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Paraguay ist zur Zeit der größte Exporteur des Mercosur

Paraguay ist zur Zeit der größte Exporteur des Mercosur. Das geht aus einem Bericht der Interamerikanischen Entwicklungsbank, BID hervor. Wie es darin heißt, sind die Exporte der lateinamerikanischen Länder allgemein in diesem Jahr um 29 Prozent angestiegen, nachdem im vergangenen Jahr ein Rückgang von 23 Prozent aufgrund der weltweiten Finanzkrise verzeichnet worden war. Im Mercosur sei Paraguay das Land mit den meisten Exporten und zwar exportierte Paraguay 39,7 Prozent der gesamten Exportgüter des Mercosur, gefolgt von Brasilien mit 29,7 Prozent, Uruguay mit 24,6 Prozent und Argentinien mit 24 Prozent. (lanación)

Der Export von Wurst, Speck und anderen Fleischprodukten ist um 400 Prozent gestiegen. Die Länder, in denen die meisten Wurst, Speck und andere Fleischprodukte aus Paraguay exportiert wurden, sind Schweiz, Togo, Bolivien und Ghana. Dabei ist die Schweiz der größte Abnehmer dieser Fleischwaren. Durch den Export von Wurst und Speck kamen zwischen Januar und November dieses Jahres Devisen in Höhe von 850 Millionen Dollar ins Land. Im vergangenen Jahr waren es lediglich 169 tausend Dollar gewesen. Das bedeutet ein Anstieg von 400,7 Prozent, die aus Daten der Rediex hervorgeht. Somit hat der Export von Wurst, Speck und anderen Fleischprodukten den größten Anstieg im Bereich der Fleischexporte verzeichnet. Neben verschiedenen Wurstarten und Speck wurden auch Rauchfleisch, Kochschinken, sowie homogenisiertes Rindfleisch und Leber ausgefahren. Insgesamt wurde ein Exportvolumen von mehr als 300 Tonnen dieser Produkte registriert. Diese wurden von den Firmen Frigomerc mit 57 tausend Tonnen, Carpediem mit 235 tausend Tonnen und der Kooperative Choritzer mit 64 tausend Tonnen registriert. Ein die Schweiz importierte dabei 57 tausend Tonnen, wodurch mehr als 500 tausend Dollar an Deviseneinnahmen registriert worden waren. (lanación)

Seit 10 Tagen schon können keine Container aus dem Land hinaus oder ins Land hinein gebracht werden

Seit 10 Tagen schon können keine Container aus dem Land hinaus oder ins Land hinein gebracht werden. Als Grund dafür werden die Schranken Argentiniens angegeben, die den nationalen Handel stark beeinträchtigen. Neben anderen Sektoren äußerte jetzt auch Mary Llorens ihre Besorgnis. Llorens ist die Vorsitzende der nationalen Fleischkammer. Seit gestern Nachmittag haben sich die Blockaden an der paraguayisch-argentinischen Grenze verschärft. Allein auf paraguayischer Seite sei die Warteschlange der Lastkraftwagen etwa 1 Kilometer lang, berichtet die Tageszeitung Ultima Hora. Weiter stehen auch kleine Fahrzeuge vor dem Grenzübergang. Von der Situation profitieren Taxi-Fahrer, Transportdienste und ambulante Händler. Sie nutzen das Chaos an der Grenze, um eigene Geschäfte zu machen. Die Produzenten haben um eine schnelle Lösung der Transport-Schikane in Clorinda gebeten, um Verluste zu verhindern. Das Ministerium für Industrie und Handel wies darauf hin, dass aufgrund der Blockade auf argentinischer Seite 12 Lastwagen mit Bananen- und Ananas-Ladungen an der Grenze festsitzen, ohne ihre leicht verderbliche Fracht abliefern zu können. Die wirtschaftlichen Verluste werden auf 660 Millionen Guaraníes geschätzt, sollte nicht innerhalb der nächsten Stunden eine Lösung gefunden werden. Das wäre ein schwerer Schlag für die Produzenten dieses Sektors, verlautete aus Kreisen des Ministeriums. (970 AM, La Nación, UH)

Gestern Abend haben offiziell die Aktivitäten zur 200 Jahresfeier der Unabhängigkeit Paraguays begonnen

