Archiv für die Kategorie Tiere Paraguay’s

diverse Schlangen

vor ein paar Wochen hatten wir wieder eine hochgiftige Jarara bei uns. Die Schlange lag genau unter der Terrassentreppe, wenn man also von oben gekommen wäre hätte man diese gar nicht gesehen.
Manuela entdeckte Sie am Morgen und rief mich (ich war noch im Bett). Ich brauchte ein paar Minuten und Manuela hat inzwischen Eli weg gebracht. Als wir nach ein paar Minuten vor Ort waren war die Schlange natürlich weg, also was tun, das Tier ist ja hoch giftig und mit unseren Hunden brauchen wir die nicht im Garten. Also haben wir 1 Stunde die Schlange gesucht und nichts gefunden.
Am Nachmittag lag Sie unter der anderen Treppe :( Diesmal waren wir aber schneller da. Erst einmal schnell ein Foto gemacht während Manuela den Spaten holte. Das Tier war aber recht agil und wollte unsere Gesellschafft nicht. Ehe wir uns versahen verschwand Sie in einem Loch am Wegrand. Nun war guter Rat teuer, das Loch war relativ tief und groß wie ich mit einem langen Stock feststellen konnte. Also machten wir uns erst mal einen Espresso und beobachteten das Loch. Da wir nicht den ganzen Tag da sitzen wollten musste eine andere Lösung her. Also schlug ich vor in das Loch Benzin zu schütten und anzuzünden. Gesagt getan. Kaum hatte ich Benzin in das Loch kam die Schlange heraus und war, verständlicher Weise, recht aggressiv.
Aber das half Ihr alles nichts ich konnte Sie dann mit dem Spaten erledigen.

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Vor 2 Tagen fand Manuela dann eine grüne Baumschlange beim Rasenmähen im Gras. Diese Schlange ist eigentlich nicht sehr gefährlich, aber bevor wir uns versahen hat Francisco unser Gärtner die Schlange schon erschlagen. Er meinte die frisst die ganzen Vogeleier und junge Vögel.

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Kröten genannt Sapos

Hier in Paraguay kennt (und hat Sie) jeder: Kröten. Tagsüber sieht man die teilweise bis zu 20 cm lange Tiere meist nicht, da Sie sich in Löchern, oder wie bei uns, in Pflanzkübel verstecken. Im Winter sind Sie auch nicht aktiv und in der Erde vergraben.
Eigentlich sind das ja sehr nützliche Tiere da Sie Unmengen an Insekten vertilgen. Sie sind Abends ab Einbruch der Dämmerung unterwegs auf Beutefang, oder aber während eines Regenschauers. Aber dann hüpfen Sie in Massen auf dem Grundstück, oder auf der Terrasse herum. Zu Anfangs haben wir Sie immer eingesammelt und über den Zaun geworfen, aber die Tiere haben einen guten Orientierungssinn und sind schneller wieder zurück wie wir :)
Wenn man Sie dauerhaft los werden wollte müsste man Sie schon mit dem Auto wegfahren :) Aber das ist ein Kampf gegen Windmühlen und von daher lassen wir Sie gewähren, ausser von der Terrasse bekommen Sie immer einen Tritt, oder aus dem Pool werden Sie gefischt.
So nun ein paar Bilder der “niedlichen” Tiere:

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Doppelschleichen

Letzte Woche entdeckte Anke abends auf dem Weg zum Gästehaus dieses Tier und wir hörten nur den Ruf: SCHLANGE!

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War aber keine, sondern eine Wurm bzw. eine Schleiche, diese war ca. 40 cm lang. Später fanden wir noch eine Weitere, die aber kleiner war.
Diese Schleichen findet man hier immer wieder, entweder im Gras oder aber in frisch ausgehobenen Löchern.
Die Tiere sind total harmlos.
Weitere Infos zu den Schleichen gibt es hier.

Erste Flugversuche

Am Sonntag beim allnachmittäglichen Häufchen sammeln im Garten, entdeckte ich einen kleinen Piepmatz am Rande des Zaunes am Boden sitzend.
Welch ein Wunder das Wilma & Elly dies noch nicht bemerkt hatten, wo sie doch sonst immerzu alles mögliche (Taranteln, Schlangen, Skorpione, Vögel und Echsen) als erstes entdecken und uns darauf aufmerksam machen.
Also, ab mit den Hunden in das Haus, so das wir uns ungestört dem Kleinen nähern konnten. Wie ich ihn so in meine Hand nahm, zeigte er kaum noch eine Regung, so dass Oliver meinte er sei doch schon so gut wie „muerte“.

Doch plötzlich schien sich das abrupt zu ändern. Er öffnete die Augen, begann schließlich laut zu piepsen und startete tatsächlich einige Flugversuche, die nur leider nicht ausreichten um in Sicherheit zu gelangen. Gesund schien er jedoch zu sein, soweit wir das beurteilen konnten.

Es handelte sich übrigens um einen Schwefeltyrann (Pitangus sulphuratus) der zu einer Sperlingsart zählt.
Ausgewachsene Vögel dieser Art kann man  sehr oft in der Nähe des Pools sehen, wo sie nicht selten ungeniert, trotz Hund und Mensch in der Nähe, ein kühles Bad genießen. Oder aber beim Stibitzen von Hundefutter, sollte denn noch etwas Im Napf übrig bleiben ;)
Der Pitangus ist durch seine braune  Oberseite, den schwarz-weiß gestreiften Kopf mit einem gelben Scheitelstreif, weißer Kehle und gelber Unterseite samt seinem kurzen, dicken Schnabel, welcher schwarzgefärbt ist, unverkennbar.
Wir setzten ihn letztendlich außerhalb des Grundstücks ins schattige Grün, von wo er nach nur wenigen Minuten verschwunden war.

