berücksichtigt waren. Im neuen Gesetzes-Entwurf sollen aber auch internationale Normen eingeführt werden, weil in Paraguay die Anzahl der Fahrzeuge mit ausländischen Nummernschildern inzwischen zunimmt. Ein weiterer Bereich ist die Erhöhung der Sicherheit in Sachen Gefahr-Gut-Transport. Es sei aber auch von besonderer Bedeutung, in die allgemeine Bildung und Ausbildung der Bevölkerung zu investieren wurde betont. Verkehrsteilnehmer die nicht lesen oder schreiben können, würden sich automatisch kaum an Regeln und Normen halten, die ihnen auch naturgemäß nicht bekannt sind. (la nación)
Feb
2009
Betriebs-Schließungen und Arbeitlosigkeit
Betriebs-Schließungen und Arbeitlosigkeit. – Die Auswirkungen der Weltwirtschaftskrise werden mittlerweile auch in Paraguay immer deutlicher. Allein im Verlauf des Januar 2009 verloren rund 6 tausend Menschen ihre Arbeitsplatz aufgrund von Firmenschließungen. Diese seien vor allem durch die internationale Finanzkrise hervorgerufen worden – hieß es vom Vizeminister für Justiz und Arbeit, Raúl Mongelós. Er erklärte vor den Pressevertretern, dass bereits 20 Betriebe in der Hauptstadt und deren unmittelbarer Umgebung, die Produktion bereits einstellen mussten. Die offizielle Anzahl der gekündigten Arbeiter und Angestellten wurde mit 2 tausend 500 Personen angegeben. Aufgrund der Tatasache, daß in Paraguay viele Beschäftigte ohne Arbeitsvertrag einen arbeiten, wird die tatsächliche Anzahl auf rund 6 tausend Gekündigte Arbeiter geschätzt. Mongelós informierte, daß zurzeit durchschnittlich vier Betriebe pro Woche, im Ministerium die Abmeldung ihrer Aktivitäten tätigen. Die Verkaufszahlen der letzten sechs Monate seien so drastisch zurück gegangen, daß die wenigen Einkünften die Personalkosten nicht mehr tragen könnten. Die offizielle Arbeitslosenrate in Paraguay liegt bei 13 Prozent der erwerbsfähigen Bevölkerung von rund 3 Millionen Personen. Die Gesamtbevölkerung von Paraguay liegt offiziell bei zirka 7 Millionen, 58 Prozent der Bevölkerung gilt als arm. (Paraguaynoticias)
Feb
2009
Schwere Dengue-Form taucht auf
Schwere Dengue-Form taucht auf. – Im Zentralkrankenhaus des nationalen Fürsorgeinstituts IPS ist gestern ein junger Mann mit Dengue-Verdacht verstorben. Laut bislang unbestätigten Berichten soll das Opfer an der Dengueform “mit Bluterguss” gelitten haben. Der 22 jährige wurde bereits am Sonntag ohne Lebenszeichen in Luque eingeliefert und danach ins Zentralkrankenhaus überwiesen. Von dort bestätigte Frau Doktor Notario gegenüber der Presse, dass alle erkennbaren Anzeichen auf das hämoragische Dengue-Fieber hinweisen, die gemeinhin auch als “Dengue mit Bluterguss” bezeichnet wird. Die laboratorischen Untersuchungen laufen noch. Hämorrhagische Fieber sind infektiöse Fiebererkrankungen, die mit Blutungen einhergehen. Sie werden meist verursacht durch Virusinfektionen. Die hämorrhagische Dengue-Form beginnt wie das normale Denguefieber, verschlechtert sich aber nach zwei bis fünf Tagen dramatisch. Der Blutkreislauf bricht zusammen und es kommt zu Rötung, inneren Blutungen und komatösem Exitus. Die allgemeinen Zeichen eines Schocks sind typisch. (IPParaguay)
Feb
2009
Paraguay sucht Kontakt mit Fachhochschule Jena