Gestern Abend haben offiziell die Aktivitäten zur 200 Jahresfeier der Unabhängigkeit Paraguays begonnen. Trotz eines leichten Regens fand vor dem Regierungspalast ein Musikfestival statt. Aufgrund des ungünstigen Wetters waren jedoch nur wenig Menschen zu der Veranstaltung erschienen. Teresa Parodi und Ricardo Flecha gehörten zu den Sängern, die eigens für das Festival eingeladen worden waren. Staatspräsident Fernando Lugo, sowie der Kongresspräsident Oscar Gonzáles Daher und Victor Nuñez als Vertreter der Justiz waren bei dem Festival zugegen, und richteten jeweils Worte an die Anwesenden. Dabei wies Lugo auf die Wichtigkeit der Feierlichkeiten hin, wobei die gesamte Bevölkerung miteinbezogen werden solle. 2011 solle ein Jahr werden, an dass sich die Kinder und Jugendlichen noch lange erinnern und solle als Jahr der Dankbarkeit für diejenigen dienen, die sich für das Vaterland eingesetzt hätten. Danach fand ein Feuerwerk statt. (abc)

Paraguay erhöht seine Investitionen um 280 Prozent

Paraguay erhöht seine Investitionen um 280 Prozent im Vergleich zum vergangenen Jahr. Das erklärte der Minister für Industrie und Handel, Francisco Rivas, in einer Presse-Runde nach der dreistündigen Sitzung des Minister-Rates am heutigen Morgen. Der Anstieg der Investitionen beliefe sich auf 220 Millionen Dollar, eine Summe die sich laut Rivas im kommenden Jahr verdreifachen soll. Zur Zeit versuchten mehrere große und mittelgroße Firmen, im Land Fuß zu fassen. Das fördert den Anstieg der Investition, sagte er. Die Entwicklungen seien sehr ermutigend, doch würden diese Investitionen allein nicht zureichen, um die Armut zu bekämpfen. Dafür sei vor allem Arbeit und die Förderung eines Bürgertums notwendig, erklärte Rivas. Es seien bereits viele Fortschritte gemacht worden, doch müssten noch Verbesserungen im sozial-wirtschaftlichen Teil eintreten, fügte er hinzu. (IP)

Plan zur Förderung der Aufforstung gestartet

Die nationale Regierung hat erstmals einen seriösen Plan zur Förderung der Aufforstung gestartet. Das Pilotprogramm zur Finanzierung der Entwicklung von Bäumen zu Aufforstungszwecken, wurde gestern offiziell vorgestellt. Wie Luis Torales Kennedy während der Präsentation erklärte, sei es die erste Initiativer in diesem Bereich zur Stärkung der Aufforstung im Land. Der Plan wurde vom Industrie und Handelsministerium in Zusammenarbeit mit der Finanzagentur für Entwicklung, AFD, vorgestellt. Er sieht die Vergabe von Krediten für die Aufforstung vor. In einer ersten Phase werden 2 Millionen US-Dollar zur Verfügung stehen. Die Finanzen könnten jedoch je nach Bedarf erhöht werden, hiess es. Überprüft werden soll der Plan von dem Nationalen Forstinstitut, Infona. Die Seam ihrerseits soll die Einhaltung der Umweltgesetze kontrollieren. Die Kredite zur Aufforstung mi Land könnten den Angaben zufolge eine Zahlungsfrist von 12 Jahren haben. (ipp)

Heute beginnt in Asunción die Cadam Motor Show

Heute beginnt in Asunción die Cadam Motor Show. Es ist die größte Automobilausstellung des Landes. Die Messe finden im Veranstaltungszentrum der Asuncióner Altstadt zwischen den Straßen Estrella und Garibaldi statt. Auf einem 6 tausend 700 Quadratmeter großen Gelände werden Autos verschiedener Marken ausgestellt und zum Kauf angeboten. Am Rande der Messe finden auch Konferenzen, verschiedene Shows und andere Veranstaltungen statt. Das Ausstellungsgebäude verfügt über eine Fläche von 6 tausend 700 Quadratmetern. Die Eröffnungsfeier, die um 20 Uhr beginnt, wird von mehreren Darbietungen umrahmt. Darunter auch von dem Synphonie-orchester, Sonidos de la Tierra unter der Leitung von Luis Szarán. Zu der Feier wurden auch zahlreiche Politiker und Parlamentarier eingeladen. Während der Messe werden mehr als 100 Autos 30 verschiedener Marken ausgestellt. Die Ausstellung ist bis zum 21. November jeweils von 17 bis 22 Uhr an Wochentagen und Samstag und Sonntag von 11 bis 22 Uhr geöffnet. Unterstützt wird die Ausstellung von zahlreichen Firmen. Darunter von Petrobras Paraguay, Banco Itaú, Banco Familiar, Chacomer, Seguridad Seguros, Michelin, Canal 9, Red Guaraní, Radio Ñandutí und Radio 100. (abc)