Philodryas patagoniensis (Patagonian racer)

Diese Schlange kann eine Länge von bis zu 1,50 m erreichen.
Sie legt  zwischen 5- 26 Eier wärend der Sommermonate.
Sehr wenig ist bekannt über die systhemische Wirkungen durch Philodryas patagoniensis colubrid Schlangengift.
Ihr Speichel enthält ein Toxin, welches ihre Beute betäubt.
Beim Biss kann es zu sehr schmerzhaften Muskelreaktionen führen.
Vorkommen in West Paraguay sowie im Chaco

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Leicht giftig!!

Philodryas vittatus (Culebra)

Diese Culebra Art erreicht eine Länge von nur 70 cm.
Vorkommen in West Paraguay

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Leicht giftig!!

Philodryas psammophideus (Culebra)

Diese Trugnatter kann bis zu 1,20 m Länge erreichen. Sie hat kleine Giftzähne im Rachenraum, mit welchen sie ihre Beute paralysiert.
Hauptbeute dieser Schlange sind Echsen.
Für den Menschen ist das Gift normalerweise nicht gefährlich, obwohl die Schlange recht aggressiv agiert und es öfters Berichte von Bissen durch diese Art gibt.
Der bolivianische Trivialname dieser Schlange bedeuted “Rennerin” (corredora) und beschreibt die große Schnelligkeit dieser Schlange.
Vorkommen in West Paraguay

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Leicht Giftig!! Äußerst schnell und aggressiv!

Fortsetzung folgt…

Philodryas varius (Culebra)

Diese bis zu 1,50 m großen nachtaktiven, bodenlebenden Schlangen ernähren sich hauptsächlich von Schnecken, Ameisen, Larven und ähnlichem.
Vorkommen im Chaco

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Leicht giftig!!

Fortsetzung folgt…

Spilotes pullatus (Tigre cazadora)

Spilotes pullatus gehört der Familie der Nattern (Colubridae) an, zur Gattung Hühnerfresser (Spilotes), in der er die einzige Art bildet.
Es sind insgesamt fünf Unterarten in Mittel- und Südamerika beheimatet.
Der Hühnerfresser ist eine Natter von schlanker Statur und erreicht eine Länge von 3 m, selten auch bis 3,5 m. Die Grundfärbung der wenig gekielten Schuppen ist schwarz und ist mit gelben bis orangerotem Mustern durchzogen. Die Zeichnung, sowie die Färbung kann je nach Unterart und Verbreitungsgebiet stark variieren. Ihr schlanker Kopf setzt sich nur wenig vom Körper ab. Die großen dunklen Augen liegen weit vorne am Kopf.
Der überwiegend baumbewohnende Hühnerfresser ist tagaktiv und hält in seinem natürlichen Lebensraum keine Winterruhe.
Der Hühnerfresser ist zwar ungiftig aber dennoch sehr beißfreudig.
Vorkommen in Ost Paraguay

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Nicht giftig! Jedoch äußerst aggressive Schlange!

Micrurus pyrrhocrytus (Southern coral snake)

Die giftige Korallenschlange wird bis zu 1 m lang. Ihr Muster ist wie folgt: rot, schwarz, weiß, schwarz, weiß, schwarz, rot; Die roten Ringe sind breiter als die schwarzen.
Sie lebt in trockenen, sowie feuchten niedrigen Wäldern.
Ihre Nahrung besteht aus Wirbeltieren, kleinen Eidechsen, Schlangen und Reptilieneiern.
Sehr oft wird die Korallenschlange mit der ähnlich ausschauenden Lystrophis semicinctus verwechselt.
Vorkommen in Gesamtparaguay

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Toxisch!!!

Crotalus durissus (Tropical rattle snake)

Diese kaffeebraune bis schwarze tropische Klapperschlange wird zwischen 1,20 m und 3 m lang.
Sie lebt in trockenen Umgebungen, und ernährt sich von Nagetieren.
Vorkommen in Gesamt Paraguay

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Giftig!

Fortsetzung folgt…

Hydrodynastes gigas ( False water cobra)

Hydrodynastes gigas, auch „falsche Wassercobra“ genannt, ist eine leicht giftige Art der Colubriden und in Südamerika zu Hause.
Sie kann eine Länge von knapp 3 m erreichen.
Die meist tagaktive Schlange ist äußerst neugierig und sehr aggressiv.
Vorkommen in Gesamtparaguay

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Leicht giftig!!

Elapomorphus punctatus (Mboi)

Der Kopf der hell ockerfarbenen Apomorphus punctatos ist ein wenig verlängert, die Schnauze ist abgerundet und dunkelbraun gefärbt. Proximal lässt sich ein weißlicher Kragen erkennen, welcher weitere 5 Reihen nach proximal schwarz gezeichnet ist.
Sie kann bis max. 43 cm lang werden.
Vorkommen in Gesamtparaguay.

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Keine Giftschlange!

Fortsetzung folgt…

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