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Archiv für die Kategorie Paraguay News
Jan
2007
Telefon und Internet werden billiger
Telefon und Internet werden billiger. – Lediglich zwei Prozent der Bevölkerung
verfügt über einen Internetanschluss. Das teilte der COPACO-Leiter, Osmar López
Zayas, gestern mit. Die Angaben wurden am Rande der Ankündigung von
Gebühren-Senkungen gemacht. Zayas kündigte eine Senkung der Gebühr für die
Einrichtung eines Telefonanschlusses um 50 Prozent. Die Preise für einen
Internetanschluß sollen um 30 Prozent reduziert werden. (ppn)
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Jan
2007
Gesundheitsministerium ruft Dengue-Notstand aus
Gesundheitsministerium ruft Dengue-Notstand aus. – Das Gesundheits-Ministerium
hat gestern das gesamte Land aufgrund einer drohenden Dengue-Epidemie zum
Notstands-Gebiet erklärt. Dies gab Gesundheits-minister Oscar Martínez bekannt.
Vor allem der Vormarsch des Dengue-typs, der innere Blutungen verursacht,
bereitet den Behörden Besorgnis. Martínez rief die Bevölkerung dazu auf,
Brutstätten der Überträger-Mücke zu zerstören. Es sei die einzige Möglichkeit,
um der Krankheit vorzubeugen. Je weniger Dengue-Erkrankungen es gebe, desto so
mehr Geld bleibe für die Bekämpfung der Unternährung und der hohen Todes-rate
bei Geburten übrig, appellierte der Gesundheits-minister. (abc)
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Jan
2007
Wieder-Auf-Forstungen gehen voran
Wieder-Auf-Forstungen gehen voran. – Durch die Aufforstungen ist bereits ein
Drittel des notwendigen Waldbestandes zurückerlangt worden. Das teilte der
Leiter der Forst-Behörde, Elvio Enciso, mit. Die Aufforstungen seien aber noch
nicht abgeschlossen. Man wolle insgesamt eine Fläche von 120-tausend Hektar
auf-forsten. Mit den so erlangten Ressourcen sei es möglich den Holz-Bedarf auf
dem Inlands- und Auslandsmarkt zu decken. Momentan konzentrieren sich die
Aufforstungen auf die Departamente Canindeyù, Alto Paranà und Itapùa.
Insbesondere die exotischen Export-Hölzer, wie Paraiso und Eukalyptus, werden
dabei gepflanzt. Laut Enciso würden vor allem Lapacho, Kurupay, Zeder und Palo
Santo exportiert. Palo Santo wächst nur im Chaco und sollte deshalb besonders
geschützt werden. Von den insgesamt 1,4 Millionen Hektar Waldgebiete seien
700-tausend Hektar bereits aufgeforstet worden. (lanacion)
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Jan
2007
Kabel-Klau geht um
Kabel-Klau geht um. – Die Telefon-Nutzer im Stadtteil Isla Bogado von Luque leiden seit Monaten unter den Folgen des Diebstahls von Telefonleitungen. Obwohl die Telefon -Gesellschaft COPACO die Leitungen ständig ersetzt, verschwinden diese nach kurzer Zeit wieder. Etwa 200 Telefon-Anschlüsse sind davon betroffen. Vielleicht macht es Sinn, einen Vergleich der Telefonanbieter anzustreben, um zu sehen, ob ein anderer Anbieter eine besser und sichere Telefonleitung gewährleisten kann. Auf einem Abschnitt von 800 Metern werden ständig die Kabel entwendet, obwohl dieser Miss-Stand bereits polizeibekannt ist. Laut Angaben der Einwohner seien die Täter sogar bekannt. Die Diebe würden das in den Kabeln enthaltene Kupfer an Wiederverwertungs-Anlagen in Luque und San Lorenzo verkaufen. Pro Kilogramm werden bis zu 40-tausend Guaraníes gezahlt. In einem Schreiben an die zuständigen Behörden beklagten sich die Bewohner über das mangelnde Interesse der Behörden an der Aufklärung der Diebstähle. (abc)
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Jan
2007
Dengue-Fieber auf dem Vormarsch.