In Alto Paraná ist Titan-Gestein gefunden worden

In Alto Paraná ist Titan-Gestein gefunden worden. Bei den Funden des Unternehmers David Lowell könnte es sich um das größte Titan-Vorkommen weltweit handeln. Diese überraschende Neuigkeit wurde gestern im bekannten Wirtschafts-Nachrichten-Portal “Bloomberg” veröffentlicht. Lowell sagte in einem Interview, dass die Funde groß genug seien, um die Preise auf dem Welt-Titan-Markt kontrollieren zu können. Der Preis könnte reduziert werden. Es wird davon ausgegangen, dass jährlich fünf bis zehn Millionen Tonnen Titan über einen Zeitraum von hundert Jahren gefördert werden könnten. Die Finanzierung würde von der australischen Kompanie “TZ Minerals International” übernommen werden, die sich auf die Ausbeutung dieses Metalls spezialisiert hat. Lowell verhandelt bereits mit chinesichen Firmen in Hong Kong, die am Kauf des paraguayschen Titan interessiert sind. Das Metall wird für die Fabrikation von Flugzeugen und Autos verwendet. Obwohl genug von dem Rohstoff vorhanden ist, ist es dauernd knapp auf dem Welt-Markt. Das liegt vor allem daran, dass es sehr verteilt zu finden ist und daher die Ausbeutung schwierig ist. Gary McMillan, Berater von “DuPont Titanum Technologies”, hofft, dass die Kosten soweit gesenkt werden können, dass Flugzeuge billiger fabriziert werden können und somit die Preise für Langstrecken-Flüge sinken könnten. Andere Länder, in denen Titan gefördert wird, sind Mozambique, Madagaskar und Südafrika. Experten rechnen damit, dass die Mine in Paraguay in drei bis fünf Jahren in Betrieb genommen werden könnte. (Abc Color)

Die Kaufkraft der paraguayischen Bevölkerung ist in diesem Jahr bedeutend angestiegen

Die Kaufkraft der paraguayischen Bevölkerung ist in diesem Jahr bedeutend angestiegen. Das zeigt sich vor allem in den Verkäufen der zahlreichen Geschäften der Landeshauptstadt. Die Wirtschaftsdaten ergeben, das immer mehr Familien sich Luxusgüter leisten, die sie noch vor einigen Jahren aufgrund ihrer finanziellen Lage nicht kaufen konnten. Dieses Phänomen spiegele die Erholung der Wirtschaft im Land wieder, die in diesem Jahr verzeichnet werde. So würden nun Ausgaben und Investitionen gemacht, die im vergangenen Jahr aufgrund der Wirtschaftskrise und der finanziellen Unsicherheit nicht möglich waren. Wie aus Daten der Zentralbank hervorgeht, wurde bis August allgemein ein Anstieg in den Verkäufen der verschiedenen Geschäfte des Landes, sowie des Konsums von 14,5 Prozent verzeichnet. Immer mehr Familien riskieren heute auch eine Verschuldung, um sich Konsumgüter und Luxusartikel zu kaufen, da sie davon überzeugt sind, dass die Wirtschaftskrise der Vergangenheit angehört. Artikel und Apparate, die am meisten gekauft werden sind Plasma-fernseher, Elektronische Apparate, Notebooks, Haushaltsgeräte, Autos, verschiedenen Haushaltsartikel, Bekleidung, Schuhe, Kosmetik, und verschiedene Landwirtschafts- und Industriemaschinen. (lanación)

