Schlangen

Mahlzeit: Schlange frisst Kröte

Mahlzeit: Schlange frisst Kröte

In letzter Zeit fanden wir immer wieder eine Baumschlange. Die Letzte entdeckte Manuela als Sie vom Einkaufen kam an unserer hinteren Treppe. Die Baumschlange hatte sich gerade eine Kröte geschnappt. Diese war zwar nicht sonderlich groß aber für die Schlange war das doch eine Herausforderung. Leider konnten wir nicht beobachten wie Sie die Kröte verschlang. Wir haben Sie zwar eine Zeit lang beobachtet, aber da machte Sie keine Anstalten. Nach einer Viertelstunde ohne uns war die Schlange samt Kröte weg.

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Die Baumschlange lebt wie der Name schon sagt bevorzugt auf Bäumen. Und frisst bevorzugt Vogeleier, junge Vögel, Echsen, Frösche oder Kröten. Sie ist nur leicht giftig und für den Menschen nicht gefährlich. Die Schlange ist recht schnell und auf Bäumen und im Gebüsch durch Ihre Farbe kaum zu sehen.

diverse Schlangen

diverse Schlangen

vor ein paar Wochen hatten wir wieder eine hochgiftige Jarara bei uns. Die Schlange lag genau unter der Terrassentreppe, wenn man also von oben gekommen wäre hätte man diese gar nicht gesehen.
Manuela entdeckte Sie am Morgen und rief mich (ich war noch im Bett). Ich brauchte ein paar Minuten und Manuela hat inzwischen Eli weg gebracht. Als wir nach ein paar Minuten vor Ort waren war die Schlange natürlich weg, also was tun, das Tier ist ja hoch giftig und mit unseren Hunden brauchen wir die nicht im Garten. Also haben wir 1 Stunde die Schlange gesucht und nichts gefunden.
Am Nachmittag lag Sie unter der anderen Treppe 🙁 Diesmal waren wir aber schneller da. Erst einmal schnell ein Foto gemacht während Manuela den Spaten holte. Das Tier war aber recht agil und wollte unsere Gesellschafft nicht. Ehe wir uns versahen verschwand Sie in einem Loch am Wegrand. Nun war guter Rat teuer, das Loch war relativ tief und groß wie ich mit einem langen Stock feststellen konnte. Also machten wir uns erst mal einen Espresso und beobachteten das Loch. Da wir nicht den ganzen Tag da sitzen wollten musste eine andere Lösung her. Also schlug ich vor in das Loch Benzin zu schütten und anzuzünden. Gesagt getan. Kaum hatte ich Benzin in das Loch kam die Schlange heraus und war, verständlicher Weise, recht aggressiv.
Aber das half Ihr alles nichts ich konnte Sie dann mit dem Spaten erledigen.

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Vor 2 Tagen fand Manuela dann eine grüne Baumschlange beim Rasenmähen im Gras. Diese Schlange ist eigentlich nicht sehr gefährlich, aber bevor wir uns versahen hat Francisco unser Gärtner die Schlange schon erschlagen. Er meinte die frisst die ganzen Vogeleier und junge Vögel.

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Philodryas patagoniensis (Patagonian racer)

Diese Schlange kann eine Länge von bis zu 1,50 m erreichen.
Sie legt  zwischen 5- 26 Eier wärend der Sommermonate.
Sehr wenig ist bekannt über die systhemische Wirkungen durch Philodryas patagoniensis colubrid Schlangengift.
Ihr Speichel enthält ein Toxin, welches ihre Beute betäubt.
Beim Biss kann es zu sehr schmerzhaften Muskelreaktionen führen.
Vorkommen in West Paraguay sowie im Chaco

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Leicht giftig!!

Philodryas psammophideus (Culebra)

Diese Trugnatter kann bis zu 1,20 m Länge erreichen. Sie hat kleine Giftzähne im Rachenraum, mit welchen sie ihre Beute paralysiert.
Hauptbeute dieser Schlange sind Echsen.
Für den Menschen ist das Gift normalerweise nicht gefährlich, obwohl die Schlange recht aggressiv agiert und es öfters Berichte von Bissen durch diese Art gibt.
Der bolivianische Trivialname dieser Schlange bedeuted „Rennerin“ (corredora) und beschreibt die große Schnelligkeit dieser Schlange.
Vorkommen in West Paraguay

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Leicht Giftig!! Äußerst schnell und aggressiv!

Fortsetzung folgt…

Spilotes pullatus (Tigre cazadora)

Spilotes pullatus gehört der Familie der Nattern (Colubridae) an, zur Gattung Hühnerfresser (Spilotes), in der er die einzige Art bildet.
Es sind insgesamt fünf Unterarten in Mittel- und Südamerika beheimatet.
Der Hühnerfresser ist eine Natter von schlanker Statur und erreicht eine Länge von 3 m, selten auch bis 3,5 m. Die Grundfärbung der wenig gekielten Schuppen ist schwarz und ist mit gelben bis orangerotem Mustern durchzogen. Die Zeichnung, sowie die Färbung kann je nach Unterart und Verbreitungsgebiet stark variieren. Ihr schlanker Kopf setzt sich nur wenig vom Körper ab. Die großen dunklen Augen liegen weit vorne am Kopf.
Der überwiegend baumbewohnende Hühnerfresser ist tagaktiv und hält in seinem natürlichen Lebensraum keine Winterruhe.
Der Hühnerfresser ist zwar ungiftig aber dennoch sehr beißfreudig.
Vorkommen in Ost Paraguay

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Nicht giftig! Jedoch äußerst aggressive Schlange!

Micrurus pyrrhocrytus (Southern coral snake)

Die giftige Korallenschlange wird bis zu 1 m lang. Ihr Muster ist wie folgt: rot, schwarz, weiß, schwarz, weiß, schwarz, rot; Die roten Ringe sind breiter als die schwarzen.
Sie lebt in trockenen, sowie feuchten niedrigen Wäldern.
Ihre Nahrung besteht aus Wirbeltieren, kleinen Eidechsen, Schlangen und Reptilieneiern.
Sehr oft wird die Korallenschlange mit der ähnlich ausschauenden Lystrophis semicinctus verwechselt.
Vorkommen in Gesamtparaguay

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Toxisch!!!

Elapomorphus punctatus (Mboi)

Der Kopf der hell ockerfarbenen Apomorphus punctatos ist ein wenig verlängert, die Schnauze ist abgerundet und dunkelbraun gefärbt. Proximal lässt sich ein weißlicher Kragen erkennen, welcher weitere 5 Reihen nach proximal schwarz gezeichnet ist.
Sie kann bis max. 43 cm lang werden.
Vorkommen in Gesamtparaguay.

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Keine Giftschlange!

Fortsetzung folgt…