Dengue-Fieber auf dem Vormarsch. – Die Krankenhäuser von Asuncion sind nicht in der Lage, die große Anzahl der Dengue-Patienten medizinisch zu betreuen. Das teilte der Leiter des Gesundheitsdienstes, Carlos Romero, mit. Die Aufnahme-Kapazität ist zu gering für die stationäre Behandlung so vieler Patienten. Daher wird die Bevölkerung aufgerufen, einer Erkrankung vorzubeugen. Laut Romero würden viele Menschen immer noch keine effektiven Vorkehrungen gegen eine Erkrankung treffen. Die Krankenhäuser mi Grossraum Asuncion hätten lediglich eine Aufnahme-Kapazität von zwei-tausend Betten. Eine weitere Sorge des Gesundheitsdienstes ist die Ausbreitung des Dengue-Fiebers im Landes-Inneren. Bisher sind die meisten Erkrankungen in der Landeshauptstadt und mi Departament Central aufgetreten. Die Situation wird sich bei den momentanen Wetterprognosen mit weiteren Niederschlägen bis Ende Januar kaum entspannen. Romero appelliert an die Bevölkerung, ihre Höfe und Ortschaften aufzuräumen, um der Überträgermücke die Brutstätten zu entziehen. Inzwischen seien die Neu-Erkrankungen auf 50 Fälle pro Woche angestiegen. Momentan gebe es ein-tausend 625 Dengue-Patienten. (lanacion)
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Jan
2007
Zement-krise spitzt sich zu
Zement-krise spitzt sich zu. – Der Import von Zement aus Brasilien oder Argentinien kann nicht als eine Lösung für die Knappheit auf dem paraguayischen Markt dienen. Zu dieser Schlussfolgerung kamen Vertreter der Kammern aus dem Bauwesen während einer erneuten Sitzung. Demnach käme der Import des Baumaterials viel zu teuer und außerdem fehle die nötige Infrastruktur für den Transport, informierte der Vorsitzende der paraguayischen Kammer für Wohnungsbau, Julio Mendoza. Unterdessen haben gestern etwa 50 Bauarbeiter ihre Ablehnung gegen die Regierung und die Leitung der Nationalen Zementindustrie, INC gezeigt. Bei einer Protestaktion beklagten sie sich über die Untätigkeit der Autoritäten in Bezug auf die ernste Lage wegen der Zement-knappheit im Land. Zur Zeit verhindern mehrere Umstände die normale Lieferung. Schon seit Wochen fehlt der für die Herstellung nötige Gips und seid einigen Tagen ist ein Motor außer Betrieb. Laut Angaben des Vorsitzenden der INC, Segundo Espínola soll dieser Defekt jedoch innerhalb einer Woche behoben sein. Die Bauarbeiter fürchten unterdessen, dass sie ausgerechnet zur Weihnachtszeit nicht das Geld für die nötigen Einkäufe haben werden. Etwa 100 tausend Maurer und andere Arbeiter aus der Baubranche haben zur Zeit keine Arbeit. (abc)
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Dez
2006
. – Aufgrund des Engpasses in der Zement-Versorgung befinden sind fast 90 Prozent
Düsteres Aussichten für Bau-Branche. – Aufgrund des Engpasses in der Zement-Versorgung befinden sind fast 90 Prozent der Bauarbeiten eingestellt worden. Dies wurde auf einer Sitzung der Bau-Unternehmer-Verbände und der Baumaterial-Händler bekannt gegeben. Obwohl dieses Problem bereits seit Wochen besteht, scheinen die Verantwortlichen in der staatlichen Zementindustrie INC nichts unternehmen zu wollen. Wichtige Strassenbau-Arbeiten können nicht abgeschlossen werden. Der Vorsitzende der Verbandes der Bau-Unternehmer CAPACO, Jorge Moreno, beklagte das Ausbleiben von effektiven Massnahmen seitens der Regierung. Es sei ein ständig zu dieser Jahreszeit wiederkehrendes Problem, welches dem wirtschaftlichen Aufschwung schade. Viele der Baufirmen könnten die vertraglich vereinbarten Termine nicht einhalten. Die doppelstaatliche Gesellschaft Yacyretá hat mit Ausschreibungen für den Bau von Straßen und Wohnungen begonnen. Dadurch könnte bis zu 10-tausend Personen ein Arbeitsplatz verschafft werden. Ein weiteres Problem haben die Beton und Fliesenhersteller, die ihren Betrieb einstellen müssen, wodurch etwa 2-tausend Menschen ihre Arbeit verlieren. (abc)
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Dez
2006
Planlose Medizin
Planlose Medizin. – Hunderte Krebs-Patienten verfügen nicht über die finanziellen Mittel für ihre Behandlung. Unterdessen steht im Lager-Raum des Krebskrankenhauses ein sogenannter Linearer Beschleuniger, ein modernes Gerät zur Strahlentherapie. Der Apparat wurde vor 14 Monaten gekauft und kostete der öffentlichen Hand 800-tausend US-Dollar. Das Gerät ist um ein sechs-faches stärker als das zur Zeit in Betrieb stehende. Um den neuen Strahlen-Apparat in Betrieb nehmen zu können, muss zunächst ein dafür geeignetes Gebäude errichtet werden. Es sollte bereits seit Monaten fertig-gestellt sein. Aufgrund von Problemen bei der öffentlichen Ausschreibung wurde der Bau jedoch eingestellt. Laut dem Krankenhaus-direktor, Dionisio Grance, hoffe er auf eine Lösung in dieser Woche. Mit dem Apparat könnten monatlich über einhundert Patienten behandelt werden. (abc)