Am kommenden Wochenende finden im ganzen Land die Munizipalitätswahlen statt

Am kommenden Wochenende, dem 7. November finden im ganzen Land die Munizipalitätswahlen statt. Insgesamt 3 Millionen 31 tausend Personen sind zu den Wahlen zugelassen. In 238 Distrikten des Landes werden die Wähler einen Kandidaten ihrer Wahl für das Amt des Bürgermeisters, sowie die Kandidaten für den Munizipalitätsrat wählen. Zu der Wahl zugelassen sind alle Personen über 18 Jahren, die im Wahlregister eingeschrieben sind. Die Wahltische sind von 7 Uhr bis um 17 Uhr geöffnet. Insgesamt werden 1 tausend 9 Wahllokale geöffnet sein, so dass mehr als 15 tausend 150 Wahltische zur Verfügung stehen. Von den insgesamt 3 Millionen 31 tausend Wählern sind 2, 9 Millionen gebürtige Paraguayer und etwas mehr als 33 tausend Ausländer, die jedoch seit Jahren in Paraguay leben. 1,5 Millionen wahlberechtigte sind Männer und 1,4 der eingeschriebenen Wähler sind Frauen. Von diesen Personen sind nur 108 tausend Personen im Alter von 18 bis 20 Jahren. In den vorherigen Jahren lag die Wahlbeteiligung bei den Munizipalitätswahlen bei 49,95 Prozent. Das heißt, dass von den 2,7 Millionen wahlberechtigten Personen, nur 1,3 Millionen von dem Wahlrecht Gebrauch machten. Wie von Seiten der Wahljustiz verlautet, sind am Wahltag Versammlungen und Menschenansammlungen im Umkreis von 200 Meter um das Wahllokal untersagt. Das Mit-sich-führen von Waffen ist an diesem Tag strengstens verboten. Auch dürfen an diesem Tag keine öffentlichen Massenveranstaltungen stattfinden. Der Verkauf von alkoholischen Getränken an diesem Tag ist untersagt. Die Errichtung von Beratungstischen der verschiedenen Parteien und politischen Bewegungen sind in einem Umfang von 200 Metern nicht erlaubt. Umfragen und erste Resultate dürfen erst eine Stunde nach Schluss der Wahltische bekanntgegeben werden. (abc)

Die staatliche Rohölraffinerie will die Dieselpreise nicht mehr subventionieren

Die staatliche Rohölraffinerie will die Dieselpreise nicht mehr subventionieren. Das kündigte der Industrie und Handelsminister, Francisco Rivas ,gestern an. Grund dafür ist der hohe Rohölpreis auf dem internationalen Markt. Durch die Maßnahme zur Subventionierung des Dieselpreises, hatte Petropar in den letzten Wochen erneut Verluste hinnehmen müssen. Aus diesem Grund sei nun eine Anhebung der Preise in den kommenden Wochen vorgesehen. Es wurden jedoch noch keine Zahlen genannt. Francisco Rivas hatte sich bezüglich der Situation der Petropar gestern mit Staatspräsident, Fernando Lugo zu Gesprächen getroffen, wo die Maßnahme zur Anhebung der Treibstoffpreise entschieden worden war. Wie Rivas gegenüber der Presse erklärte, verzeichne Petropar momentan Verluste von 300 bis 400 Guaranies pro Liter.

Die diesjährige Fischschonzeit im Land soll ab dem 1. November in Kraft treten

Asunción: Die diesjährige Fischschonzeit im Land soll ab dem 1. November in Kraft treten. Das informierte gestern das Umweltministerium. Die Fischschonzeit gilt unter anderen für die Flüsse Paraguay, Paraná, Pilcomayo, Apa und Negro. Die Schonzeit endet laut der Resolution 851 am 31. Januar 2011. In diesen zwei Monaten der Schonzeit ist sowohl das Fischen für Hobbyfischer in den genannten Flüssen, als auch der Transport und der Handel von Fischen untersagt. Die sozialschwachen Familien, die an den Ufern der Flüsse leben, dürfen für den eigenen Konsum fischen. Die Einhaltung dieser Resolution wird von der SEAM streng kontrolliert werden. (abc)