Paraguay sucht Kontakt mit Fachhochschule Jena. – Die Universität der Cono Sur de las Américas sucht Kooperation mit einer deutschen Fachhochschule. Prorektor José Villalba führte erste Gespräche mit der Rektorin der FH Jena, Gabriele Beibst sowie mit den Fachbereichen Betriebswirtschaft und SciTec. Der Auslandsverantwortliche der Universität in Asunción interessierte sich besonders für eine Zusammenarbeit in den Bereichen der Existenzgründungen aus Hochschulen sowie der Umwelttechnik und den erneuerbaren Energien. Der erste Kontakt wurde über die chilenische Partner-Universität der FH Jena vermittelt. Zukünftig soll in einem EU-Förderprojekt zusammengearbeitet werden. Dr. Luis Ephrosi, Vertretungsprofessor für Marketing im Fachbereich Betriebswirtschaft der Jenaer Hochschule, wird die Kontakte zur Universität in Asunción entwickeln. Vor etwa einem Jahr hatte er bereits die Kooperation der FH Jena mit der Universidad del Mar in Chile erfolgreich vorbereitet. Die größte Thüringer Fachhochschule bietet in acht Fachbereichen der Ingenieurwissenschaften, der Betriebswirtschaft und des Sozialwesens ein wissenschaftlich solide fundiertes, sehr praxisnahes und in der Regelstudienzeit gebührenfreies Studium. (Informationsdienst Wissenschaft)
Feb
2009
Bekämpfung der Aedes Aegipti-Mücke
Bekämpfung der Aedes Aegipti-Mücke. – Der Director des nationalen Dienstes zur Ausrottung des Sumpffiebers, SENEPA, Dr. Julio César Manzur, hat die Bevölkerung aufgerufen, ihre Türen und Fenster zu öffnen, wenn die Funktionäre zum Aussprühen in die Häuser kommen. Wie er erklärend sagte, zeige das von der Senepa benutzte Gift kaum Auswirkungen auf die Gesundheit des Menschen, da es sich leicht ausbreite und nur die Insekten treffe. Ausserdem sei das für die Aedes Aegipti benutzte Sprüh-Gift anderer Natur als andere Gifte. Die Aedes Aegipti Mücke ist bekannt als Überträgerin des Fiebers und soll in gross angelegten Kampagnen ausgerottet werden. Dazu jedoch bedürfe es der Mitarbeit der gesamten Bevölkerung, heisst es in Berichten, die das Gesundheitsministerium schon seit einiger Zeit veröffentlicht hat. In den letzten Tagen war wiederholt in den Medien berichtet worden, dass mehrheitlich die Bewohner der Landeshauptstadt sich wenig interessiert zeigten an einer Zusammenarbeit im Kampf zur Ausrottung der Dengue-überträgermücke Aedes Aegipti. (abc)
Feb
2009
Paraguay fordert weiter gerechtere Energiepreise
Paraguay fordert weiter gerechtere Energiepreise. – Die paraguayische Regierung ist zuversichtlich, dass bald wichtige Fortschritte zum Thema „Hoheitsrechte über Energie-Kraftwerk Itaipú erzielt werden können. Staatspräsident Fernando Lugo hatte gestern zusammen mit den Mitgliedern der Energie-Wirtschafts-Gruppe die positiven Fortschritte bewertet, die auf dem Welt-Sozial-Forum in Brasilien erarbeitet worden waren. Nachdem er seinen klaren Standpunkt vor den anderen Mitgliedern des Forums dargelegt und erklärt hatte, warum Paraguay gerechtere Energie-Preise fordere, hatten auch diese sich zugunsten Paraguays geäussert. Daraufhin habe auch der brasilianische Präsident Luis Ignacio Lula da Silva sich bereit erklärt, weiter über Itaipú zu verhandeln. –Am 7. und 8. April dieses Jahres soll auf einem weiteren Treffen zwischen den Staatspräsidenten Paraguays und Brasiliens möglicherweise schon ein klares Energie-Abkommen unterzeichnet werden können, hiess es. (abc)