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Dez
2006
UNICEF prangert Paraguay an
UNICEF prangert Paraguay an. – Das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen UNICEF hat auf die Benachteiligung der Frauen in Paraguay hingewiesen. Die meisten Entscheidungen auf gesellschaftlicher und politischer Ebene würden von Männern getroffen. Auch in der Arbeitswelt würden Frauen benachteiligt. Laut UNICEF sei bewiesen, dass ein effektiver Kinder- und Jugendschutz nur möglich sei, wenn Frauen mehr Rechte bekommen. Daher sei es in Paraguay notwendig der Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau mehr Bedeutung beizumessen. Das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen wurde am 11. Dezember 1946 gegründet. Seine Aufgabe ist es, Kindern und Müttern in den Bereichen Gesundheit, Familienplanung, Hygiene, Ernährung und Erziehung Hilfe zu leisten. Zudem leistet UNICEF Soforthilfe bei Katastrophen. (uh)
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Dez
2006
Viel Wasser in Paraguay
Viel Wasser in Paraguay. – Paraguay ist das Land das über die größten Wasser-Menge pro Einwohner verfügt. Neben den Flüssen und unterirdischen Wasserreserven ist es gemeinsam mit Brasilien, Argentinien und Uruguay Teilhaber der größten Süsswasser-Reserve der Erde. Das verlautete aus Informationen des digitalen spanischen Nachrichtenportals Terra. Laut Terra hat das paraguayische Aussenministerium in diesen Tagen durch die spanische Botschaft in Asuncion seine Teilnahme an der Weltwasserausstellung 2008 in der spanischen Stadt Zaragoza zugesagt. In Paraguay fand vom 25. bis zum 28. September der 8. Lateinamerikanische Kongress für unterirdische Wasservorkommen und die erste Expo Wasser 2006 statt.
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Dez
2006
TAM setzt bessere Maschinen ein
TAM setzt bessere Maschinen ein. – Die Fluggesellschaft TAM-Mercosur plant Maschinen vom Typ Airbus A 320 auf der Route Asuncion-Buenos Aires-San Pablo-Rio de Janeiro einzusetzen. Die modernen Passagier-Jets sollen ab dem 22. Dezember fliegen. Der A 320 hat 12 Sitz-Plätze in der Business-Klasse und 144 Plätze in der Touristen-Klasse. TAM-Mercosur fliegt dreimal täglich von Asuncion nach Brasilien und Argentinien. (lanacion)
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Dez
2006
IWF zeigt sich zufrieden
IWF zeigt sich zufrieden. – Der Internationalen Währungsfonds IWF hat sich positiv über die Entwicklung der Wirtschaft in Paraguay geäussert. Wie IWF-Vertreter, Anoop Singh, während Gesprächen mit Regierungsmitgliedern sagte, seien Fortschritte in der Umsetzung der vom IWF geforderten Maßnahmen zu beobachten. Auch sei ein leichtes Wirtschaftswachstum zu bemerken. Singh traf sich gestern zu Gesprächen mit Wirtschafts-Experten der Regierung und mit Staatspräsident Duarte Frutos. Dabei teilte Singh mit, der IWF wolle Paraguay auch weiterhin finanziell unterstützen. (abc)
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Dez
2006
Paraguayische Bahn soll in Schuss gebracht werden
Paraguayische Bahn soll in Schuss gebracht werden. – In einigen Wochen soll der Plan zur Renovierung der Eisenbahn vorgestellt werden. Das erklärte der Wirtschaftsberater für Transportwesen Ian Thompson gestern während einer Pressekonferenz. Die Studie zur Durchführbarkeit der Renovierungsarbeiten wurde bereits abgeschlossen. Sie wird von einem britischen Fachmann durchgeführt, der momentan an seinem Abschlußbericht arbeitet. Aufgrund dieses Berichts soll eine Entscheidung für die Zukunft der Eisenbahn getroffen werden. Laut dem Leiter der Eisenbahn, Carlos Antonio López, sehe der Plan als erstes die Instandsetzung der Schienen-Strecke zwischen Encarnacion und Ciudad del Este vor. Die Kosten zur Wiederherstellung dieser Strecke würden sich auf 300 Millionen US-Dollar belaufen. Nach der Fertigstellung der Eisenbahnstrecke könnte diese mit der von Foz do Yguazú nach Cascavel in Brasilien verbunden werden. Laut Ramírez sind mehrere ausländische Firmen daran interessiert, in die paraguayische Bahn zu investieren. Darunter befinden sich Firmen aus Österreich, Deutschland, Ungarn und Taiwan. (lanacion)
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