Pepsi Cola, kommt nach mehreren Jahren in Paraguay wieder auf den Markt

Die Getränkemarke, Pepsi Cola, kommt nach mehreren Jahren in Paraguay wieder auf den Markt. Das informierte der legale Vertreter der Firma Bebidas Internacionales SA, BISA, José Buzó. Die Firma hat die Rechte zur Herstellung und Verkauf dieser Marke erhalten und baut zur Zeit eine Fabrik zur Abfüllung von Pepsi Cola in der Stadt San Antonio. Die Fabrik soll im August 2011 fertiggestellt sein und seinen Betrieb aufnehmen. Durch die neue Fabrik sollen laut Buzó 500 neue Arbeitsplätze geschaffen werden. Neben Pepsi Cola kommt die gesamte Linie von Produkten wie Mirinda Naranja, Mirinda Guaraná, 7 up, Paso de los Toros, Gatorade und H2oh wieder auf den paraguayischen Markt. Paraguay war während mehreren Jahren das einzige Land in der Region, wo die Linie dieser Getränkemarke nicht auf dem Markt zu finden waren. Pepsi Cola ist der Hauptkonkurrent von Coca-Cola. Der Hauptsitz in den USA liegt im Bundesstaat New York. Die Pepsi-Cola wurde 1898 vom Apotheker Caleb Bradham in New Bern, North Carolina entwickelt. Zunächst benannte er das Getränk in Anlehnung an seinen eigenen Namen Brad’s Drink. Am 28. August desselben Jahres benannte er es in Pepsi Cola um. Der Name geht auf das Enzym Pepsin zurück, das in der Kolanuss enthalten ist und mit dem eine darm- und gesundheitsfördernde Wirkung der Cola suggeriert werden sollte. Das für Pepsi typische Warenzeichen ist der im Jahr 1962 entstandene, sogenannte „Pepsi Globe“. Dieses Logo wurde über Jahrzehnte verwendet und lediglich modernisiert. Seit 2009 wird jedoch ein neues Warenzeichen eingesetzt. Bei diesem handelt es sich um eine Abwandlung des bekannten Warenzeichens. Die typische weiße Welle ist in einen Smiley umgestaltet worden. Außerdem wird nun eine andere Schrift sowie Schriftart verwendet. Wurde Pepsi jahrelang in Großbuchstaben geschrieben, so wird Pepsi nun kleingeschrieben. Das rot-weiß-blaue Farbschema wurde jedoch beibehalten. (abc)

Mit großem Erfolg ist die diesjährige Expo Tobatí an diesem Wochenende eröffnet worden

Mit großem Erfolg ist die diesjährige Expo Tobatí an diesem Wochenende eröffnet worden. Mehr als 1 tausend Besucher wurden bereits am ersten Wochenende registriert. Die Ausstellung findet bereits das 25. Jahr infolge in der Villa Artesanal der Stadt Tobatí statt und wird von der Stiftung Tobatí organisiert und zahlreichen Öffentlichen und privaten Institutionen unterstützt, darunter von dem Paraguayischen Institut für Handarbeiten, IPA, dem Industrie und Handelsministerium, dem Tourismussekretariat und der doppelstaatlichen Körperschaft, Itaipú. Wie die Zeitung abc Color informierte, nehmen etwa 150 Handwerker an der Ausstellung teil, die aus der Stadt Tobatí und den umliegenden Städten kommen. Tobatí ist eine Stadt in Paraguay im gleichnamigen Distrikt im Departement Cordillera mit etwa 20 tausend Einwohnern. Sie liegt 10 km von Caacupé, der nächstgrößeren Stadt. Die Stadt Tobati wurde im Juni 1539 von Domingo Martínez de Irala gegründet. In Tobatí existieren mehrere Produktionsstätten von Baustoffen, die in der Mehrzahl Dachziegel und Ziegelsteine liefern, die bis ins benachbarte Argentinien und Brasilien exportiert werden. Neben modernisierten Betrieben mit elektrischen Maschinen und Öfen gibt es auch noch die traditionellen Methoden der Ziegelherstellung. Tobatí ist bekannt für die Töpfer- und Holzschnitzkunst. Die Villa Artesenal, die das ganze Jahr hindurch geöffnet ist, zeigt unter anderem Werke des bekannten Holzbildhauers Zenon Páez. Hier sind auch verschiedene Holzfiguren, rustikale Möbel aus Hand geschnitzt und gearbeitet, sowie die verschiedensten Tonartikel ausgestellt, die auch zum Kauf angeboten werden. (abc)

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